Aktuelles - Mein ganz persönlicher Blog

In meinem Blog halte ich Sie über aktuelle Geschehnisse auf dem Laufendem.

Do

23

Nov

2017

Investitionen in die Zukunft der Schüler

35 Millionen Euro will die Stadt in den kommenden drei Jahren in ihre Schulen investieren. Optimale Lernbedingungen schaffen.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Es ist eine gute Nachricht für Schüler, Eltern und Lehrer: In den kommenden drei Jahren will die Stadt Stolberg insgesamt

35 Millionen Euro in ihre Schulen investieren. Dass es sich bei dieser Investition um eine „gigantische Summe“ handelt, weiß Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. Eigentlich umfasse der gesamte Investitionshaushalt der Kommune zwischen 30 und 35 Millionen Euro. Wie eine derartige Investition dann möglich ist? 21 Millionen Euro bringt die Stadt selbst auf, der Rest – also fast 14 Millionen Euro – kommt aus verschiedenen Fördertöpfen. Darunter Mittel aus der kommunalen Investitionsförderung und dem Programm „Gute Schule 2020“. Ab 2018 heißt es also: auf Wiedersehen bröckelnde Außenfassaden und überalterte Lüftungsanlagen. „Das ist eine Investition in die Zukunft“, meint Grüttemeier. Doch bis es soweit ist, gibt es noch eine Menge zu tun.

 

Momentan besteht die Stolberger Schullandschaft aus zehn Grundschulen, zwei Gymnasien, zwei Gesamtschulen – mit jeweils zwei Schulstandorten – einer auslaufenden Realschule, einer auslaufenden Hauptschule sowie einem Teilstandort der Willi-Fährmann-Schule in der Talstraße. Die Stadt muss also insgesamt 17 Schulgebäude und 20 Sport-, Turn- und Mehrzweckhallen unterhalten. „Schule bedeutet heute mehr als Unterricht von 8 bis 13 Uhr. Schule hat sich von einem Lern- zu einem Lebensort entwickelt“, sagt Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger.

 

Viele Herausforderungen, wie die Themen Inklusion und gebundener Ganztag, müssten bereits gemeistert werden. „Nun wollen wir auch die Infrastruktur anpassen, damit an allen Schulen optimale Lernbedingungen herrschen“, sagt Tobias Röhm, Technischer Beigeordneter der Stadt Stolberg.

 

Ein Schritt, der dringend erforderlich sei, wie Grüttemeier berichtet. Nicht nur Kanäle und Straßen seien in Stolberg mittlerweile in die Jahre gekommen. Auch etliche Schulgebäude stammen noch aus den 1960er und 70er Jahren. „Da sind größere Investitionen erforderlich. Uns ist es wichtig, nachhaltig zu investieren“, so Grüttemeier. Als Grundlage für die Arbeiten dient der Schulentwicklungsplan der Stadt.

 

Die höchste Investition – insgesamt 8,72 Millionen Euro – fließt in die Neue Gesamtschule in der Breslauerstraße. Auf dem Programm steht die Erweiterung der ehemaligen Hauptschule zur Nutzung als Gesamtschule. Das bestehende Gebäude wird dazu nicht nur umgebaut. Zusätzlich entsteht ein Neubau in Form eines Atriums. Diese Maßnahmen sind nötig, um künftig die Jahrgänge 8 bis 13 an der Schule unterzubringen. Die Planungen wurden bereits vorgestellt (wir berichteten). Der Neubau soll Ende 2019 fertig sein. Danach stehen die Umbauarbeiten des bereits bestehenden Gebäudes an. Ende 2020 sollen diese dann abgeschlossen sein.

 

Im Rahmen des Sonderprogramms „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“, dessen Förderung 658 000 Euro beträgt, steht zudem die Sanierung und Umgestaltung der Turnhalle Kogelhäuserstraße an. Diese kostet insgesamt 2,20 Millionen Euro. Bereits seit Mai dieses Jahres laufen die Arbeiten, die die Sanierung von Dach und Fenster, das Herrichten einer WC-Anlage, die Überarbeitung der Fluchtwegsituation und den Einbau einer neuen Lüftungsanlage umfassen. Außerdem soll mittels Aufzug und Rampe Barrierefreiheit hergestellt werden. Nach der Sanierung, die Ende 2018 abgeschlossen sein soll, kann die einstige Turnhalle dann auch als Mehrzweckhalle genutzt werden.

 

Die ehemalige Realschule in Mausbach verwandelt sich zum zweiten Standort der Neuen Gesamtschule Stolberg. Sanierung und Umbau kosten 5,60 Millionen Euro. Schwerpunkte sind unter anderem der Brandschutz, haustechnische Neuinstallationen und eine Aufzugsanlage. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2018 vorgesehen. Das Ziel: Das Schulgebäude soll nach den Sommerferien 2019 genutzt werden können. Dann sollen die ersten fünften Jahrgänge der Gesamtschule dort einziehen. Danach erfolgt noch die Sanierung der Turnhalle.

 

Auch in der zweiten Gesamtschule, die ebenfalls aus zwei Standorten besteht, stehen einige Arbeiten auf dem Programm. Erweiterung und Umbau am Sperberweg kosten 2,30 Millionen Euro und sollen zu Beginn des Schuljahres 2019 fertig sein, die Erweiterung an der Walther-Dobbelmann-Straße soll schließlich im Herbst 2020 fertiggestellt werden.

 

Am Goethe-Gymnasium sind zwar noch keine Umbaumaßnahmen geplant, dafür wird allerdings ein Gutachten über den Umfang der notwendigen Sanierungsmaßnahmen erstellt. Dafür sind 50 000 Euro vorgesehen. „Je nachdem, was das Gutachten aussagt, könnten dort zusätzliche Investitionen notwendig sein“, sagt Tobias Röhm.

 

Auch die Stolberger Grundschulen sollen in den kommenden Jahren nicht zu kurz kommen. Im Frühjahr 2018 sollen die Arbeiten in der Grundschule an der Prämienstraße starten. Dachflächen und Fenster werden dort erneuert, da diese erhebliche Schäden aufweisen. Im Sommer des kommenden Jahres sollen die Maßnahmen, die insgesamt 3,60 Millionen Euro kosten, abgeschlossen sein.

 

Sanierung von Dach und Fenstern und der Neubau einer Turnhalle sind in der Bischofstraße geplant. Auch das Thema Schüler-WC-Anlagen spielt eine wichtige Rolle. Derzeit müssen die Kinder über den Schulhof, um die Anlage zu erreichen. Das soll sich ändern. Nachdem die bisherige Turnhalle abgerissen wurde, soll mit dem Neubau Mitte 2019 begonnen werden. Das Ziel: Die Fertigstellung bis 2021. Dann soll die Halle auch von Vereinen genutzt werden können. Die Kosten dafür betragen 4,77 Millionen Euro. Ebenfalls 2019 steht in Büsbach die Sanierung der Bischofstraße an.

 

An der Grundschule Breinig ist für 133 000 Euro die Sanierung der Schüler-WC-Anlagen geplant, die im Sommer 2018 starten soll. In der OGS Gressenich wurden 2013 die Westfassaden des Gebäudes mit neuen Fenstern ausgestattet und eine Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen. Im nächsten Abschnitt soll die Sanierung der Restfassaden des Daches und der technischen Anlagen folgen. Die Kosten dafür müssen noch ermittelt werden. Hinzu kommen für die Stadt jährlich zwischen 1,50 und 1,80 Millionen Euro, um alle Gebäude zu unterhalten und anfallende Arbeiten, wie beispielsweise die Erneuerung von Böden, zu finanzieren.

 

Nicht nur die große Anzahl an Maßnahmen sei für die Mitarbeiter der Verwaltung, die ämterübergreifend arbeiten, eine Herausforderung. Durch die hohen Investitionssummen seien oft auch europaweite Ausschreibungen nötig, die deutlich umfangreicher seien, sagt Tobias Röhm. Man sei allerdings zuversichtlich, dass die Arbeiten auch im geplanten Zeitraum umgesetzt werden können.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

23

Nov

2017

Auszeit nehmen aus dem Stress vor dem Fest

Die Peter Weisheit Band wird am Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt in Stolberg für gute Stimmung sorgen. Besinnliche Atmosphäre.

Foto: Hadrian
Foto: Hadrian

Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit, spielt die Peter Weisheit Band auf den verschiedenen Weihnachtsmärkten des Landes. So verbreiten die Musiker um den fidelen Drummer auch auf dem Stolberger Weihnachtsmarkt am 26. November von 18 bis 19.30 Uhr gute Laune.

 

„Dieser atmosphärische Ort im Schatten der Burg löst wirklich weihnachtliche Gefühle aus“, sagt Peter Weisheit, „wir freuen uns schon lange auf diesen Auftritt!“ Eine gute Gelegenheit, die Weihnachtseinkäufe fernab von Stress und Kaufrausch - in der besinnlichen Atmosphäre eines wunderschönen Weihnachtsmarktes - zu tätigen.

 

Die Dixi Tramps tragen mit ihrer unnachahmlichen Art das Ihre zur guten Stimmung bei und laden zu einer Pause im hektischen Alltag und bei der beginnenden Jagd nach Geschenken ein.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

23

Nov

2017

Dem Notendieb noch auf die Schliche gekommen

Ein besonderes Konzert im Museum Zinkhütter Hof. Instrumentalverein Eilendorf widmet sich mit seinen drei Orchestern beliebten Film- und Musicalmelodien.

Foto: Ralf Roeger
Foto: Ralf Roeger

„Wo ist meine Partitur? Wer hat mir meine Partitur gestohlen?“ Didier Dhont, Leiter des Musikschulorchesters und des Jugendorchesters des Instrumentalvereins Eilendorf, sah sich hilflos um. Keine Frage, dass nur die Polizei mit der Klärung eines solch schweren Falles von Diebstahl beauftragt werden kann. Wenig später übernimmt Kriminalhauptkommissarin Maria Vossen denn auch die Ermittlungen.

 

Unter dem Motto „Tatort Eilendorf“ lieferte der Instrumentalverein Eilendorf mit seinen drei Orchestern einen in doppeltem Sinne spannenden Konzertabend. Das Thema der gestohlenen Noten zog sich durch den ganzen Abend, und die Orchester lieferten passend dazu die entsprechende Musik.

 

Das Musikschulorchester machte dabei mit Stücken wie „Music from ‚Chicago‘“ und „Secret Agent Man“ den Auftakt, bevor das Jugendorchester dann übernahm. Mit „Mack the Knife“ versetzen die jungen Musiker ihr Publikum einmal mehr in die Atmosphäre des Verbrechens.

 

„Macky Messer ist eine Figur aus Berthold Brechts ‚Dreigroschenoper“, führte Maria Vossen aus, die neben ihrer Funktion als Kommissarin auch wieder die Moderation des Abends übernommen hatte. „Und der Haifisch, der hat Zähne‘ mag die bekannteste Moritat daraus sein“, fuhr sie fort.

 

Und so erlebten die Gäste einen Abend, der sie immer wieder in die Filmwelt entführte und mit vertrauten Melodien konfrontierte. Ein paar Quizfragen ans Publikum machten das Ambiente perfekt. „Wer war der Mann an der Seite von Harry Klein?“, lautete eine der ersten Fragen. Die Antwort aus dem Publikum ließ nicht lange auf sich warten: „Derrick, natürlich“.

 

Und dann durfte natürlich die bekannte Tatort-Melodie von Klaus Doldinger nicht fehlen. Mit diesem Stück machte das Große Orchester unter Leitung von Janneke Hanssen-Moerke den Auftakt seiner Darbietung.

 

Daneben wurden auch Miss Marple, Mission Impossible, der rosarote Panther und natürlich auch James Bond musikalisch in Erinnerung gerufen.

 

Insgesamt ein Abend also, der den Zuschauern anhand der bekannten Filmmelodien unter anderem die schönsten Momente ihrer Kindheit in Erinnerung rufen sollte. Eine musikalische Reise in die Vergangenheit sozusagen. Das Konzept ging auf, auch wenn der „Tatort Eilendorf“ im letzten Augenblick zum „Tatort Stolberg“ werden sollte.

 

Hier fand das Konzert schließlich statt, nachdem in der Aula an der Neukölner Straße kein Termin zu bekommen war. Der Zinkhütter Hof in Stolberg erwies sich als würdiger Ersatz. Die insgesamt rund 100 Musiker zwischen zehn und 70 Jahren bescherten dem Publikum einen wahrlich spannenden und zudem musikalisch perfekten Abend.

 

Und zum Schluss kam Hauptkommissarin Vossen auch dem Notendieb auf die Schliche. Dass sich ausgerechnet der erste Vorsitzende des Instrumentalvereins Eilendorf, Frank Hecker, daran vergriffen hatte, mag die Musiker sprachlos gemacht haben. Noten sind für den Instrumentalverein nach wie vor ein ganz besonders Gut: Sponsoren sind entsprechend gern gesehen. Weitere Termine: Der Instrumentalverein Eilendorf spielt am 1. Dezember zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts in Eilendorf und am 24. Dezember beim Weihnachtsblasen bei AWO und Seniorenzentrum St. Severin.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

23

Nov

2017

SV Breinig unterliegt an Platt

Team aus der Tischtennis-Bezirksliga muss sich Kohlscheid geschlagen geben.

In der Tischtennis-Bezirksliga der Herren Gruppe 1, unterlag die 1. Mannschaft des SV Breinig der DJK Kohlscheid 4:9.

 

Wieder einmal sehr gut gespielt und doch am Ende ohne Punkte. So kann man das Spiel gegen DJK Kohlscheid beschreiben. Zwar verlor Breinig gegen den Tabellenzweiten mit 4:9 recht deutlich, jedoch spiegelt das Ergebnis nicht den Spielverlauf wider. In einem hochklassigen Spiel mit sehr langen Ballwechseln und Sätzen entwickelte sich ein knapp vierstündiges Meisterschaftsspiel.

 

Alles begann bereits schon mit den Niederlagen im Eingangsdoppel. Martin Theissen/Guido Buchholz schafften es nicht, nach 2:0-Satzführung und Matchball im dritten Satz das Spiel für sich zu entscheiden und gaben dieses noch im fünften Satz mit 8:11 ab.

 

Frank Hanf/Elisa Buchholz verloren ebenfalls unglücklich im fünften Satz mit 8:11. Und als dann noch Norbert Hanf/Arnd Aelmanns ihr Doppel mit 9:11, 9:11, 11:9 und 9:11 abgaben, lag Breinig vor den Einzelbegegnungen bereits unglücklich mit 0:3 hinten. Zwar konnte das Team durch die anschließenden Einzelsiege von Martin Theissen, Guido Buchholz und Norbert Hanf das Ergebnis auf 3:4 verkürzen, jedoch lief man dem Rückstand aus den Doppeln immer noch hinterher.

 

Im weiteren Spielverlauf war das Glück dann nicht auf der Seiter der Breiniger. Arnd Aelmanns unterlag mit 11:7, 10:12, 12:14, 6:11, Martin Theissen in fünf Sätzen mit 16:18, 12:10, 16:14, 6:11, 12:14 und Norbert Hanf nach einem 0:2 Rückstand ebenfalls im fünften Satz mit 8:11. So war es nur noch Frank Hanf der sein zweites Einzel gewinnen konnte und somit den 4. Punkt zum 4:9 beisteuerte.

 

In der 1. Kreisklasse der Herren trennten sich SV Breinig II und der – FC Imgenbroich 8:8. Durch die Doppelerfolge von Frank Voetee/Karsten Tobien, Heinz Werner Franzen/Andre Berger und anschließenden Einzelsiege von Frank Voetee, Karsten Tobien und Richard Theißen konnte sich der SV einen 5:1-Vorsprung erspielen. Nach den beiden Siegen von Heinz Werner Franzen und Frank Voetee in den folgenden vier Begegnungen wurde dieser Vorsprung sogar auf 7:3 ausgebaut. Da man jedoch in folgenden Einzeln, wenn auch sehr oft denkbar knapp, das Nachsehen hatte und nur noch Andre Berger in seinem zweiten Einzel der Sieger war, musste das Schlussdoppel die Entscheidung bringen. Die Paarung Frank Voetee/Karsten Tobien verlor dieses Spiel leider im fünften Satz mit 9:11. Und die Mannschaft musste sich mit der Punkteteilung zufrieden geben. Schade, denn nach einer zwischenzeitlichen 7:3-Führung ist ein Unentschieden schon eine gefühlte Niederlage.

 

In der 2. Kreisklasse der Herren Gruppe A unterlagen die Sportfreunde Hörn IV der Dritten des – SV Breinig 4:8. Der Siegeszug der dritten Vertretung hält weiter an. Im Spiel gegen den SV Sportfreunde Hörn IV konnte man den fünften doppelten Punktgewinn in Folge verzeichnen. Jedoch anhand des 29:23-Satzverhältnis lässt sich erkennen dass der Erfolg knapper war als das Ergebnis aussagt. Das Doppel Erich Poschen/Andre Berger konnte sein Match zwar gewinnen, doch durch die Niederlage im zweiten Doppel und ersten beiden Einzelpartien geriet man zwischenzeitlich mit 1:3 in Rückstand. Doch dann waren es Andre Berger und Erich Poschen, die mit ihren zusammen fünf gewonnen Einzeln (sie blieben an diesem Abend ungeschlagen) einen maßgeblichen Anteil am Gesamterfolg beitrugen. Die beiden letzten Punkte zum 8:4-Sieg steuerte Daniel Koch bei.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

23

Nov

2017

„Rat bleibt dennoch arbeitsfähig“

Unter Kommunalpolitikern geteiltes Echo zu Gerichtsentscheid.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen darf es keine 2,5-Prozent-Sperrklausel geben. Der Landesverfassungsgerichtshof in Münster hat entschieden, dass auch in Zukunft kleinere Parteien und Einzelbewerber mit weniger als 2,5 Prozent der Wählerstimmen in die kommunalen Parlamente einziehen können. In Stolberg trifft die Entscheidung auf geteiltes Echo.

 

„Es bleibt meiner Meinung nach zu befürchten, dass in einigen Kommunalparlamenten in NRW die Arbeit im Rat durch viele ,Einzelkämpfer‘ erschwert wird“, meint der SPD-Fraktionsvorsitzende, Patrick Haas. Was Stolberg angehe, gelte allerdings: „Wir haben ja schon länger Erfahrungen mit kleinen Parteien im Stadtrat sammeln können, und die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Stolberger Rat dabei dennoch arbeitsfähig geblieben ist.“

 

Die jetzt vom Verfassungsgericht gekippte Sperrklausel befürwortet hätte auch Jochen Emonds, Fraktionsvorsitzender der CDU: „Wobei die Höhe von 2,5 Prozent verhandelbar sein könnte. Aber grundsätzlich sollte die Mehrheit der Wählerstimmen auch entsprechend gewürdigt werden. Ziehen kleinere Parteien in die Räte ein, sind aufgrund der Sitzverteilung Parteien mit sehr wenig Stimmen überproportional in den kommunalen Parlamenten vertreten im Vergleich zu den Parteien, die sehr viele Wählerstimmen erhalten haben.“ Der Blick zurück auf die 2014er Kommunalwahlen zeigt, dass 1,52 Prozent der Stimmen für einen Sitz im Stolberger Rat genügten. Davon ausgehend hochgerechnet hätte die CDU mit erreichten 47,35 Prozent ganze 31 Ratsmandate errungen – in Wirklichkeit waren es aber nur 21 Sitze für den Wahlsieger.

 

Naturgemäß ganz anders sieht Dieter Brockmann, 2017er Landtagskandidat der ÖDP, die Sperrklausel: „Es ist gut, dass auch künftig kleinere Parteien in die Stadträte einziehen und dort einiges bewirken können. Und gerade für die kleinen Parteien ist sehr wichtig, von den Bürgern auch wahrgenommen zu werden, um eventuell größer zu werden. So ist es einst bei den Grünen auch gewesen.“

 

Dass die 2,5-Prozent-Klausel nicht zum Tragen kommt, sieht der FDP-Fraktionsvorsitzende Bernd Engelhardt eher gelassen. „Zumindest in Stolberg“, sagt er. „Mit der Sperrklausel hätten aber einige Kommunen auch Geld sparen können, denn ,Einzelkämpfer‘ in den Räten können sich zu Gruppen zusammenschließen, die dann ähnlich wie Fraktionen aus dem kommunalen Haushalt finanziert werden müssen. Andererseits gilt in der Demokratie: je vielfältiger, desto besser.“

 

Letzteren Gedanken vertritt auch Uwe Löhr, Stolberger Vertreter der Linken im Städteregionstag: „Ich finde es wichtig, dass sich auch weiter Interessen von Minderheiten in den Kommunalparlamenten Gehör verschaffen können. Zumal es eben nicht bewiesen werden konnte, dass kleinere Parteien die Arbeit der Stadträte besonders erschweren. Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs ist aus meiner Sicht ganz klar eine Stärkung der Demokratie.“

 

Dina Graetz, Fraktionsvorsitzende der Grünen, hält den Gerichtsentscheid für „wenig relevant“ in Stolberg. „Mit der Ausnahme, dass die Sperrklausel den Einzug rechter Parteien in die Kommunalparlamente hätte verhindern können. Wobei es auch ein Stück weit zur Demokratie gehört, wenn auch dieser Wählerwille repräsentiert ist.“ Tatsächlich hätte die 2016 in NRW eingeführte und jetzt gekippte 2,5-Prozent-Klausel bei den Kommunalwahlen im Mai 2014 verhindert, dass die NPD mit nur 1,52 Prozent der Stimmen einen Sitz im Stadtrat erlangen konnte. Und auch die Piratenpartei wäre 2014 mit ihren erreichten 2,21 Prozent nicht in den Rat eingezogen. „Das hätte nicht unserer basisdemokratischen Haltung entsprochen. Jede Wählerstimme sollte auch zählen“, betont der „Stolberger Pirat“ Maximilian Möhring. Die Freude über des Sitz der Piratenpartei im Stadtrat währte nicht lange, denn der über einen Listenplatz gewählte Pirat Udo Rüttgers wechselte das Parteibuch, wurde CDU-Mitglied und nahm sein Ratsmandat gleich mit. „Das war zwar legal, aber nicht legitim“, urteilt Möhring. „Es war schließlich kein Direktmandat, Udo Rüttgers ist nicht als Person gewählt worden. Die Wähler haben der Piratenpartei ihre Stimme gegeben, und dann ist die Partei plötzlich trotzdem nicht mehr im Stadtrat vertreten. So etwas sollte nicht möglich sein. Die Wähler fühlen sich hintergangen, und das fördert die Politikverdrossenheit.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Altes Stadion wird moderne Sportanlage

Stadtverwaltung legt Sanierungskonzept vor. Mehr als 1,4 Millionen Euro sollen in den nächsten beiden Jahren investiert werden.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Als das Stadion Glashütter Weiher 1976 eingeweiht wurde, war es ein Meilenstein für die sportliche Infrastruktur. Heute noch ist es einmalig in Stolberg. Sowohl als Wettkampfanlage für Leichtathletik, Rasen- und Ballsport, als auch im Hinblick auf den desolaten Zustand der sportlichen und baulichen Anlagen. Doch das Stadion soll wieder anknüpfen an seine früheren glorreichen Zeiten und zu einem Aushängeschild für den Sport in Stolberg werden. Die Verwaltung hat ein Sanierungskonzept erarbeitet. 1,414 Millionen Euro sollen in den Jahren 2018 und 2019 am Glashütter Weiher investiert werden. Darüber beraten der Sportausschuss am 29. November und der Bauausschuss am 14. Dezember.

 

Voraussetzung für eine Umsetzung ist die Berücksichtigung der Investitionen in den kommenden beiden Jahren. Am 12. Dezember wird der Stadtrat den Haushalt beschließen. Kämmerer Willi Esser erklärt, dass die „Ausgaben sowohl im konsumtiven als auch im investiven Bereich in nicht unerheblicher Höhe“ in seinem Haushaltsentwurf für die beiden Jahre berücksichtigt sind. Eine Zustimmung zumindest der Ratsmehrheit gilt als sicher, weil das Sanierungskonzept auf Basis eines Antrages der großen Koalition aus CDU und SPD erstellt worden ist.

 

Ihren Anfang nimmt die Modernisierungsoffensive im Dezember 2016, als Sportdezernent Robert Voigtsberger ein 1,2 Millionen Euro schweres Investitionsprogramm für die Anlagen am Dörenberg und Kranensterz sowie Glashütter Weiher vorstellt. Daraus werden in diesem Jahr Duschen und Heizungsanlage in der dortigen Sporthalle saniert. Aber die mit 200 000 Euro vorgesehene Sanierung der Umkleiden im Stadion rufen die Athleten auf den Plan: Das Geplante ist bei weitem nicht ausreichend. Im Frühjahr dieses Jahres führen Vereinsvertreter den maroden Zustand der sportlichen Anlagen im Stadion vor Augen. Anerkannt hat die Politik daraufhin zwar die Priorität dieser Maßnahme, allein im laufenden Haushalt fehlt das Geld für eine Umsetzung. Als Konsequenz wird das Sanierungskonzept auf den Weg gebracht, das umfassend die Mängel und Vorschläge zur Behebung auflisten soll.

 

Erstellt wird das 33-seitige Konzept in Abstimmung zwischen den Abteilungen Tiefbau und Sport mit Vertretern des Stadtsportverbandes, der Leichtathletikgemeinschaft, des FC Stolberg und der Schulen. Und es enthält laut Verwaltung alle wesentlichen Wünsche der Vereins- und Schulvertreter. Diese fordern Erhalt und Verbesserung der bestehenden Infrastruktur – mit einer Ausnahme: Die Stabhochsprunganlage, die vor wenigen Jahren ohnehin mit dem Bau des Beachvolleyballfeldes stillgelegt worden ist, kann aufgegeben werden, da sie so gut wie gar nicht genutzt werde und eine Alternative im Aachener Waldstadion bestehe.

 

Im Wesentlichen sind nun folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Spielfeld: Neben einer neuen Rasendecke und Beregnungsanlage sollen die Entwässerungsrinnen erneuert werden. Das Volumen liegt bei rund 149 000 Euro.
  • Entwässerung: Die Oberflächenentwässerung der Laufbahninnenseite ist ohne Funktion. Deshalb werden Randsteine neu gesetzt, eine offene Muldenrinne eingebaut und Leitungen erneuert. Das Volumen umfasst rund 67 000 Euro.
  • Leichtathletik: Die Aschenbahnen und Segmentflächen sollen durch Tartanbeläge ersetzt werden. Erneuert werden der Kunststoffbelag der Anläufe für die Weitsprunganlage und die Einfassungen der Sprunggruben; beschafft werden Abdeckungen für die Gruben. Das Volumen rangiert bei 415 000 Euro.
  • Gesamtanlage: Die alte Flutlichtanlage (acht Masten, 36 Strahler) soll ausgetauscht werden gegen eine neue energieeffiziente Anlage mit sechs Masten und zwölf Flutern. Plattenbeläge und Wege sollen erneuert werden. Die umlaufende Stankette wird ersetzt. Erneuert werden das Wassergrabenhindernis (weil eine Beseitigung teurer wäre) und 450 Meter Barriere. Beschafft werden neue Stoß- und Abwurfringe und hergestellt wird die Barrierefreiheit durch Überbrückungshilfen an Kanten, mit Schraffuren und Ausrüstung. Zudem sollen die Grünanlagen, die sich bis an den Rand der Laufbahn ausgedehnt haben, gelichtet werden. Das Volumen liegt bei rund 267 000 Euro.
  • Tribüne: Sie erhält eine Überdachung und eine neue Wandverkleidung, die Betonstufen werden saniert. Malerarbeiten erfolgen an Tribüne und in den Umkleiden. Das Volumen liegt bei rund 135 000 Euro.
  • Finanzierung: Für beide Haushaltsjahre sind jeweils 152 000 Euro im konsumtiven Bereich (z.B. Rasen-, Weitsprung-, Sprunganlagen, Barrierefreiheit) eingeplant. Im investiven Bereich (z. B. Tartanbahn, Tribünendach, Flutlicht, Entwässerung) sind 320 000 Euro für 2018 und 790 000 Euro für das Folgejahr vorgesehen.

 

„Mit der Umsetzung des Konzeptes erhält die Kupferstadt ein modernes Stadion, das den Schulen und Vereinen eine zeitgemäße Sportstätte bietet“, bilanzieren die Beigeordneten Tobias Röhm und Robert Voigtsberger. „Darüber hinaus wird die Infrastruktur geschaffen, wieder überregionale Meisterschaften in der Leichtathletik durchführen zu können.“ Zudem sieht der Vorschlag der Verwaltung vor, ein Unterhaltungs- und Pflegeprogramm aufzulegen, damit das dann sanierte Stadion nicht erneut seinen Glanz verliert. Außerdem ist vorgesehen, die Beschilderung zum Stadion und den Parkplätzen am Hallenbad zu verbessern.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Anna-Klöcker-Straße: Bank informiert Anlieger

Im Spätsommer abgeschlossen haben VR-Bank und BAG weitere Sicherungsmaßnahmen des von Bergbauschäden in Mitleidenschaft gezogenen Neubaugebietes Anna-Klöcker-Straße auf dem Donnerberg. 2010 war die Problematik den Anwohnern offenbart worden, als eigentlich die Erschließungsstraße ausgebaut werden sollte. Die Stadt hatte den Geldinstituten einen Aufschub bis Juli 2017 gewährt. Sieben Immobilien hat die Bank mittlerweile von ihren Kunden zurückerworben, fast zwei Dutzend unbebaute Flurstücke befinden sich weiterhin im Besitz der BAG. Zur weiteren Entwicklung im Neubaugebiet wollte sich die VR-Bank auf Anfrage nicht äußern: Zuerst sollen die Anlieger informiert werden. Eine Informationsveranstaltung dazu war für gestern Abend in der Gaststätte „Zur Tenne“ terminiert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Land trägt Mehrkosten bei Talachsen-Umbau

Mit zusätzlichen 1,093 Millionen Euro bedenkt Städtebauministerin Ina Scharrenbach (CDU) die Kupferstadt. „Es lohnt sich doch, über die reine Antragstellung hinaus den Kontakt zu Bezirksregierung und Ministerium zu suchen“, sagt Tim Grüttemeier. Der Bürgermeister führte im Herbst eine Delegation aus Düsseldorf und Köln zu den laufenden und geplanten Projekten der Talachse Innenstadt, die das Land bereits mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert hat. Dabei erläuterte der Technische Beigeordnete Tobias Röhm die an Bastinsweiher, Kaiserplatz und vor allem Rathausstraße aufgrund des belasteten Untergrundes anfallenden Mehrkosten von gut 1,1 Millionen Euro. Musste Stolberg bislang davon ausgehen, mit dem bewilligten Budget auskommen und die Mehrkosten selbst schultern zu müssen, so legte Scharrenbach jetzt aus nicht abgerufenen Mitteln für dieses Jahr die 1,093 Millionen Euro für Stolberg nach. Insgesamt wurden 3,87 Millionen Euro an neun Kommunen verteilt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Fußballspielen und Lauftraining bald für alle möglich?

Stadion Glashütter Weiher soll für alle Kinder und Jugendlichen geöffnet werden. Verwaltung hofft auf Synergieeffekt.

Das Stadion Glashütter Weiher könnte bald das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche in Stolberg um einen Standort erweitern. Zumindest wird die Öffnung in der kommenden Woche im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST) diskutiert.

 

„Gerade im Einzugsbereich rund um das Stadion Glashütter Weiher wohnen viele Kinder und Jugendliche, für die eine Mitgliedschaft in einem Verein aus den verschiedensten Gründen bisher nicht infrage gekommen ist. Mit der Öffnung bieten wir ihnen die Möglichkeit zum Fußballspielen oder auch einfach nur zum Lauftraining auf einem Sportplatz oder auf einer Laufbahn“, sagt Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger.

 

Im Stadion Glashütter Weiher findet regelmäßig Schulsport statt. Außerdem trainiert und spielt dort der FC Stolberg. Genutzt wird die Sportstätte auch von der Leichtathletikgemeinschaft und für die Vorbereitung und Abnahme der Sportabzeichen durch den Stadtsportverband. Auch Veranstaltungen und gesonderte Trainingseinheiten finden dort statt.

 

Gegenüber dem Vorhaben der Verwaltung seien alle Beteiligten positiv eingestellt. Jedoch gibt es einige Bedingungen, die bei der Öffnung der Sportanlage berücksichtigt werden sollten. So soll der Vereinssport Priorität haben und in seinem Ablauf nicht behindert werden. Zudem sollen die Vereinsvertreter weisungsbefugt sein, sie übernehmen allerdings keine Aufsichtspflicht für vereinsfremde Kinder und Jugendliche. Geöffnet werden soll die Sportanlage für Kinder und Jugendliche bis

16 Jahre von montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr.

 

„Natürlich hoffen wir auf den Synergieeffekt, dass sich diese Kinder und Jugendliche für den jeweiligen Sport begeistern und auf das vorhandene Angebot eines Vereins zurückgreifen“, so Voigtsberger.

 

In einem zweiten Schritt wolle man außerdem mit den Vereinen sprechen, die die Sportanlagen als sogenanntes wirtschaftliches Vereinseigentum übernommen haben, um zu klären, ob diese bereit seien ihre Kunstrasenplätze ebenfalls für Kinder und Jugendliche zu öffnen. Dies geschehe allerdings auf einer freiwilligen Basis. Als Anreiz für die Öffnung bietet die Verwaltung an, die Kosten für die jährliche Pflege der Kunstrasenplätze zu übernehmen.

 

Stimmen die Mitglieder des ASKST dem Vorhaben in ihrer Sitzung am Mittwoch, 29. November, zu, könnte mit einer Umsetzung im Frühjahr 2018 gestartet werden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Stücke auf der Gitarre virtuos vorgetragen

Der Aachener Ausnahmemusiker Achim Roskopf tritt am Samstag in der Musikkneipe „Piano“ auf. Eigene Kompositionen.

Foto: J. Niessen
Foto: J. Niessen

Zu einem musikalischen Ohrenschmaus lädt die Musikkneipe „Piano“ in der Burgstraße die Liebhaber virtuos inszenierter Gitarrenklänge ein. Am Samstag, 25. November, ist dort der Aachener Ausnahmegitarrist Achim Roskopf zu Gast, begleitet von seinen langjährigen musikalischen Weggefährten Willie Mittelstädt (Gitarre, Gesang) und Astrid Kampes (Gesang).

 

Für Achim Roskopf, im Hauptberuf Dipl. Ing. E-Technik, war die Gitarre zu spielen und Gitarre zu unterrichten schon sehr früh ein zweiter Lebensraum. Bereits im Alter von zehn Jahren begann er seine musikalische Ausbildung auf der Konzertgitarre.

 

Mit 13 Jahren kam dann die E-Gitarre hinzu. Mit 16 Jahren hatte er schon bis zu sechs Schüler pro Woche. Neben etlichen Privatschülern lehrte er neun Jahre an der VHS-Stolberg das Fach Gitarre. Er spielte im Raum Aachen/Eifel in diversen Bands (Marrakesch, Sphinx, Mr. Rossi & the Gastones) vorwiegend Rockmusik. Und während seines Wehrdienstes hatte er auch Gelegenheit, eine Band der Bundeswehr zu leiten.

 

Parallel zur E-Gitarre intensivierte Achim Roskopf insbesondere klassische und spanische Musik auf der Konzertgitarre. 1986 lernte er Jacques Stotzem (Verviers, Belgien) kennen. Von da an war sein Haupt-Instrument die akustische Stahlsaiten- bzw. Westerngitarre.

 

Schon früh inspiriert von Leo Kottke, Werner Lämmerhirt und Marcel Dadi, begann er seine eigenen akustischen Instrumentalstücke sowie Arrangements von POP- und Filmmusiken zu schreiben. Achim Roskopf ist immer mal wieder bei Solo-Konzerten oder Events mit anderen namhaften Musikern live zu sehen und zu hören.

 

Das Konzert im Stolberger „Piano“ beginnt um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Infos findet man im Internet unter:

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Kirchenchor St. Lucia tritt zum letzten Mal auf

Mangels Nachwuchs löst sich das Ensemble auf.

Verschiedene Gründe und Zukunftsperspektiven für die Kirchenchöre innerhalb der Großpfarre St. Lucia sowie fehlender Nachwuchs haben den Chor jetzt dazu veranlasst, sich nach 116 Jahrenseines Bestehens aufzulösen.

 

Die Entscheidung ist den Mitgliedern nicht leicht gefallen, aber fehlende junge Sänger machen es dem Chor immer schwerer, in gewohnter Weise auftreten zu können.

 

Zum Abschluss wird der Kirchenchor am Samstag, 25. November, um 19 Uhr, in der Kirche Herz Jesu Münsterbusch zum letzten Mal die Abendmesse unter der Leitung von Gunther Antensteiner feierlich mitgestalten.

 

Der Chor wird an der Orgel begleitet von Misun Kim-Antensteiner sowie von der Solistin Andra Heeren. Die anschließende Feier mit Ehrung findet im Pfarrheim Münsterbusch statt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Basar zum Advent in Venwegen

Die Stolberger Stadtteile gelangen inzwischen in vorweihnachtliche Stimmung. Der traditionelle Adventsbasar in Venwegen wird in diesem Jahr vom Brigidakreis der Pfarre St. Brigida Venwegen ausgerichtet und findet findet am Samstag, 25., und Sonntag, 26. November, jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr im Pfarrheim Venwegen statt.

 

Angeboten werden im Rahmen dieses Basars unter anderem selbst angefertigte Adventskränze, Gestecke, sowie ein Flohmarkt und Cafeteria.

 

Der Erlös ist für karitative Projekte und für die Betreuung der Senioren und Kranken im Ort gedacht.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Durchblick für die Feuerwehr

23 neue Falttore mit klaren Scheiben werden für die Hauptwache geordert. Das Dach wird energetisch saniert. Verwaltung zieht in Bedienstetengebäude. Stab und Löschgruppe Münsterbusch sollen folgen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Wenn sie ausrücken, um anderen zu helfen, sind sie tapfer wie Asterix & Obelix. Aber anders als die Comic-Helden müssen die Stolberger Feuerwehrleute keine Angst mehr davor haben, dass ihnen sprichwörtlich der „Himmel auf den Kopf fällt“. Denn in diesen Wochen wird das Dach der Feuer- und Rettungswache an der Kesselschmiede grundlegend saniert.

 

Die Stolberger Wehr wird nicht nur in großen Schritten mit einem zeitgemäßen Fuhrpark ausgestattet, sondern neben Neubau und Sanierung von Gerätehäusern in Zweifall und Gressenich steht auch die Hauptwache auf der To-do-Liste des städtischen Haushaltes.

 

Als vor neun Jahren der Regen durchs Dach auf die Schreibtische der Wehrleitung tropfte, war lediglich die gut 50 Quadratmeter große Fläche saniert worden, die neben dem Schlauchturm liegt. Jetzt sind die verbliebenen 1400 Quadratmeter Dachflächen der Fahrzeughallen, Einsatzzentrale und des Turms an der Reihe. „Wir investieren rund 360 000 Euro in die energetische Sanierung“, sagt der Technische Beigeordnete Tobias Röhm. Bislang laufe der Einbau von Dämmmaterial und der neuen Dachhaut problemlos. Bis Mitte Dezember werde er abgeschlossen sein, solange das Wetter mitspielt.

 

Wenn das Dach dicht ist, soll die Feuerwehr auch mehr Durchblick, oder besser gesagt mehr Einblick erhalten: Die 23 Tore der Fahrzeughallen sollen ersetzt werden. Und damit verschwinden auch die gefühlt schon immer trüben Scheiben in den Torelementen. Neue Falttore mit klaren Scheiben sollen her. „Der Ersatz hat aber weniger etwas mit dem Erscheinungsbild denn der Sicherheit zu tun“, sagt Andreas Dovern. Die grünen Tore mit gelblichen Scheiben stammen noch aus den Zeiten des Neubaus an der Kesselschmiede vor 36 Jahren, erklärt der Leiter des Amtes für Brandschutz.

 

Seitdem haben sich die Anforderungen an die Sicherungstechnik wesentlich geändert. Hinzu kommt, das die historischen Pforten nicht mehr einwandfrei funktionieren. Während sie beim Ausrücken zwar auf Knopfdruck öffnen, schließen sie nach dem Verlassen der Fahrzeuge nicht mehr automatisch in der vorgegebenen Zeit. Offenstehende Tore sind nicht nur ein Sicherheitsmangel an einem Gebäude, sondern auch ein Energieloch. Die Fahrzeughalle der Feuerwehr wird – wenn auch geringer als Büros – beheizt. Zudem sollen die neu zu beschaffenden Tore auch eine verbesserte Wärmedämmung bieten.

 

Und natürlich klare Scheiben, denn auch dies gehört beim Öffnen der Tore und dem Ausrücken zu den Sicherheitsaspekten. „Wir arbeiten derzeit an den Unterlagen für die Ausschreibung“, so Röhm weiter. Im Frühjahr soll der Vergabeausschuss die Bestellung beauftragen, so dass die neuen Tore im Laufe des nächsten Jahres installiert werden können. Danach wird man beim Passieren der Halle auch einen guten Blick auf die neuen Löschfahrzeuge erhaschen können. Derweil laufen in und einem weniger bekannten Gebäude hinter der Hauptwache bereits die Vorbereitungen für den nächsten Coup der Stolberger Wehrleitung. Bislang hielt die Stadt dort vier, knapp 100 Quadratmeter große Dienstwohnungen für Feuerwehrbeamte vor. Das Gebäude soll mittelfristig dem steigenden Raumbedarf begegnen, der angesichts wachsender Aufgaben und Herausforderungen bei der Stolberger Feuerwehr entstanden ist.

 

Die Chance zur Umsetzung bietet nun der Umstand, dass die beiden Familien, die die obere Etage bislang bewohnten, umgezogen sind – „absolut freiwillig“, wie Andreas Dovern betont.

 

Nun soll die obere Etage umgebaut werden in die neue Verwaltungszentrale der Wehr. Die befindet sich aktuell noch in dem Raum der Hauptwache, der ursprünglich für Schulungen gedacht war. Aber jetzt stehen dort die Schreibtische der Abteilungen Rettungsdienst (Peter Cosler), Technik (Stefan Klos), zentrale Beschaffung (Oliver Grendel), Geschäftsführung (Regina Erschfeld) und allgemeine Verwaltung (Rebecca Breuer). Sie sollen ebenso zeitgemäße Büros auf der ersten Etage des Bedienstetenhauses erhalten, wie die Wehrleitung. Dort wiederum soll die Einsatzleitung einziehen können.

 

Während die Ausschreibung für den Umbau des Obergeschosses erarbeitet wird, sind vorbereitende Arbeiten bereits angelaufen. Auch für beiden Wohnungen im Parterre hat die Wehrleitung Pläne, wenn sie einmal frei werden.

 

Eine Einheit ist reserviert für die 1934 gegründete Löschgruppe Münsterbusch, die sich nach ihrem Umzug 1983 von der Bachstraße auf der Hauptwache bislang einen Raum im Keller nutzt, der dem Ausbildungs- und Gemeinschaftsleben der Einheit weniger förderlich ist. „Die Münsterbuscher Löschgruppe ist wieder stark angewachsen“, freut sich Dovern, und der Wehrleiter möchte dem Team wieder Arbeitsbedingungen jenseits des Alltags der Hauptwache bieten können.

 

Der zweiten Parterre-Wohnung ist eine andere Zukunft zugedacht: Dort soll kontinuierlich der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) – im Volksmund „Krisenstab“ genannt – seine Arbeitsplätze finden. „Bei außergewöhnlichen Lagen müssen wir bislang den zweiten Schulungsraum aufrüsten und mit den erforderlichen Unterlagen bestücken“, erklärt Dovern. Und das ist insbesondere dann umständlich und zeitraubend, wenn es eben um jede Minute geht.

 

Hilfsweise bedient sich die Feuerwehr derzeit mit Einsatzkoffern für das etwa ein Dutzend Spezialisten unterschiedlicher Behörden, die alle die Grundausstattung zur organisatorischen Bewältigung von solch schwer zu bewältigenden Lagen enthalten. Effektiver wird der Stab seinen Einsatz antreten können, wenn ein fertig ausgestattetes Lagezentrum zur Verfügung steht. In krisenfreien Zeiten kann es zudem unkompliziert für Besprechungen genutzt werden – fast so, wie sich Asterix & Obelix zum Ende jeder Episode mit ihren Dorfbewohnern zusammensetzen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Herbert Wiese folgt auf Roland Fuchs als Vereinsvorsitzender

Der Museumsverein Torburg wählt eine neue Führung. Professor Roland Fuchs legt das Amt des Vorsitzenden nach fast zehn Jahren an der Spitze nieder.

Foto: Archiv
Foto: Archiv

Professor Dr. Roland Fuchs hat den Vorsitz des Museumsvereins Torburg nach zehnjähriger Tätigkeit abgegeben. „Mit herzlichen Grüßen und einem Dankeschön an alle, mit denen ich diese spannende, kreative und für mich sehr bereichernde Arbeit machen konnte“, so der engagierte Mediziner und Historiker.

 

Der Museumsverein hat sein Domizil in herausragender Lage im Tor zur Stolberger Burg. Hier wird die Kaffeeherstellung vorgeführt, es gibt einen Bleiraum sowie Hinweise zu Bergbau, Metallverarbeitung und Schmieden in Stolberg. Stolberg. Fuchs zog jetzt in einem Schreiben an den Verein eine persönliche Bilanz. „Nach dem Tod von Mathias Peters wollte 2008 niemand die Verantwortung für den Verein übernehmen. Nach altersbedingter Beendigung meiner Arbeit als Chefarzt im Krankenhaus Eschweiler habe ich die Aufgabe gern übernommen.“

 

In dieser Zeit sei viel zugunsten des Museums passiert. „Wenn man heute durch das Museum geht, kann man in jedem der elf Räume die Veränderungen sehen. Einige Räume wurden gänzlich neu gestaltet. Im Außenbereich und in den einzelnen Räumen haben wir zusammen mit Birgit Engelen Informationstafeln angebracht und die dort ausgestellten Maschinen und Werkzeuge zum Teil neu geordnet oder ergänzt.“ Fuchs erinnerte an die Festveranstaltung 25 Jahre Museum in der Torburg im Rittersaal 2008. Dazu gab es eine 194-seitige Festschrift, die sich noch immer großer Beliebtheit erfreue. 30 Jahre Torburg-Museum wurde als gemeinsame Feier mit den noch lebenden Altvorderen und den für das Museum aktiven Leuten 2013 begangen. Die Einweihung der Brauereiausstellung mit Freibier der reaktivierten Ketschenburg Brauerei 2012. Auf Initiative von Bärbel Wiese und Fritz Holtz gibt es das hoch geschätzte Kupfermeisterfrühstück. Günter Döteberg hat in Zusammenarbeit mit dem WDR den Maustag zu einer hoch geschätzten Veranstaltung gemacht. In Kooperation mit dem Zinkhütter Hof ist das Museum ein angesehener und verlässlicher Partner der jährlichen Museumsnacht geworden. Es gelang, das Museum zum Ausstellungsort des jährlichen Events „Kunst auf dem Weg“ zu qualifizieren. Jährliche Ausstellungen gab es zu museumsbezogenen Themen, z. B. die zwei von Apotheker H. Kleis über Mörser und medizinische und pharmazeutische historische Geräte und Instrumentarien. Erarbeitung eines 9-seitigen französischsprachigen Museumsführers Le musée in der Torburg - Un guide. Zum neuen Vorsitzenden haben die Mitglieder Herbert Wiese, den Ehemann der langjährigen Schatzmeisterin, gewählt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Überraschend wichtige Punkte abgegeben

Die 1. Herrenmannschaft des TTC Vicht verliert in der Tischtennis-Landesliga gegen den TTC Oidtweiler mit 4:9.

Foto: Rainer Jacker
Foto: Rainer Jacker

Etwas überraschend verlor die 1. Herren-Mannschaft des TTC Stolberg-Vicht ihr Auswärtsspiel in der Tischtennis-Landesliga beim TTC Oidtweiler mit 4:9.

 

Trotz bestmöglicher Aufstellung mit Max Albracht, Max Jöbges, Tobias Schloßmacher, Ramazan Özgen, Luca Winandi sowie Wolfgang Soumagné als Ersatz aus der Reserve. Dabei gingen die TTC‘ler aus Vicht mit 2:1 in Führung, als Albracht/Schloßmacher sowie Winandi/Soumagné ohne Probleme jeweils mit 3:0 ihre Partien nach Hause brachten. Lediglich Jöbges/Özgen verloren in vier Durchgängen. Drei Niederlagen in den Einzelbegegnungen brachten dann die Vichter in Rückstand. Albracht und Jöbges ‚oben‘ sowie Özgen in der ‚Mitte‘ mussten ihren Kontrahenten nach den 1:3 bzw. 0:3-Niederlagen gratulieren. Erst Schloßmacher steuerte mit seinem 3:2-Erfolg nach 1:2-Rückstand den insgesamt dritten Zähler für sein Team bei.

 

Im Anschluss verpassten es Soumagné und Winandi trotz des Gewinns des jeweils ersten Satzes, weiter zu punkten. Da auch Albracht und Jöbges im oberen Paarkreuz den Kürzeren zogen, lag Vicht mittlerweile mit 3:8 zurück. Erneut Schloßmacher sorgte mit seinem glatten 3:0-Sieg für den kurzfristigen Anschluss. Nach der 0:3-Satzniederlage von Özgen war das Meisterschaftsspiel dann beendet. Das Team belegt nun mit 9:9 Zählern Platz 8. Die nächste Begegnung ist für Vicht immens wichtig. In eigener Halle trifft das Sextett am Samstag, 25. November, um 18.30 Uhr auf den Tabellendrittletzten DJK Arminia Eilendorf. Der Gegner hat vier Pluspunkte auf dem Konto. Ein doppelter Punktgewinn für die TTC‘ler wäre enorm wichtig.

 

Ohne die Nummer 2 Niclas Conen, Nummer 4 David Soumagné und Nummer 5 Andreas Clasen trat die Zweite aus Vicht mit Wolfgang Soumagné, Bahaa El-Saleh, Sebastian Kirch sowie den Ersatzmännern aus der Dritten Marvin Hanf, Rainer Jacker und Mahmoud El-Saleh zu ihrem Bezirksklassen-Match bei TTC Düren II. an. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem leistungsgerechten 8:8-Unentschieden. Dabei lagen die Vichter bis zum 7:6 ständig zurück. So gewannen zu Beginn nur das Doppel der Brüder El-Saleh durch einen 3:2 Erfolg ihre Partie, während Soumagné/Jacker mit 1:3 und Kirch/Hanf durch ein enges 2:3 unterlagen. In den Einzelbegegnungen verlor Bahaa El-Saleh mit 1:3 und Soumagné holte einen wichtigen Zähler durch sein glattes 3:0. Im mittleren Paarkreuz endeten beide Partien ebenfalls mit einem 1:1. Kirch setzte sich mit einem klaren 3:1 durch, Hanf hatte es auf dem Schläger bei seiner 10:8-Führung den Matchball zu verwandeln, musste aber nach dem 10:12 seinem Gegenüber gratulieren. Auch Mahmoud El-Saleh verlor seine Begegnungen mit 0:3, während Jacker durch ein 3:1 als Sieger den Tisch verließ. Somit stand es 4:5 aus Vichter Sicht. Im oberen Paarkreuz gewann Soumagné auch sein zweites Einzel mit 3:1, während Bahaa El-Saleh nach einer 2:0 Führung noch mit 2:3 den Kürzeren zog. Durch die beiden Erfolge in der ‚Mitte‘ sorgten Kirch und Hanf (jeweils 3:1-Satzsiege) für die erstmalige Führung der TTC‘ler.

 

Aber nach der 1:3-Niederlage von Jacker stand es 7:7. Stark trumpfte im Anschluss Mahmoud El-Saleh auf und erzielte einen Punkt für sein Team durch einen überzeugenden 3:1-Sieg. Danach mussten Bahaa und Mahmoud El-Saleh im Abschlussdoppel eine 0:3-Niederlage einstecken. Durch dieses Remis weist die Reserve 10:6 Punkte auf und belegt den fünften Tabellenplatz. Bei TV Arnoldsweiler II. muss die Zweite am Freitag, 18. November, um 19.30 Uhr antreten. Gegen den Tabellendrittletzten sollten die Vichter weiter in der Erfolgsspur bleiben.

 

Äußerst erfolgreich verlief die Kreisliga-Partie der dritten Mannschaft bei der Zweitvertretung von DJK Arminia Eilendorf. In der Formation mit Marco Bertram, Marvin Hanf, Rainer Jacker, Joshua Stein, Günter Cestaric sowie dem Ersatzmann aus der Vierten Ingolf Esser gelang den Vichtern ein vollauf verdienter 9:4 Auswärtserfolg.

 

In einem Nachholspiel standen sich die Dritte und TSV Kesternich II. gegenüber. Mit Marco Bertram, Marvin Hanf, Rainer Jacker, Joshua Stein, Günter Cestaric sowie Michael Kramer als Ersatz aus der vierten Herren entwickelte sich eine spannende Partie. Nach den drei Eingangsdoppeln lagen die Vichter mit 1:2 zurück nach den Niederlagen von Kramer/Jacker (0:3) sowie Stein/Cestaric (1:3). Am Ende hieß es 8:8-Unentschieden. Damit waren Bertram und Hanf die absoluten Punktesammler, die nicht weniger als sechs der acht Zähler im Einzel und zusammen im Doppel holten.

 

Nach dieser spannenden und absolut fairen Kreisliga-Begegnung weisen die Vichter 10:8-Zähler auf und liegen an Position 5 in der Tabelle. Auch die nächste Partie dürfte an Spannung einiges zu bieten haben, müssen die TTC‘ler doch beim heimstarken Burtscheider TV II. an den Start gehen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

In den Bundeskader Rhönradturnen berufen worden

Der Stolberger Sportler, Markus Lang, gehört dem A-Kader der Männer an. Zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft.

Foto: LG Stolberg/Stolz
Foto: LG Stolberg/Stolz

Deutschland ist die stärkste Cyr Wheel- und Rhönradnation der Welt. Bisher führten deutsche Sportler immer die Medaillenbilanzen bei Weltmeisterschaften im Cyr Wheel und Rhönradturnen an. Etwa 5900 Turner und Turnerinnen sind in 221 Sportvereinen in Deutschland aktiv. Das technische Komitee Rhönradturnen des Deutschen Turner-Bundes ist höchstes Gremium für fachspezifische Entscheidungen. Dieses Gremium hat nun Markus Lang von der Stolberger Turngemeinde in den A-Kader Männer (Bundeskader Rhönradturnen) berufen.

 

Neben seinen eigenen Spitzenleistungen gibt er zur Nachwuchsförderung als Abteilungsleiter und Trainer sein umfassendes Wissen erfolgreich an junge Schüler und Schülerinnen im Verein weiter. Eine Nominierung zur Sportlerwahl des Jahres bleibt da nicht aus. Der Bundeskader Rhönradturnen 2017/2018 setzt sich zusammen aus dem A-Kader (neun Aktive m/w) und dem C-Kader (Junioren m/w). Alle Mitglieder des Bundeskaders dürfen im Jahr 2018 an den beiden WM-Qualifikationswettkämpfen teilnehmen, um sich für die Aufnahme in den WM-Kader zu empfehlen. Die Weltmeisterschaften Rhönradturnen finden vom 6. bis 13. Mai 2018 in Magglingen (Schweiz) statt. Markus Lang ist Mitglied im A-Kader Rhönradturnen 2017/2018 (Bundeskader Männer). Sein Verein ist die Stolberger TG 1883. Lang ist Jahrgang: 1990. Seine bisherigen Erfolge im Rhönradturnen 2017: 5. Platz Deutsche Meisterschaft, Finale Musikkür, 7. Platz DM Mehrkampf. Die Erfolge 2016: 3. Platz DM Finale Sprung, 4. Platz DM Finale Spirale, 5. Platz DM Mehrkampf, 5. Platz DM Finale Musikkür.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Stolberger SV nach Sieg weiter an der Taballenspitze

Die Landesliga-Handballer aus Stolberg schlagen Verfolger PSV Köln mit 39:32 Toren

Der Stolberger SV bezwingt in einer temporeichen Partie der Handball-Landesliga den Verfolger PSV Köln mit 39:32.

 

„Standing Ovations“ gab es von einer prall gefüllten Tribüne, das hatten sich beide Teams nach intensiven und teils hochklassigen 60 Minuten absolut verdient. Im Duell zweier offensiv ausgerichteten Mannschaften waren die Zuschauer über die gesamte Spielzeit voll auf ihre Kosten gekommen.

 

Zu Beginn war der Gastgeber etwas nachlässig in der Abwehrarbeit und ließ sich zu leicht überwinden, während der eigene Angriffsmotor erst langsam auf Touren kam. Besonders die Abpraller fielen den Gästen oft unmittelbar vor die Füße und konnten erfolgreich verwertet werden, aber auch die zweite Welle und die körperbetonten 1:1-Aktionen der Kölner waren stets gefährlich und effektiv.

 

Der SSV fand erst langsam selbst ins eigene Tempospiel und wusste auch im Positionsangriff mit Genauigkeit, Zielstrebigkeit und taktischer Finesse nach und nach zu überzeugen, so dass man einen 6:7-Rückstand in eine 13:9-Führung verwandeln konnte, und zur Pause mit einem 17:14 in die Kabine ging. „In der Defensive hat uns etwas der Zugriff gefehlt. Dort hätten wir gerade im Zentrum mit mehr Aufmerksamkeit verteidigen müssen. Aber der PSV verfügt über eine unfassbar eingespielte, routinierte und effektive Truppe, die nie nachlässt, immer Vollgas geht und uns zum ersten Mal in der Saison über 30 Gegentore eingeschenkt hat“, so SSV-Trainer Bernd Schellenbach. In den ersten 15 Minuten der 2. Hälfte lieferten sich beide Teams einen offenen und schnellen Schlagabtausch, bei dem der Gastgeber immer mit mindestens drei Toren bis zum 28:25 (45. Minute) in Front lag. Dann schaltete der SSV noch einen Gang höher und schraubte das Ergebnis bis zur 54. Minute auf 35:28 in die Höhe. „Ich bin jede Woche überrascht, wie unser kleiner Kader im letzten Viertel einer Partie noch zulegen kann. Unsere Spielentwicklung mit vielen taktischen Angriffsabläufen spiegelt sich auch in der Torverteilung wider, wo wir, anders als in der Vorsaison, von jeder Position mit fast identischen Torquoten treffen“, fasst Schellenbach zusammen. So steht der SSV ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze und hat nun drei Wochen Zeit, sich auf die nächste Partie beim starken Aufsteiger TV Weiden II vorzubereiten (Sonntag, 10. Dezember, 18.30 Uhr).

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

150 Jahre lang Gesang gepflegt

Ein besonderes Jubiläum kann jetzt in Büsbach gefeiert werden: Der Kirchenchor der Büsbacher Pfarrgemeinde St. Hubertus feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen.

 

Im Rahmen eines Festhochamtes am Sonntag, 26. November, wird der Chor in der Pfarrkirche die Missa Brevis in D von Wolfgang Amadeus Mozart unter der musikalischen Leitung von Franz Körfer singen.

 

Der Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Hubertus an der Hostetstraße beginnt um 11 Uhr. Anschließend sind alle zu einem Empfang im Hubertushaus eingeladen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

118 Seiten vollgepackt mit Stolberger Sagen

Darum geht es in dem neuen Buch von Helmut Schreiber, das passend zum Stadtjubiläum im kommenden Jahr erscheint. Komplettiert wird die Ausgabe durch Illustrationen des Stolberger Künstlers Gottfried Dahmen .

Illustration: Gottfried Dahmen
Illustration: Gottfried Dahmen

Ein Pflug, der aus seinem Leben erzählt, Zwerge, die ihre Streiche spielen und Geister, die Kinder retten: „Burggeflüster – Heimatliche Sagen und Erzählungen“ heißt das neue Buch von Helmut Schreiber, das der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein passend zum Stadtjubiläum im kommenden Jahr herausbringt. Worauf sich die Leser freuen dürfen? Auf 118 Seiten vollgepackt mit Sagen und Erzählungen aus Stolberg und dem Umland.

 

Die Idee zu diesem Werk entstand vor rund eineinhalb Jahren. Etliche Geschichte stammen nicht nur aus der Feder von Helmut Schreiber, sondern auch von seiner Ehefrau Katharina.

 

„Als meine Frau noch Nachtwächterführungen für Kinder durch Stolberg gemacht hat, hat sie davon schon viele Geschichten erzählt“, erläutert Schreiber. Da lag es nahe, diese aufzuschreiben und in einem Buch zusammenzufassen.

 

Eigentlich erscheinen die Bücher des Stolberger Heimat und Geschichtsvereins in einem Abstand von zwei Jahren. Erst vor wenigen Wochen brachten Schreiber und seine Frau Katharina das Werk „Werden und Wachsen, Handel und Wandel in Stolbergs Mitte, Teil 3b: Von der Stielsgasse zur Rathausstraße, die Geschichte des unteren Steinwegs“ heraus (wir berichteten). Anlässlich des Stolberger Stadtjubiläums, das im kommenden Jahr ansteht, entschied man sich allerdings dazu, eine Ausnahme zu machen und auch im kommenden Jahr ein Buch zu veröffentlichen.

 

Und dieses sei keineswegs nur für Kinder, sondern für die gesamte Familie geeignet. Aus diesem Grund folgt auf die 118 Seiten voller kleiner Geschichten auch ein besonderer Anhang. Auf neun zusätzlichen freien Seiten können sich kleine und große Leser austoben und selbst Geschichten verfassen oder Bilder malen. „Da kommen bestimmt eine Menge toller Dinge bei herum“, meint Schreiber, der hofft, das eine oder andere Kunstwerk davon einmal zu Gesicht zu bekommen.

 

Apropos Kunstwerke: Das Buch von Helmut Schreiber besteht natürlich zum größten Teil aus Sagen und Erzählungen, aber eben nicht nur. Diese werden nämlich ergänzt durch Illustrationen und dafür hatte Schreiber niemand Geringeren als den Stolberger Künstler Gottfried Dahmen gewinnen können.

 

Dahmen hat sich im Laufe seiner Karriere nicht nur um Reiseskizzen, Aquarelle und Ölgemälde gekümmert. Er ist auch für seine Zeichnungen bekannt. Zwischen 1990 und 1994 hat er unter anderem an den Zeichnungen „Stolberger Jesechter“ gearbeitet und sogar einen Stolberg-Comic herausgebracht. Außerdem ist er vielen Stolbergern als Musiker bekannt.

 

Die Illustrationen im Buch „Burggeflüster – Heimatliche Sagen und Erzählungen“ überzeugen vor allem durch ihre Liebe zum Detail.

 

Auch Helmut Schreiber ist Dahmens Talent begeistert. „Seine Illustrationen bereichern das Buch und machen es auch aus“, ist sich Schreiber sicher.

 

Im Rahmen des Stadtjubiläums bietet der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein im kommenden Jahr übrigens gleich mehrere Veranstaltungen an.

 

Darunter natürlich auch die Vorstellung des Buches, die am Sonntag, 25. Februar, im Rittersaal der Stolberger Burg stattfindet und um 11 Uhr beginnt. Diese wird momentan bereits fleißig vorbereitet, verrät Helmut Schreiber. Unter anderem sollen die Illustrationen von Gottfried Dahmen auf einer großen Leinwand zu sehen sein. Ab Februar können Interessierte das Buch dann auch erwerben.

 

Ein Vortrag zur Stadtgeschichte mit dem Thema „Die Edelherren von Stolberg im Kontext mit der Entstehung der Landesherrschaften 118-1371“ steht am Dienstag, 13. März, auf dem Programm. Referent im Rittersaal der Burg ist der Historiker Armin Meißner. Los geht es um 20 Uhr. Der Vortrag zum Thema „Stolberg als Jülichscher Unterherrschaft 1371-1794“ wird ebenfalls von Armin Meißner im Rittersaal gehalten. Er findet statt am Dienstag, 10. April, ab 20 Uhr. „Vom Untertan zum Bürger der Stadt Stolberg 1794-1856“ heißt ein weiterer Vortrag von Armin Meißner, der am Dienstag, 18. September, im Rittersaal der Burg stattfindet. Beginn ist um 20 Uhr.

 

Das Veranstaltungsjahr wird mit einem Vortrag zum Thema „Aufnahme und Eingliederung von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg in Stolberg“ am Dienstag, 16. Oktober, abgerundet. Referent ist Werner Schindler. Beginn ist um 20 Uhr im Rittersaal der Burg.

 

Alle Veranstaltungen sind für Interessierte kostenlos. Eine Anmeldung für die Veranstaltungen ist nicht erforderlich.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Brücke in der Döllscheidter Straße wird zuerst erneuert

Der Startschuss für den Baubeginn am Zweifaller Markt soll jetzt fallen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Warten auf den Baubeginn heißt es derzeit am Zweifaller Markt. Die der Neugestaltung des alten Schulhofes bislang im Wege stehenden Bäume sind bereits gefällt worden. In Kürze – ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest – soll mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden.

 

Zuerst soll dabei die Brücke in der Döllscheidter Straße erneuert werden. Dazu sind Rammkernbohrungen erforderlich.

 

Zunächst werden die Leitungen der Versorgungsträger unter der Brücke provisorisch verlegt, damit diese abgerissen und neu gebaut werden kann. Der Verkehr soll derweil über den alten Schulhof fließen.

 

Steht diese Brücke dann im nächsten Bauabschnitt, werden die Versorgungsleitungen in eine Medienbrücke integriert, und der alte Schulhof kann aufgerissen, der Hasselbach zu einem großen Teil freigelegt und der Platz neu gestaltet werden.

 

Nahezu zeitgleich sollen die Arbeiten zur Platzgestaltung im Huck anlaufen. Außerdem muss die Stadt bis zu den Ostferien die Randbereiche der Jägerhausstraße neu gesetzt haben. Denn während der Ferien möchte die Stadt im Auftrag und auf Rechnung des Landesbetriebs Straßenbau diesen Abschnitt der L 238 – unter Vollsperrung der Straße – komplett neu bauen.

 

Beide Brücken schlagen mit jeweils 600 000 Euro zu Buche. Alles in allem und mit Planungskosten kostet die neue Ortsmitte rund 2,8 Millionen Euro. Bezuschusst wird die Neugestaltung aus EU-Mitteln. Deshalb drängt die Zeit: Bis zum 30. November 2018 soll der Zuschuss verarbeitet und dann bis Jahresende abgerechnet sein.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Musikschüler spielen für guten Zweck

Benefizkonzert im Zinkhütter Hof mit einem vielfältigen Programm.

Foto: M.-L. otten
Foto: M.-L. otten

Die Musikschule Merz veranstaltet am Sonntag, 3. Dezember, um 17 Uhr, im Museum Zinkhütter Hof ihr Benefizkonzert zugunsten der Fördervereine „Museum Zinkhütter Hof“ und „Musica Stolberg“.

 

Zur Aufführung kommt: Die Filmmusik „Forrest Gump Suite“ von Alan Silvestri, Arrangement von Calvin Custer, für großes Orchester. Daneben wird das Musikschulorchester das bekannte Stück „Halleluja“, von Leonard Cohen in einem Arrangement für Orchester musizieren, sowie „Pomp and Circumstance Nr. 1“, von Edward Elgar.

 

Es erklingt in der Bearbeitung von Gerhard Buchner, für Harfe, Klavier und Orchester. Den Harfenpart übernimmt Gabriele Sous, Diana Jianu den Klavierpart. Unser Harfen-Ensemble, bestehend aus sechs Harfen wird „Maria durch ein Dornwald ging“, „Irish Summer“, sowie „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“ musizieren.

 

Der Streicherspielkreis unter der Leitung von Martina Blömer spielt ein „Allegro“, „Gesegnete Nacht“ sowie „The Fairig Dance“. Das Gitarren-Orchester spielt unter der Leitung von Barbara Verdecia „Billie Jean“. Das Sax-Ensemble unter der Leitung von Johannes Flamm, wird mit „West Side Story“ und „I Feel Pretty“ sowie „Passacaglia“, zum Gelingen des Konzertes beitragen.

 

Das Modern-Sound-Orchester unter der Leitung von Frank Rebien wird mit „I Will Follow Him“, „Hot & Cold“ und „Time For (Christmas-)Boogie“ die Stimmung im Museum anheizen. Munki Jeong, Mitglied des Opernchores am Stadttheater Aachen, seit Oktober 2017 neuer Gesangspädagoge an der Musikschule Merz, stellt sich mit „O Holy Night“ und „I´m Dreaming of a White Christmas“ den Besuchern des Konzertes vor. Die Klavierbegleitung übernimmt Frau Diana Jianu.

 

Der Eintritt zu diesem Konzert ist wie immer frei, es wird jedoch um eine Spende zugunsten der Fördervereine „Museum Zinkhütter Hof“ und „Musica Stolberg“ gebeten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

22

Nov

2017

Argumente gegen rassistische Parolen

Kommunales Integrationszentrum der Städteregion und Stadt Stolberg geben Tipps. Rechten Sprüchen etwas entgegensetzen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Das Kommunale Integrationszentrum Städteregion Aachen bietet in Kooperation mit der Stadt Stolberg für Dienstag, 28. November, ein Argumentationstraining zum Umgang mit rechten und rassistischen Positionen an.

 

Das ganztägige Seminar wird von Trainerinnen des Netzwerkes „Gegenargument“ geleitet und findet bei der VHS Stolberg im Kulturzentrum Frankental (Raum 3) statt. Beginn ist um 9 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „NRWeltoffen“ statt und wird von der Politologin Wiebke Eltze und der Sozialwissenschaftlerin Lisa Gutsche geleitet.

 

Das Seminar besteht aus zwei Modulen. Der Teil „Strategien und Argumentationstechniken“ richtet den Fokus auf extrem rechte und rassistische Argumentationsstrategien und -techniken. Diesen sollen eigene Gesprächsstrategien entgegengesetzt und außerdem die Frage diskutiert werden, wann und mit wem man wie eine argumentative Auseinandersetzung führen sollte.

 

Teil dieses Kernmoduls ist die Reflexion der eigenen Haltung: Warum möchte ich rechten und rassistischen Inhalten etwas entgegensetzen? Beim Modul „Praxistransfer“ steht das Ausprobieren durch vielfältige Übungen im Zentrum.

 

Gemeinsam werden die Teilnehmer Lösungen für die Anwendung der Seminarergebnisse in der Praxis erarbeiten. Wie setzt man rassistischen Inhalten im jeweiligen Umfeld etwas Konstruktives entgegen? Interessenten können sich bei Andreas Goffin vom Kommunalen Integrationszentrum Städteregion Aachen (☏ 0241/5198-4614, Mail: andreas.goffin@stadteregion-aachen.de) anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

Zwischen Brings, Querbeat undKasalla in der Breiniger Mehrzweckhalle

Die Teuflischen Jecken starten mit musikalischen Hochkarätern in die Session.

Die fünfte Jahreszeit ist wieder da. Närrisch starten die Teuflischen Jecken jetzt so richtig durch. Sie präsentieren am kommenden Freitag, 24. November, ab 19 Uhr, die dritte Auflage ihres Kölschen Abends. Einen Tag später, am Samstag, 25. November, startet zur selben Uhrzeit das Warm-up zum Sessionsauftakt.

 

„The Place to be“ ist in beiden Fällen die Breiniger Mehrzweckhalle, Stefanstraße 32. Doch aufgepasst: Der Kölsche Abend (Freitag) ist bereits restlos ausverkauft. Aufgrund der ausverkauften Halle wird es keine Abendkasse geben. Und für das Warm-up am Samstag sind nur noch wenige Restkarten an der Abendkasse zu haben. Auch in diesem Jahr konnten die Organisatoren wieder hochkarätige Bands aus dem Kölner Karneval für die Veranstaltung gewinnen, die dem Publikum mit ihren Hits ordentlich einheizen werden. Die Domstürmer, bekannt für Hits wie „Ohne Dom, ohne Rhing, ohne Sunneshing“ und „Mach dein Ding“, waren bereits bei der ersten Auflage mit von der Partie und freuen sich schon jetzt riesig darauf, am Freitag den Auftakt in den dritten Kölschen Abend spielen zu dürfen. Im Anschluss an diesen Auftritt wird mit der schon mehr oder weniger Haus- und Hofband – waren sie bis jetzt doch bei allen drei Events dabei – der Teuflischen Jecken, nämlich den Jungs und Mädels von Querbeat, weitergefeiert. Für das große Finale ist es dieses Jahr gelungen, die Kultrocker von Brings mit Liedern wie „Poppe, Kaate, Danze“ und „Su lang mer noch am Lääve sin“ zu gewinnen. Anschließend sorgen DJs bei der After Show Party dafür, dass der Abend noch lange nicht vorüber ist.

 

Einen Tag später legen die Teuflischen Jecken nochmal „einen drauf“. Beim Warm-up am Samstag werden sich Kasalla und die One Way Partyband auf der Bühne der Mehrzweckhalle präsentieren. Die Vorfreude auf das tolle Wochenende bei den Teuflischen Jecken ist jetzt, wenige Tage vorher, natürlich riesengroß. In zwei Tagen startet die KG mit ihren Mitgliedern und närrischen Gästen richtig durch. Lust auf Karneval? Lust auf Party? Lust auf Brauchtum? Dann sind Sie bei den Teuflischen Jecken in Breinig am Freitag und Samstag genau richtig. Aus Tradition anders: Zur nächsten Session vergrößert die KG ihre Tanzabteilung, aber auch Herren sind immer gerne gesehen. An einer Mitgliedschaft interessiert? Dann gerne mittwochs ab 20 Uhr in der „Alten Brennerei“, Eschweilerstraße 104, Stolberg, vorbeischauen.

 

Informationen:

 

Quelle: Super Mittwoch

Di

21

Nov

2017

Kirchenkreis blickt zufrieden, ermutigt und gestärkt auf Reformationsjahr zurück

Bilanz zum 500. Reformationstag: In Zukunft noch engere ökumenische Zusammenarbeit.

Foto: Caren Braun
Foto: Caren Braun

Mit dem Reformationstag am 31. Oktober endete auch im Evangelischen Kirchenkreis Aachen eine annähernd fünfjährige Vorbereitungszeit auf das große Jubiläum. Die Resonanz am Jubiläumstag war für die Veranstalter in den Gemeinden überwältigend: Insgesamt feierten mehrere tausend Gottesdienstbesucher im Kirchenkreis Aachen den Tag mit Fest-Gottesdiensten, Konzerten und Gemeindefesten. In vielen Kirchen, unter anderem an der Annakirche in Aachen, der Finkenbergkirche in Stolberg und der Evangelischen Kirche Hellenthal, erschienen so viele Interessierte, dass nicht mehr für alle Platz war. Bei der Kreissynode in Stolberg hielten die Abgeordneten eine Rückschau auf das vergangene Jahr. Für den Beauftragten des Kirchenkreises Aachen für das Reformationsjubiläum, Pfarrer Jens-Peter Bentzin aus Monschau, waren die zurückliegenden Jahre arbeitsintensiv. „Ein 500-jähriges Reformationsjubiläum erlebt man nur einmal. Dass ich das als Pfarrer für den Kirchenkreis mit begleiten konnte, habe ich als großes Geschenk erlebt“, sagt er. Gemeinsam mit Kollegen und Ehrenamtlichen entwickelte er eine Vielzahl von Ideen, koordinierte Projekte, suchte und unterstützte Mitarbeitende. Vor allem das vergangene Jahr sieht er als ein ganz besonderes an: „Im Jubiläumsjahr haben wir uns und unsere alte Kirche teilweise noch einmal erfrischend neu und experimentierfreudig bereichernd erlebt! Das Fest wurde so für viele zu einer Art Jungbrunnen.“

 

Auch Superintendent Hans-Peter Bruckhoff äußerte sich auf der Kreissynode zufrieden über den Verlauf des Reformationsjubiläums. Sehr gefreut habe es ihn, so Bruckhoff, mit welch großem Interesse auch Kirchenferne verfolgten, wie Christinnen und Christen über ihren Glauben, ihre Geschichte und ihre Identität ins Nachdenken kamen und sich von ihm zum Handeln und zum Feiern inspirieren ließen. „Außerdem war es eine gute und richtige Entscheidung, dass wir das Reformationsjubiläum gemeinsam gefeiert haben – im Kirchenkreis, im „Kleeblatt“ der vier Kirchenkreise Aachen, Jülich, Gladbach-Neuss und Krefeld-Viersen, in den Nachbarschaften und Partnerschaften und in der Ökumene.“ Durch die Zusammenarbeit zwischen den Kirchenkreisen sei ein Netzwerk entstanden, in dem es nun einen regeren Austausch und viele neue Bekanntschaften gebe.

 

Als Jubiläums-Beauftragter war Pfarrer Bentzin unter anderem mit für die Organisation der Pilgerwege, des Festes der Begegnung und der Reformationssynode zuständig, rief aber auch viele Gemeindeaktionen ins Leben. Dabei konnte er feststellen, welche Formate am besten angenommen wurden: „Mein Eindruck: Je näher – thematisch und räumlich – die zahlreichen Veranstaltungen bei den Menschen waren, desto besser und nachhaltiger war die Akzeptanz und Resonanz“, meint Pfarrer Bentzin. „So beeindruckend sicherlich die Großereignisse auf EKD- bzw. auf nationaler Ebene waren –zum Beispiel der Kirchentag in Berlin und Wittenberg – manche im Vorfeld geschürte Erwartung an die zu erzielende Besucherzahl hat sich dort offenbar nicht erfüllt.“

 

Im Kirchenkreis Aachen hingegen war es anders: „Wo Menschen bei uns vor Ort in den Gemeinden des Kirchenkreises und in der Nachbarschaft direkt ins Gespräch kamen und Teil des Festes, der Pilgerwege oder der Gottesdienste werden konnten, hat es immer wieder auch überraschend große Teilnehmerzahlen gegeben“, stellte er fest.

 

Persönlich habe er ungeheuer viele „Highlights“ in den vergangenen Monaten erlebt. Eine Veranstaltung werde ihm aber besonders in Erinnerung bleiben: „Das festlich-lebendige Abendmahl mit an die 200 Jugendlichen in der Stadtkirche Monschau im Rahmen des experimentellen Jugendgottesdienstes im Juli war für mich selbst das bewegendste Erlebnis“, erzählt Pfarrer Bentzin. „Einen weiteren für mich unvergesslichen Moment gab es bei der Reformationssynode in Mönchengladbach-Rheydt Anfang September. Dort haben Christen aus vier Erdteilen miteinander in einer Stunde der besonderen Geistesgegenwart eine „Schlusserklärung“ verabschiedet, die unser Kirchesein vor Ort und weltweit mit neuen, kräftigen Impulsen versehen wird.“

 

Gerade diese Begegnung mit Protestanten aus Afrika, Asien, Lateinamerika und anderen europäischen Ländern habe gutgetan, sagt der Reformations-Beauftragte. Und fügt selbstkritisch hinzu: „Die unter uns immer wieder feststellbare Tendenz zur Provinzialität und Selbstmarginalisierung konnten wir dort gemeinsam überwinden. Das hat uns geholfen, auch für die Zukunft noch mehr Geschmack daran zu finden, zu der einen, weltweiten Kirche zu gehören, die sich von Gottes Wort immer wieder anregen, korrigieren und aufbauen zu lassen.“

 

Der Kirchenkreis sichert nun die Erfahrungen aus dem Jubiläumsjahr und blickt nach vorne. Eine große Herausforderung für die Zukunft sei, so sagte Superintendent Hans-Peter Bruckhoff, erkennbar christliche Stimme zu sein in einer Welt, die sich weiter säkularisiert und differenziert. Dabei helfen könnten insbesondere die zahlreichen ermutigenden Impulse zur engeren ökumenischen Zusammenarbeit und zur Wiederherstellung der Einheit der Christen, sagte er. „Zum ersten Mal seit 500 Jahren haben wir das Reformationsjubiläum in diesem Jahr nicht so gefeiert, dass wir unsere protestantische Identität durch Abwertung der Katholiken stärken“, sagte Bruckhoff. „Im Gegenteil! In diesem Jahr ist eine wunderbare ökumenische Dynamik entstanden – auf internationaler Ebene ebenso wie hier bei uns.“ Nach dem Willen des Papstes und der Protestanten gelte es nun in den kommenden Jahren eine gemeinsame, verbindliche Erklärung über die zwischen den Kirchen noch strittigen Fragen - das Abendmahl, die Kirche und die Ämter - zu erarbeiten und zu verabschieden.

 

Quelle: Super Mittwoch

Di

21

Nov

2017

Der Weihnachtstreff lockt wieder auf den Kaiserplatz

Kulinarisches und Karussell: Vorboten der Kupferstädter Weihnachtstage. Fünf neue Buden bleiben geschlossen. Altstadt gesperrt.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Der Weihnachtstreff auf dem Kaiserplatz ist eröffnet und lockt jetzt täglich ab 12 Uhr mit kulinarischem Angebot und einigen Buden. Und dies nach einer Pause am Heiligabend und dem ersten Weihnachtsfeiertag wieder bis einschließlich Samstag, 30. Dezember.

 

Dabei präsentiert der beliebte Treff sich in neuem Gewand und erstreckt sich im Inneren des Kaiserplatzes bis vor den Kupferpavillon. Ein Wermutstropfen war am ersten Tag allerdings, dass zwar die Kupferstädter Futterkrippe, der große Süßigkeiten-Stand, der Glühweintreff, das Kinderkarussell, das Kupferstädter Kartoffelhaus und der Crêpes-Stand pünktlich um 12 Uhr öffneten, fünf neue Holzbuden aber zunächst geschlossen blieben.

 

Am kommenden Wochenende öffnen dann auch die Weihnachtsmärkte in der Altstadt: Die Kupferstädter Weihnachtstage werden am Freitag, 24. November, um 18 Uhr unter Beteiligung des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr eröffnet, und dann folgen fünf Wochenenden mit vollem Programm und Weihnachtsmärkten auf dem Alter Markt und an der Burg.

 

Wenn die Weihnachtsmärkte um 15 Uhr öffnen, lockt am Samstag, 25. November, im Rahmen der neuen Aktions- und Mitmach-Wochenenden „Handmade Noranella“ mit handgemachten Näharbeiten in die Kemenate der Burg, die Bläserfreunde Zweifall konzertieren ab 18 Uhr auf dem unteren Burghof, und zeitgleich startet eine Nachtwächterführung der Stolberg-Touristik am Galminus-Brunnen an der EWV. Im „Piano“ an der Burgstraße spielt ab 20.30 Uhr der Musiker Achim Roskopf. Am Samstag verbindet die urige Bimmelbahn „Weihnachtsexpress“ die Schauplätze Altstadt und Kaiserplatz.

 

Am Totensonntag, 26. November, ab 18 Uhr öffnen die Märkte in der Altstadt erst um 18 Uhr. Dann öffnet die Kemenate der Burg wieder ihre Pforten, und „Peter Weisheit und die Dixietramps“ beschallen den unteren Burghof.

 

Anlässlich der Weihnachtstage wird die Burgstraße zwischen Steinweg und Luciaweg zu den Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes in der Altstadt und rund um die Burg komplett für den Verkehr gesperrt. Die Sperrungen erfolgen freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags von 15 bis 21 Uhr und sonntags von 12 bis 20 Uhr (am 26. November ab 18 Uhr).

 

Abweichend zu den Vorjahren werden generell keine Durchfahrtsgenehmigungen erteilt. In zwingend erforderlichen Fällen (z. B. medizinische Notwendigkeit) werden auf Nachweis im Einzelfall Ausnahmegenehmigungen ermöglicht. Diese Ausnahmegenehmigungen sind beim Amt für Recht, Sicherheit und Ordnung zu beantragen. Ansprechpartner sind Petra Klintworth ☏ 13-452 und Marcel Poqué ☏ 13-459.

 

Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass der Weihnachtsmarkt nur mit verkehrsregelnden Maßnahmen durchgeführt werden kann, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge zu ermöglichen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

Wabe eröffnet neue Filiale in der Salmstraße

Dort wird ab Donnerstag ein Weihnachtshaus zu finden sein. Nach den Feiertagen soll dieses in ein Küchenstudio umgewandelt werden. Bedarf steigt.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Adventskalender, Christbaumkugeln, Tannenzweige, Krippenfiguren, weihnachtliche Türkränze und Deko-Figuren: Die Liste an Weihnachtsgegenständen, die derzeit im Ladenlokal in der Salmstraße aufgebaut sind, ist nahezu unendlich. Dort gibt es nichts, was es nicht gibt. Was sich hinter dem liebevoll und in zahlreichen Stunden dekorierten Schaufenster verbirgt? Eine neue Filiale der Wabe, die an diesem Donnerstag, 23. November, offiziell eröffnet wird.

 

Bereits Mitte Juni dieses Jahres berichteten wir, dass das Sozialkaufhaus in der Stolberger Innenstadt bald weiter expandieren würde. Nachdem der Verein „Wohnung, Arbeit, Beratung“ des Diakonischen Netzwerkes mit Sitz in Aachen erst im Februar in der früheren Filiale der Dresdner Bank am Bastinsweiher eine zweite Filiale in direkter Nachbarschaft zum Stammsitz an der Ellermühlenstraße eröffnet hatte, sollte eine weitere Filiale folgen.

 

Dafür hatten sich die Verantwortlichen um Kaufhausleiter Manfred Peters und Anleiter Holger Kaminski das Ladenlokal in der Salmstraße 3 ausgesucht. Dort war zuletzt eine Versicherungsagentur und in früheren Zeiten Haushaltsgeräte zu finden. Auf den rund 220 Quadratmeter Verkaufsfläche sollten bereits ab dem 1. Juli in erster Linie Küchenmöbel und -einrichtungen präsentiert werden. Eigentlich.

 

Doch dann kam alles ein wenig anders, wie Peters und Kaminski berichten. „Wir haben uns Zeit gegeben, um etwas Schönes daraus zu machen. Und da wir über die Jahre so viele Weihnachtsspenden bekommen haben, haben wir uns überlegt, ein Weihnachtshaus daraus zu machen“, sagt Holger Kaminski. Während die Kunden sich also im ersten Teil des Ladenlokals mit Weihnachtsartikeln eindecken können, sind im zweiten Teil der Filiale tatsächlich Küchen untergebracht, die dort von den Mitarbeitern in einer kleinen Werkstatt aufgewertet und dann verkauft werden.

 

Nach Weihnachten sollen die Küchen und Einrichtungsgegenstände dann auch den ersten Teil des neuen Ladenlokals in Anspruch nehmen. „Die Nachfrage an Küchen für kleines Geld ist bei uns immens groß“, sagt Peters und nennt damit einen Grund für die Ausweitung des Sozialkaufhauses. Ein weiterer Grund: Die beiden anderen Filialen sind bis unter die Dächer voll mit Spenden. „Das Spendenaufkommen ist toll. Die Stolberger sind einfach toll. Der ursprüngliche Gedanke von damals wird heute gesund weitergelebt. Das hat uns eine gute Energie gegeben“, sagt Manfred Peters.

 

Im Jahr 2008 wurde das Sozialkaufhaus in Stolberg eröffnet. Während man damals mit einem kleinen Team begann, kann man heute insgesamt 102 Langzeitarbeitslose in verschiedenen Projekten beschäftigen (siehe Infobox). Doch nicht nur Filiale Nummer drei wurde in den vergangenen Monaten viel Aufmerksamkeit gewidmet.

 

Auch im Sozialkaufhaus in der Ellermühlenstraße hat sich so einiges getan. Das ehemalige Kino wird von den Mitarbeitern Stück für Stück modernisiert. In diesem Jahr stand der Aufbau einer neuen Küche auf dem Programm. „Vorher gab es hier eine alte, selbstgezimmerte Küche. Die haben wir im Februar stillgelegt, alles neu gestaltet und im September eröffnet. Das war für uns die erste große Modernisierung“, erklärt Peters. Dort gibt es die Möglichkeit einen Kaffee zu trinken, ein Brötchen zu essen oder ein warmes Mittagessen zu genießen. Klar ist für Peters und Kaminski jedoch: „Wir wollen keine Konkurrenz für die umliegenden Cafés sein. Bei uns ist das alles auch mit einem sozialen Aspekt verbunden.“ So habe man im Sozialkaufhaus beispielsweise die Möglichkeit, in Ruhe auf Stellensuche zu gehen. Schließlich ist die Arbeitszeit der Angestellten dort begrenzt. Nur zwei Jahre dürfen sie an den Maßnahmen teilnehmen, dann ist Schluss.

 

Einkaufen darf in den drei Filialen übrigens auch nicht jeder Stolberger. Das geht – ähnlich wie bei der Stolberger Tafel – nur mit einem entsprechenden Berechtigungsschein. Zwischen 120 und 150 Kunden besuchen die Filialen täglich. Zudem werden noch sechs bis sieben Haushalte am Tag angefahren, um Spenden abzuholen oder Möbel vorbeizubringen und aufzubauen. Denn auch die Logistik-Abteilung ist ein wichtiger Bestandteil des Sozialkaufhauses.

 

Doch einzig bei der Modernisierung der Küche soll es nicht bleiben, wie Peters und Kaminski verraten. Auch im Außenbereich soll sich so einiges tun. Der Kleidercontainer, der sich momentan im Hof in der Ellermühlenstraße befindet, soll weiter nach vorne rücken und demnächst rechts neben dem Eingang des Sozialkaufhauses angesiedelt sein. „Wenn Menschen uns ihre Sachen vorbeibringen möchten und uns nicht antreffen, können sie ihre Sachen dort ablegen“, sagt Holger Kaminski. Die Verschönerung der Außenfassade soll ebenfalls folgen.

 

Und das Thema Erweiterung könnte bald schon eine noch viel größere Rolle spielen. Denn: Derzeit verfügt das Sozialkaufhaus auf der ersten Etage – zumindest in Teilen – über ein nicht genutztes Flachdach, das noch aufgestockt werden könnte. Schließlich ist das Sozialkaufhaus in der Ellermühlenstraße mittlerweile im Besitz der Wabe. Aber das sei aber noch Zukunftsmusik, meinen Holger Kaminski und Manfred Peters.

 

Sie freuen sich erst einmal auf die offizielle Eröffnung des Weihnachtshauses und Küchenstudios an diesem Donnerstag. Gespannt sind auch die Mitarbeiter. Schließlich sorgen sie bereits seit mehreren Wochen dafür, dass die gesamte Weihnachtsdekoration der vergangenen Jahre auch entsprechend präsentiert wird. Eine Aufgabe, die ihnen bereits bestens gelungen ist.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

Vierverkaufsoffene Sonntage in Stolberg

enn zum zweiten Advent zum letzten Mal in diesem Jahr Stolbergs Geschäfte am Sonntag, 3. Dezember, von 13 bis 18 Uhr öffnen dürfen, dann hat sich die Gesellschaft für Stadtmarketing bereits auf vier verkaufsoffene Sonntage für die Innenstadt im kommenden Jahr festgelegt. Sie sind terminiert für den 6. Mai zum Frühlingsfest, für den 10. Juni zu „Stolberg goes ...“, für den 9. September zur Stadtparty sowie zum 9. Dezember zu den Kupferstädter Weihnachtstagen. Beschlossen werden müssen diese Sonderöffnungszeiten allerdings noch durch den Stadtrat.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

Was ist eigentlich Herzschwäche?

Das Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg klärt über Herzschwäche, Symptome und Therapiemöglichkeiten auf.

Foto: H. Eisenmenger
Foto: H. Eisenmenger

Das Herz ist der wichtigste Muskel in unserem Körper, es ist dafür verantwortlich alle anderen Organe mit Blut – und somit mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen – zu versorgen. Besteht aber eine Herzschwäche, so reicht die Pumpkraft des Herzens nicht mehr aus, um zum Beispiel Gehirn, Leber oder Nieren ausreichend zu versorgen. Zum Thema findet die Veranstaltung „Bewährtes und Neues in der Behandlung der Herzschwäche“ am Mittwoch, 22. November, ab 18 Uhr in der Cafeteria des Bethlehem Gesundheitszentrums, Steinfeldstraße 5 in Stolberg, statt.

 

Eine chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich langsam - oftmals über Jahre hinweg, bei einer akuten Herzschwäche hingegen nimmt plötzlich die Leistung des Herzens so stark ab, dass eine Schädigung der Organe droht. Bei zusätzlicher Belastung kann sich auch eine chronische zu einer akuten Herzschwäche entwickeln. „Das schwache Herz“ ist das Motto der diesjährigen Herzwochen, einer bundesweiten Info-Veranstaltung der Herzstiftung. Herzschwäche ist eine neue Volkskrankheit und frühes Erkennen besonders wichtig.

 

Bei den lokalen Veranstaltungen können nähere Informationen gesammelt werden. „Die Herzschwäche kann durch verschiedene Erkrankungen entstehen“, erklärt Dr. Bootsveld, Selektionsleiter für Kardiologie am Bethlehem Krankenhaus. „Sie kann die Folge eines Herzinfarktes oder verengter Herzkranzgefäße sein oder durch Herzklappenschäden verursacht werden. Auch ein langsamer oder besonders schneller Puls kann zu einer Herzschwäche führen. Weiterhin kann ein nicht erkannter oder unzureichend behandelter hoher Blutdruck oder eine Erkrankung des Herzmuskels die Ursache sein.“

 

Im Rahmen der Herzwochen informiert das Stolberger Krankenhaus in der Info-Veranstaltung ‚Bewährtes und Neues in der Behandlung der Herzschwäche‘ über die Herzschwäche und deren Therapiemöglichkeiten. Hinsichtlich der Therapie der Herzschwäche gibt es mittlerweile eine Reihe von Medikamenten, die häufig miteinander kombiniert werden. „In meinem Vortrag wird es um die Wirkstoffe und deren Wirkungen und Nebenwirkungen gehen. Im Anschluss an die Präsentation gibt es die Möglichkeit Fragen zur medikamentösen Einstellung zu stellen“, bietet der Kardiologe und Internist Dr. Bootsveld an. Bei der Behandlung gibt es neben Medikamenten auch andere Möglichkeiten: „Für bestimmte Patienten ist ein Herzschrittmacher oder sogar ein automatischer Defibrillator hilfreich. Welche Patientengruppen davon profitieren, werde ich in meinem Vortrag vorstellen“, erklärt er. Darüber hinaus wird Herr Dr. Bootsveld über Symptome und somit Merkmale zur frühen Erkennung aufklären. „Das Hauptsymptom der Herzschwäche ist die Luftnot, die je nach Stadium zunächst bei Belastung auftritt und später auch in Ruhe“, erklärt er. Weiterhin tritt Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit ein. Oftmals leiden die Patienten unter Wassereinlagerungen im Körper. Privatdozent Dr. Dr. Christoph Dietrich, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, übernimmt die Moderation des Abends. Dr. Andreas Bootsveld ist der Referent des Abends und beantwortet gerne alle Fragen rund um das Thema Herzschwäche, Ursachen, Symptome und Therapien.

 

Zusätzlich wird Lutz Heisterbaum als Vertreter der Deutschen Herzstiftung einen Informationsstand bereitstellen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

„Erinnerung an Idee der Altstadttore“

Anwohner fordern: Durchfahrtverbot auf Burgstraße für Autofahrer, die keine Anlieger sind, transparenter zu gestalten.

Mehrere Anwohner der Burgstraße nutzten jetzt die Gelegenheit, über Verbotsschilder eingangs ihrer Wohnstraße zu sprechen.

 

Im Zuge der Umsetzung eines Durchfahrverbots für Nicht-Anwohner haben die Stolberger Sozialdemokraten beantragt, dass im Bereich Steinweg/Burgstraße große Hinweischilder aufgestellt werden sollen.

 

Die Schilder sollen sowohl auf das Durchfahrverbot hinweisen, als auch die autofahrenden Anlieger mahnen, die ja durchfahren dürfen, ermahnen, sich an das vorgeschriebene Schritttempo auf der Burgstraße zu halten.

 

Ein Vorschlag, der bei den anwesenden Bürgern überwiegend gut ankam. Zum Beispiel bei Walter Schüller, der zwar selbst gar kein Anwohner ist, aber ein Mehrfamilienhaus an der Burgstraße besitzt.

 

Und sich schwer tue, die Wohnungen in eben diesem Haus zu vermieten. „Eine Wohnung stand zuletzt ein ganzes Jahr leer. Von potenziellen Mietern höre ich sehr oft, hier sei es zu gefährlich und zu laut“, beschrieb Schüller die oft vorgebrachte Argumentation.

 

Das konsequente Durchfahrverbot für Nicht-Anwohner würde die Situation verbessern, aber „die berechtigten Verkehrsteilnehmer müssten das Schritttempo einhalten, damit es sicherer und weniger laut wird.“

 

Mit Schildern dahingehend zu sensibilisieren, sei eine gute Idee, meinte Schüller, ergänzte allerdings: „Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird nur dann besser eingehalten, wenn zusätzlich auch die Polizei hier öfter kontrolliert, und die Fahrer zur Kasse bittet, die zu schnell unterwegs sind.“

 

Ein wenig skeptisch hingegen sah Günther Strauff die vorgeschlagenen mannshohen Schilder alleine schon ob ihrer Dimensionen.

 

„Das erinnert mich an die Idee der Altstadttore, die sich glücklicherweise nicht durchsetzten konnte. So etwas macht unsere Altstadt nicht schöner“, sagte Strauff. Er plädierte dafür, derartige Schilder – wenn überhaupt – vor Burgstraße und Steinweg an der Zweifaller Straße aufzustellen.

 

„Dort müssen die Verkehrsteilnehmer vor allem frühzeitig darauf hingewiesen werden, dass eine Durchfahrt zum Donnerberg für sie nicht möglich ist, wenn sie keine Anlieger sind“, heißt es im Antrag .

 

„Man muss schon von der Zweifaller Straße aus in eine andere Richtung fahren können, damit es nicht ständig zu einem Verkehrschaos auf der Burgstraße kommt“, betonte Strauff.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

Daniel Heinrichs jetzt Stadtkommandant

Stabwechsel bei der Prinzengarde vollzogen. Rüdiger Fröschen legt sein Amt nach etlichen Jahren nieder. Humorvolle Ansprache.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Stabwechsel bei der Prinzengarde der designierten Tollität Patrick I. (Haas): Daniel Heinrichs hat die Nachfolge von Dr. Rüdiger Fröschen im Amt des Stadtkommandanten angetreten. Fröschen hatte seinerseits 2009 diese Aufgabe von Heinz Kaesmacher übernommen. „Meine beiden Kinder, drei und neun Jahre alt, brauchen nun mehr als bisher ihren Papa. Keine Sorge, ich bleibe der Prinzengarde mit Herzblut verbunden. Schließlich bekleide ich dort weiterhin das Amt eines Generals“, versicherte der 50-jährige Zahnarzt im Anschluss an der Übergabe des Kommandostabes an den 32-jährigen Heinrichs, der beruflich als Leiter im operativen Einkauf tätig ist.

 

Den Kommandowechsel hatte die KG Erste Große – sie stellt die Prinzengarde – in ein kleines, karnevalistisches Sitzungsprogramm eingebunden. Den Anfang hatten die Donnerberger Trompetenbläser gemacht, die die in festlicher Garderobe gekleideten Besucher im Rittersaal mit einem Karnevalsmedley unterhielten, zu dem die Kupferstädter „Nationalhymne“, das Vogelsängerlied, gehörte.

 

Danach hatte das Mariechen der KG Erste Große, Eva Schulz , ihren Auftritt, die die Besucher der als Generalappell betitelten Veranstaltung mit einer gelungenen, energiegeladenen Choreographie verwöhnte.

 

Bevor auf der Bühne des Rittersaales offiziell der Kommandowechsel vollzogen wurde, waren die „Community Dancer“, 25 junge Damen aus Walheim und Kornelimünster, mit ihrer abwechslungsreichen Show an der Reihe. Der Stabwechsel wurde von Bürgermeister Tim Grüttemeier geleitet. Im Augenblick der Übergabe versicherte Daniel Heinrichs: „Ich fühle mich an die Amtseinführung als Stadtprinz im Jahr 2013 erinnert. Damals war es das Prinzenzepter, heute ist es der Kommandostab“. Als „Engel Hettwich“ empfahl sich die Büttenrednerin Hedwig Sieberichs aus Schwalmtal dem gut gelaunten Publikum, zu dem Delegationen der Komiteegesellschaften gehörten.

 

Zum Gardeappell gehörte die „Vereidigung“ von Frank Thyssen als neuer Gardist der Prinzengarde Seiner Tollität. Beim dem nicht ganz ernst gemeinten Vorgang musste der neue Gardist in Stolberger Platt, die von Daniel Heinrichs verlesene Eidesformel nachsprechen. Den Abschluss der kurzweiligen Veranstaltung machte Tino Selbach als „Dä Kölsche Tenor“. Den offiziellen Schlusspunkt setzte dann der neue Stadtkommandant, Daniel Heinrichs, mit einer humorvollen Ansprache.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

Papier-Collagen mit Schmuck vereint

Zwei Künstlerinnen führen ihre Schwerpunkte in einer gemeinsamen Ausstellung zusammen.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

Als „Wanderer zwischen den Welten“ bezeichnet sich Gastausstellerin Brigitte Balser im Atelier von Petra Rink selbst. „Wanderer“, weil sie sich neben ihrem Beruf als Innenarchitektin auch begeistert verschiedenen Kunstformen wie Gedichten, Fotos und Bildern widmet.

 

In der Galerie der staatlich geprüften Schmuckgestalterin und Goldschmiedemeistern Petra Rink stellt sie noch bis Weihnachten Collagen aus Fotos, Zeichnungen, Aquarellen und Textilien aus. Doch nicht nur das: Die Herbstausstellung mit dem Namen „Ensemble“ zeigt die erste Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen, in welcher die Collagen von Balser mit den Schmuckstücken und Objekten von Rink kombiniert werden.

 

Beim heimischen Auftakt mit einer Vernissage am vergangenen Sonntag erklärten Balser und Rink den Besuchern, die sich dicht in den drei Ausstellungsräumen drängten, die Idee hinter dem Gemeinschaftsprojekt: „In meinem Sommerurlaub habe ich verschiedene Materialien wie Postkarten, Prospekte oder Zeitungsausschnitte gesammelt“, erzählte Balser. Aus alten Papieren und Materialien, die sie nicht wegwerfen wollte, habe sie dann neue Collagen zusammengestellt.

 

So würde aus alten Materialien, die eigentlich gar nicht zusammengehören, etwas Neues entstehen. „Ich benutze die Collagentechnik, um mich zu fokussieren. Das ist für mich wie Meditation oder Tagebuch schreiben“, erklärte Balser, die seit 27 Jahren in Aachen lebt.

 

In Goldschmiedemeisterin Rink, die schon immer einmal Papier in ihren Ringen, Ketten und Ohrringen verarbeiten wollte, habe sie dann die ideale Partnerin für das Projekt gefunden. Schmuckstücke mit Papierelementen Beim gemeinsamen kreativen Prozess wurden kleine Ausdrucke von Balsers Collagen angefertigt, aus denen Rink dann Ausschnitte stanzte. Diese Papierausschnitte wurden in die Form der Schmuckstücke von Rink eingelegt und mit Kaltemail, einem flüssigen Zwei-Komponenten-Material, überzogen. „Kaltemail härtet an der Luft aus und wirkt dann wie eingegossen“, erklärte Rink, die seit zehn Jahren ihr Atelier an der Wilhelm-Pitz-Straße führt und zuvor im Kupferhof Rose am Alten Markt ansässig war. Im Gegenzug erhielt auch Balser Fotos vom individuell gestalteten „Rinkschmuck“ und integrierte die Motive wiederum in ihren Collagen. Dann wurde gestempelt, genäht und gezeichnet, bis ein neues Gesamtensemble entstand, wie man es normalerweise aus der Musik kenne. „Es gibt unheimlich viele Ideen und die werden immer mehr, wenn man sich zusammentut“, freut sich Balser über den Austausch. Bei der Gemeinschaftsausstellung der beiden Künstlerinnen, die sich seit circa 17 Jahren kennen, wurden die Schmuckstücke sowie die Bilder stets miteinander verbunden und nebeneinander ausgestellt, so dass die Besucher direkt dasselbe Motiv in beiden Kunstwerken gespiegelt sahen. Neben dem Schmuck von Rink und den Collagen von Balser gab es für alle Besucher auch liebevoll hergerichtete „“ und kalte sowie heiße Getränke.

 

In gemütlicher Atmosphäre wurden dann die Kunstwerke, von denen einige ein neues Zuhause fanden, bewundert. Die Herbstausstellung „Ensemble“ kann noch bis Freitag, 22. Dezember, besucht werden: Samstag, den 25., und Sonntag, den 26. November, von 11 bis 18 Uhr sowie dienstags bis freitags nach telefonischer Vereinbarung (☏ 91291).

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

Taschendiebe von der Polizei festgenommen

as Aussehen der beiden Taschendiebe war der Aachener Polizei bereits aus Überwachungsbändern bekannt. Am Freitagvormittag gelang am Blücherplatz nun auch die Festnahme eines 54-jährigen Mannes und seiner 45-jährigen Komplizin serbischer Herkunft.

 

In mehr als 10 Fällen hatten Überwachungskameras in Bussen und an Geldautomaten Hinweise auf die Taten des Duos gegeben, das vornehmlich in Bussen die Handtaschen älterer Damen geleert hatte. Einige der auf den Aufzeichnungen erkennbaren Kleidungsstücke konnten die Ermittler den beiden Tatverdächtigen eindeutig zuordnen. Mehrere Zivilteams der Aachener Polizei besetzten daraufhin Busse und Haltestellen rund um den Bushof. Am Freitag wurden die Beamten in der Linie 1 endlich fündig und nahmen den Mann und seine Partnerin schließlich am Blücherplatz fest.

 

Beide sind mit gleichartigen Delikten bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Ein Richter ordnete die Untersuchungshaft an. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kripo eine Zeugin, welche am Freitag (17. November) gegen 11 Uhr in der Linie 1 Richtung Schevenhütte am Hansemannplatz auf die Taschendiebe aufmerksam wurde. Sie wird gebeten sich unter ☏ 0241/9577-33201 (außerhalb der Bürozeiten) unter ☏ 0241/9577-34210 zu melden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

21

Nov

2017

Wenn Roboter die Alten „versorgen“

Autorepaar veröffentlich Krimis, die in der Altenpflege spielen. Jüngstes Werk mit Blick in die Zukunft.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Es ist schon etwas besonderes, wenn ein Autorenpaar rund 750 Kilometer zurücklegt, um in der Stolberger Stadtbücherei eine Lesung abzuhalten. Aus Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands, sind Susanne und Franz-Bernd Becker jetzt trotzdem in den westlichsten Teil der Republik gereist und haben in der Kupferstadt aus ihren drei Heimkrimis vorgelesen.

 

Wobei Franz-Bernd Becker natürlich die Gelegenheit nutzte, seiner alten Heimat einen Besuch abzustatten, denn er wurde 1955 in Breinig geboren.

 

Und er ist bis heute vielen Stolbergern bekannt, denn noch während er an der staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf studierte, gründete Becker 1976 mit dem Büsbacher Künstler Hartmut „Hacki“ Ritzerfeld die legendäre Venn-Akademie.

 

Mit Ritzerfeld, Win Braun und Emil Sorge bildete Becker ab 1988 die Gruppe der „Eifelmaler“. Franz-Bernd Becker ist aber auch examinierter Altenpfleger, und diesen Beruf übte er 1998 auf der Insel Sylt aus, wo er seine heutige Ehefrau Susanne kennenlernte. Gemeinsam schreibt das Paar Krimis mit teils skurrilen Charakteren. Die Romane spielen im Stift – einem Seniorenheim in einem fiktiven Ort in der Eifel.

 

Was durchaus autobiografische Züge hat: Franz-Bernd Becker machte eine Ausbildung zum Sozialbetriebswirt und Diakon, und wenn die Protagonisten der drei bisher erschienen Heimkrimis Leiter des Stifts und Pflegedienstleiterin sind, so spiegeln sich darin die tatsächlichen Erfahrungen von Susanne und Franz-Bernd Becker wider. Beide Autoren haben auf Sylt und auch in Stuttgart in der Altenpflege gearbeitet. Geheiratet haben sie im Jahr 2002 auf Fehmarn, wo Franz-Bernd Becker ein Seniorenheim geleitet hat, in dem Susanne Becker für die Qualitätssicherung und die Leitung des Pflegedienstes zuständig war.

 

Bei der gut besuchten Lesung in der Stolberger Stadtbücherei verdeutlichte das Autorenpaar, was seine Heimkrimis ausmacht: „Im Hintergrund der spannenden Handlung der Kriminalromane beleuchten wird die Zustände in Altenpflege und Gesundheitswesen“, so die Beckers. Und sie prangern sie an.

 

Während im ersten Buch (siehe Infokasten) noch die aktuelle Situation kritisiert wird, in der die Senioren zu kurz kommen und die Angestellten völlig überlastet sind, spielen der zweite Roman und auch das jüngste Buch in der nahen Zukunft, die von den Autoren allerdings ebenfalls düster gezeichnet wird. Oder noch düsterer. Zumindest hinsichtlich der Pflegesituation: Senioren werden von Computern überwacht und von Robotern „versorgt“, Schwerkranke in technisierten Spezialbetten am Leben erhalten, die Würde der alten Menschen bleibt vollends auf der Strecke. Im Vordergrund der Bücher steht die Krimi-Handlung, doch die immer wieder gegenwärtige Sozialkritik, ausgeprägte und originelle Charaktere sowie häufig aufblitzender Humor reichern die Romane der Beckers an und machen sie noch lesenswerter.

 

Mehrere Krimis bereits erschienen

  • Von Susanne und Franz-Bernd Becker sind als broschierte Taschenbücher bisher im Manuela Kinzel Verlag erschienen: „Das Stift – Mord im Pflegeheim?“, 336 Seiten, ISBN: 978-3-95544-037-4; „Weshalb sollte ich da nichts Böses tun? - Ein Altenheimkrimi“, 356 Seiten, ISBN: 978-3-95544-057-2 und jüngst „Seele um Seele – Ein Heimkrimi“, 410 Seiten, ISBN: 978-3-95544-078-7.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

20

Nov

2017

In 30 Metern Höhe wird die Luft dünner

Die Feuerwehren aus Stolberg , Eschweiler, Alsdorf, Würselen und Herzogenrath laden zum Einstellungstest. 100 Anwärter geben ihr Bestes.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Laufen, Schwimmen, Tests zur Allgemeinbildung und natürlich das Erklimmen der 30 Meter hohen Drehleiter: Wer Brandmeister bei der Feuerwehr werden möchte, muss so einiges auf sich nehmen. Am Wochenende fanden in Stolberg und Eschweiler die Aufnahmetests statt. Insgesamt 100 Anwärter wurden eingeladen, um sich einen von 16 Plätzen im nächsten Ausbildungslehrgang zu sichern, der am 1. April 2018 starten wird.

 

Zum „Aufwärmen“ stand zunächst einmal die Theorie auf dem Programm. Ein Diktat, ein Mathetest – Dreisatz und Volumenberechnung inklusive – sowie Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen, zur Geografie und zur physikalischen Lehre gehörten dazu. Nachdem im Inneren der Feuerwache an der Kesselschmiede die Köpfe ordentlich gequalmt hatten, ging es dann draußen an der Drehleiter weiter.

 

30 Meter mussten die Anwärter dort erklimmen. Gesichert waren sie mit einem Helm und einem Gurt. Das ist allerdings nur beim Einstellungstest der Fall. Bei den späteren Feuerwehreinsätzen sei man nicht gesichert, erklärte Höhenretter Markus Löbbecke. Und das sei nicht die einzige Schwierigkeit, die im Ernstfall auf die Einsatzkräfte zukomme. Schließlich sei man dann auch mit der entsprechenden Schutzausrüstung, die bis zu 30 Kilogramm wiege, ausgestattet.

 

Beim Einstellungstest müssen die Anwärter die 30 Meter flüssig und durchgängig erklimmen. „Sind die da unsicher, kann das im Ernstfall einen ganzen Einsatz behindern und sogar Menschenleben kosten“, so Löbbecke. Und wenn beim Test etwas schiefgeht? Dann steht Löbbecke parat. Hin und wieder komme es vor, dass er einen Anwärter von der Drehleiter runterholen muss. „Vor allem dann, wenn man oben angekommen ist und der Wind pfeift. Dann hat man das Gefühl, von der Leiter zu fallen.“

 

Wer bei den Feuerwehren in Stolberg, Eschweiler, Würselen, Alsdorf oder Herzogenrath anheuern will, müsse noch eine Ausbildung der alten Schule durchlaufen, betont Stolbergs Wehrleiter Andreas Dovern. Das heißt: Bereits vor dem Beginn des Lehrgangs haben die Anwärter eine Ausbildung absolviert, die für den Beruf des Brandmeisters zuträglich ist – beispielsweise in der IT oder im kaufmännischen Bereich. Zudem müssen sie ihr 18. Lebensjahr vollendet haben und europäischer Staatsbürger sein. Die 16 Anwärter werden später nicht allesamt in Stolberg landen, sondern auf die fünf Wachen verteilt.

 

Für die Brandmeisteranwärter ging es am Wochenende noch auf die Laufbahn und ins Schwimmbad. Einen 400-Meter-Lauf mussten die Teilnehmer in 1,25 Minuten absolvieren, für die fünf Kilometer hatten sie 15 Minuten Zeit. Weiter ging es am frühen Samstagmorgen mit einem Zirkeltraining in Eschweiler. Im Stolberger Schwimmbad stand dann die nächste Aufgabe auf dem Programm: 20 Meter Streckentauchen, gefolgt von 200 Meter Schwimmen in maximal sechs Minuten.

 

Dass diese Aufgaben mit einer guten Vorbereitung durchaus zu meistern seien, betont Andreas Dovern. Dennoch gebe es immer wieder Anwärter, die unvorbereitet zu den Tests erscheinen. Und so gelte auch für die Feuerwehr: „Es wird immer schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mo

20

Nov

2017

„Choriade“: Premiere geglückt und Tradition gerettet

Ortswechsel und neues Konzept für Gemeinschaftskonzert der Chöre kommen bei Publikum und Aktiven sehr gut an.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Die Premiere ist geglückt und damit eine Traditionsveranstaltung des städtischen Kulturprogramms gerettet: Ein Gemeinschaftskonzert der Stolberger Chöre vor vollen Rängen hat es lange nicht mehr gegeben. Unter neuem Namen und der Regie des Stadtverbands der musikausübenden Vereine ist eben dies bei der „Choriade“ jetzt gelungen. Wobei eingeräumt werden muss, dass die Kapazität des neuen Schauplatzes Museum Zinkhütter Hof mit 320 Plätzen deutlich überschaubarer ist als diejenige der Stadthalle, in der das Gemeinschaftskonzert bisher stattgefunden hatte.

 

Die Vorteile des Ortswechsels wurden indes schnell deutlich: Dicht gefüllte Publikumsreihen und keinerlei Probleme mit Beleuchtung oder Ton kamen der „Choriade“ ebenso zugute wie schnellere Wechsel der Chöre dank kürzerer Wege. Musikalisch zeigte das 62. Gemeinschaftskonzert der Stolberger Chöre auch in dem neuen Gewand eindrucksvoll die große Bandbreite der Chormusik in der Kupferstadt. Populäre Melodien, Klassik, Volkslieder, Spirituals, geistliche Lieder und Musicalmelodien standen auf dem internationalen Programm.

 

Für den ersten Clou des kurzweiligen Abends war der Neue Chor Donnerberg zuständig, dessen Leiter Reinhold Rüttgers das gemischte Ensemble dem Publikum singend vorstellte. Der Chor legte gefühlvoll nach, indem er unter anderem „Hallelujah“ aus der Feder von Leonard Cohen intonierte. Nach einer ebenfalls romantischen Darbietung einer Musicalmelodie von Andrew Lloyd Webber präsentierte der Chor sich dann temperamentvoller mit von Dieter Frommelet als „O mia bella Italia“ arrangierten italienischen Volksweisen.

 

Kaum war der lautstarke Beifall für den Neuen Chor verebbt, verzauberte der Büsbacher Männergesangverein (MGV) die Zuhörer. Unter dem Dirigat von Josef Otten und von Theo Palm am Flügel begleitet sangen die Herren zunächst das von Otten arrangierte „Slava“ – ein ansprechendes Medley russischer Volkslieder. Das hohe Niveau hielt der Chor auch bei irischen Volksliedern wie dem „Mistrel Boy“ und steigerte es noch bei dem Gospel „Amazing Grace“, der für Gänsehaut im Auditorium sorgte.

 

Voller dynamischer Harmonie und regelrecht kraftstrotzend beendeten die Büsbacher ihren Beitrag mit dem vermeintlich schottischen Lied „Highland Cathedral“, das tatsächlich 1982 von den deutschen Komponisten Ulrich Roever und Michael Korb geschrieben wurde.

 

Danach war wieder ein gemischtes Ensemble an der Reihe. Der von Klaus Weiß geleitete Kammerchor der Volkshochschule begeisterte die Zuhörer mit traditionellen amerikanischen Spirituals, die Josef Otten arrangiert hatte. Ob besinnlich und ehrfürchtig („Steal away“ und „Deep River“), fließend („Swing low“), beschwörend („Go down, Moses“) oder temporeich und energiegeladen („Joshua fit the Battle of Jericho“): Der Kammerchor der VHS brillierte im Zinkhütter Hof und demonstrierte dabei zudem den Facettenreichtum der Spirituals.

 

Ganz andere geistliche Musik brachte der Männergesangverein Mausbach zu Gehör: Unter der Leitung von Markus Platzbecker und von Gunter Antensteiner am Flügel begleitet erfreuten die Sänger das Publikum mit „Ave Maria“ von Josef Rheinberger und mit „Lobe den Herren“ von Carl Stein.

 

Danach füllte sich die Bühne noch mehr, denn der von Antensteiner dirigierte MGV der Siedlergemeinschaft Donnerberg gesellte sich zu den Mausbacher Herren. Zusammen intonierten die Männerchöre zur Flügelbegleitung von Misun Kim-Antensteiner Lieder wie „Seele des Weltalls“, „Zerfließet heut“ und „O Isis und Osiris“. Und wie schon die Mausbacher bewiesen auch die Siedler vom Donnerberg noch mit zwei alleine dargebotenen Liedern ihr Können.

 

Dieter Bohlens „We have a dream“ sangen die Siedler mit dem deutschen Text von Otto Groll und rissen das Publikum mit, als sie mit „Hallelujah (sing ein Lied)“ an die israelische Popgruppe „Milk and Honey“ erinnerten. Bei aller Frische des neuen Formats und der vielfältigen internationalen Literatur gestalteten die versammelten Interpreten das Finale des 62. Gemeinschaftskonzerts traditionell und auf Stolberger Art: Sie ließen zusammen mit dem Publikum das Lied vom „Lustigen Hammerschmied“ erklingen und sangen „Schmiede das Eisen, so lang es noch warm ist“.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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Dr. Tim Grüttemeier

 

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