Aktuelles - Mein ganz persönlicher Blog

In meinem Blog halte ich Sie über aktuelle Geschehnisse auf dem Laufendem.

Do

15

Feb

2018

Hallenbad frisch geschrubbt und geflickt

Für die Grundreinigung ist ein 15-köpfiges Team zwei Wochen im Einsatz. Größere Maßnahmen sind nicht geplant.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Rund 140 000 Gäste besuchen das Hallenbad Glashütter Weiher jährlich. Dass dabei ab und zu etwas kaputtgehen kann, sei ganz normal, sagt Betriebsleiter Manfred Beißel und lacht. Gelockerte Fliesen und abgesplitterte Farbe gehören ab der kommenden Woche allerdings wieder der Vergangenheit an. Momentan findet nämlich die jährliche Grundreinigung im Hallenbad statt, und die hält Manfred Beißel und sein Team ganz schön auf Trab. Schließlich gibt es für die 15-köpfige Truppe allerhand zu tun.

 

Zunächst einmal musste das Wasser aus den beiden Becken herausgelassen werden. Das dauerte ganze zwei Tage. Nach der Säuberung mit dem Hochdruckreiniger wurden diese dann wieder mit Wasser befüllt. „Alleine das Befüllen des großen Beckens dauert zwischen 26 und 28 Stunden. Da passen insgesamt 1,3 Millionen Liter Wasser rein“, sagt Beißel.

 

Zu den größten Herausforderungen zählt allerdings nicht das Befüllen der Becken, sondern vielmehr das Erreichen der Wassertemperatur. Im großen Becken beträgt diese 28 Grad, im kleinen Becken sind es sogar 32 Grad. „Das Wasser ist mit einer Temperatur von acht Grad ins Becken eingefüllt worden. Da musste also noch ordentlich aufgeheizt werden“, so Beißel. Zudem mussten in diesem Jahr noch zahlreiche Fliesen- und Malerarbeiten erledigt werden, und auch die Duschen wurden wieder instand gesetzt. Diese konnten von den Gästen des angrenzenden Fitnessstudios, das in dieser Zeit ganz normal geöffnet hatte, während der Reinigung nicht genutzt werden. „Man muss zwar viele Dinge koordinieren, aber es geht alles Hand in Hand“, sagt Beißel.

 

Vor rund zehn Jahren wurde das Stolberger Hallenbad aufwendig umgebaut – neues Becken inklusive. „Wir sind sehr zufrieden. Das Hallenbad wird von den Stolbergern sehr gut angenommen“, sagt Beißel. Das bestätigt auch ein Blick auf die Besucherzahlen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sind.

 

Da sei es selbstverständlich, dass die Grundreinigung nicht – wie in der Vergangenheit üblich – in den Ferien stattfinde. „Wir führen die Reinigung natürlich ungerne dann durch, wenn unsere Kunden frei haben. Wir müssen aber auch darauf achten, dass nicht zu viele Unterrichtsstunden in den Schulen ausfallen“, sagt Beißel. Die Karnevalswoche sei dafür ideal. Größere Maßnahmen stünden im Hallenbad in Zukunft nicht auf dem Programm, sagt Beißel.

 

Anders sieht es im Stadion Glashütter Weiher aus. Dieses soll wieder anknüpfen an seine früheren glorreichen Zeiten und zu einem Aushängeschild für den Sport in Stolberg werden. Dafür hat die Stolberger Verwaltung ein Sanierungskonzept erarbeitet. Insgesamt 1,414 Millionen Euro sollen in den Jahren 2018 und 2019 in das Stadion und die Turnhalle Glashütter Weiher fließen.

 

Worin investiert werden soll? Die Liste der Maßnahmen ist lang: Dazu gehören unter anderem eine neue Rasendecke, neuer Kunststoffbelag für die Anläufe der Weitsprunganlage und eine neue energieeffiziente Flutlichtanlage – um nur einige Beispiele zu nennen. Die Tribühne erhält zudem eine Überdachung und eine neue Wandverkleidung, die Betonstufen werden ebenfalls saniert. Malerarbeiten erfolgen außerdem an Tribüne und in den Umkleiden. „Die Vorbereitungen zu den Planungen laufen momentan. In einem nächsten Schritt werden die Planungen konkretisiert“, sagt Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger.

 

Während sich in der Nachbarschaft also noch eine Menge tut, sind die Arbeiten im Hallenbad in den kommenden Tagen erst einmal abgeschlossen. Zumindest bis zur nächsten Grundreinigung. Es sei wichtig, dass man immer am Ball bleibe, damit das Hallenbad den Stolbergern noch lange erhalten bleibt.

 

Ab Montag gelten die üblichen Öffnungszeiten

  • Am kommenden Montag, 18. Februar, soll das Hallenbad wieder wie gewohnt öffnen. Montags ist das Hallenbad zwischen 6 und 8 Uhr geöffnet. Dienstags kann man die Einrichtung zwischen 6 und 8 Uhr sowie zwischen 13 und 17 Uhr nutzen.
  • Mittwochs und donnerstags ist das Stolberger Hallenbad zwischen 6 und 8 Uhr sowie 13 und 22 Uhr geöffnet.
  • Freitags ist es ebenfalls von 6 bis 8 Uhr geöffnet. Von 13 bis 14 Uhr findet zudem das Seniorenschwimmen und von 14 bis 15 Uhr das Frauenschwimmen statt. Von 15 bis 19 Uhr steht dann das Spaßbad auf dem Programm.
  • Samstags findet zwischen 8 und 18 Uhr das Familienbad statt. Sonntags ist das Hallenbad von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

15

Feb

2018

Zwei Starenkästen ab Freitag nicht mehr im Einsatz

Das veraltete System wird durch neue Messsäulen mit Laser-Scan-Technik ersetzt. Kosten pro Säule im fünfstelligen Bereich.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Auf den Straßen Stolbergs wird in Sachen Geschwindigkeitsmessung mit moderner Technik nachgerüstet. Die alten Starenkästen an der Buschmühle und am Fettberg müssen modernen Messsäulen weichen. Diese sollen schon am Freitag in Betrieb gehen.

 

Immer häufiger sieht man die schmalen Säulen mit den dunklen Ringen am Straßenrand. Doch was macht sie besser als die Starenkästen? Die Säulen funktionieren über ein Laser-Messsystem, bei dem Lichtimpulse gesendet werden, die von den Fahrzeugen reflektiert werden. Bei diesem Vorgang lässt sich die Geschwindigkeit messen.

 

Anders als bei den Starenkästen gibt es bei den Blitzersäulen keine Filmspulen mehr. Stattdessen läuft alles über digitale Datenträger, die über eine verschlüsselte Verbindung von den Messbeamten abgefragt werden können. Außerdem muss bei dem neuem System nicht die Fahrbahndecke aufgerissen werden, wie es bei den Starenkästen der Fall ist.

 

Denn die Kästen selbst machen nur das Foto; die eigentliche Geschwindigkeitsmessung aber erfolgt über drei Messsensoren, die unter der Fahrbahndecke liegen. Diese müssen jährlich geeicht werden, was jedes Mal eine kurzzeitige Baustelle verursacht. „Dieser Aufwand entfällt bei dem neuen System“, erklärt Holger Benend, Pressesprecher der Städteregion, die für die stationäre Geschwindigkeitsmessung zuständig ist. Bei den Messsäulen sei eine Überprüfung nicht jährlich nötig und könne auch ohne Baumaßnahmen durchgeführt werden.

 

„Alle Anlagen der Städteregion sollen im Laufe der Jahre durch das neue System ausgetauscht werden“, teilte Benend mit. Bereits ausgetauscht wurden die Starenkästen an Fringshaus in Simmerath sowie am Willy-Brandt-Ring in Würselen. Die beiden Blitzer in Stolberg seien die nächsten Anlagen; zwei weitere Erneuerungen seien Ende des Jahres geplant.

 

Die Standorte Buschmühle und Fettberg sind damit die ersten in Stolberg, die mit den Säulen bestückt werden. Die beiden Stellen sind als Unfallschwerpunkte in Stolberg bekannt: Der Fettberg ist durch sein starkes Gefälle und die zusätzliche Kurve gefährlich. An der Buschmühle komme es häufig zu überhöhter Geschwindigkeit, erklärt Benend. Daher werden vor allem diese beiden Standorte aufgerüstet. Die Kosten liegen dabei für die Messsäule am Fettberg bei 78 000 Euro, die neue Anlage an der Buschmühle, die in beide Richtungen messen kann, liegt bei 86 000 Euro. Die Investitionskosten seien zwar hoch, hieß es, aber die Instandhaltung der Anlagen deutlich günstiger als bei Starenkästen. Zudem können die Säulen auch Fahrzeuge auf mehreren Spuren gleichzeitig erfassen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

15

Feb

2018

Slotracing: Wenn schnell noch zu langsam ist

Der älteste Automodellclub Deutschlands betreibt das Rennfahren mit großer Leidenschaft. 30 Meter in nur 2,5 Sekunden. Neue Mitglieder sind willkommen.

Foto: Eva Rössler
Foto: Eva Rössler

Der Countdown zum Start beginnt und kurze Zeit später schießen die kleinen Autos plötzlich über die Rennstrecke. Nur etwa fünf Sekunden brauchen sie, um die 30 Meter lange Bahn einmal zu umrunden. Da kommt man beim Zuschauen kaum hinterher – und das ist noch lange nicht die schnellste Variante des Slotracings. Der Erste Stolberger Automodellclub betreibt diese Art von Nervenkitzel schon seit 1963 und ist somit der älteste Slotracing Club Deutschlands.

 

Wenn die Mitglieder von ihrem Hobby „Slotracing“ erzählen, stoßen sie meist auf verdutzte Gesichter. „Unter Slotracing kann sich eigentlich kaum einer etwas vorstellen, sobald wir aber Carrerabahnen nennen, weiß jeder, wovon wir reden“, erzählt Andreas Quadflieg, Pressesprecher des Vereins. Dabei hat Slotracing nicht viel mit Carrera zu tun: Die Carrerabahnen sind aus verschiedenen Schienen zusammengesetzt und können so auch leicht repariert werden, während die 30 Meter lange Slotracing Bahn des Automodellclubs ein einziges Stück ist. Geht hier etwas kaputt, lässt sich die Bahn nicht reparieren.

 

Je nach Vorliebe können auf der Strecke verschiedene Autos gefahren werden. „Für Leute, die lieber schöne statt schnelle Rennen fahren möchten, sind die Hartplastik- Autos das Richtige. Für schnelle Rennen eignen sich die Autos der offenen Klasse besser“, sagt Quadflieg. Bei diesen Autos ist die Karosse eine Art Fantasiegebilde und die Schnelligkeit steht im Vordergrund. Somit umrunden diese Autos die Bahn sogar in nur 2,5 Sekunden.

 

So ein schnelles Rennen findet als nächstes am Samstag, 24. Februar, statt. „In der offenen Klasse sind alle richtig, denen schnell zu langsam ist“, sagt Quadflieg. Das Training beginnt an diesem Samstag vormittags und das Rennen geht gegen 14 Uhr los. Bevor ein Rennen richtig startet, beginnt zunächst die Vorrunde. Jeder fährt eine Minute lang und je nach Anzahl der Runden werden die Fahrer in gleichstarke Gruppen eingeteilt. „Man spielt dann in seiner eigenen Gruppe, und es ist egal, wie gut die Leute aus den anderen Gruppen sind“, berichtet Kalle Stenten, Vorsitzender des Automodellclubs. „Viele Anfänger sind frustriert, weil sie denken, dass sie sofort unter die Besten kommen können. Aber Slotracing braucht viel Übung und so sollte man immer mit Gleichstarken kämpfen und sich nicht an den Besten messen.“

Entspannung trotz Adrenalinkick

 

Die Mitglieder des Automodellclubs haben schon viel trainiert und nehmen somit öfter an Rennen und Meisterschaften teil. Zuletzt war der Club bei der internationalen belgischen Meisterschaft, wo 41 Starter aus vier Ländern angetreten sind. Aus dem Club stammen bereits deutsche Meister und Europameister, aber dennoch geht es für die Mitglieder hauptsächlich um den Spaß. Und obwohl das Slotracing mit viel Adrenalin verbunden ist, hat es auch einen entspannenden Effekt, erklärt Kalle Stenten: „In dem Moment wo man startet, wird alles andere vergessen und man konzentriert sich nur noch auf das Fahren.“ Neue Mitglieder sind in dem Club immer willkommen. „Wer Auto-bekloppt ist, dem Rennsport nicht abgeneigt ist und ein Händchen fürs Basteln hat, der ist beim Slotracing genau richtig“, sagt Quadflieg, der bereits seit 1965 Mitglied des Automodellclubs ist. Wer interessiert ist, kann jeden Mittwoch ab 19 Uhr in der alten Schule in Werth, Dorfstraße 23, vorbeischauen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

15

Feb

2018

Intensive Partie für SSV-Handballer

Die Stolberger treten beim VFR Übach-Palenberg an. Trainer fürchtet Gegner.

Wenn am Samstag, 17. Februar, um 20 Uhr der Anpfiff zur Handball-Landesliga in der Barbarastraße in Übach ertönt, dann muss sich der Stolberger SV auf eine intensive Partie vor lautstarken Zuschauern einstellen. In der „harzfreien“ Halle konnten die Gastgeber bislang dem PSV Köln zwei, und dem SSV-Verfolger BTB Aachen 2 einen Punkt abnehmen. So wird diese Begegnung alles andere als ein Selbstläufer für den Tabellenführer, der damit sein viertes Auswärtsspiel in Folge bestreiten muss, da das letzte Heimspiel gegen Dünnwald ausfiel und nun am Samstag, 7. April, nachgeholt wird.

 

„Übach wird gegen uns alles versuchen, um die Punkte zu Hause zu behalten. Der Abstand auf die Abstiegsränge ist nicht wirklich beruhigend. Außerdem will sich das Team mit Sicherheit in jeder Woche seinem Trainer in dessen letzten Spielen auf seiner Abschiedstour würdig präsentieren. Das wird also ein schwerer Gang für uns, vor allem, da wir länger pausieren mussten, als Übach“, so SSV-Trainer Bernd Schellenbach.

 

Tatsächlich stellt sich die gesamte Saison für die Mannschaften bisher als eine sehr „zerstückelte Veranstaltung“ dar. So bestreitet der SSV nach fünf Monaten erst sein 15. Spiel, um dann bis Saisonende nur noch ein freies Wochenende zu haben. „Das ist eine durchaus gefährliche Konstellation. Mit dem Übach-Spiel beginnt nun die Phase der hohen Intensität, die wir mit unserem kleinen Kader erst einmal meistern müssen, um in der Tabelle oben zu bestehen. Nach der Partie haben wir jedoch in den elf restlichen Begegnungen noch sieben mal Heimrecht“, blickt Schellenbach voraus. Da passt es ganz gut, dass mit Paul Renner ein „Stolberger Eigengewächs“ sein Debüt im Rückraum des SSV feiern wird, und so die Alternativen vergrößert. Außerdem wird auch mit Tim Heister der zweite Linkshänder nach seinem Kreuzbandriss in den nächsten Wochen zurückkehren.

 

In Übach muss der SSV besonders auf den torhungrigen Angriff der Gastgeber um Tobi Hermanns, Sebi Wolf und Valbon Shala achten. „Wir werden unsere Abwehr auf die Stärken des Gastgebers justieren und versuchen, unser Tempospiel durchzusetzen und mit unserer spielerischen Qualität zu überzeugen. Auf jeden Fall benötigen wir eine Top-Einstellung, um auch diese schwierige Partie als Sieger zu beenden“, fasst Schellenbach zusammen, der eine umkämpfte, enge und emotionale Begegnung erwartet. Das Team freut sich über jeden Fan, der die Mannschaft in diesem Derby unterstützt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

15

Feb

2018

Stolberger Turngemeinde: Elite in der Volleyball-Jugendklasse

Die U14-Mädchen haben bei der Westdeutschen Jugendmeisterschaft die Qualifikationsrunde B erreicht: Sie gehören zu den 16 besten Teams in NRW.

Foto: Jörg Bredohl
Foto: Jörg Bredohl

Die Mädchen der Stolberger Turngemeinde (STG) haben sich durch ihre gute Leistungen in der abgelaufenen Oberligasaison qualifiziert: Sie haben jetzt bei der ersten Qualifikationsrunde zur Westdeutschen Jugendmeisterschaft im Volleyball der weiblichen U 14 in Weeze gespielt. In den acht Qualifikationsturnieren spielen die besten 32 Mannschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen.

 

Im ersten Spiel hieß der Gegner TuSEM Essen. Er überraschte mit einer ungewohnten Aufstellung. Die Mädchen der STG patzten oft mit dem Aufschlag und leisteten sich ungewohnte Fehler. Dann wurden die Aufschläge sicherer und auch die Annahmen kamen sauber nach vorn: die vier Stolbergerinnen setzten sich immer weiter ab. Für Essen wurde es immer schwieriger, die schnelle und aufmerksame Abwehr der Stolbergerinnen zu überwinden. Die STG-Mädchen kratzten jeden Ball vom Boden weg und gewannen den ersten Satz mit 25:16.

 

Nach dem Seitenwechsel wurden die Ballwechsel wesentlich länger, die Punkte waren umkämpfter. Jetzt waren die Essener Mädchen in der Abwehr besser aufgestellt, konnten aber aufmerksamen STG-Mädchen nicht ausspielen. So blieb der Satz eng bis zum 9:8, ehe die STG-Mädchen sich auf 25:15 absetzen konnten – Satz und Spielgewinn Der Jubel war entsprechend groß. Erstes Qualifikationsspiel, erster Sieg.

 

Im zweiten Spiel gegen Dingden waren die Vorgaben klar: Sollte man Dingden schlagen können und der Favorit Weeze die Essener Mädels ebenfalls, dann wäre man bereits für die Qualifikationsrunde B gesetzt. Entsprechend motiviert gingen die Spielerinnen von der STG ins Spiel. Über 6:1 ging es auf 13:3. Dingden zeigte in der Abwehr eine gute Leistung, trotzdem war der Stolberger Druck zu groß. Die meisten Ballwechsel gingen an die Stolbergerinnen. Der Satz ging mit 25:8 deutlich an Stolberg. Im zweiten Satz setzten sich die Stolberger Mädels bis auf 20:14 ab und nach knapp 20 Minuten wurde auch dieser Satz mit 25:17 gewonnen.

 

Der Trainer konnte es kaum fassen, dass seine Mädels die nächste Qualifikationsrunde erreicht hatten, war das in Stolberg bis dato mehr als zehn Jahre her. Jetzt ging es im dritten Spiel in ein echtes Endspiel, denn Weeze war mit ebenfalls zwei Siegen ihrer Favoritenrolle als Oberligameister im Norden gerecht geworden. Die ersten Punkte gingen alle an Weeze. Trotzdem wollten sich die STG-Mädchen nicht geschlagen geben. Sie kratzten immer wieder gute Angriffe vom Boden und überraschten die Gastgeber mit guten Angriffsaktionen. Beim 8:8 war der Satz erstmals ausgeglichen, aber die Weezer Mädels nutzten immer wieder kleine Schwächeperioden. Doch die Stolberger Mädels kamen noch mal beeindruckend zurück und gingen mit 23:22 in Führung. Der nächste Aufschlag fiel aber von der Netzkante ins eigene Feld zurück und Weeze beendete den Satz dann zu seinen Gunsten mit 25:23. Es war das erwartete Spitzenspiel.

 

Im zweiten Satz spielten die Gastgeberinnen vom Niederrhein souveräner. Die Stolberger kämpften um jeden Punkt, mussten sich aber am Ende mit 25:17 geschlagen geben. Trotzdem überwog die Freude über das Erreichen der Qualifikationsrunde B. Jetzt gehören sie schon zu den besten 16 Mannschaften von 170 Mädchenmannschaften in ganz NRW und damit zur Elite in dieser Jugendklasse.

 

Auch wenn sich im nächsten Qualifikationsrundenturnier von 16 Mannschaften 12 Mannschaften für die Westdeutschen Jugendmeisterschaften qualifizieren, werden die Trauben für die Stolberger hoch hängen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

15

Feb

2018

Enorm viel Spaß trotz Anstrengung

Stolberger erfolgreich beim Mainzer Rhein-Main-Cup im Kugelhantel-Sport.

Foto: Franziska Fabeck
Foto: Franziska Fabeck

Acht Sportler der Kettlebell-Gruppe der Stolberger Turngemeinde haben erfolgreich am Rhein-Main-Cup, den offenen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften, in Mainz teilgenommen. Ziel der Kettlebell-Sportler war es, in zehn Minuten eine Kugelhantel, die sogenannte Kettlebell, so oft wie möglich über Kopf zu stoßen oder zu reißen. Die jeweils höchste Wiederholungszahl gewann.

 

Zwischen 8 und 32 Kilogramm betrug das Kettlebell-Gewicht bei diesem Wettkampf. Das ist anstrengender, als es klingt – macht aber enorm viel Spaß. Die Stolberger Sportler kehrten mit vier Medaillen zurück: Nadezda Kozlov siegte in der Disziplin langer Zyklus einarmig mit 16 kg – sie schaffte 110 Wiederholungen. Franziska Fabeck belegte dahinter den dritten Platz und stellte mit 73 Wiederholungen einen persönlichen Rekord auf.

 

Im so genannten Biathlon, der die Disziplinen Stoßen und Reißen umfasst, siegte der Trainer der Stolberger Kettlebell-Gruppe Vadim Sichwardt in der Summe mit 303 Wiederholungen. Roger Fabeck wurde Dritter mit persönlicher Bestleistung von 206 Wiederholungen. Waldemar Grinjuk trat ebenfalls im Biathlon an und schaffte 88 Wiederholungen. Alle drei Biathleten traten mit 24 kg schweren Kettlebells an. Der Paralifter Jewgenij Seib schaffte im Biathlon 214 Wiederholungen mit dem 12 kg Gewicht. Edgar Endres trat als einziger der Stolberger Gruppe im beidarmigen langen Zyklus an und schaffte 68 Wiederholungen mit 16 kg Kettlebellgewicht. Qian Shi trat als einzige Stolbergerin im Reißen mit 8 kg an und zeigte mit 151 Wiederholungen eine gute Leistung.

 

Alle Sportler waren sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen und freuen sich jetzt auf die kommende Deutsche Meisterschaft, die Samstag, 14. April, in Stolberg vom Bundesverband Deutscher Kettlebell-Sportler (BVDKS) gemeinsam mit der Stolberger Turngemeinde ausgerichtet wird.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

15

Feb

2018

THW leistet fast 30 000 Stunden Dienst

Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. 202 Ausbildungen. Besonderen Einsatz bei der Tour de France gewürdigt.

Fotos: THW/Stefan Ruland
Fotos: THW/Stefan Ruland

Die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Stolberg blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück, in dem sie in 484 Diensten 28054 Dienststunden verrichteten. Neben Einsätzen und sonstigen technischen Hilfeleistungen wurden 202 Standortausbildungen der Bergungs- und Fachgruppen des Ortsverbandes durchgeführt. Neben dem Ausbildungsstand wurde auch die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzorganisation fortwährend verbessert.

 

Das THW wird häufig im Bereich der Beleuchtung von Arbeits- und Einsatzstellen sowie zur Unterstützung der Feuerwehr eingesetzt. Neben den gewöhnlichen Aufgaben des THW im Zivil- und Katastrophenschutz nimmt der Ortsverband Stolberg auch Aufgaben im Bereich der örtlichen Gefahrenabwehr bei Transporten oder Hochwasser wahr.

 

Um noch effizientere Hilfe leisten zu können wurde auch im vergangenen Jahr in die Modernisierung der Ausstattung investiert. Zudem wurden durch Fach- und Bereichsausbildungen, unter anderem zu Arbeiten mit der Motorkettensäge, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Helfer erweitert.

 

Bei der Jahreseingangsfeier des THW Stolberg standen neben der alljährlichen Jahresrückschau und der Evaluation der Einsätze und Ausbildungsdienste auch die Ehrungen ausgewählter Helfer auf dem Programm. Markus Götz (Fachgruppe Infrastruktur) und Andreas Winkens (Gruppenführer Fachgruppe Beleuchtung) erhielten die Ehrenurkunde für 20-jähriges Engagement im Technischen Hilfswerk. Ein weiterer Jubilar war Andreas Butz der bereits zehn Jahre ehrenamtlich im THW tätig ist. Die Führungskräfte des Ortsverbandes, Thomas Pyritz als Zugführer und Ralf Flöhr als stellvertretender Ortsbeauftragter sowie Wolfgang Friebe als Leiter der Regionalstelle Aachen betonten bei den Ehrungen ihre Dankbarkeit für das langjährige Engagement und merkten an, dass ohne eine gute Zusammenarbeit und diesen Einsatz ein effizienter Katastrophenschutz durch das THW nicht möglich sei. Die Helferinnen Gabi und Lisa Pyritz hatten anlässlich des Jahresrückblicks einen Film mit den Einsatz- und Übungsszenarien aus 2017 vorbereitet, der den Helfern vorgeführt wurde.

 

Eine der großen sonstigen technischen Hilfeleistungen 2017 war die Unterstützung im Rahmen der Tour de France. Die Stadt Mönchengladbach bedankte sich mit einer Urkunde bei den dort eingesetzten Helfern.

 

Um die Einsatzbereitschaft gewährleisten zu können, benötigt das THW jederzeit die Mitarbeit interessierter Bürgerinnen und Bürger. Mithelfen kann jeder ab einem Alter von zehn Jahren. Eine weitere Altersgrenze gibt es nicht. Die Ausbildung der THW-Helfer erfolgt durch den Ortsverband bei dessen Dienstveranstaltungen oder durch Lehrgänge an den THW-Bundesschulen in Hoya und Neuhausen. Der erste Technische Zug des THW-Ortsverbandes Stolberg führt seine Ausbildungsdienste immer Montagsabends ab 18.30 Uhr durch.

 

THW-Jugend freut sich über neue Gesichter

  • Der THW-Ortsverband Stolberg sucht nicht nur neue engagierte Helfer für den ersten Technischen Zug, sondern auch jüngeren Nachwuchs, der in der THW-Jugend spielend im Team helfen lernen möchte. Die Jugenddienste finden 14-tägig Freitagsabends ab 17:30 Uhr statt.
  • Alle Diensttermine können dem Terminkalender unter www.thw-stolberg.de entnommen werden.
  • Kontakt: ov-stolberg@thw.de oder ☏ 24708.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

14

Feb

2018

Mausbach auf Weg zum großen Baugebiet

Startschuss erfolgt auf Ripphausen-Gelände. Aber der Wunsch nach weiterer Bebauung entlang der Gartenstraße wird laut.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Offensichtlich ärgert einige Nachbarn nur der Schlamm auf dem Feldweg an der Rückseite, der mit dem Abriss der Ripphausen-Ruine an der Gressenicher Straße verbunden ist. Andere kritische Wortmeldungen wurden bei der Bürgeranhörung zu dem Bebauungsplan für das kleine Neubaugebiet nicht laut. Im Gegenteil: Unüberhörbar waren die Wünsche von Mausbachern, dass aus dem kleinen ein großes Neubaugebiet wird. Zwei Jahrzehnte nachdem eine Entwicklung der Wiesen an der verlängerten Gartenstraße nicht möglich erschien, wird nun der Wunsch auch unter den Mausbachern danach laut.

 

Bei der Stadtverwaltung stößt dieser Wunsch durchaus auf offene Ohren. „Wir stehen dieser Möglichkeit äußerst positiv gegenüber“, sagte Tobias Röhm. Aus Sicht des Technischen Beigeordneten würde damit die Infrastruktur des Stadtteils gestärkt, die Existenz der Grundschule weiter gesichert und die Siedlungsfläche arrondiert. Auf den gut drei Hektar Gesamtfläche könnten gut und gerne 60 Baugrundstücke realisiert werden. Die DZ-Bank ist zwar derzeit bemüht, die Grundeigentümer unter einen Hut zu bekommen und die Flächen aufzukaufen, aber noch ist das Zukunftsmusik.

 

Planungsrechtlich geht es bisher nur um einen ersten Teilbereich von etwa 5000 Quadratmetern, der jetzt nach dem Ankauf eines Hauses von der Gressenicher Straße aus erschlossen werden kann, nachdem das Gebäude in wenigen Wochen abgerissen sein wird. Entlang der sieben Meter breiten Zufahrt sind zur Nachbarbebauung hin erst einmal ein Dutzend Stellplätze vorgesehen, bevor die eigentliche Siedlung sich im Innenbereich entfaltet.

 

Zwölf eingeschossige Ein- bzw. Doppelhaushälften mit einer Firsthöhe unter zehn Metern und einer Traufe von 6,50 Meter sind vorgesehen. Angeordnet werden sie in drei Reihen zu je vier Gebäuden, zwei Stichstraßen sorgen für die Erschließung. Berücksichtigt ist aber bereits in dieser Entwurfsplanung die Möglichkeit des Wachsens des Neubaugebietes.

 

Die Energiesparhäuser sind nach dem Standard KFW 55 ausgelegt, was umgerechnet einem jährlichen Heizölverbrauch von vier Litern pro Quadratmeter entsprechen würde. Die Wohnfläche der eingeschossigen und barrierefreien Häuser mit Garage und Garten liegt bei rund 88 Quadratmeter. „Wir sehen eine große Nachfrage nach solchen Objekten“, sagt Investor Thomas Schröder von der Mausbacher Minerva Immobilien und Besitzgesellschaft mbH. Interessenten macht Schröder vor allem unter der Klientel älterer Paare aus, deren Kinder aus dem Haus sind, und die sich „kleiner setzen“ möchten. Attraktiv an dem Neubaugebiet sei zudem die gute Infrastruktur Mausbachs. Ein vergleichbares Projekt in Baesweiler habe innerhalb kürzester Zeit vermarktet und realisiert werden können.

 

Nach Auswertung der Bürgerbeteiligung könnte der Ausschuss für Stadtentwicklung über den Offenlagebeschluss voraussichtlich im April befinden; der Stadtrat tagt im Mai. Nach Rechtskraft des Bebauungsplans und der Genehmigung der Bauanträge wird mit einer Bauzeit von neun Monaten gerechnet.

 

Die Firma Ripphausen produzierte und vertrieb Fenster- und weitere Bauelemente bis zur Insolvenz Ende der 1990er Jahre. Nachfolgebetriebe waren nicht von Dauer. Gelände und Gebäude verfielen. Zwei größere Einsätze forderten die Feuerwehr 2005 und 2011. Seit zwei Jahren ist die Stolberger Minerva Eigentümerin.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

14

Feb

2018

Schwarzer Peter für die Ortsvereine?

Ehemaliger Vorstand des Stolberger VdK nennt Gründe für Rücktritt . „Unverschämtes Verhalten.“

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Der Stolberger VdK besitzt keinen Vorstand mehr. Das ist keine Neuigkeit. Bislang war allerdings nicht bekannt, warum die Vorstandsmitglieder unter der Leitung der Vorsitzenden Josef Meurer und Carlheinz Nadenau ihre Ämter niederlegten. Bis jetzt. Die Vertrauensbasis zum VdK Kreisverband Kreis Aachen wie auch zum Landesverband sei nicht mehr gegeben, erklärten sie. Ein Grund dafür sei Umgang mit den persönlichen Daten der Mitglieder.

 

Und nicht nur das. Immer wieder sei ihnen in der Vergangenheit und gegenwärtig von Mitgliedern zugetragen worden, dass diese mit der Beratung des Kreisverbands unzufrieden seien und beim Ausfüllen von Dokumenten keine Hilfe bekommen hätten. Der Stolberger Ortsverband habe sich daraufhin an den Kreisverband gewandt, doch die Situation habe sich nicht geändert.

 

Ausschlaggebend für die Entscheidung von Meurer, Nadenau und ihren Mitstreitern sei schließlich eine Versammlung des Kreisverbands im März 2017 gewesen. Auf dieser sei unter anderem das Thema Datenschutz aufgegriffen worden. Wer dem VdK beitreten möchte, muss ein Beitragsformular ausfüllen und eine datenschutzrechtliche Einwilligungserklärungen unterschreiben. Mit einem Kreuzchen willigt man entweder ein, dass die eigenen Daten an die Ergo und an die Allianz weitergegeben werden oder man spricht sich dagegen aus. Und was geschieht, wenn dieses Kreuzchen nicht gesetzt wird? „Dann machen wir ein Kreuz“, soll ein Mitglied aus dem Kreisverband erklärt haben. Die ehemaligen Vorstandsmitglieder sind sich sicher, dass damit ein gesetzeswidriges Verhalten ausgeübt wurde und forderten vom Vorsitzenden des Kreisverbands und einem Anwesenden des Landesverbands eine Erklärung. Diese habe es allerdings nicht gegeben. Die Begründung des von Seiten des Kreisverbands lautete, dass man dafür nicht bezahlt werde. Auch nach dieser Aussage seien von Seiten des Landesverbands keine Maßnahmen ergriffen worden, um das Verhalten zu rügen. Nach mehrmaligem Anschreiben an den Landesverband habe Josef Meurer nur „lapidare Erklärungen“ bekommen. Der Landesverband sei auch darüber informiert worden, dass der Vorstand daraus seine Konsequenzen ziehen würde, eine Reaktion darauf erfolgte allerdings nicht. Dafür sei ein Schreiben an die Ortsverbände gegangen. In diesem wurde darauf aufmerksam gemacht, dass darauf geachtet werden solle, das Antragsformular richtig auszufüllen. Das zeige, dass der „schwarze Peter an die Ortsverbände abgegeben wurde“, sagen die ehemaligen Vorstandsmitglieder. Sie bemängeln auch: Anstatt sich öffentlich bei den Mitgliedern zu entschuldigen, erfolgte auf der Kreisvorstandssitzung lediglich eine Entschuldigung bei den anwesenden Ortsverbänden.

 

Die Behandlung durch den Kreisverband und Landesverband empfindet der ehemalige Vorstand als „unverschämtes Verhalten“. Um ein Zeichen zu setzen und die Mitglieder über dieses Fehlverhalten aufzuklären, habe man sich nun entschieden, mit dem Grund des Rücktritts an die Öffentlichkeit zu gehen. Der ehemalige Vorstand des Stolberger Ortsverbands fragt sich sogar, ob dieser Vorfall nur die Spitze des Eisbergs sei.

 

Auf Nachfrage unserer Zeitung sagt Andrea Temminghoff, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landesverband: „Das Thema Datenschutz wird beim VdK NRW grundsätzlich sehr ernst genommen. Diese Wichtigkeit zeigt sich unter anderem darin, dass die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter aller Verbandsstufen beispielsweise in Schulungen für eine lückenlose Einhaltung der entsprechenden Vorschriften sensibilisiert werden. So gibt es aktuell auch keine Hinweise dafür, dass diese Vorgaben irgendwo nicht umgesetzt werden könnten.“

 

Der Kreisverband Aachen Kreis bestätigte, dass es zwischen dem Kreisverband und dem Ortsverband Stolberg Meinungsverschiedenheiten gegeben habe, die sich auf die Satzung des Sozialverbands VdK in Nordrhein-Westfalen bezogen. „Da diese für alle Kreis- und Ortsverbände verpflichtend ist und wir als Kreisvorstand für die Einhaltung verantwortlich sind, kam es leider zu dem bekannten Schritt der ehemals Verantwortlichen in Stolberg, den wir sehr bedauern”, erklärte der Vorsitzende Willy Schroeder. Zu den datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärungen äußerte er sich nicht.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

14

Feb

2018

Anmeldezeiten für die beiden Gymnasien

Die Zeugnisse sind gerade erst ausgeteilt worden, da steht schon der nächste Programmpunkt für Schüler und Eltern an – zumindest für die Kinder, die nach den Sommerferien eine weiterführende Schule in Stolberg besuchen. Ab dem kommenden Montag, 19. Februar, starten die Anmeldungen an den beiden Stolberger Gymnasien – Goethe- und Ritzefeld-Gymnasium – für das Schuljahr 2018/2019.

 

Anmeldungen am Goethe Gymnasium sind ab dann bis einschließlich Freitag, 16. März, nur nach telefonischer Terminvereinbarung über das Sekretariat unter ☏ 23791 möglich.

 

Am Ritzefeld-Gymnasium sieht es ein wenig anders aus. Dort kann man sein Kind zu festen Terminen anmelden. Zwischen Montag,

19. bis Mittwoch, 21. Februar, ist dies von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 19 Uhr möglich. Ab Donnerstag, 22. Februar, bis Freitag, 16. März, gibt es andere Anmeldezeiten. Montags, mittwochs und donnerstags ist eine Anmeldung dann von 8 bis 16 Uhr möglich. Dienstags und freitags können Eltern ihre Kinder von 8 bis 14 Uhr an der Schule anmelden. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch im Sekretariat der Schule unter ☏ 29128.

 

Die Anmeldungen für die beiden Stolberger Gesamtschulen fanden bereits in der vergangenen Woche statt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

14

Feb

2018

Stolberger musizieren für begabte Kinder

Benefizkonzert bildet traditionell den Auftakt des Stolberger Musiksommers. Erlös ist für musikalische Begabtenförderung bestimmt.

Foto: Marie-Luise Otten
Foto: Marie-Luise Otten

Der Stolberger Musiksommer hat sich in den letzten 25 Jahren zu einer beliebten Konzertreihe etabliert. Der Bekanntheitsgrad nahm stetig zu, weil Solisten, Chöre, Orchester und andere Gruppen zu Gast in der Kupferstadt waren und die Menschen mit ihrer Musik begeisterten. Wie in den vergangenen elf Jahren wird das Konzertprogramm auch in diesem Jahr mit einem Benefizkonzert beginnen. Am Samstag, 10. März, musizieren um 19.30 Uhr im Museum Zinkhütter Hof (MZH) engagierte Musiker aus dem Stolberger Raum. Sie verzichten auf ihre Gage, so dass der Erlös der Begabtenförderung von Stolberger Kindern im Fach Musik zugute kommt.

 

Den Auftakt macht das Akkordeonensemble des 1. Stolberger Akkordeonorchesters „Harmonia e.V.“ Unter dem Titel „Faszination Akkordeon – Impressionen eines facettenreichen Instruments“ zeigt es in kleiner Besetzung unter Leitung von Elke Hoffmann-Kittel einen Querschnitt ihres aktuellen Repertoires. Moderator ist Elmar Rißmayer.

 

Der nächste Programmpunkt gehört Felix Janosa und seiner Ehefrau Ines. Sie spielen vierhändige Klaviermusik von Franz Schubert. Die Fats Jazz Cats bringen „einen Hauch von New Orleans“ in den Konzertsaal. Hinter dieser Gruppe verbergen sich Dr. Klaus Lumma alias Fats von Gerolstein, Kalle Rademacher und Dr. Frank Carpentier. Vor der Pause singen die Schulchöre der Hermannschule Stolberg und der OGGS Gressenich unter Leitung von Peter Verhees zwei Stücke aus dem aktuellen Kinder-Musical „Das Rap-Huhn“ von Jörg Hilbert und Felix Janosa.

 

Nach der Pause kommen die Gäste in den Genuss der jungen Nisrine Bourkia. Beim Neujahrsempfang im MZH stellte die elfjährige Pianistin unter Beweis, dass sie zu Recht als hochbegabte Klavierschülerin bezeichnet werden darf. Die Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe spielt eine Sonate von Wolfgang Amadeus Mozart. Ihre Klavierlehrerin ist Patricia Buzari, die Initiatorin des Klassik-Festivals-Stolbergs. Sie selbst wirkt mit vier Tänzen von Claude Debussy mit. Der Schluss gehört der „Oldie Event Band“ um Burkhard Münstermann, die mit Musik aus den 1960er bis 1980er Jahren die Menschen erfreuen möchten.

 

Der Eintrittspreis für das Benefizkonzert beträgt zwei Euro im Vorverkauf – karten gibt es bei der Bücherstube am Rathaus und in der Touristik, Zweifaller Straße – wie an der Abendkasse. Die Eintrittskarte dient gleichzeitig als Los für die Tombola, sofern sie ausgefüllt den Weg in die Lostrommel im Museum Zinkhütter Hof gefunden hat. In der Pause werden attraktive Preise, zu denen Dreier- oder Fünferabos gehören, verlost.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

14

Feb

2018

Boulebahn und Schachspiel an der Bischofstraße

IG Büsbach und Stadtverwaltung arbeiten an einem Plan, wie die Grünfläche gegenüber des Seniorenheims attraktiver werden kann.

Eine Boulebahn, eine Ruhebank und ein Schachbretttisch: Die Grünfläche zwischen der Bischofstraße und der Straße Am Denkmal soll umgestaltet werden. Diese werden momentan zwar gepflegt, aber kaum sinnvoll genutzt, geht aus den Unterlagen des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (ASVU) hervor. Dieser beschäftigt sich in seiner heutigen Sitzung mit dem Thema.

 

Was man sich von der Aufwertung verspricht? Damit soll der Freizeit- und Aufenthaltswert gesteigert werden. Ein Grund dafür ist nicht zuletzt auch das gegenüberliegende Seniorenheim. Gemeinsam mit der IG Büsbach arbeitete die Stolberger Verwaltung einen Plan aus, der nun im ASVU vorgestellt wird. Die Planungen zur Neugestaltung lehnen sich an die Ausarbeitung des Gestaltungskonzepts „Stolberg Büsbach Ortsmitte“ aus dem Jahr 2014 an und sollen Jung und Alt zum Verweilen einladen.

 

Was dort genau entstehen soll? Von dem Verbindungsweg zwischen dem Gehweg der Bischofstraße zur Straße Am Denkmal wird ein kurzer Stichweg zu einer kleinen Fläche mit Ruhebank und einem Schachbretttisch führen. Am oberen Rand der Böschung zur Bischofstraße soll zudem eine Boulebahn in der Größe 12,5 Mal 3 Meter entstehen.

 

Das bereits vorhandene Ehrenmal soll erhalten bleiben. Allerdings sind noch einige kleinere Arbeiten nötig, um diesen wieder vollkommen instand zu setzen. Auch die Eiche, die kurz vor der Einmündung zwischen Am Denkmal und Bischofstraße steht, soll erhalten bleiben. Schließlich ist sie ein Naturdenkmal.

 

Die Grünfläche ist am unteren Rand teils mit Sträuchern und am oberen Rand mit verschiedenen Bäumen bewachsen. Zudem stehen am oberen Rand der Böschung einige Birken. Sowohl die wild wuchernden Sträucher als auch die Bäume oberhalb der Stützmauer des Denkmals sollen beseitigt werden. So soll nicht nur mehr Licht geschaffen, sondern auch die soziale Kontrolle verbessert werden.

 

Bei der Kontrolle der Bäume um das Denkmal nach den beiden Stürmen im Januar des vergangenen Jahres wurde bereits festgestellt, dass drei der dortigen Bäume Schäden im Wurzelbereich davongetragen haben und nicht mehr als vollkommen standsicher gelten. Sie sollen gut gepflegt werden, damit sie erhalten bleiben können. Die übrige Fläche soll weiter als Wiesenfläche bestehen.

 

Momentan stehen auf der gesamten Fläche drei Straßenlaternen. Eine davon – die im Bereich der geplanten Boulebahn steht – soll geringfügig versetzt werden. Die Flächen rund um das Schachbrett und die Boulebahn sollen zudem in wassergebundener Oberfläche mit Splitt befestigt werden. Geplant sind außerdem fünf Ruhebänke, die stufenfrei erreichbar sein sollen. Zudem werden zwei Bankbereiche seitlich angrenzend mit einem wassergebundenen Aufbau erweitert, so dass kinder- und rollstuhlgerechte Verweilmöglichkeiten entstehen. Papierkörbe und Hundebeutelspender sollen ebenfalls zur Ausstattung dazugehören, damit dioe Fläche sauber bleibt.

 

Und wann soll mit den Arbeiten begonnen werden? Die Fäll- und Rückschnittarbeiten müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Anschließend können Schachtisch und Boulebahn angelegt werden. Bis zum Sommer sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein. Die Kosten liegen bei rund 10.000 Euro.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

14

Feb

2018

Das Herz des Vereins rollt weiter durch Schevenhütte

Gelungener Abschluss des Stolberger Karnevals beim Veilchendienstagszug in Schevenhütte . Die Besucherzahlen sind zwar hoch, doch der Nachwuchs fehlt.

Foto: Laura Laermann
Foto: Laura Laermann

Sonnenschein, bunte Wagen und viele Besucher – besser könnte der Abschluss des Stolberger Karnevals kaum sein. Beim Veilchendienstagszug der CG Schevenhütte feiern am Nachmittag Hunderte Jecke ein letztes Mal in diesem Jahr unter dem Motto „Hurraaa – Wir leben noch – Schwein gehabt!!“ zusammen.

 

Bevor es losgeht, stehen die Kostümierten schon erwartungsvoll am Straßenrand. Zwei Jungs proben schon mal ihren Schlachtruf: „Alaaf“ und „Kamelle“ wollen sie gleich rufen, wenn der Zug an ihnen vorbeikommt. Über die Langerweher Straße quer durchs Dorf und wieder zurück werden die insgesamt 19 Wagen und Fußtruppen ziehen.

 

Um Punkt 16 Uhr ertönt der Glockenschlag der St.-Josef-Kirche – der Startschuss für den Karnevalszug. Allen voran fahren Prinz Patrick I. und sein Hofstaat, gefolgt von den anderen Stolberger Karnevalsgesellschaften. Die werfen alles, was das Zeug hält. Schließlich müssen beim letzten Karnevalszug alle Süßigkeiten raus, die noch da sind. Schon nach der ersten Durchfahrt des Zuges sind die Taschen vieler Besucher gut gefüllt. Auch die Geschwister Luca und Jana Sänger haben schon eine Menge zusammen. In einem kleinen Wagen sammeln sie die Süßigkeiten, besonders das Spielzeug begeistert sie. „Wir sind zum ersten Mal hier und es gefällt uns gut“, sagt Claudia Sänger, die Mutter der beiden. „Der Zug ist gerade für die Kinder schön, weil hier mal nicht der Alkoholpegel im Fokus steht. Die Musik ist freundlich und die Stimmung zudem sehr offen.“ Besonders gut gefällt der Familie das Flair von Schevenhütte.

 

Damit meinen sie vor allem die alten Häuser des östlichsten Ortsteils Stolbergs, die aus örtlichem Schieferstein gebaut sind. Viele Besucher, die an diesem Nachmittag hergekommen sind, mögen die gemütliche Atmosphäre des Dorfes. „Wir kommen jedes Jahr hierher“, sagt Angela Joussen, die mit ihren Kindern vor Ort ist. „Es ist ein schöner, kleiner Zug. Hier stehen die Kinder nicht im engen Gedränge, sondern haben Platz und werden nicht geschubst.“

 

Doch nicht nur für die kleinen Jecken eignet sich der Schevenhüttener Zug. Auch für diejenigen, die in den anderen Umzügen mitgehen, ist es eine gute Gelegenheit mal selbst zuzuschauen: „Das ist der einzige Zug, den wir uns ansehen können“, erzählt Anja Fuß. „Das jährliche Treffen hier mit Freunden und Familie ist für uns schon zur Tradition geworden.“

 

Eine Tradition ist der Schevenhütter Veilchendienstagszug tatsächlich. Schon seit vielen Jahrzehnten findet er jedes Jahr statt. Doch 2016 drohte nicht nur der CG Schevenhütte das Ende, sondern auch ihrem Veilchendienstagszug. Grund dafür war der Mangel an Nachwuchs: „Es konnte sich kaum noch jemand finden, der Zeit und Wille hat, sich zu engagieren“, erklärt Arné Holz. Schließlich wurden alle Veranstaltungen der ältesten Karnevalsgesellschaft Stolbergs und sogar die Tanzgruppe aufgegeben. Doch der Zug blieb. „Wir haben uns mit fünf Leuten als Kern zusammengefunden und beschlossen, den Zug aufrecht zu erhalten“, sagt Holz. Das hat einen einfachen Grund: „Der Zug ist das Herz des Vereins.“ Holz würde sich wünschen, dass sich neuer Nachwuchs für die CG Schevenhütte findet und zukünftig wieder ein richtiger Verein heranwachsen könnte.

 

Darüber würden sich sicherlich auch einige Stolberger freuen. Denn auch wenn der Zug eher zu den kleineren zählt, ist er jedes Jahr aufs Neue gut besucht. „Die positive Resonanz freut uns dann natürlich“, sagt Holz. Auch in den nächsten Jahren will er den Zug weiterhin aufrechterhalten. Denn er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben – ganz nach dem Motto: „Hurraaa – Wir leben noch – Schwein gehabt!!“

 

Älteste Karnevalsgesellschaft in Stolberg

  • Die CG Schevenhütte ist sie älteste Karnevalsgesellschaft in Stolberg. Sie wurde am 3. Dezember 1882 von 27 Narren gegründet.
  • Laut Gründerprotokoll, das als einziges historisches Schriftstück des Vereins erhalten ist, hatte der Verein vor allem eine Aufgabe: „Geselliges Vergnügen während der Carnevalstage“. Im Para-graphen Drei des Protokolls ist außerdem festgehalten, dass Personen, die als „zänkisch, streitsüchtig oder dem Trunke ergeben“ bekannt sind, nicht in der Karnevalsgesellschaft aufgenommen wurden.
  • 1946 nahmen die Schevenhüttener am ersten Karnevalszug in Eschweiler teil. In den 60er Jahren wurde auch der örtliche Karneval von einer Interessengemeinschaft wiederbelebt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Konfetti-Regen, Schnee und Sonnenschein

Patrick I. (Haas) erlebt einen Triumphzug. Erster großer Höhepunkt im 900. Jubiläumsjahr. Hommage an ein weltoffenes Stolberg.

Schnee, strahlende Sonne, dunkle Wolken, heller Himmel, kühle Temperaturen und jede Menge Konfettiregen: Der Stolberger Rosenmontagszug ist ein Spiegel der Jahreszeiten. Und sicherlich das erste große Highlight im 900. Jubiläumsjahr.

 

Klar, dass die farbenfrohen Stolberger Löwen dazu gleich zu Sahneschnittchen einladen, die heimatverbundene „erste kleine“ mit Stoffschweinen unterm Arm „D“r Wooschpitt“ samt Stolberger Liederblatt No. 9 unter die Narren bringt, die Pinguine vom Donnerberg ihr neues Bassin Bastinsweiher hochleben lassen und seit mehr als 60 Jahren die THW-Helfer als Cowboys „die Besten im Westen“ beschwören.

 

Der Rosenmontagszug in der Innenstadt lebt von den vielen tollen und liebevoll umgesetzten Ideen der seit vielen Jahren treuen Gruppen aus den Stadtteilen und Quartiern sowie den stolzen Gesellschaften aus dem Karnevalskomitee – in diesem Jahr besonders die Fidelen Zunfthäre mit ihrem 8 x 11. Bestehen sowie die Goldjubilare der mitgliederstarken Wenkbülle mit einer strahlenden Prinzessin Sophie I. (Kaever).

 

Bei aller Liebe zu ihrer Heimatstadt sind die Stolberger weltoffen wie die Büsbacher Priesterländer, die die Trump-USA aufs Korn nehmen und neben prächtigen „Uncle Sams“ leuchtende Freiheitsstatuen präsentieren, während in den Reihen der Mölle die berühmt-berüchtigten Panzerknacker auf Beutezug gehen. Und für die närrischen Freunde aus der Partnerstadt Faches-Thumesnil ist es immer wieder eine besondere Freude, aktiv den Stolberger Lindwurm mitzugestalten. Der wird mittlerweile traditionsgemäß angeführt von den farbenprächtigen Stolberger Clowns, denen der teilnehmerstarke Büsbacher Block folgt – mit Prinzessin Celina I. (Schartmann), die in Höhe des Rathauses die Kamelle gleich in Großgebinden unters Volk bringt. Das knubbelt sich vor allem auf der Mühle, wieder an der Stadthalle und in Richtung ab Kaiserplatz, wo die Bürgermeister Tim Grüttemeier und Karina Wahlen den Zug moderieren, assistiert von Arnd Kohn (MdEP) und dem stellvertretenden Städteregionsrat Axel Wirtz.

 

Hier werden – ganz dem Wetter entsprechend – nicht nur die Schneefrauen zünftig begrüßt, sondern die Narrenschar zollt auch dem eigentlich entmachteten Regierungschef ihren Tribut: Kaum eine Gruppe verzichtet auf einen dichten Konfetti-Regen, Garden und Mariechen präsentieren sich und nicht zu vergessen das Stippeföttche der Prinzengarde.

 

In ihrem Gefolge erleben Prinz Patrick I. (Haas) und sein Hofstaat auf eigenem Wagen einen wahren Triumphzug. Mit Begeisterung und aus vollen Händen bringt eine strahlende und lauthals „Alaaf“ rufende Tollität Kamelle und Strüßcher unter seine Untertanen – übrigens begleitet auf seinem stolzen Prinzenwagen von Burggraf Robert I. (Voigtsberger). Zumindest für das letzte Drittel seiner närrischen Parade lacht dem Stolberger Herrscher auch wieder der Himmel. Und als sein Tross nach zweieinhalb Stunden zum Oberstolberger Markt einbiegt, strahlen Prinz Patrick I. und die Stolberger Burg um die Wette im abendlichen Sonnenschein.

 

Strahlende Gesichter sieht man auch unter den friedlich feiernden Stolberger Jecken, die mit dem Ende des Umzuges dahin strömen, wo das Herz des Stolberger Karnevals schlägt: in die vielen Kneipen der schmucken Altstadt und zum ersten Mal auch zum Prinzenball im Kupferpavillon auf dem Kaiserplatz.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Lustig und ernst zugleich

Das Grenzlandtheater gastiert mit der Komödie „Paulette“ im Kulturzentrum.

Foto: Kerstin Brandt
Foto: Kerstin Brandt

Das Grenzlandtheater Aachen gastiert bald wieder in Stolberg und zwar diesmal mit seiner neusten Inszenierung, der Komödie „Paulette“, nach dem gleichnamigen Film von Jérôme Enrico, Bianca Olsen, Laurie Aubanel und Cyril Rambour.

 

Los geht die Vorstellung des Stücks am Mittwoch, 21. März, um 20 Uhr, im Kulturzentrum Frankental. Aber damit nicht genug. Eine weitere Aufführung steht zudem am Donnerstag, 22. März, ab 20 Uhr auf dem Programm.

 

Worum es in diesem Stück eigentlich geht? Ganz einfach: Die Seniorin Paulette führt ein ziemlich trostloses Leben in einer Pariser Banlieue. Ihr Schicksal hat sie zu einer verbitterten Rassistin gemacht. Für Paulette sind die Ausländer an allem schuld.

 

Doch das ist nicht das einzige Problem der Rentnerin. Ihre schmale Rente reicht nämlich hinten und vorne nicht aus, ein Teil ihres Mobiliars wurde aus diesem Grund sogar schon gepfändet. Eines Tages aber kommt die rüstige Dame dann allerdings auf eine ganz besondere Idee: Durch den Verkauf von Cannabis will sie ihre Kasse aufzubessern und ihre Probleme lösen.

 

Bald schon werden Paulettes berauschend gute Haschkekse zu einem echten Verkaufsschlager der Szene, und auch sie selbst gewinnt mit und mit wieder ihre Lebensfreude zurück. Aber die Komplikationen lassen nicht lange auf sich warten.

 

Die Komödie basiert auf dem gleichnamigen französischen Kinohit. Sie hat allerdings dazu noch einen ernsten Kern – es geht unter anderem um die Überwindung von Altersarmut, sozialer Ausgrenzung, Intoleranz und auch Fremdenfeindlichkeit. Paulette wird gespielt von Renate Fuhrmann, Regie in diesem Stück des Grenzlandtheaters führt übrigens Uwe Brandt.

 

Karten für die beiden Aufführungen im Kulturzentrum in Stolberg gibt es beim Kundenservice des Medienhauses Aachen bei der Bücherstube am Rathaus (Krüpe), Rathausstraße 4, Stolberg, unter ☏ 909084.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Keine Wünsche offen

Daniel I. und Ben I. genießen Lindwurm mit tausenden Jecken am Straßenrand.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Tolles Spektakel in Wölleklösien: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft hat der Rosenmontagszug der Mausbacher KG Löstige Wölleklös Maßstäbe gesetzt. Mit dem finalen Highlight des Mausbacher Prinzen Daniel I. (Steffens), der auf seinem Prinzenwagen in einem Propellerflugzeug durch die Straßen flog und die Luft Wölleklösiens kräftig mit Kamelle garnierte. Sein „Juniorpartner“, der Mausbacher Kinderprinz Ben I. (van der Werf) tat es der großen Tollität gleich und schaufelte ebenfalls enthusiastisch Wurfmaterial unter das Narrenvolk.

 

Beide jecken Regenten waren in Bestform und genossen sichtlich den närrischen Lindwurm, der von tausenden Menschen an Mausbachs Straßenrändern bejubelt wurde. Für das Wasser indes war die Gruppe vom Kirchenchor St. Cäcilia zuständig, die nicht nur in Wildwasserkanus den Zug bereicherte, sondern sogar den Mausbach durch die Straßen führte. Ihr Motto „wo der wilde Mausbach rauscht“ kam hervorragend an. Heitere Cowboys und -girls hatten Kühe wie Planwagen mitgebracht, und der Mausbacher Männergesangverein gab sich „farbig und stimmungsvoll“ als malende Künstler.

 

Mit Alf, Lucky Luke, Winnetou und Co. präsentierte eine illustre Gruppe die „Helden der Kindheit“, Überraschungseier in verschiedenen Größen erfreuten das Narrenvolk, und wandelnde Popcornschachteln machten Appetit auf mehr. Entgegen ihrer Kostüme benahmen sich die Sträflinge von Grün-Weiß Mausbach vorbildlich und verbreiteten beste Stimmung in Wölleklösien. Weitere originelle Fußgruppen reicherten den sehenswerten Zug an, in dem die Euphonia Mausbach und das Trommler- und Pfeifercorps Mausbach für die Livemusik zuständig waren.

 

Zu Fuß und auf mehreren Wagen brachten natürlich auch die Löstigen Wölleklös selbst ihre starke Karnevalsgesellschaft auf die Straßen, und befreundete Gesellschaften komplettierten den stattlichen Umzug. Wie etwa die Närrischen Lehmjörese der KG Vicht mit ihrem Prinzenpaar Ralf und Conny (Gerhartz) oder die CG Schevenhütte, die sich freute „Schwein gehabt! Wir leben noch“, der „Plan B“ mit riesigem Kölschwagen und die KG Adler Werth, die einmal mehr „Wagenbau extrem“ demonstrierte und beeindruckende närrische Vehikel durch Wölleklösien rollen ließ.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Adler, Ballons und Blumentöpfe

Närrischer Lindwurm schlängelt sich auch durch Zweifall. Ideenreichtum.

Foto: Toni Dörflinger
Foto: Toni Dörflinger

Dass Petrus ein Zweifaller ist, stellte er am Rosenmontag unter Beweis. Denn als sich in der Mittagszeit der traditionelle Umzug durch den Ort wälzte, schien die Sonne. Und die wärmte Zugteilnehmer und Zuschauer ordentlich auf. Schließlich war es im Schatten empfindlich kalt. Wiederum hatte die KG Zweifall alle Register gezogen, um dem „Eschekülle-Land“ einen farbenfrohen und ideenreichen Umzug zu bescheren.

 

Damit auch die Länge und Größe des örtlichen Rosenmontagszuges stimmte, hatte die Gesellschaft Verstärkung aus Vicht, Werth, Münsterbusch und Schevenhütte angefordert. Diese Orte bescherten ihren Fußgruppen und Motivwagen somit eine zweite Ausfahrt. Das größte „ausländische“ Kontingent stellte die KG Adler Werth, die gleich mit vier Motivwagen am Start war. Somit gaben sich der Werther „Hüttenwirt“ mit seinem mehrstöckigen Gefährt und die blau-weiße Werther „Elferratskutsche“ nochmals in Zweifall ein Stelldichein. Viel Mühe gegeben bei der Gestaltung ihrer Kostüme hatten sich auch die vier Fußgruppen. Allein mit 25 Personen, darunter viele Kinder und Jugendliche, war eine örtliche Nachbarschaftsinitiative unterwegs, die seit vielen Jahren zu den Stammformationen des Zweifaller Rosenmontagszuges gehört. Sie zogen als Ballonfahrer. Die dazu gehörenden Körbe und Ballons hatten sie gleich mitgebracht. Und die farbenfrohen Ballons schwebten über ihren Köpfen.

 

Toll anzusehen waren auch die Frauen vom Fußballclub VFL Vichttal 08, die als Blumentöpfe durch den Ort zogen. Etwas bequemer hatten es sich die Männer des Fußballclubs gemacht. Sie präsentierten sich als „Vichttal Airlines“ und nutzten einen mit den Mannschaftsbildern verzierten Motivwagen für ihre Ausfahrt. Abermals mit dabei war auch die Fußgruppe aus Vicht, die sich als „Kranzbergadler“ empfahlen und sich mit Vogelmasken und braun-gelben Gewändern ausgestattet hatten, die ein Federkleid vortäuschten.

 

Mit einem Rollstuhl, der von Hartmut Mathee geschoben wurde, war Hans Jaquet unterwegs. Sie nahmen die Gesundheitsversorgung aufs Korn und plädierten für Einführung eines zehnten Pflegegrades. Beide sind mit ihren ideenreichen Verkleidungen seit Jahren ein belebendes Element des Rosenmontagszuges.

 

Das gleichsam dicke Ende hatte sich die Zweifaller KG selbst reserviert. So thronte KG-Präsident Kurt Peters umgeben von seinen ebenso närrischen Kollegen hoch oben auf einem Wagen und schaufelte ohne Unterlass „Kamelle“ in die Besuchermengen. Auch in Zweifall machte sich wie anderorts bemerkbar, dass Kamelle inzwischen nicht mehr aus Bonbons bestehen, sondern längst Schokoladentafeln, Waffeln sowie Chips- und Popkorntüten Platz gemacht haben. Zuschauer waren reichlich nach Zweifall gekommen. So stand man an der Ecke Werk- und Jägerhausstraße wo der Umzug gleich dreimal vorbei kommt, dicht gedrängt in Dreierreihen. Dort, auf dem kleinen Vorplatz der Sparkasse hatte die örtliche Feuerwehr eine Gulaschkanone aufgebaut, aus der Erbsensuppe an die hungrigen Zuschauer ausgeschenkt wurde. Nach Zugende war noch lange nicht Schluss. Im Festzelt an der Kornbendstraße wurde kräftig weiter gefeiert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Breiniger Böcke erobern die Straßen

Traum aus 1001 Nacht. Gute Stimmung bei der KG Sündenböcke.

Foto: stefanie Henke
Foto: stefanie Henke

Das Highlight einer jeden Karnevalssession, der Rosenmontagszug, entführte die Jecken in diesem Jahr in einen Traum aus 1001 Nacht. Das Motto der KG Sündenböcke hieß „1001 Nacht was hast du mit dem Bock gemacht“. Die Temperaturen waren zwar etwas kühler als in orientalischen Gefilden aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

 

Den Anfang des Zuges machte das die Tanzgruppe des Jugendrotkreuz Breinig. Dicht gefolgt von dem Trommler- und Pfeiffer-Corps 1922 Breinig, das für die musikalische Untermalung beim Umzug sorgte. Lautstark wurde dieses bei angenehmen Sonnenschein von den Breiniger Jecken stimmgewaltig unterstützt.

 

Als Legosteine verkleidet und unter dem Motto „Auf diese Schule können wir bauen“ begeisterte die OGGS Breinig die Zuschauer mit liebevoll gestalteten Kostümen. Auch die Anwohner der Breiniger Straße „Am Eisenstein“ unterhielten das karnevalistische Publikum wieder bestens. Als Gallier rund um Asterix und Obelix verkleidet und mit einem aufwendigen und sehr phantasievollem Wagen mit einem überdimensionalen Miraculix überzeugten sie die Jecken am Straßenrand.

 

Dick eingepackt wegen des eisigen Temperaturen sorgten die Kinder der Kita Zauberwiese als kleine Bienchen mit viel Kamelle für viel Freude bei den Feierwütigen. Auch die Zwerge vom Balkan sorgten für einen weiteren bunten Farbklecks und verbreiteten super Stimmung und gute Laune beim Publikum. Danach wurde es tierisch. Der Spielverein Breinig hatte eine wilde Horde Affen los gelassen um den jecken Umzug zu unterstützen und diese veranstalten ein regelrechtes „Affentheater“ auf den Straßen.

 

Auch die Teuflischen Jecken KG 2005 e.V. durften nicht fehlen und sorgten mit karnevalistischen Tönen und Tanzeinlagen für super Stimmung. Konfetti-Bomben verwandelten die Breiniger Straßen samt den zuschauenden Karnevalisten in ein feierndes Meer in rot und blau. Vom Wagen des Vereins dröhnten Karnevalslieder und die Teuflischen Jecken hat sichtlich Spaß.

 

Ein Stimmungs-Highlight jagte das nächste. Die Vennkatzen mit ihrem Dreigestirn Bauer Daniel (Koch), Jungfrau Tina (Tim Mayer) und Prinz Luke I (Breuer) ließen sich wirklich nicht lumpen und warfen Chips und Waffeln in Massen zur Freude der Kinder am Straßenrand. Auf das Kommando „Hinsetzen“ gehorchten sowohl die eigenen Reihen als auch die Breiniger Karnevalisten Prinz Luke I. und feierten auf Kommando zu Mickie Krauses „Jonny Döp Döp“. Auch die Tanzgruppe „De Vennkätzchen“ und Kinderprinzessin Lena I. (Schaake) standem dem in Nichts nach und versorgten die jecken Zuschauer mit ordentlich Kamelle.

 

Die Fidelen Bessemskrimer samt ihres Präsidenten Kevin Gussen hatten ebenfals ihre nachbarschaftliche Unterstützung zugesagt und bespaßten das Breiniger Publikum mit guter Laune, Kanevalsliedern und jeder Menger Leckerchen.

 

Den Abschluss des Rosenmontagzuges machte traditionell die KG Sündenböcke mit ihren Kaiserpaaren. Standesgemäß wurden Günther Mager und Marianne Köttgen, als Seniorenkaiserpaar, in einem Oldtimer durch die Straßen gefahren. Das Kaiserpaar Petra Schmitz und Ralf Hohn genossen ihren großen Tag hoch auf dem Festwagen der Sündenböcke und schmissen so viel Süßigkeiten wie sie nur konnten. Passend zum Motto der KG wurden die Prinzenpaare von einer orientalisch verkleideten Fußgruppe geleitet, die ihren Umzug sichtlich genossen. Sie veranstalteten ein buntes Treiben auf den Straßen und sicherlich verwandelte sich auch die Breiniger Mehrzweckhalle in einen Traum aus 1001 Nacht.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Dorffer Dreigestirn wird sehr stimmungsvoll inthronisiert

Prinz Max Stärk, Bauer Moritz Hennecken und Jungfrau Sandro Wynands werden gebührend gefeiert. Karneval in familiärer, urtümlicher Atmosphäre begeistert.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Ihre närrische Regentschaft ist traditionell nur sehr kurz gewesen, aber dafür umso stimmungsvoller: Prinz Max Stärk, Bauer Moritz Hennecken und Jungfrau Sandro Wynands bildeten das Dorffer Dreigestirn, und die „Helden für einen Tag“ wurden in der alten Schule an der Pfarrer-Gau-Straße gebührend gefeiert.

 

Und kaum hatten die Dorffer Karnevalisten das neue Dreigestirn inthronisiert, machten auch schon kleine Tollitäten den drei Narrenherrschern ihre jecke Aufwartung. Die benachbarten Bareschesser der KG Büsbach hatten ihre Kinderprinzessin Celina I. (Schartmann) dabei, und De Wenkbülle vom Donnerberg brachten ihre Kindertollität Sophie I. (Kaever) mit.

 

Zu den unumstrittenen Höhepunkten der Sitzung in Dorff zählten die Auftritte der hauseigenen Showtanzgruppen „Sugary“ und „Honey Motion“, die tosenden Applaus erhielten.

 

Ebenfalls sehenswert war der Showtanz der Gruppe vom Roten Kreuz, und für beste Partystimmung sorgten die gut aufgelegte Band „De Rebellen“ sowie Sänger Heiko Schlager. Der Dorff-Karneval punktete einmal mehr sowohl mit einem strahlenden Dreigestirn, als auch mit familiärer Atmosphäre und einem geselligen, urtümlichen Fastelovvend, der bei den vielen Gästen auch sehr gut ankam.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Musik und gute Unterhaltung

Der Förderkreis Atscher Karneval feiert zum ersten Mal in der Aula der Grundschule. Ein buntes Programm begeistert die Jecken. Da darf der Prinzenbesuch natürlich nicht fehlen.

Foto: Helga Prehler
Foto: Helga Prehler

„Echte Atscher könne fiere…mache jer de Naat zom Dag“. Mit diesem – von den Atscher Jecke selbstverfassten – Lied startete der Karnevalsabend des Förderkreises Atscher Karneval, der dieses Mal in der Aula der Grundschule Atsch stattfand.

 

Los ging es an diesem Abend mit dem Einmarsch der Atscher Grünkohlkönigin Waltraud Quadflieg, Günther Lichtenthäler und dem Zeremonienmeister Peter Quadflieg, dem Förderkreissprecher Horst Zimmermann und dem kleinen Gefolge.

 

Eisbrecher waren wie in jedem Jahr die Atscher Jecken. Dieses Mal allerdings neu eingekleidet als Atschinesen. Sie sorgten mit ihren Stimmungsliedern von Anfang an für gute Laune. Schlag auf Schlag ging es dann im Programm weiter.Umjubelt wurde die „lustige Seefahrt“ von den Männern 09, begeistert gefeiert wurde auch das vielfältige Bühnenprogramm der KG Lustige Atschinesen, musikalisch begleitet wurde der Abend von Alleinunterhalter Walter Spiller.

 

Natürlich durfte auch in diesem Jahr die Begrüßung und Ehrung des Prinzen, der vor 2x11 Jahren die Stolberger Tollität war, nicht fehlen. In diesem Jahr war es Volker I. (Strauff). Stellvertretend für Anni Förster, Witwe des Ideengebers, überreichte Günther Lichtenthäler den individuell angefertigten Orden – sehr zur Freude des Geehrten.

 

Weiter geht die närrische Reise mit der KG Forster Jonge, die ein zündendes Programm – unkonventionell und erfrischend – bot und dafür auch viel Applaus erntete.

 

Ein Höhepunkt jeder Sitzung ist natürlich der Besuch des Stolberger Prinzen. Patrick der I. mit seinem Hofstaat machte den Atscher Jecken seine Aufwartung. Von den Karnevalisten wurde er herzlichst begrüßt und begeisterte sie mit seiner Bühnenshow – Prinzenlied inklusive.

 

Danach kam ein – in der Atsch bekannter und gern gesehener – Gast: „Et Willche“ (Vinken) aus den benachbarten Niederlanden, der sein 55-jähriges Bühnenjubiläum als Büttenredner feierte. Er wusste viel über seine Frau und seine Schwiegermutter zu berichten, besser gesagt zu lästern. Und alle Gäste hatten großen Spaß und belohnten ihn mit einem lauten Applaus, als er am Ende seines Vortrags verriet, dass trotz der Witze über seine beiden Frauen er demnächst Goldhochzeit feiern würde.

 

Nach einer kurzen musikalischen Pause enterte dann die Showgruppe „Jod Jeck“ die Bühne. Nicht nur in Atsch, sondern in ganz Stolberg sind die Tänzer für erstklassige Unterhaltung bekannt. Prächtige Kostüme sind ihr Markenzeichen.

 

Die Gäste waren nicht nur vom Programm angetan, sondern auch von der Unterstützung durch die Helfer aus dem Förderkreis und durch die ASA Atsch, die die Gäste mit bewirtete.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Bühne frei für die aktiven Frauen

Jecke Damen feiern im Atscher Pfarrheim. Musik, Sketche und Büttenreden.

Foto: Stich
Foto: Stich

An Weiberfastnacht lud die Katholische Frauengemeinschaft Stolberg Atsch-Mühle zu ihrer 39. Karnevalsveranstaltung in das Pfarrheim Atsch ein. In diesem Jahr stand das Motto „kfd hält fit“ auf dem Programm. Viele Jecke waren dem Aufruf gefolgt und ins Pfarrheim gekommen. Die Stimmung war grandios. Abwechslungsreiche Programmpunkte wurden von den Frauen zusammengestellt.

 

Den Anfang machte eine bunte Gruppe von aktiven Frauen. Viele weitere Beiträge aus Musik, Sketchen und Büttenreden folgten. Die musikalische Gestaltung hatte Alleinunterhalter Walter Spiller übernommen. Den krönenden Abschluss bildeten die Frauen mit ihrem Rollatortanz. Jeder Vortragende und Helfer erhielt den begehrten Orden der kfd. Die zahlreichen Helfer wurden mit dem „Puttes -Orden“ ausgezeichnet.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Die Freunde feiern mit

Partner aus Faches-Thumesnil im Jugendheim.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Wenn in Stolberg Karneval gefeiert wird, sind sie dabei – auch im 29. Jahr der Städtepartnerschaft: Die Freunde aus Faches-Thumesnil. Nach ihrer Anreise werden sie gemeinsam mit dem Partnerschaftskomitee bei einem reichhaltigen Mittagsbuffet gestärkt, bevor sie sich aktiv in den Trubel des Stolberger Rosenmontagszugs stürzen. Zuvor erleben sie begeistert ein kleines närrisches Einstimmungsprogramm im Münsterbuscher Jugendheim, wo die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen die Gäste – darunter nahezu die komplette Verwaltungsspitze – begrüßt. Neben der Ersten Stolberger Bürgerwehr sind es Prinz Patrick I. (Haas) samt Hofstaat sowie die gastgebende KG Mönsterböscher Jonge, die für Stimmung sorgen, bis der Rosenmontagszug ruft.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

Tanz in Strumpfhose

Breiniger Senioren feiern mit Musik und Tanz.

Foto: Siegmund Conrads
Foto: Siegmund Conrads

Vier Stunden Karneval vom Feinsten wurden den Breiniger Senioren im „Goldenen Stern“ geboten. Unter dem Motto „Wir können feiern“ wurden mehr als 100 kostümierte Besucher bestens unterhalten.

 

Entspannt singen, schunkeln und lachen lässt die täglichen Wehwehchen mal vergessen. Lustige Sketche, Tänze und Büttenreden sorgten beim Publikum für gute Stimmung.

 

Die Versorgung aus der Küche klappte ebenfalls hervorragend und das alles ehrenamtlich.

 

Das Seniorenteam um Siggi Conrads und Elke Ethen war stolz darauf, das Programm hautsächlich mit eigenen Kräften zu gestalten. Das schien auch den Gästen zu gefallen. Besonders der spezielle Strumpfhosentanz vom Team sorgte bei den jecken Senioren für besonders große Begeisterung.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

13

Feb

2018

„Hammer-Kostümball“ in Zweifall kommt bestens an

Foto: M. Jentgens
Foto: M. Jentgens

Ein voller Erfolg ist der neue „Hammer-Kostümball“ der KG Zweifaller Karneval gewesen. Das Festzelt an der Kornbendstraße war sehr gut besucht, und für großartige Stimmung sorgten gleich zwei Livebands, die von der gastgebenden KG verpflichtet worden waren.

 

Die Partyband „Funtime“ aus Gladbach begeisterte die Jecken mit einem enorm breitgefächerten Repertoire aus Karnevalsliedern, Schlagern, Rock- und Popsongs. Aus Köln war die bekannte Gruppe „Colör“ ins Land der Eschekülle gekommen und erfreute das Publikum unter anderem mit ihrem Hit „Kölsche Mädche sind gefährlich“. Unterhaltungs- und Stimmungsniveau waren beim „Hammer-Kostümball“ fantastisch, und in Zweifall wurde bis in die frühen Morgenstunden fröhlich und friedlich gefeiert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Ein Triumphzug mit vielen Glanzlichtern

Kinderkarnevalszug zu Ehren von Prinzessin Celina I. zieht tausende Jecken nach Büsbach. Spektakel begeistert Narren im Barenland.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Bunter und vielfältiger hätte der Triumphzug für Celina I. (Schartmann), Kinderprinzessin des Barenlandes, kaum sein können. Höhepunkt war gestern selbstverständlich die tüchtig Kamelle werfende Tollität im prächtigen Prinzessinnenwagen der KG Büsbach. Aber der Kinderkarnevalszug der Bareschesser hatte viele weitere Glanzlichter zu bieten. So punktete Celina I., die als „Prinzessin im Wunderland“ regiert, nicht nur mit den Gruppen der ausrichtenden KG Büsbach, sondern auch mit einem stattlichen Gefolge, das „Alice im Wunderland“ thematisierte.

 

Bemerkenswert war die starke Beteiligung aus dem Ort. Die Büsbacher St.-Hubertus-Schützen bereicherten als „Robin Hood“ den Zug, lustige „Pippi-Langstrumpf“-Figuren steuerte die Kita In der Dell bei, und die Schneemänner der Kita Auf der Liester ließen die Herzen der Narren am Straßenrand schmelzen.

 

Die Büsbacher Tanzschule „Not just dancing“ hatte mit den „Männer 09“ und den „Moving Flashlights“ echte Hingucker geschickt. Hinzu kamen „Schlafmützen“, die jedoch ganz schön aufgeweckt waren, und die „Presterländer“, die von Präsident Trump die Nase voll hatten. Kurzerhand „kündigten“ Freiheitsstatuen und „Uncle Sams“ unter dem Motto „USA goes Stolberg“.

 

Während eine Pfadfindergruppe sich amüsant im „Schwimmen mit Badeente“ übte, kamen andere Pfadfinder als Mäuse daher und postulierten „ran an den Speck“. Wohlgenährte, witzige Köche aus Dorff erfreuten die Jecken ebenso wie die Brasselbrüder vom Breinigerberg. Wie immer ein Garant für eine starke Gruppe mit tollen Kostümen waren die „Hubääte vom Sender“, die diesmal als „Candy Men“ auftraten.

 

Dass eine Gruppe Sträflinge in Schwarz-Gelb auftrat, erklärte sich damit, dass es sich um die Stolberger Tivoli Jonge handelte. Für Livemusik im Umzug waren die Trompetenbläser Donnerberg zuständig, aber auch die erst 2017 gegründeten „Musik Allrounder Stolberg“. Für eine Überraschung sorgte ein Wagen mit munteren Gesellen: Der Hofstaat des Stolberger Prinzen Patrick I. (Haas) ließ es sich nicht nehmen, den Büsbacher Zug mit tausenden Narren am Straßenrand zu erleben.

 

Was auch für befreundete Karnevalsgesellschaften galt, die der KG Büsbach ihre Aufwartung machten. So komplettierten Wagen und Fußgruppen der KG Mölle, der Teuflischen Jecken und der Ersten Stolberger Bürgerwehr den Umzug, und die Narren- und Piratengarde aus Vicht ließ sogar ihr Segelschiff „Marie“ auf den Straßen des Barenlandes kreuzen.

 

Epizentrum des Spektakels war der Büsbacher Markt, wo nach dem Zug im Bürgerhaus und im Saal von „Angie‘s Bistro“ noch lange und ausgiebig weitergefeiert wurde.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Vichter sind farbenfroh und voller sprühender Ideen

Kreativität ist Trumpf beim Tulpensonntagsumzug. Zahlreiche Teilnehmer zieht es in die Höhe. Après-Party in Zweifaller Hütte.

Fotos: T. Dörflinger
Fotos: T. Dörflinger

Mit 17 Zugnummern war der Vichter Umzug am gestrigen Tulpensonntag wieder sehr gut besetzt. Ideenreichtum und bunte Vielfalt waren Trumpf – das stellten die Gruppen eindrucksvoll unter Beweis.

 

Zu diesen gehörten auch die 15 „Adler vom Kranzberg“, die ihr Motto der höchsten Erhebung des Ortes gewidmet hatten. Noch höher hinaus, nämlich auf eine „Ballonreise“, ging eine Gruppe aus Zweifall, die das Kassenhäuschen zum Begleichen des Fahrpreises gleich mitgebracht hatte. Da passte es ins Bild, dass sich die Fußballer des VfL Vichttal dem Thema Fliegen verschrieben hatten: Sie empfahlen sich oben auf ihrem rollenden Untersatz als „Vichttal Airlines“. Ganz in Gelb und ohne Wagen war unterdessen eine andere Gruppe unterwegs, die sich als „Vichter Zicken“ zu erkennen gab.

 

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Vichts Freiwillige Feuerwehr. Stattlich war diesmal die Teilnehmerzahl der KG Vicht: Mehr als 100 Personen zogen – mehrheitlich zu Fuß – durch ihren Heimatort.

 

Conny I. und Ralf I. (Gerhartz) gelten als bekennende Schweiz-Fans. Kein Wunder also, dass Schweizer Fahnen, Kuhglocken, und Almhüte bei ihnen eine zentrale Rolle spielten. Das Vichter Prinzenpaar musste ohne Unterlass die begehrten „Kamelle“ ins närrische Volk schaufeln.

 

Verstärkung erhielt es aus der Nachbarschaft. Denn auch die Mausbacher Tollität Daniel I. (Steffens) hatte sich in den bunten Lindwurm eingereiht.

 

Begonnen hatte der Vichter Tulpensonntag mit einer Party im Pfarr- und Jugendheim an der Rumpenstraße. Fortgesetzt wurde die Festivität nach dem Umzug auf dem Dörenberg. Dort hatten Fußballer und Karnevalsgesellschaft in die Zweifaller Hütte zu einer „Après-Zug-Party“ eingeladen, an der sich zahlreiche Zugteilnehmer und bunt gekleidete Narren beteiligten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

„Schätzchen“ bleibt weiterhin verborgen

Warum es keine Hinweisschilder auf das Bodendenkmal Varnenum unweit der Stolberger Stadtgrenze geben darf.

arnenum bleibt weiterhin eine Art Geheimtipp. Der Versuch der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim, den gallo-römischen Tempelbezirk etwas mehr ins Blickfeld zu rücken, ist im Paragrafendickicht steckengeblieben. Die Bezirksvertreter fügten sich der Empfehlung der Verwaltung, „die derzeitige Situation nicht zu verändern“.

 

Die Sozialdemokraten nahmen es „bedauernd“ zur Kenntnis. „Wir hätten uns das anders gewünscht“, sagte Bezirksvertreter Bernd Krott. Ein Jahr zuvor hatte er das Bodendenkmal unweit der Breiniger Straße und der Stolberger Stadtgrenze als „Schätzchen“ bezeichnet, das man „nicht im Verborgenen lassen sollte“.

 

Dabei liegen die Mauerreste aus römischer Zeit keinesfalls versteckt im dunklen Tann, es gibt sogar Hinweisschilder. Zwei sind es, um genau zu sein: Eines steht am Ortsausgang von Kornelimünster in Richtung Breinig, das andere am Ortseingang von Breinig weist dann wieder zurück nach Kornelimünster. Suchende Touristen wissen dann, dass sie eine Abzweigung verpasst haben.

 

Das ist kein Wunder und keine Schande, denn der kleine Wirtschaftsweg, der von der Breiniger Straße (L 12) zu den freigelegten Fundamenten des etwa 2000 Jahre alten Tempelbezirks führt, ist leicht zu übersehen. Die SPD-Bezirksfraktion hatte deshalb im Dezember 2016 beantragt, den rumpeligen Feldweg auszubessern und ein Hinweisschild anzubringen.

 

Ein Schild also. An einem Feldweg. Mit diesem Ansinnen wandte sich die Stadtverwaltung an den Landesbetrieb Straßen.NRW als Straßenbaulastträger und fing sich eine „ausführliche Stellungnahme“ ein: Da müsse erst eine „straßenrechtliche Lösung“ her, der Wirtschaftsweg sei „nicht gewidmet“ und somit „nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen“, deshalb stehe dort auch ein Verbotsschild. Einer Widmung des Weges könne der Landesbetriebs aber nicht zustimmen. Für eine „rechtliche Basis“ könne eine „Sondernutzungserlaubnis“ beantragt werden, wofür die Stadt nachzuweisen hätte, „dass die Einmündung verkehrssicher betrieben werden kann“. Dazu brauche es einen „Sichtweitennachweis für die Einbieger“, zudem könne es Probleme mit den Vorbeifahrmöglichkeiten im „Einmündungshals“ geben. Vorzulegen wäre „ein Lageplan/Luftbild (mit Maßstab) mit Darstellung der Sichtweitendreiecke der geometrischen Verhältnisse des Einmündungshalses“.

 

Die Verwaltung hat die Botschaft verstanden und in ihrer Vorlage für die Bezirksvertretung knapp zusammengefasst: Für eine rechtlich einwandfreie Zufahrt müssten „zahlreiche Maßnahmen“ ergriffen werden, von denen einige vermutlich nicht den Segen des Landesbetriebs erhalten dürften. Deshalb hält die Verwaltung „arbeitsintensive Abstimmungen“, Vertragsentwürfe und sonstige bürokratische Meisterstücke zur Umwidmung eines Wirtschaftsweges für „nicht angemessen“.

 

Ihr Vorschlag zur Güte: Den Feldweg richtet der Stadtbetrieb „im Rahmen seiner Möglichkeiten“ so her, dass auch Pkw-Verkehr „schadlos möglich“ ist. Aber ein Hinweisschild auf Varnenum gibt es nicht, weil die Zufahrt dorthin verkehrsrechtlich nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen ist. Die Bezirksvertreter nahmen es einstimmig zur Kenntnis, regten aber einen Hinweis auf das Bodendenkmal vom Schildchensweg aus an. Auch für Fußgänger sei in Sachen Orientierungshilfe noch nicht alles optimal, meinte SPD-Bezirksvertreter Krott.

 

Vielleicht lässt sich dieses Problem einfacher lösen, ohne Sichtweitendreiecke. Notfalls können Spaziergänger auch Gummistiefel tragen, dann dürften sie auf Wirtschaftswegen als landwirtschaftlicher Verkehr durchgehen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Bewährte Tradition auf dem Finkenberg wird fortgesetzt

Auch in diesem Jahr gibt es in der Kirche einen Zyklus mit sechs Konzerten. Auftakt findet am 4. März statt. Freier Eintritt.

Für die Konzerte des Internationalen Konzertzyklus auf dem Finkenberg reisen Musiker aus aller Welt an. Schon seit 2001 finden dort Auftritte verschiedener Künstler statt, die bei kostenlosem Eintritt besucht werden können.

 

Traditionell besteht der Zyklus auch in diesem Jahr wieder aus sechs Konzertabenden, die auf das ganze Jahr verteilt sind. Der Auftakt findet am Sonntag, 4. März, mit einem Orgelabend statt. Gespielt wird die Orgel von Gunther Antensteiner, Leiter der evangelischen Kantorei Stolberg. Den Klängen der Orgel kann auch am Sonntag, 6. Mai, gelauscht werden. Sie wird dann von dem Niederländer Jochem Schuurman gespielt. Er gewann 2013 einen Musikpreis für junge Talente, bei dem er von der Jury vor allem für seine Vielseitigkeit gelobt wurde.

 

Ein anderes Instrument wird am Sonntag, 1. Juli, im Mittelpunkt stehen: Statt der Orgel können die Besucher an diesem Tag das Cello entdecken. Bei dem Konzertabend wird der in Berlin lebende Ludwig Frankmar zu Gast sein und das Barockcello spielen.

 

Aber nicht nur Instrumente, sondern auch Stimmen können Musik machen. Am Sonntag, 2. September, findet das Chorkonzert der evangelischen Kantorei Stolberg statt. Auf die Bühne gebracht wird A-cappella-Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Der Chor wurde bereits 1883 gegründet und bereichert Stolberg immer wieder mit seinen ausdrucksstarken Konzerten.

 

Dessen Leiter Gunter Anthen-steiner wird auch am Sonntag, 7. Oktober, in der Kirche auftreten und nicht nur Orgel, sondern auch Klavier spielen. Bei diesem Kammermusikabend werden außerdem Sopranistin Kornelia Barwitzki und Antje Hennecken mit ihrer Klarinette zu Gast sein.

 

Das letzte Konzert des diesjährigen Internationalen Konzertzyklus wird am Sonntag, 11. November, stattfinden. Es wird sich um ein Gedenkkonzert zum 80. Jahrestag der Reichsprogromnacht handeln. Den Besuchern wird Orgelmusik von jüdischen Komponisten geboten, und auch Klezmer-Musik steht auf dem Programm. Das ist eine aus dem Judentum stammende Volkmusiktradition, die etwa seit dem 15. Jahrhundert besteht.

 

Alle Konzerte beginnen sonntags um 17 Uhr und finden in der Finkenbergkirche, Finkenberggasse 11 in Stolberg, statt. Der Eintritt ist wie in den vergangenen Jahren kostenlos.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Hohe Tollitäten-Dichte beim stimmungsvollen Zug durch Venwegen

Närrisches „Lindwürmchen“ der Vennkatze wartet mit acht jecken Würdenträgern auf. Beste Stimmung beim Umzug und anschließender Party im Bürgerhaus.

Fotos: D. Müller
Fotos: D. Müller

Es mag einer der kleinsten karnevalistischen Umzüge im Stadtgebiet sein, den die Vennkatze zelebrieren, doch das närrische „Lindwürmchen“ ist nicht nur umso feiner, sondern wies diesmal auch eine beachtliche Dichte an Tollitäten auf. Denn hoch über den Straßen Venwegens thronte das stolze Dreigestirn der Karnevalsvereinigung, und Prinz Luke I. (Breuer), Seine Deftigkeit Bauer Daniel (Koch) und Ihre Lieblichkeit Jungfrau Tina (Tim Maier) sorgten beim Zug der Vennkatze mit ihrem bestens aufgelegten Hofstaat für fantastische Stimmung. Was auch für die Vierte im Bunde der jecken Vennkatze-Herrscher galt, denn Kinderprinzessin Lena I. (Schaake) warf tüchtig Kamelle und verbreitete reichlich gute Laune.

 

Zudem hatten die Breiniger Sündenböcke weitere vier Tollitäten beigesteuert: Kaiserpaar Ralf Hohn und Petra Schmitz grüßten ebenso vom großen Wagen der KG Sündenböcke wie das Seniorenkaiserpaar Günter Mager und Marianne Köttgen. Das kompakte und sehenswerte Spektakel des Karnevalszugs wurde wie gewohnt von halb Venwegen bestaunt, wobei nahezu der gesamte Stadtteil auf den Beinen war, weil die andere Hälfte aktiv im Zug mitging oder fuhr. Alleine schon aus den Reihen der Vennkatze kamen fast 200 fröhliche Zugteilnehmer.

 

Gut eine halbe Tonne Wurfmaterial brachte die Karnevalsvereinigung unters Narrenvolk. Unterstützt vom munteren „Breuer-Clan“, der in roten Overalls mit Kopfschmuck und Luftballons viel „Herz für das Dreigestirn“ bewies. Ebenfalls sehenswert, weil äußerst originell, war die Breiniger Gruppe „Eisensteiner and Friends“, die ein berühmtes gallisches Dorf auf die Venwegener Straßen brachte. Asterix, Obelix, Methusalix, Troubadix und Co. hatten auch Cäsar, Kleopatra, Römer und einen wandelnden Hinkelstein dabei, was die bunt verkleideten Jecken am Wegesrand sehr erfreute.

 

Zugteilnehmer und Narrenvolk führten nach dem gelungenen Umzug eine gute Tradition in Venwegen fort und feierten gemeinsam im Bürgerhaus weiter, das angesichts des Andrangs aus allen Nähten zu platzten drohte.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Das Wetter kann die Narren nicht erschüttern

Der Andrang beim Zug in Münsterbusch ist bei nass-kalter Witterung zwar etwas geringer als in den Vorjahren. Doch wer dabei ist, kommt voll auf seine Kosten. Im Jugendheim und in den Kneipen wird weitergefeiert.

Fotos: L. Flink
Fotos: L. Flink

Am Samstag war es wieder soweit: Der Lindwurm, bestehend aus rund 400 jecken Karnevalisten, begann, sich durch Münsterbusch zu schlängeln. Hierbei stellten die etlichen Baustellen kein ernstzunehmendes Hindernis für die Fußgruppen und Fahrer der Karnevalswagen dar.

 

Auch ein Jahr nach ihrem 60-jährigen Bestehen stellte die KG Mönsterböscher Jonge wieder einen bunten, kleinen und sehr feinen Karnevalszug auf die Beine. Das nass-kalte Wetter hatte allerdings die Jecken nicht ganz so zahlreich wie gewohnt an die Straßenränder gelockt. Doch das tat der Freude derjenigen, die da waren, keinen Abbruch, zumal vom Straßenrand aus auch kleine flüssige Warmmacher den Zugteilnehmern gereicht wurden.

 

Mit Stolz wurde an der Spitze die Fahne des Gastgebers geschwenkt, gefolgt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr I, der mit schmissigen Klängen den Narren einheizte. Auch die KG Fidele Zunfthäre marschierte fleißig mit. Weitere Zugteilnehmer waren der Nubbelexpress und der Spielmannszug Breinig.

 

Die KG Vicht war sogar mit drei Gruppen vertreten. Die Vorhut bildete der stark besetzte, rot gekleidete Hofstaat, der eine Suppenküche mit sich führte. Ihm folgte der Prinzenwagen unter dem Motto: „Wir alle sind Vicht“. „Leckere Mäddcher“ verteilten von dort oben aus Tütchen mit Pralinen. Eine weitere Fußgruppe komplettierte die Vichter Narrenschar: Hier feierten schmucke grüne Waldfeen im Karnevalszug mit.

 

Auch zweibeinige Frösche im Gefolge eines grünen Froschautos mit Kulleraugen sorgten für Spektakel. „Zug zu kurz – alles Quark“, betonten sie zahlreich. Von der KG Mönsterböscher Jonge sorgten die Garde, die Mädchen und die Hexen für gute Stimmung.

 

Ebenfalls machten die jungen Karnevalisten des Gastgebers eifrig mit. Die Kids und die Minis mit ihren Eltern hatten sichtlich Spaß und erfreuten die Zuschauer am Wegesrand. Mit von der Partie waren auch die Donnerberger Trompetenbläser in bunten Clownkostümen, die den zahlreichen Zuschauern mächtig einheizten – was bei den niedrigen Temperaturen sicherlich guttat.

 

Eine separate Gruppe bildeten die Damen der Mönsterböscher Jonge. Sie führten singend und gut gelaunt den Elferratswagen an, von dem aus die Herren reichlich Kamelle und jede Menge Plüschentchen ins Publikum warfen.

 

Nach dem Zug wurde in Münsterbusch lustig weitergefeiert – sei es im Jugendheim, in den Kneipen oder in hübsch dekorierten Garagen und Gartenzelten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Beste Stimmung und familiäre Atmosphäre auf dem Balkan

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Die Jecken vom Balkan haben sich von dem momentan vorherrschenden „Baustellen-Charme“ der Alten Schule Breinigerberg nicht schrecken lassen, sondern gut gelaunt Karneval gefeiert. Mit musikalischer Unterstützung des Trommler- und Pfeiferkorps Breinig eröffnete Sitzungspräsidentin Dagmar Wieland die inzwischen 34. Auflage des Balkan-Karnevals, die wieder einen bunten närrischen Reigen in familiärer Atmosphäre und bei bester Stimmung bot. Zum Beispiel, als der Stolberger Prinz Patrick I. (Haas) samt Prinzengarde der Ersten Großen und Hofstaat den Saal im Sturm eroberte. Ebenfalls mit von der jecken Partie waren die Tanzgruppe des Breiniger Roten Kreuzes, die KG Sündenböcke und die Bareschesser der KG Büsbach, die natürlich ihre strahlende Kinderprinzessin Celina I. (Schartmann) mitgebracht hatten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Große und kleine Tollitäten feiern wieder im Steinweg Karneval

Große und kleine Stolberger Tollitäten versammelten sich jetzt wieder traditionell im Möbelhaus Kaesmacher im Steinweg. Nach der Ansprache von Gastgeber Dieter Kaesmacher hatte die KG Büsbach mit Prinzessin Celina I. (Schartmann) den ersten Auftritt an diesem unterhaltsamen Abend. Danach folgten die KG De Wenkbülle mit Sophie I. (Kaever) und die KG Löstige Wölleklös mit Kinderprinz Ben I. (van der Werf) sowie dem großen Prinzen Daniel I. (Steffens). Alle führten Lieder und Tänze auf, bei denen die Zuschauer, unter denen auch Bürgermeister Tim Grüttemeier war, kräftig schunkeln und mitklatschen konnten. Natürlich war auch der Stolberger Prinz Patrick I. (Haas) mit seinem Hofstaat auf der Bühne vertreten. Zu Besuch war diesmal außerdem die KG Rübezahl-Silesia aus Aachen, die mit beeindruckenden Tanzmariechen und stimmungsvollem Gesang ebenfalls die Stimmung im Möbelhaus anheizte. Darüber freuten sich auch die Abordnungen der KG Kupferstädter Kameraden, der KG Echte Frönde, der KG Mönsterböscher Jonge, und der KG Erste Stolberger Bürgerwehr. Allesamt durften sie sich über Wurfmaterial und Getränke für die Karnevalszüge freuen und überreichten im Gegenzug Dieter Kaesmacher ihre Sessionsorden. Unser Bild zeigt Prinzessin Sophie I. (v.l.), Dieter Kaesmacher, Prinzessin Celina I. sowie Prinz Patrick I. und Prinz Ben I.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Auch der Zug steht ganz im Zeichen des Jubiläums

Auf den Straßen von Werth wird das 50-Jährige gefeiert. Für jedes Jahr wird eine Zugnummer aufgeboten. Die heimische KG hat zwar keine eigene Tollität, ist aber mit gleich vier Wagen vertreten. Viele Teilnehmer aus den Nachbardörfern.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Die Werther sind auch beim traditionellen Umzug ihrem Sessionsmotto, das dem 50-jährigen Jubiläum des örtlichen Karnevals gewidmet ist, treu geblieben. Schließlich bedachten sie jedes Jubiläumsjahr mit einer Zugnummer. Demnach hatte die KG Adler Werth 50 Fußgruppen und Wagen aufgeboten, die durch den kleinen Ort zogen.

 

Verstärkung erhielte sie dabei aus den umliegenden Orten und der gesamten Region. So hatte die Gemeinde Inden gleich zwei Zugnummern nach Werth geschickt: die Frenzer Burgnarren und die KG Echte Fröngde aus Lamersdorf, die Prinz Peter I. und Prinzessin Gabriela I. mit an Bord hatten. Überhaupt brauchten die Werther, die selbst keine Tollität stellen, auf prinzlichen Bestand nicht zu verzichten: Vom Donnerberg war Jugendprinzessin Sophie I. (Kaever) gekommen, und aus Mausbach waren die große Tollität Daniel I. (Steffens) und die kleine Tollität Ben I. (van der Werf) nach Werth geeilt. Ihrem prinzlichen Stand entsprechend gingen sie nicht zu Fuß, sondern wurden in großen, bunt geschmückten Wagen durch den Ort gefahren.

 

Ideenreich kostümiert waren auch die zahlreichen Zuschauer, die warm eingepackt der feucht- kalten Witterung trotzten. Neben den vielen Wagen sorgten zahlreiche Fußgruppen für ein buntes Umzugsbild. Besonders ideenreich und fantasievoll präsentierte sich eine 17-köpfige Nachbarschaftsinitiative, die als wandelnde „Sahneschnittchen“ dem Ort zum 50-jährigen Karnevalsjubiläum gratulierten.

 

Symbolisch auf Wildschweinjagd gingen die Schevenhüttener, die den Wald gleich mitbrachten, indem sie ihren rollenden Untersatz mit frischem Grün ausgestattet hatten. Auf Musik im Zug brauchten die Werther nicht zu verzichten. Schließlich waren viele Wagen mit Musikboxen ausgestattet. Livemusik boten die Kapellen aus Gressenich und Mausbach. Außer den eingangs aufgezählten Zugnummern stellten auch die Karnevalsgesellschaften aus Atsch, Zweifall und Heistern Wagen und Fußgruppen, zudem war die Vichter Narren- und Piratengarde mit von der Partie.

 

Das gleichsam dicke Ende hatte sich die KG Adler Werth selbst vorbehalten: In vier Mottowagen waren Elferrat, Jugend- und Tanzgruppen unterwegs. Danach war aber noch lange nicht Schluss. Denn im Festzelt an der Alten Schule machten zahlreiche Zugteilnehmer Station und ließen es sich bei Musik und Getränken noch einige Stunden gutgehen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Teuflisch gute Stimmung beim „Düvel Danz“ in Breinig

Zum fünften Mal folgen die Narren der Einladung der KG Teuflische Jecke in Scharen. „One Way“ begeistert mit Liveprogramm.

Foto: Christian Ebener
Foto: Christian Ebener

Ein Geheimtipp war der „Düvel Danz“ in seinem fünften Jahr sicherlich nicht mehr. Zahlreich strömten die Jecken am Freitagabend in die Breiniger Mehrzweckhalle, um dort kräftig zu feiern. Bereits nach kurzer Anlaufzeit war der Saal gut gefüllt, während sich überall im Ort verkleidete Teufelinnen, Tiere und Sportler noch auf den Weg machten.

 

Darüber freute sich auch Tim Heitkämper von der KG Teuflische Jecke. Die 2005 gegründete Gesellschaft hat sich mit bunten, langen und friedlichen Festen einen Namen gemacht. Heitkämper, der als DJ für die richtige Mischung aus Karnevals- und Partyhits sorgte, war einmal mehr „froh, dass wir das hier anbieten können“. Nachdem die Gressenicher Karnevalisten ihre Party vor fünf Jahren erstmals nicht mehr veranstaltet hatten, ist das Fest der „Teufel“ als Alternative mittlerweile gesetzt. Als kleine Erinnerung an den Vorgänger trat die Showtanzgruppe der KG Fidele Bessemskriemer aus Gressenich auf und begeisterte mit einer wilden Darbietung. „Jung und alt feiern zusammen“, erklärte Heitkämper, „bei einer friedlichen Veranstaltung“. So war es in den vergangenen Jahren, und so blieb es auch zum kleinen Jubiläum.

 

Livemusik durfte ebenfalls nicht fehlen, und die Suche nach der richtigen Band dauerte nicht lange: „‚One Way‘ aus der Eifel, Jungs und Mädels hier aus der Region, haben sich nicht zweimal bitten lassen“, berichtete Tim Heitkämper, während die Band auf der Bühne dem Publikum ordentlich einheizte. Mit beliebten Coverversionen von Stimmungshits und kölschen Klassikern kam sie beim Publikum bestens an. Dieses feierte einen langen Partyabend bis tief in die Nacht.

 

Was hatte sich Tim Heitkämper im Vorfeld doch gewünscht? „Wie immer eine runde Veranstaltung mit gehobenen Publikum.“ Dieser Wunsch wurde ihm zweifellos erfüllt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

12

Feb

2018

Auch die 59. Auflage lockt die Narren zahlreich nach Gressenich

Die Runde durch den Ort begeistert Zuschauer und Zugteilnehmer gleichermaßen. KG Fidele Bessemskriemer präsentiert ihren neu gestalteten Wagen.

Fotos: C. Altena
Fotos: C. Altena

Die Fidelen Bessemskriemer wollten – unterstützt von zahlreichen anderen Gesellschaften – mit ihrem Karnevalszug nicht die Bewohner der untergegangenen Sagenstadt Gression heraufbeschwören, sondern lediglich alle Jecken und Narren des Ortes und der Umgebung an den Straßenrand locken. Zum 59. Mal haben sie das mit Bravour gemeistert, und auch das Wetter spielte mit.

 

Aber mehr ist der entgegen manchem Trend im rheinischen Karneval stetig länger werdende bunte Festzug der zwanzig Jahre währenden Organisation von Wilfried Kuhl zu verdanken. Vor allem aus den Ortschaften der Altgemeinde Gressenich fanden Fuß- und Musikergruppen und Gesellschaftswagen den Weg in den ältesten Stadtteil Stolbergs. Aber, so versicherte Kuhl persönlich, wenig könne er ausrichten ohne die Jugendwartin Andrea Korr, die die Planung maßgeblich unterstütze.

 

Ohne den sagenhaften Glockenhall des versunkenen Gression machten sich 25 Gruppen und Wagen auf den Weg. Den Anfang bildete das Trommler- und Pfeiferkorps Mausbach, gefolgt von Schevenhütter, Münsterbuscher und Mausbacher Wagen und Gruppen.

 

Die Bläsergruppe Euphonia Mausbach begeisterte ebenso wie andere Spielmannszüge. „Plan B“ fuhr eine überdimensionale Theke mit Gläsern und Flaschen durch die Menge – gefolgt von einem ebenso übergroßen Jubiläumskuchen einer Werther Nachbarschaftsgruppe.

 

Das kleine Werth, das mit einem großen Zug bereits zuvor die Jecken begeistert hatte, verstärkte den Narrenzug um mehrere Wagen, wobei der des Elferrates natürlich nicht fehlte. Gleich darauf folgten zahlreiche Schneemänner, die als „Gruppe Dovern“ eine Abordnung von Mitgliedern und Freunden der gleichnamigen Gressenicher Familie war.

 

Dass kalter Wind allen Besuchern und Protagonisten um die Ohren wehte, wurde wegen des begleitenden Konfetti- und Kamelleregens weniger übel aufgenommen. Der Musikzug der Stolberger Feuerwehr, die KG Zweifall inklusive Elferrat und der hoch aufragende Turm-Wagen der KG Echte Frönde beschlossen die bunten, musizierenden und an süßen und anderen Gaben nicht sparenden Abordnungen, die jenseits der Ortsgrenzen zu Hause sind.

 

Für die gastgebenden Fidelen Bessemskriemer war ihr Auftritt im letzten Zugdrittel der Sessionshöhepunkt. Angemessen mit Besen verzierte Wagen begleiteten die verschiedenen Abteilungen in Rot-Weiß. Der Fußgruppe der Kindergarde und Kindershowtanz folgte der Wagen mit den Bessemskriemer-Minis.

 

Nach dem Wagen der Gressenicher Showtanzgruppe folgte Abschluss und besonderes Highlight des 59. Zuges: der neue Elferratswagen, seit März 2017 von Grund auf neu gebaut.

 

Elferrat und Vorsitzende der Fidelen Bessemskriemer nahmen Platz auf einer hellen Narrenkappe. Eine Etage höher durften Präsident Kevin Gussen und Tanzmariechen Natalie Lück mit vollen Händen die Kamelle auf die bunte Jeckenschar prasseln lassen.

 

Traditionell kamen viele Narren im Pfarrheim zum fröhliche Ausklang zusammen, nachdem der farbenfrohe Karnevalsumzug eine Stunde lang den Ortskern umrundet hatte.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

Rathaus

52220 Stolberg

www.tim-gruettemeier.de
tim.gruettemeier@stolberg.de
Telefon: 02402 / 13-200
Fax: 02402 / 13-222

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