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Liebe Stolbergerinnen und Stolberger

 

die ganze Kupferstadt hat Karneval gefeiert und sowohl in der Innenstadt als auch in unseren Ortsteilen mit den kleinen und großen Tollitäten eine unvergessliche Session erlebt. Hier sind ein paar Erinnerungsfotos an die närrische Zeit:

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Tim Grüttemeier

Bürgermeister

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Sa

25

Mär

2017

Für die Sicherheit der Jecken ist gesorgt

Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr haben mit den Veranstaltern der Stolberger Karnevalsumzüge ein Sicherheitskonzept erstellt.

Foto: S.-L. Gombert
Foto: S.-L. Gombert

Wenn am kommenden Montag wieder die jecken Stolberger die Straßen säumen, auf einem der Wagen mitfahren oder in einer der Fußgruppen unterwegs sind, wollen sie vor allem Spaß haben und sich keine Sorgen machen müssen. Damit hinter den Kulissen alles glatt läuft, haben sich Stadtverwaltung unter der Leitung des Amtes für Recht, Sicherheit und Ordnung, Zugveranstalter und auch die Stolberger Feuerwehr im Vorfeld zusammengesetzt und ein Sicherheitskonzept erarbeitet.

 

So werden nach Angaben der Stadtverwaltung beispielsweise mehr Sicherheitskräfte als sonst unterwegs sein, nicht nur auf dem Rosenmontagszug in der Innenstadt, sondern auch bei den Umzügen in den Ortsteilen. Auch schon beim Rathaussturm am Altweiberdonnerstag hatte die Polizei die Präsenz ihrer Einsatzkräfte rund um den Kaiserplatz deutlich erhöht. Von Sicherheitsvorkehrungen wie großen Betonklötzen, die in anderen Städten vor Anschlägen wie dem auf dem Berliner Weihnachtsmarkt schützen sollen, hat man in Stolberg jedoch abgesehen. Auch wenn viele Karnevalsfans die Umzüge anschauen: In Städten wie Aachen, Eschweiler oder gar Köln haben die diversen Veranstaltungen des Straßenkarnevals eine andere Dimension.

 

Trotzdem sind die jecken Tage keine Zeit, in der die Feuerwehrkräfte die Füße hochlegen können. „Für uns sind die Karnevalstage durchaus arbeitsreiche Tage“, erklärt Andreas Dovern, Leiter der Stolberger Feuerwehr. In den vergangenen Jahren gab es für die Wehr im Zeitraum von Fettdonnerstag bis Rosenmontag immer rund 100 Einsätze. Wenn diese etwas mit Karneval zu tun hatten, dann war meistens Alkohol im Spiel.

 

„Darum werden wir beispielsweise an Rosenmontag auf der Wache mehr Leute im Einsatz haben als normalerweise.“ Denn auch für den Fall, dass die Feuerwehr oder der Rettungsdienst im Zusammenhang mit Karneval ausrücken muss: Das „ganz normale“ Tagesgeschäft, also Brände, technische Hilfen und andere Einsätze, kann es zu Karneval geben wie an jedem anderen Tag auch.

 

Neben den Einsatzkräften auf der Wache werden sich auch hauptamtliche und ehrenamtliche Feuerwehrleute unter die Feiernden mischen: „Wir werden mit unserem Einsatzleitwagen am Kaiserplatz sein“, sagt Brandoberinspektor Karl Köhnen. In dem Fahrzeug laufen am Montag alle Fäden zusammen. Dieses ist mit acht Leuten besetzt, deren Aufgabe vor allem darin besteht, alle möglichen Einsätze zu koordinieren, bei dem die Feuerwehr mit dem karnevalistischen Treiben in Berührung kommt. „Das kann zum Beispiel ein Rettungseinsatz sein, bei dem wir mit dem Rettungswagen schnell zum Krankenhaus kommen müssen“, erklärt Köhnen.

 

Das habe zwar nicht direkt mit dem Rosenmontagszug zu tun – wohl aber mit der Wegstrecke: „Gegebenenfalls müssen wir in einem solchen Fall den Zug kurz unterbrechen, damit der Rettungswagen die Rathausstraße passieren kann.“ Inklusive der Sanitätstrupps vom Deutschen Roten Kreuz werden am Montag rund 50 Einsatzkräfte den Stolberger Rosenmontagszug flankieren. Auch in den Ortsteilen, ob bei den Umzügen oder rund um die Festzelte, stellen die Freiwilligen Feuerwehren die benötigten Brandsicherheitswachen und Sanitätsdienste.

 

In der Feuerwache selbst sind ebenfalls weitere Vorkehrungen getroffen worden: Hier ist in einem großen Seminarraum bereits seit Tagen alles für den SAE vorbereitet, den Stab für außergewöhnliche Ereignisse. „Der SAE wird immer bei großen Ereignissen vorbereitet“, erklärt Andreas Dovern. Das können neben Unwetterlagen, also Hochwasser oder massiven Schneefällen, auch Veranstaltungen sein wie Karneval oder auch die Stadtparty. „Im Fall der Fälle ist über den SAE gewährleistet, dass die Stadtverwaltung, die Feuerwehr und der Rettungsdienst weiter einsatzfähig bleiben“, erklärt Dovern. Sollte es zu einer besonderen Lage kommen, sitzen innerhalb kürzester Zeit der Bürgermeister, die Leiterin des Ordnungsamtes, der Leiter der Feuerwehr sowie weitere, sicherheitsrelevante Fachämter und Einrichtungen und die obere Führungsebene der Feuerwehr zusammen an einem Tisch. Bis ins kleinste Detail ist geregelt, wer in diesem Stab welche Aufgabe übernimmt. „So können wir auch bei einer Vielzahl von Einsätzen den Überblick behalten“, sagt Dovern und erinnert an das Hochwasser im Jahr 2014, bei dem vom SAE aus mehrere hundert Kräfte gleichzeitig koordiniert wurden.

 

An den vorbereiteten Arbeitsplätzen liegen kleine blaue Koffer, die alles Wesentliche für die Führung großer Einsätze enthalten. Über Beamer hält sich der Stab beispielsweise über Wasserpegel und weitere Lageentwicklungen auf dem Laufenden. Telefone gibt es kaum. Auch die Einsatzzentrale der Feuerwehr stellt zum SAE nur die Anrufe durch, die wichtig sind. Kommunikation mit Stift und Papier – in diesem Falle Vierfachvordrucke – ist für den SAE das Mittel der Wahl. „Das ist immer noch sehr effizient. Und es bleibt gut nachvollziehbar, wer wann über welchen Vorgang informiert worden ist“, so Dovern.

 

Auch wenn in den vergangenen Jahren nie die Notwendigkeit bestanden hat, an Karneval den SAE einzuberufen, und der Raum auch in diesem Jahr während der jecken Tage wahrscheinlich leer bleibt: „Wichtig ist, dass wir vorbereitet sind“, sagt Andreas Dovern.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Sa

25

Mär

2017

„Wir sind stolz, dass wir jetzt mitwirken dürfen“

Das Ehepaar Angelika und Urban Frentz wirkt in diesem Jahr beim Stolberger Musiksommer mit. Die beiden Künstler im Interview. Sie werden beliebte Musikstücke singen. Ohne Gage. Ein Konzert für den guten Zweck.

Fotos: M.L. Otten
Fotos: M.L. Otten

Stolberg. Die Idee, den Stolberger Musiksommer mit einem Benefizkonzert einzuläuten und den Erlös einem guten Zweck zur Verfügung zu stellen, wurde von Hartmut Kleis und seinem Sohn Jörg geboren. 2007 fand diese Wohltätigkeitsveranstaltung unter dem Titel „Stolberger musizieren für Stolberger“ zum ersten Mal statt. Es ist erstaunlich, wie viele engagierte Hobby- und Profimusiker die Familie Kleis auch nach knapp zehn Jahren immer noch in Stolberg findet, die gerne mitwirken. Wie das Ehepaar Angelika und Urban Frentz auf das Konzert aufmerksam wurde, warum sie ihre Bereitschaft zeigen, ohne Gage mitzumachen, und was sie an dem Abend singen werden, haben sie im Interview erzählt.

 

Wie finden Sie die Idee des Stolberger Musiksommers, die Saison mit einem Benefizkonzert „Stolberger musizieren für Stolberger“ einzuläuten?

 

Frentz: Wir finden diese Idee natürlich wunderbar. Und dass das Programm so abwechslungsreich ist und verschiedene Musikrichtungen beinhaltet, ist nicht für uns, sondern auch für die Zuhörer gleichermaßen interessant.

 

Wie wurden Sie auf die Konzertreihe aufmerksam?

 

Frentz: Wir haben viel über diese Konzertreihe in der Tageszeitung gelesen und in den vergangenen Jahren schon mehrere Konzerte des Stolberger Musiksommers besucht.

 

Wie haben Sie reagiert, als Sie die Nachricht erreichte, beim Benefizkonzert mitzumachen?

 

Frentz: Wir haben uns sehr gefreut und sind stolz, dass wir in diesem Jahr mitwirken dürfen.

 

Was ist für Sie das Faszinierende an der Reihe?

 

Frentz: Wir finden es gut, dass für jede Generation und jeden Geschmack etwas dabei ist. Auch sind wir immer ganz erstaunt, wie viel Leute in Stolberg Musik machen.

 

Wie lange singen Sie schon? Wo haben Sie das Singen gelernt? Wer waren Ihre Lehrer?

 

Frentz: Wir singen beide seit unserer Kindheit, zuerst im Schulchor, später dann im Kirchenchor und Studentenchor. Parallel dazu haben wir Gesangunterricht bei Rolf Schmitz-Malburg, Dieter Müller und Birgit Rossaint genommen.

 

Welche Voraussetzungen braucht man zum Singen?

 

Frentz: Auf jeden Fall große Freude an der Musik, ein wenig Talent und Leidenschaft.

 

Hilft das Singen der Stimmentwicklung?

 

Frentz: Ja, auf jeden Fall. Die Stimmkraft lässt sich trainieren. Dazu gehören eine aufrechte Haltung und die richtige Atmung.

 

Macht Singen wirklich glücklich?

 

Frentz: Ja, ganz eindeutig, Singen macht glücklich. Es entspannt und macht schon irgendwie fröhlich.

 

Kommt man durch das Singen mit dem Leben besser klar als jemand, der nicht singt?

 

Frentz: Das können wir nicht beurteilen, da wir ja beide singen.

 

Hilft Singen gegen Demenz oder andere Krankheiten?

 

Frentz: Ja, das glauben wir schon. Beim Singen ist man schon körperlich und geistig gefordert, das hält fit.

 

Wo singen Sie sonst noch?

 

Frentz: Wir arbeiten in verschiedenen Projektchören mit wie zum Beispiel der städtische Chor Alsdorf oder der St. Ludger Projektchor Düsseldorf. Außerdem gestalten wir Messen, Hochzeiten, Trauerfeiern, Geburtstage und vieles mehr.

 

Welche Gründe gibt es, das Singen für sich zu entdecken und zu entfalten?

 

Frentz: Singen kann beruhigen und trösten, fördert die Kreativität, Spontanität und auch das Selbstbewusstsein. Miteinander Singen ist Nähe und Kommunikation. Man macht zusammen etwas Schönes. Der eigentliche Grund für uns ist aber, sich selber und auch anderen Menschen eine Freude zu machen.

 

Welche Empfehlungen geben Sie jungen Menschen, die anfangen zu singen und es dann schnell wieder lassen?

 

Frentz: Wenn es Ihnen auch nur ein wenig Spaß gemacht hat, empfehlen wir auf jeden Fall durchzuhalten. Man lernt so viel durch das Singen. Und wenn man eines Tages mal bei einem bestimmten Projekt, zum Beispiel in einem Schulchor mitgesungen hat, und erlebt hat, wie gut das gemeinsame Singen getan hat, ist man stolz darauf und macht dann meist auch weiter.

 

War es für Sie wichtig, einen Partner zu finden, der das Hobby mit Ihnen teilt?

 

Frentz: Es ist natürlich schön, wenn der Partner das gleiche Hobby hat. Das schmiedet zusammen. Aber als eine Grundvoraussetzung für eine Partnerschaft sehen wir dies nicht.

 

Auf was dürfen sich die Besucher des Benefizkonzertes freuen? Was singen Sie?

 

Frentz: Wir haben einige alte Ohrwürmer vorbereitet: Darunter ist das durch Sänger Willy Schneider bekannt gewordene Lied „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ für Bariton, das Lied der Christel „Das gibt’s nur einmal“ aus dem Musikfilm „Der Kongress tanzt“ und das Duett „Weißt du es noch“ aus der Cscárdásfürstin von Emmerich Kálmán.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

Rathaus

52220 Stolberg

www.tim-gruettemeier.de
tim.gruettemeier@stolberg.de
Telefon: 02402 / 13-200
Fax: 02402 / 13-222

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