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Liebe Stolbergerinnen und Stolberger

 

wir blicken auf einen aufregenden Jahresanfang in unserer Stadt zurück! Die Närrinnen und Narren unserer Stadt haben ihre Mitmenschen in der zurückliegenden Session erneut mit ihren zahlreichen Feiern, Festen und Veranstaltungen begeistert und die Tollitäten, allen voran unser Stadtprinz Patrick I., haben die „jecke Zick“ fantastisch genutzt, um Freude und Frohsinn zu verbreiten.

 

Insbesondere die Schlüsselübergabe, die mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm hunderte Zuschauer auf unseren Kaiserplatz gelockt hat und die natürlich die vielen Karnevalszüge in unseren Ortsteilen und in der Innenstadt, waren Highlights, an das wir uns gerne zurückerinnern werden.

 

Die vielen neuen Ideen, mit denen wir unser rheinisches Brauchtum stärken und weiterentwickeln, sind dabei nur ein Beispiel von vielen für den großen Zusammenhalt in unserer Stadt, der sich auch in den kommenden Monaten an zahlreichen Stellen zeigen wird. Bereits zum dritten Mal bringen zum Beispiel am Samstag, den 17.03.2018 die Gastwirte unserer Altstadt die Kultur und Musik der „Grünen Insel“ zu uns in die Kupferstadt und laden Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern zur großen „St. Patrick’s Day Party“ ein. Die große Bereitschaft, sich für seine Mitmenschen einzusetzen, wird sich auch wieder während der 4. Kupferstädter Frühjahrskehrwoche vom 23. bis 28. April 2018 zeigen, zu der wir als Stadt erneut gemeinsam mit der Gesellschaft für Stadtmarketing Stolberg e.V. einladen.

 

Daneben finden natürlich noch zahlreiche weitere Veranstaltungen in Stolberg statt und die vielen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Helfer und Ausrichter freuen sich sehr auf Ihren Besuch. Es wird also wieder viel geboten in und für die Kupferstadt. Seien Sie mit dabei und nutzen Sie die vielfältigen Angebote!

 

Herzliche Grüße

Ihr

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Tim Grüttemeier

Bürgermeister

Aktuelle Meldungen:

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Mi

18

Apr

2018

Ist wieder einmal Eifersucht im Spiel?

Zweite Messerstecherei in Gressenich: Opfer wird tödlich verletzt. Motiv laut Staatsanwaltschaft unklar. Umfeld sieht das anders.

Fotos: Ralf Roeger
Fotos: Ralf Roeger

Ungewöhnlich ruhig ist es am Montagabend gegen 22.30 Uhr in der Ortslage Buschhausen in Gressenich. In den meisten Häusern wurden die Lichter bereits gelöscht. Die Nachtruhe ist eingekehrt – zumindest auf den ersten Blick. Wenige hundert Meter bevor die Straße Buschhausen in die Elle mündet, haben Polizei und Feuerwehr die Durchfahrt gesperrt. Ein heller Scheinwerfer erleuchtet die dunkle Straße. Die eingetroffene Spurensicherung nimmt gerade ihre Arbeit auf. Nur eine Stunde zuvor müssen sich in der abgelegenen Straße dramatische Szenen abgespielt haben, die sogar ein Menschenleben forderten.

 

Was ist geschehen? An diesem Abend gibt es kaum Informationen. Eine Messerstecherei soll es gegeben haben. Die Rede ist zu diesem Zeitpunkt von einem Toten. Bestätigt wird das allerdings nicht. Erst am nächsten Morgen könne man Auskunft erteilen, heißt es von Seiten der Polizei. Über konkrete Hintergründe des Gewaltverbrechens und die Täter gibt es keinerlei Informationen.

 

In einem dunklen Hinterhof macht sich die Spurensicherung indes an die Arbeit. Dort steht ein dunkler Kombi in der Einfahrt, im Hintergrund ist ein Wohnwagen zu sehen, den die Beamten ins Visier genommen haben. Mehr ist allerdings nicht zu erkennen. Auch in einem der Häuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite tut sich etwas. Dort sieht man zwei Mädchen am Fenster. Drei Polizeibeamte sind gerade aus dem Haus getreten und auch die Notfallseelsorge ist vor Ort. Noch bis in die Nacht soll der Einsatz dauern. Zwischen 2 und 3 Uhr sollen laut Informationen unserer Zeitung die letzten Einsatzkräfte abgerückt sein. Auch am Morgen danach ist es am Tatort ruhig. Ein rot-weißes Flatterband sperrt den Hinterhof ab. Der dunkle Kombi steht nach wie vor in der Einfahrt. Eine Schubkarre mit Gartenabfällen ist neben dem Wohnwagen zu sehen. Menschen sind allerdings nicht auf der Straße zu sehen. Keinerlei Spuren deuten darauf hin, dass es am Abend zuvor ein Gewaltverbrechen gegeben hat – die Idylle scheint wieder eingekehrt zu sein.

 

Mehr Informationen gibt es auch von der Aachener Staatsanwaltschaft nicht. Fest steht zu diesem Zeitpunkt, dass es eine Auseinandersetzung zwischen einem 36-Jährigen und seinem 58 Jahre alten Nachbarn gegeben hat. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung erlitt der 36-Jährige einen Messerstich, an dessen Folgen er wahrscheinlich gestorben ist, teilte die Aachener Staatsanwaltschaft gestern mit.

 

Der Fall erinnert an ein ähnliches Verbrechen vor knapp zwei Jahren. In einem Mehrfamilienhaus nur wenige Meter vom jetzigen Tatort entfernt, spielten sich damals ebenfalls dramatische Szenen ab, in deren Verlauf ein 27 Jahre alter Mann aus Geilenkirchen in Folge einer beigebrachten Stichverletzung starb. Damals nahm die Polizei einen 21 Jahre alten Mann aus Eschweiler fest, Goran M.

 

Das Amtsgericht Aachen erließ damals Haftbefehl wegen „Mordes aus niederen Beweggründen“. Der Beschuldigte Goran M. flüchtete zunächst vom Tatort, stellte sich aber noch in der Nacht selbst bei der Polizei. Später kam heraus, dass Goran M. den neuen Partner seiner Ex-Freundin mit einem Messer angegriffen und ihm eine lebensgefährliche Stichverletzung zugefügt hatte. Das 27-jährige Opfer aus Geilenkirchen starb damals noch am Tatort. Die 26-jährige Ex-Freundin des Täters blieb unverletzt. Das Verfahren dazu fand Anfang des vergangenen Jahres statt. Die Kammer des Aachener Schwurgerichtes verhängte schließlich eine neunjährige Haftstrafe gegen Goran M. wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

 

Das Motiv für das Verbrechen am Montagabend ist – laut Staatsanwaltschaft – noch vollkommen unklar. Dazu könne man nichts sagen, machte Staatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts auf Nachfrage unserer Zeitung deutlich. In den Sozialen Netzwerken wird über Motiv und Vorfall wild spekuliert. Dort ist die Rede davon, dass Täter und Opfer bereits seit einigen Jahren befreundet gewesen seien und auch bei dieser Tat das Thema Eifersucht im Spiel gewesen sei.

 

Auch in der Nachbarschaft wird spekuliert. Eifersucht soll eine Rolle gespielt haben, sagen Nachbarn gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Frau des Toten soll ein Verhältnis mit dem Nachbarn gehabt haben. Der angeblich gehörnte Ehemann soll am Montagabend mit einem Baseballschläger in das Haus des 58-Jährigen gestürmt sein und ihn am Kopf verletzt haben. Dieser wiederum wehrte sich und stach mit einem Messer zu.

 

Laut Informationen unserer Zeitung soll der 58-Jährige selbst am Montagabend die Polizei gerufen haben. Noch in der Nacht habe dann im Haus des Opfers eine Hausdurchsuchung stattgefunden. Auch einige Nachbarn seien noch in der Nacht von der Polizei befragt worden. Aus dem näheren Umfeld hieß es gestern außerdem, dass das 36-jährige Opfer bereits mehrfach aufgrund seines aggressiven Verhaltens gegenüber Nachbarn aufgefallen sei. Ob das wirklich stimmt, ist derzeit aber nicht zu klären.

 

Eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion soll nun klären, was am Montagabend in Gressenich wirklich geschehen ist. Der 58-jährige Tatverdächtige wurde jedenfalls wegen des Verdachts des Totschlags von der Polizei festgenommen und wurde gestern vernommen. Die Ermittlungen dazu dauern an. Neuigkeiten gab es auch gestern Nachmittag nicht.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Apr

2018

Einbrecher bedienen sich immer dreister in den Schule

Eine Serie von Diebstählen beschäftigt die Kripo seit Jahresbeginn. Bereits 20 Fälle, darunter drei Tatorte an diesem Wochenende.

Foto: Polizei Stolberg
Foto: Polizei Stolberg

In Stolberg hat die Polizei derzeit allerhand zu tun. Bereits am Wochenende sind unbekannte Täter in verschiedene Schulen eingebrochen und haben dort Bargeld und Elektrogeräte erbeutet. Allein am Montagmorgen nahm die Kriminalpolizei drei Tatorte auf: in der Haupt- und Gesamtschule an der Breslauer Straße, in der Willi-Fährmann-Schule an der Talstraße und im Ritzefeld-Gymnasium an der Ritzefeldstraße.

 

Laut Polizei gelangten die Täter in die Gebäude, indem sie die Eingangstüren aufbrachen. In den Schulen brachen sie zum Teil brachial weitere Türen und Schränke auf. Sie stahlen vor allem Laptops, Bargeld und einige private Utensilien der Lehrer. Die Stolberger Kripo ermittelt mittlerweile seit Beginn des Jahres in etwa 20 Fällen, in denen in Stolberger Schulen eingebrochen wurde. Erst Mitte des vergangenen Monats brachen unbekannte Täter in das Goethe-Gymnasium ein. Dabei wurden über ein Dutzend Laptops, ein Beamer und Bargeld gestohlen. Die Täter hatten eine Eingangstüre des „Goethe“ am Lerchenweg sowie mehrere Innentüren und Schränke aufgebrochen. Das „Ritze“ wurde Anfang Januar von Unbekannten heimgesucht. Sie schlugen eine Scheibe im rückwärtigen Bereich des Gebäudes ein, gelangten so ins Innere und durchwühlten mehrere Räume. Ob Gegenstände entwendet wurden, ist noch unklar.

 

Die aktuellen Ermittlungen gestalten sich trotz dieser Häufung als sehr schwierig, teilte die Polizei mit. Bislang gibt es nämlich keinerlei Hinweise auf die Täter. Trotz der brachialen Gewalt, die die Täter bei den Einbrüchen an den Tag legten, gibt es keine Tatzeugen oder Anwohner, die die Einbrüche bemerkt hätten.

 

Wer sachdienliche Hinweise zu den Taten machen kann – und scheinen sie bei einer ersten Überlegung vielleicht unbedeutend – möchte sich bitte mit der Kripo in Stolberg unter ☏ 02402 / 9577- 33301 oder -34210 (außerhalb der Bürostunden) in Verbindung setzen.

 

Einsatz am Abend im Büsbacher Ortskern

  • Gegen 18 Uhr am Montag waren die Besatzungen von Rettungstransportwagen der Feuerwehr, Notarzt und Streifenwagen der Polizei mitten im Büsbacher Ortskern im Einsatz. An der Konrad-Adenauer-Straße galt es, Hilfestellung bei familiären Problemen zu leisten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

Rathaus

52220 Stolberg

www.tim-gruettemeier.de
tim.gruettemeier@stolberg.de
Telefon: 02402 / 13-200
Fax: 02402 / 13-222

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