Chancen nutzen!


Meine Ziele für die StädteRegion

Die Europäische Union rückt die StädteRegion Aachen von Deutschlands Westgrenze in die Mitte Europas. Das Dreiländereck wird hierdurch zu einem einmaligen Lebensraum, um den uns viele Menschen beneiden, denn er bietet zahlreiche Chancen und eine hohe Lebensqualität. Dem Zusammenwachsen unserer europäischen Heimat sind wir deswegen in einer besonderen Art und Weise verpflichtet.

 

Über Grenzen gehen

Einkaufen in Vaals oder Essen in Eupen – das sind Selbstverständlichkeiten, die wir nicht mehr missen möchten und die erst durch den Wegfall der Grenzkontrollen ermöglicht wurden. Die Freiheit, die wir genießen ist ein hohes Gut und wir müssen die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in den Niederlanden und in Belgien intensivieren, anstatt auf nationale Alleingänge zu setzen. Denn noch immer gibt es im Alltag bürokratische Hürden, die der Fortentwicklung unserer Heimat im Wege stehen. Insbesondere in Branchen, in denen wir dringend auf kompetente Arbeitnehmer angewiesen sind, gilt es den Zugang zu unserem Arbeitsmarkt zu erleichtern und ausländische Ausbildungsabschlüsse anzuerkennen. In den Bereichen Pflege und Erziehung können wir unseren Bedarf aus eigener Kraft nicht mehr decken. Es ist deswegen erforderlich auch belgischen Hebammen oder niederländischen Erziehern die Arbeit in unseren Städten und Gemeinden zu ermöglichen. Als Städteregionsrat werde ich mich deswegen für entsprechende „Experimentierklauseln“ einsetzen, die den speziellen Anforderungen hier im Dreiländereck gerecht werden, damit unsere Heimat ein Zukunftslabor für echte grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird.

 

Jugend ist Europas Zukunft

Insbesondere unsere Jugend profitiert von der voranschreitenden europäischen Integration. Lernen, leben und arbeiten in unseren Nachbarländern ist für viele Auszubildende und Studierende längst Alltag. Dass der Wunsch nach einer vertieften Zusammenarbeit keineswegs nur in den Amtsstuben der Brüsseler Institutionen gehegt wird, sondern vor Ort sehr lebendig ist, dass zeigt die Entwicklung des „Pulse of Europe“, einer vor allem von jungen Menschen unterstützten Bürgerbewegung, die sich für den europäischen Gedanken stark macht und allen nationalistischen Strömungen eine klare Absage erteilt. Diese Bewegung gilt es zu stärken, denn nur gemeinsam können wir nachhaltige Lösungen erarbeiten. Das gilt auch für den weiteren Umgang mit den belgischen Pannenreaktoren Tihange 2 und Doel 3, denn auch hier hat sich in den vergangenen Jahren ein breites und grenzüberschreitendes zivilgesellschaftliches Netzwerk gebildet, in das sich ebenfalls viele junge Menschen einbringen. Beide Beispiele zeigen, dass sich unsere Jugend aktiv mit schwierigen Themen auseinandersetzt und die eigene Zukunft gestalten möchte. Deswegen möchte ich als StädteRegionsrat Strukturen schaffen, die sich an den erfolgreichen Modellen in unseren Mitgliedsstädten orientieren und die dabei helfen, jungen Menschen diese Möglichkeit zu geben.

 

Zusammenarbeit stärken

Es gibt bereits heute gute Kontakte mit unseren Freunden in den Niederlanden und Belgien. Doch bekanntermaßen ist kaum etwas so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Als Städteregionsrat werde ich die Bürgermeister aus den Grenzkommunen in den Niederlanden und Ostbelgien zu regelmäßigen Bürgermeisterkonferenzen mit den Bürgermeistern der StädteRegion Aachen einladen. Die kommunale Wirklichkeit ist diesseits und jenseits der Grenze oftmals sehr ähnlich und oftmals von strukturellen Unterschieden geprägt. Hier ist ein regelmäßiger Austausch unerlässlich, um unseren Lebensraum im Wettbewerb der Regionen adäquat zu positionieren.



Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

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