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Liebe Stolbergerinnen und Stolberger

 

der Frühling hält Einzug in unserer schönen Kupferstadt und ich hoffe Sie konnten die ersten Sonnenstrahlen schon genießen. Ein typischer Brauch zum Frühlingsanfang ist vielerorts der Frühjahrsputz und so haben auch wir Stolbergerinnen und Stolberger Ende April unsere Stadt auf Vordermann gebracht und sie von den Hinterlassenschaften des Winters befreit.

 

Mit einem von der Gesellschaft für Stadtmarketing e.V. organisiertem Frühlingsfest am 5. und 6. Mai 2018 , zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind, heißen wir die warme Jahreszeit auf dem neugestalteten Kaiserplatz willkommen. Auch die einzelnen Stadtteile unserer Kupferstadt laden jetzt im Frühling nicht nur im Rahmen der 9. Kunstausfahrt zum Verweilen ein. Zudem bieten der im vorherigen Jahr umgestaltete Bastinsweiher und der Kaiserplatz einen gemütlichen Ort um einige sonnige Stunden dort zu verbringen.

 

Anlässlich des 900-Jahr Jubiläums der ersten urkundlichen Erwähnung Stolbergs, entführt uns „Stolberg goes History“ vom 8. bis zum 10. Juni 2018 in die Geschichte unserer Stadt. Drei Tage lang locken verschiedene Attraktionen und Live-Musik Besucher in die Altstadt.

 

Auch die kommende Fußball Weltmeisterschaft in Russland, bei der unsere Nationalmannschaft mit Sicherheit den Weltmeistertitel verteidigen wird, verspricht spannend zu werden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffe, dass ich Sie auf der ein oder anderen Veranstaltung als Gast begrüßen darf.

 

Herzliche Grüße

Ihr

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Tim Grüttemeier

Bürgermeister

Aktuelle Meldungen:

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Do

21

Jun

2018

Etschenberg tritt auf die Bremse

Der Städteregionsrat kündigt an seinem 71. Geburtstag überraschend den vorzeitigen Rücktritt zum Jahresende an. Gesundheitliche Gründe geben den Ausschlag. Neuwahlen wohl noch in diesem Jahr.

Foto: Andreas Herrmann
Foto: Andreas Herrmann

Helmut Etschenberg ist dafür bekannt, dass er nichts dem Zufall überlässt. Und so hatte er auch den gestrigen Mittwoch, der sein 71. Geburtstag war, bestens vorbereitet. Sorgfältig geplant war offenbar eine große Überraschung, und die ist ihm zweifellos gelungen: Der Städteregionsrat (CDU) wird frühzeitig zurücktreten. „Ich habe bei der zuständigen Stelle, und das ist Regierungspräsidentin Gisela Walsken, beantragt, mich zum 1. Januar 2019 aus meinem Amt zu entlassen“, erklärte Etschenberg am Morgen auf einer Pressekonferenz. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Fraktionsvorsitzenden noch nichts von der Entscheidung, sie wurden erst eine Stunde später informiert. Lediglich den Chef des CDU-Kreisverbandes Aachen-Land, Hendrik Schmitz, hatte der Städteregionsrat nach eigenen Angaben vorher eingeweiht. „Ihn habe ich am Freitag darüber in Kenntnis gesetzt.“

 

Am 15. Juni 2014 war Helmut Etschenberg in der Städteregion Aachen nach einem knappen Sieg in der Stichwahl gegen Christiane Karl (SPD) in seinem Amt bestätigt worden – eigentlich für sechs Jahre und bis zur nächsten Kommunalwahl im Herbst 2020. Dass er sich nun schon rund 22 Monate vorher zurückziehen wird, begründet er mit seiner Gesundheit. „Ich empfange zunehmend Signale meines Körpers, die mich dazu veranlassen, über mich und meine Lebenssituation ernsthaft nachzudenken.“ Diese Signale seien zwar noch „sehr dezent“, aber: „Der plötzliche Tod meines Freundes und stellvertretenden Städteregionsrates Hans-Josef Hilsenbeck im Alter von 74 Jahren und der ebenso unvorhersehbare Tod des von mir geschätzten und erst 56-jährigen Städteregionsratsmitgliedes Richard Okon am Jahresende haben mir vor Augen geführt, wie sich das Leben plötzlich verändern kann“, erklärte Etschenberg und ergänzte: „Wenn man den Eindruck hat, dass man etwas nicht mehr so machen kann, wie man es will, dann sollte man aufhören. 80 Prozent reichen in diesem Amt nicht.“

 

Helmut Etschenberg hat seine berufliche Karriere 1963 als Auszubildender beim Kreis Aachen begonnen. Von 1979 bis 1993 war er Stadtdirektor von Monschau und anschließend 16 Jahre lang Kreisdirektor des Kreises Aachen, ehe er am 30. August 2009 von den Bürgern zum ersten Städteregionsrat der neu gegründeten Städteregion Aachen gewählt wurde. Überregionale Bekanntheit erlangte er durch den Kampf gegen den Betrieb des belgischen Atomkraftwerkes Tihange, den die Städteregion seit 2015 mit Etschenberg an der Spitze auf verschiedenen Ebenen führt.

 

Am Morgen hatte der Städteregionsrat unterstrichen, dass es noch in diesem Jahr Neuwahlen geben müsse. „Denn ein nahtloser Übergang ist angesichts der vielen wichtigen Themen dringend erforderlich.“ Den Wahltermin wird Regierungspräsidentin Gisela Wals-ken festlegen. „Die Städteregion muss zunächst einen begründeten Terminvorschlag machen, den wir dann prüfen werden“, erklärte ihr persönlicher Referent Oliver Büschgens am Nachmittag auf Anfrage. Dem Vernehmen nach wird der Dezember favorisiert.

 

Sicher ist derweil schon, dass der neue Amtsinhaber oder die neue Amtsinhaberin bis 2025 gewählt wird. Dann sollen Kommunalwahl und Städteregionsrat wieder zusammen stattfinden. Bei den Kommunalwahlen 2020 wird in der Städteregion demnach – neben den Stadt- und Gemeinderäten sowie (Ober-)Bürgermeistern – nur das Parlament, der Städteregionstag, gewählt.

 

Die Parteien stehen nun vor der unerwartet dringlichen Aufgabe, ihren jeweiligen Kandidaten für die Nachfolge zu benennen. Die Vorsitzenden der CDU-Kreisverbände Aachen-Stadt und Aachen-Land, Holger Brantin und Hendrik Schmitz, haben sich bereits auf das weitere Vorgehen verständigt: „Wir werden den Beratungsprozess über die Nachfolge zügig starten.“ Dazu wollen die Kreisverbände eine gemeinsame Findungskommission einrichten.

 

Gelassen reagierte die stellvertretende Vorsitzende des SPD- Unterbezirks Städteregion, Eva-Maria Voigt-Küppers, auf die aktuelle Entwicklung. „Wir haben im Altkreis und in der Stadt Aachen schon frühzeitig den Findungsprozess eingeleitet. Wir werden unseren Kandidaten, wie geplant, im September vorstellen.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

21

Jun

2018

Per Handy-App durch die Kunstsammlung

Sarah Smotrycki hat alle Gemälde und Skulpturen der Stadt neu katalogisiert und daraus eine interaktive Karte erstellt.

Foto: Annika Thee
Foto: Annika Thee

Die Kunstsammlung der Stadt Stolberg hat in der Vergangenheit mehrfach Streit in Verwaltung und Rat ausgelöst. Wie viele Kunstwerke gehören der Stadt? Wie viel Geld sind sie wert? Werden sie ordnungsgemäß aufbewahrt und befinden sie sich auch dort, wo sie hingehören? All das sind Fragen, die noch im Jahr 2009 von den zuständigen Stellen nicht zufriedenstellend beantwortet werden konnten, wie der Rechnungsprüfungsausschuss mehrfach anmerken musste.

 

Dieses Kapitel soll nun endlich abgeschlossen werden, denn die Studentin der Kunstpädagogik, Sarah Smotrycki, hat die Kunstsammlung der Stadt Stolberg neu katalogisiert. Dafür hat sie ein Praxissemester im Büro der Stolberg Touristik damit verbracht, eine Bestandsaufnahme der städtischen Kunstsammlung zu erstellen – durchaus mit dem Anspruch auf Vollständigkeit, die bei den vorherigen Auflistungen wiederholt bemängelt wurde.

 

Fünf Monate hat Smotrycki damit verbracht, alle Standorte abzufahren, an denen Kunst lagert oder ausgestellt ist, die sich im Besitz der Stadt befindet. „Manchmal musste ich die Standorte suchen“, sagt Sarah Smotrycki. „Wenn der Bürgermeister wechselt, ändern sich auch die Büros der Mitarbeiter. Manche nehmen die Kunst mit, andere lassen sie einfach im alten Büro stehen“, erklärt sie.

 

Anschließend fotografierte die Studentin die Werke und vermerkte, in welchem Zustand beispielsweise Gemälde und Rahmen sind. „Einige Kunstwerke waren mal von den Wänden gefallen, dann sind die Rahmen kaputt. Das wird in der Datenbank vermerkt“, sagt Smotrycki.

 

Diese Datenbank von der sie spricht, hat sie selbst am Computer als Excel-Tabelle angelegt. Darin stehen mehr als 400 Gemälde und Skulpturen sowie deren Titel, Künstler, Aufbewahrungsort, Anschaffungszeitraum, Kaufpreis und Versicherungswert. Seit der letzten Bestandsaufnahme im Jahr 2012 habe sich einiges getan, sagt die 30-Jährige. „Es sind einige Skulpturen dazugekommen und Kunstwerke, die von Schulen gestiftet wurden“, sagt Smotrycki.

 

Ausgehend von dieser Tabelle, die nur für den internen Gebrauch der Stadt gedacht ist, hat Smotrycki weitere Projekte entwickelt. Die Fotos der Kunstwerke werden zusammen mit den wichtigsten Informationen bald in einem gedruckten Kunstkatalog erscheinen, der für Bürger und Touristen in der Stolberg Touristik ausliegen wird.

 

Außerdem hat Smotrycki eine interaktive Karte entwickelt, die bald auf der Internetseite der Stadt aufrufbar sein wird. Hier können sich Besucher virtuell durch die Kunstwerke klicken und deren Standort ausfindig machen. „Bürger sind ausdrücklich dazu aufgefordert, uns Feedback zu geben. Falls ihnen auffällt, dass etwas fehlt, wollen wir das ein oder andere Stück noch mit aufnehmen“, sagt Jürgen Gerres, Abteilungsleiter für Kultur, Tourismus und Veranstaltungen der Stadt.

 

Besonders viel persönlichen Ehrgeiz hat Smotrycki in die Entwicklung einer App fürs Smartphone gesteckt. Damit will die angehende Kunstpädagogin vor allem Oberstufenschüler ansprechen. „Kunst spricht junge Leute nicht an. Ich möchte Schüler dazu animieren, sich mit der Kunst aus ihrer Heimatstadt auseinanderzusetzen“, sagt Smotrycki.

 

Mit der App können Schüler und Studenten eine 2,1 Kilometer lange Kunstroute ablaufen, die am Galminus-Brunnen beginnt, durch die Burg, die Altstadt und das Rathaus führt und schließlich am Kulturzentrum endet.

 

Sobald die Schüler ein Kunstwerk passieren, ploppen auf dem Display die wichtigsten Infos dazu auf und die Schüler können allein oder in kleinen Teams verschiedene Aufgaben lösen und Fragen beantworten.

 

Damit die App alle wichtigen Informationen rund um die Kunstwerke enthält, musste Smotrycki ausführlich recherchieren. Dabei half ihr der Leiter des Stolberger Stadtarchivs, Christian Altena. „Es gab beispielsweise ein Wappen im Wappenraum der Burg, das nirgendwo verzeichnet war“, erinnert sich Smotrycki. Überhaupt habe sich die Studentin in den vergangenen Monaten intensiv mit der Geschichte der Stadt auseinandergesetzt. „Ich habe sehr viel über die Stadt gelernt und auch Orte gesehen, die ich zuvor nicht kannte, obwohl ich hier geboren und aufgewachsen bin.“

 

Die Geschichten, die hinter den Gemälden stecken, haben die Neugier der Studentin geweckt. „Ich habe viel über ehemalige Bürgermeister gelernt und über Gemälde auf der Stolberger Burg, die auf den ersten Blick gar nichts mit Stolberg zu tun haben“, sagt Smotrycki. Um herauszufinden, in welcher Verbindung die auf den Portraits dargestellten Figuren zur Stadt stehen, musste sie tief in die Recherche eintauchen. Diese Informationen wollte sie ihrer Zielgruppe nämlich nicht vorenthalten.

 

Am Mittwoch, 27. Juni, wird Smotrycki Datenbank, App und die interaktive Karte im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus vorstellen. Danach sollen die Angebote kostenlos online verfügbar sein. Für Sarah Smotrycki endet damit das Praxissemester. Danach wird sie in Mönchengladbach wieder zur Uni gehen.

 

App „Kunstroute“ und eine interaktive Karte

  • Die interaktive Karte wird nach dem 27. Juni auf der Internetseite der Stadt Stolberg freigeschaltet. Auch die ausgeschilderten Wanderrouten können dann online angeschaut werden.
  • Sobald die App „Kunstroute“ veröffentlicht wird, werden in der Stolberg Touristik Flyer ausliegen. Darauf befindet sich ein QR-Code, der mit dem Smartphone eingescannt werden kann. Damit kann die App kostenfrei heruntergeladen werden.

 

Viel Ärger um den Lichterbrunnen

  • Als prominentestes Beispiel für den damals fahrlässigen Umgang der Stadt mit ihren Kunstwerke musste der Lichterbrunnen des Breiniger Künstlers Wilfried Tertin hinhalten, der von vorne herein aus Kostengründen nie vollständig mit Wasser- und Stromzufuhr installiert wurde.
  • Der Brunnen musste beim Bau des Kaufhauses Victor im Jahr 1988 von seinem Platz in der Fußgängerzone Ecke Sonnentalstraße weichen. Danach galt er zunächst als verschollen.
  • Erst nach der Berichterstattung in unserer Zeitung im Jahr 2006 war der Brunnen in Einzelteilen als Beeteinfassung eines Hauses in der Buschstraße wieder aufgetaucht. Die Anschaffung hatte die Stadt damals 10 000 Mark gekostet.
  • Über die Rückbeschaffung wurde viel diskutiert, letztendlich beschloss der Rechnungsprüfungsausschuss, dass dafür keine weiteren Versuche unternommen werden sollten. Josef Hansen (SPD) nannte das Vorgehen der Verwaltung im Umgang „skandalös“, Ludwig Hahn (CDU) sprach von „Pleiten, Pech und Pannen“.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

Rathaus

52220 Stolberg

www.tim-gruettemeier.de
tim.gruettemeier@stolberg.de
Telefon: 02402 / 13-200
Fax: 02402 / 13-222

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