Aktuelles - Mein ganz persönlicher Blog

In meinem Blog halte ich Sie über aktuelle Geschehnisse auf dem Laufendem.

Do

19

Okt

2017

Der Felsen der Burg bröckelt gefährlich

Steinschlag und Deformationen: Böschungen und Mauerwerk sollen durch einen Gutachter nun untersucht werden.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Ohne Zweifel ist sie des Stolbergers liebstes Gebäude: Die Burg ist nicht nur das Wahrzeichen und auch das am meisten fotografierte Objekt in der Stadt. Aber wie sicher sind die Burg und der Kalkfelsen, auf dem sie erbaut wurde, überhaupt noch? Diese bange Frage stellen sich nicht nur Anwohner, sondern auch die Verwaltung sieht sich nun veranlasst, das im Laufe der Jahrhunderte zerstörte und immer wieder umgebaute Ensemble einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Steinschlag gefährdet Passanten und Gebäude unterhalb der Feste.

 

Erst vor wenigen Wochen wurden an verschiedenen Stellen unterhalb der Felsböschung des unteren Burghofes Ausbrüche von Gestein entdeckt. Da waren just Vertreter der Verwaltung eines geotechnischen Büros zu einer Ortsbesichtigung angerückt. Im Laufe der vergangenen drei Jahre hat sich die Situation offensichtlich verschärft. Bereits 2014 hatte es einen größeren Felsabbruch des Burggeländes zum Grundstück der Pfarre St. Lucia hin gegeben. Nach einer Untersuchung der betroffenen Stelle durch besagtes Ingenieurbüro ließ die Stadt dort Felsbrocken entfernen, die abzubrechen drohten. „Seitdem nehmen städtische Mitarbeiter die Felsen regelmäßig in Augenschein“, bestätigt Tobias Röhm gegenüber unserer Zeitung. „Kürzlich haben sich erneut kleinere Felsstücke gelöst“, so der Technische Beigeordnete weiter. Betroffen waren erneut das Kirchengelände sowie der Platz am Burgofen. Zudem bestätigt Röhm in Teilbereichen „Deformationen an den Bruchsteinmauern“.

 

Die Verwaltung habe Sicherungsmaßnahmen veranlasst, erklärt der Beigeordnete. So sind beispielsweise der Felsen und gemauerte Stützwände am kleinen Parkplatz neben dem Pfarrhaus am Luciaweg durch Gitter abgesperrt. Das alleine wird durch die Verwaltung aber nicht mehr als ausreichend angesehen. „Die neuerlichen Ausbrüche erfordern aus unserer Sicht eine intensive Begutachtung durch ein Fachbüro, um die Verkehrssicherheit auch zukünftig für alle Besucher, Nutzer und Anlieger gewährleisten zu können“, erklärt Röhm. Heute soll der Vergabeausschuss in nicht öffentlicher Sitzung ein entsprechendes Gutachten beauftragen.

 

Bei den Untersuchungen sollen die Standsicherheit und potenzielle Versagensmechanismen der Felswände und Bruchsteinmauern geprüft, sowie Empfehlungen für das weitere Vorgehen gegeben werden. Die Gutachter hatten bereits bei vorangehenden Besichtigungen das Lösen kleinerer Steine oder Blöcke dokumentiert. Zudem wurde festgestellt, dass die bestehenden Bruchsteinmauern ebenfalls Ausbrüche zeigen sowie „aufgrund des vorhandenen Bewuchses teilweise deutliche Veränderungen des Fugenverbandes, die von der Lageveränderung einzelner Steine bis zu großflächigen Ausbauchungen des Mauerwerkes reichen“.

 

Aufgrund des teilweise umfassenden Bewuchses kann ein Großteil der Böschungen und Mauern erst nach der Vegetationsperiode begutachtet werden. Begonnen werden soll zeitnah mit den bereits jetzt frei zugänglichen Bereichen, wo Veränderungen während der Frostperiode überprüft werden sollen. Wo es mit einfachen Mitteln möglich sei, möchte die Verwaltung in Teilbereichen das vorhandene Efeu auch einfach stutzen, damit die Gutachter an Gemäuer und Felsen kommen können.

 

Insbesondere die Felsböschung auf dem oberen Burghof, die Steinmauer auf dem Weg zum unteren Burghof, die Brückenwiderlager Fußgängerbrücke, der Stolleneingang am unteren Burghof sowie die Steinmauern im Norden und Westen der Burganlage sollen dabei ins Visier genommen werden.

 

Aufgrund dieser Situation und wegen des Umfanges wird das Gutachten vermutlich erst Anfang nächsten Jahres abgeschlossen werden können. Aber sollten sich im Rahmen der Untersuchungen Hinweise auf einen aktuellen Handlungsbedarf ergeben, dann wollen die Gutachter in Zwischenberichten ganz aktuelle Ergebnisse präsentieren.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

19

Okt

2017

Verkehrssündern geht es in Altstadt bald an Geldbörse

Die Ampel mit Kennzeichenerkennung und Blitzgerät soll im Januar installiert werden. Heute wird die Anlage beauftragt.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Zu den Kupferstädter Weihnachtstagen wird die Altstadt noch einmal für alle Besucher und Passanten atmosphärisch illuminiert. Im Anschluss wird ihnen voraussichtlich ab Januar dann ein Licht aufgehen, wenn sie gegen das Durchfahrtsverbot auf dem Kopfsteinpflaster verstoßen. Dann soll – soweit es die Witterung zulässt – die Ampelanlage mit Kennzeichenerkennung und Blitzgerät installiert werden. Heute soll der Vergabeausschuss die Anlage bestellen. Sie wird auf der der Vogelsangstraße in Höhe von Haus Nr. 4 installiert, wo die separate Busspur auch ein Wenden von Autos auf der ansonsten engen Gasse möglich macht.

 

Ursprünglich sollte die Anlage noch vor den Weihnachtstagen in Betrieb genommen werden können, aber das anbietende Unternehmen konnte einen Liefertermin in diesem Jahr nicht mehr möglich machen. Rund 250 000 Euro haben CDU und SPD für die Umsetzung im Haushalt bereitgestellt, um nach mehr als drei Jahrzehnten die Verkehrsberuhigung und das Anlieger-Gebot auf der Altstadtachse in den Griff bekommen zu können. Nach dem Bau des „Burgholzer Graben“ als neue Kreisstraße 6 wurden Burg- und Vogelsangstraße zwar als verkehrsberuhigte Anliegerstraßen ausgewiesen, woran sich aber die wenigsten Fahrzeugführer halten.

 

Sobald der detaillierte Bauablauf geklärt sei, sollen die Anlieger des Quartiers angeschrieben werden, um über die Formalitäten zur Erfassung der Kennzeichen ihrer Fahrzeuge und Sonderregelungen (z.B. Pflegedienste) zu informieren. Denn die Anlieger zwischen Lindchen und Steinweg sollen weiterhin ungehindert bei Grün die Kontrollstelle passieren können. Unbefugte Fahrzeugführer, die die Ampel trotz Rotlichts passieren, werden geblitzt und werden nach Vorprüfung seitens der Stadt durch die Städteregion mit einem Bußgeld wegen des Verstoßes gegen das Durchfahrtverbot belegt.

 

Mit der Installation der Kontrollstelle einhergehen soll eine deutliche Ausschilderung der Altstadt-Passage als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit nebst Durchfahrtsverbot mit dem Zusatz „Anlieger frei“ erfolgen. Gleichwohl bleiben alle Bereiche ungehindert erreichbar – entweder durch die Einfahrt über die Hastenrather- oder über die Burgstraße.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

19

Okt

2017

Innenstadt beeinträchtigt: Schellerweg wird gesperrt

Ab Montag für voraussichtlich eine Woche im Einmündungsbereich zur Rathausstraße. Neue Leitungen werden angebunden.

Seitdem der Kreuzungsbereich der Steinfeldstraße mit der Rathausstraße angepackt wurde, stockt im Einmündungsbereich eine Baustellenampel vor allem während des Berufsverkehrs den Verkehrsfluss auf der Innenstadtachse. Ab Montag, 23. Oktober, dürfte sich die Situation weiter zuspitzen. Dann wird voraussichtlich für die Dauer einer Woche – bewusst während der Herbstferien – die Zufahrt in den Schellerweg für den Verkehr komplett gesperrt. Im Schellerweg waren im Frühjahr im Vorgriff auf die Neugestaltung der Rathausstraße Leitungen der Versorgungsträger erneuert worden. Nun erfolgt im Einmündungsbereich die Verknüpfung mit dem auf der Hauptachse ausgetauschten Leitungsnetz.

 

Dazu wird der Schellerweg zwischen Rathaus- und Rosentalstraße komplett gesperrt. Auf letzterer wird das Einbahngebot in Richtung Rathausstraße gedreht, so dass die mittlere Innenstadt von der Europastraße aus erreichbar bleibt. Zudem kann auf der Rathausstraße an der Baustelle vorbei weiterhin in Richtung Kaiserplatz gefahren werden.

 

In erheblichem Maße betroffen von der Sperrung ist der Linienbusverkehr der Aseag, der aufgrund der bereits bestehenden Sperrungen in nördlicher Richtung den Schellerweg als Umleitungsstrecke nutzte. Ab Montag werden die Fahrten der Linien 1, 8, 25, 125, 40, 62 und 72 nebst allen Verstärkerfahrten aus Richtung Süden kommend über Europastraße, Mühlener Ring, Rathaus- und Talbbahnstraße den Mühlener Bahnhof ansteuern. Gen Süden kann durch die Innenstadt in Richtung Oberstolberger Markt gefahren werden. Die Haltestelle Rosental vor der Villa Lynen entfällt ersatzlos. Die Linien 12, 40, 42, 62 und N8 nebst ihrer Verstärkerfahrten verkehren ab Mühlener Bahnhof über Rathausstraße, Mühlener Ring und Europastraße über das westliche Teilstück des Schellerwegs in Richtung Münsterbusch. In Gegenrichtung wird dieselbe Strecke befahren. Die Haltestelle Rosental entfällt in beiden Fahrtrichtungen ersatzlos.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

19

Okt

2017

Schneeballwurf wird mit Arrest bestraft

Das Stadtarchiv verfügt über Dokumente aus dem Schulleben in Stolberg zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Schüler reagieren während des Krieges zu langsam bei Fliegeralarm. Nach dem Kriegsende bereiten sie Ärger.

Foto: Stadtarchiv
Foto: Stadtarchiv

Oftmals ist die räumliche und organisatorische Distanz zwischen Schulen und Stadtverwaltung so groß, dass nicht bekannt ist, dass nicht mehr benötigte Schulakten gemäß Archivgesetz dem Kommunalarchiv abgabepflichtig sind. Neben Glück ist immer Aufklärungsarbeit gefragt, um historische Dokumente sichern und der historischen Bildungs- und Forschungsarbeit zuführen zu können.

 

Aber nun zur heutigen Akte unserer Serie: Sie beinhaltet Meldungen und Rundschreiben der Schulleitung von 1943 bis 1949. Seite für Seite gibt das Dokument Aufschluss über die normalen Geschehnisse des Schulalltags zu dieser Zeit.

 

Schneeballwerfen wird mit Arrest bestraft oder Ballspiel auf dem Kaiserplatz verboten, wo das Gymnasium bis 1978 ansässig war. Aber die Kriegsjahre bergen eine besondere Dramatik: Regelmäßig wird die Schulleitung informiert über Freiwilligenmeldungen und Einberufungsbefehle ihrer Schützlinge, die sich binnen weniger Tage in weit entfernten Kasernen einzufinden hatten.

 

Oder die akribische Organisation des Luftschutzes, in dessen Zuge die Schüler bei Luftalarm die Schutzkeller aufzusuchen hatten. „Es ist beobachtet worden, dass bei Luftwarnung und Fliegeralarm Schüler […] sich sehr langsam [in den Luftschutzraum außerhalb der Schule, Anm. d. Autors] begeben haben“, heißt es in den Akten.

 

Nach Hunderten für die Heimatstadt folgenlosen Alarmen herrschte wohl bald Gelassenheit ob der Ferne des Kriegsgeschehens. Was die Begeisterung dafür wecken sollte, waren regelmäßig organisierte Vorträge von Frontkämpfern, U-Boot-Offizieren oder Parteifunktionären.

 

Zur Altstoffsammlung für kriegswichtiges Material motivierten Kinokarten für definierte Sammelmengen, wie die Akte verrät. Dort im „Lichtspielhaus“ sorgte die Wochenschau für Indoktrination im Sinne des NS-Regimes.

 

Am 10. Juli 1944 endet dieser Abschnitt der Akte mit der Ankündigung der Sommerferien. Der Krieg hatte Stolberg im Herbst fest im Griff.

 

Das nächste Blatt ist auf den 11. Oktober 1945 datiert. Man findet sich im befriedeten Schulalltag, einer aber weiterhin schweren Zeit, wieder. Im Gebäude am Kaiserplatz war das Gymnasium für die Jungen und das Lyzeum als höhere Mädchenschule untergebracht. Neben der Organisation der Schulspeisung bieten aber vor allem Beschwerden über „das Zuspätkommen der Schüler vor der 1. Stunde“ oder „erheblicher Beschädigungen an Einrichtungsgegenständen“ eine Vorstellung des Schullebens vor 70 Jahren.

 

Das Betreten des Stadtgartens war den Schülern wegen „unliebsamer Vorkommnisse“ untersagt worden. Schulleiter Dr. Schoy ließ 1948 verlauten: „Es ist […] erstaunlich, dass die Schüler nicht aus eigenem Schicklichkeitsgefühl das Rauchen im Bereich der Schule unterlassen können, wie es bedenklich erscheint, auf welchem Wege sie bei dem augenblicklichen Mangel an Rauchwaren in den Besitz so vieler Zigaretten zu gelangen wissen.“ Nun, beim Studium historischer Archivalien ist es immer wieder spannend, welche früheren Verhältnisse für Nachgeborene erstaunlich und welche aber auch allzu bekannt sind.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

19

Okt

2017

Aus Festung wird ein Aussichtsgebäude

Der Blick zurück: Ursprünglich sollte das Stolberger Wahrzeichen , die Burg, Angreifer abschrecken.

Fotos: Christian Altena
Fotos: Christian Altena

„Hohes Schloss, mit deinen weiten Zinnen, aufgetürmt auf zackigem Gestein“, heißt es im Gedicht Johann Adam Schleichers von 1847 über das Stolberger Wahrzeichen. Und wirklich, unwegsam und schroff zeigte sich bis vor 120 Jahren das Umfeld der Burg. Feinde abhalten sollte die Lage auf dem hohen Felsen. Aber die bürgerlichen Besitzer, beginnend mit Moritz Kraus bis zur Stolberger Bevölkerung, wollten sich eine erlebbare Feste schaffen. Mit Wegen, Treppen und Gängen, um spazieren zu können, wo Angreifer kläglich am Fels gescheitert wären.

 

Ruinös zeigt sich der spitze Turm auf der Fotografie von etwa 1895. Aber nicht Krieg oder Brandschatzung, sondern Moritz Kraus‘ Umbaupläne sind verantwortlich für den ungewöhnlichen Einblick. Die Haube der Renaissance planten seine Architekten abzunehmen, ebenso wie den Treppenturm, der beide Obergeschosse des Turmes zugänglich gemacht hatte. Türen, die ins Leere führen, sehen wir, wo heute der Blick durch aufragende Mauern und einen Vorhang aus Blättern versperrt ist.

 

Ähnlich der Kammer Rapunzels führt heute kein Zugang mehr ins oberste Geschoss, wo einst Amtsstuben der herrschaftlichen Verwaltung ihren Platz gefunden hatten. Vermauert sind die alten Öffnungen. Glasfenster, Kamin, Wappen, Wandvertäfelungen prägten in der Frühneuzeit das Innere dieses repräsentativen Turmes, der übers ganze Vichttal die Herrschaft derer von Efferen darstellte. Nach 1550 war der Turm umgebaut worden, von dem zuvor das Tal ebenso weitblickend durch achtsames Auge und geladenes Geschütz kontrolliert wurde.

 

Warum die Stube über dem „Bürgermeisterzimmer“, dem „Büro“ des Schultheißen, also des örtlichen Verwalters, nicht mehr betreten werden kann? Kraus hatte den alten Treppenturm gegen einen dominanten Aufzugsturm ersetzt. Mit ihm sollten Burgbesucher von der Plattform oben bis in die Untergründe der Burg fahren können.

 

Und seine ahistorische Form führte beim großen Burgumbau ab 1951 zu seinem Abriss. An einen Ersatz hatte man nicht gedacht. Die dunklen Öffnungen links im aktuellen Bild wie diejenige am Backofen weiter unten hatte man eigens für den Aufzug und verbindende Gänge angelegt. Kreuz und quer sollte man überall hingelangen.

 

Den Umgang, der seit 1986 um die Burg herumführt, hatte Kraus seinerzeit als Durchgang konzipiert, dessen halb verschüttete Eingänge heute zu Spekulationen und Schauermärchen Anlass geben. Aber nie fanden sich dort Verliese oder Fluchtgänge. Spektakulär sollte das Erleben der Burg werden. So gab es eine balkonartige Plattform dort, wo die Bank im Hintergrund erkennbar ist, nur erreichbar durch den dunklen Gewölbegang vom Unteren Burghof aus. „Fremd und neu die traute Burg, … kennen nimmermehr sich wieder“, dichtete Hermann Milde 1924 über eine fiktive, geisterhafte Ritterschar, die traurig durch das Gemäuer wandelt.

 

Viel wurde seit Moritz Kraus umgebaut, vieles verändert. Wie ein Wohnhaus ist eine Burg ein lebendiges Gebilde, dem Wandel der Zeiten und ihrer Menschen unterworfen. Im Mittelalter war ein Burgberg steil und unbewaldet, in der Frühneuzeit nutzte ein solches Burggemäuer der Verwaltung und war Wohnort ohne Verteidigungsnutzen und heute, ja seit einhundert Jahren, will man eine Burg erkunden, erwandern und genießen. Eingehüllt in liebliches Grün mit bequemen Wegen zeigt sich heute, was im vorletzten Jahrhundert noch von abweisender Kargheit gezeichnet war. „Aus den Hallen zieht verstört die Ritterschar, … Ach, sie kommen niemals mehr!“, endet das Gedicht Mildes wie eine längst vergangene Epoche unserer Geschichte.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

19

Okt

2017

Luther und seine Verbindungen zu Stolberg

Im Luther-Jahr geben Experten mit ihren Vorträgen Einblicke in die Geschichte des Protestantismus.

Foto: C. Hahn
Foto: C. Hahn

Am Galmei, das früher in Diepenlichen und anderswo rund um Stolberg gefördert wurde, könnte es wohl auch gelegen haben: „Das Aachener Land und Luther“, so der Titel eines Nachmittags mit Vorträgen, zu dem der Arbeitskreis Geschichte Mausbach ins Pfarrheim des Ortes eingeladen hatte, zeigte jedenfalls eine Menge von Verbindungen zwischen der Region und dem Reformator und seinen geistigen Erben auf.

 

Ein Zuhörer hatte sogar die Anreise aus den grenznahen Niederlanden nicht gescheut: Hans Jacobs, Kumpel im Ruhestand, war in seiner originalen Bergmannskluft plus Grubenlampe angereist. Reichliche Kost boten Arbeitskreis-Vorsitzender Stephan Kreutz und seine Mitstreiter ihren Gästen – nicht nur, aber auch mit eigenen Kräften: Dr. Hedwig Pötters verlas nicht nur den Vortrag „Kupfermeister, Messing und Protestantismus – einige Gedanken zum Luther-Jahr“ von Lokalhistoriker Friedrich Holtz, sondern erläuterte in einem weiteren Referat die, so der Titel, „Wirtschaftsgeografie zur Zeit von Luther“.

 

Noch mehr in die Tiefe (im wahrsten Sinne des Wortes) ging Prof. Dr. Dieter Neuschütz aus Herzogenrath, der in seinem Beitrag „Vom abhängigen Kupferschläger zum selbstständigen Kupfermeister – und zum glühenden Protestanten“ die Wechselwirkung zwischen den aus dem Fürstbistum Lüttich emigrierten Handwerkern und den späteren Trägern der Reformation in und um Aachen herstellte.

 

Aus erster Hand schöpfte Diplom-Ingenieur Klaus Schleicher, ist er doch ein Spross aus einem der vornehmsten Kupfermeister-Geschlechter Stolbergs. In seinem Referat „Das Aachener Land und Luther – eine Betrachtung unkonventioneller Art“ stellte der Kenner der Materie zwischen dem Kupferbergbau im Mansfelder Land, der Heimat Luthers, und der Messing-Erzeugung in seiner Heimatstadt her. Die Abnehmer in der Region seien mühelos in der Lage gewesen, die gesamte Produktion aus den Bergwerken im heutigen Sachsen-Anhalt zu verarbeiten. Dicht am Thema blieb auch Professor Dr. Roland Fuchs. Der Arzt und Kenner der regionalen Geschichte, selbst bekennender Protestant, dokumentierte nicht nur das tolerante Klima unter Herzog Wilhelm V. dem Reichen von Jülich-Kleve-Berg, sondern stellte darüber hinaus unter dem Titel „Die Kupfermeister und ihr Glaube“ dar, wie sich das innige Verhältnis zur Religion auch niederschlug – in der Gründung der reformierten Schule anno 1655, in der von 1796 bis zu seinem Tod im Jahre 1845 der auch als Insektenforscher bekannt gewordene Johann Wilhelm Meigen unterrichtete – auch er ein Zeuge evangelischen Glaubens in der Kupferstadt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Do

19

Okt

2017

Neuer Trainer und neue Sportart

Die SG Stolberg hat für ihre 1. Herren-Fußballmannschaft in der Kreisliga A Oliver Heinrichs als neuen Übungsleiter verpflichtet. Außerdem kann man in dem Verein jetzt Taekwondo betreiben.

Foto: Christian Ebener
Foto: Christian Ebener

Am Ende gab es doch recht schnell weißen Rauch über dem Sportplatz Bovenheck: Nach der Trennung von Uwe Daun wird Oliver Heinrichs die Kreisliga-A-Mannschaft des Fusionsclubs übernehmen.

 

Mit der Verpflichtung des Trainers, der den FC Inde Hahn von der Kreisliga B in die Mittelrheinliga führte, setzt der Verein ein deutliches Ausrufezeichen. Auch abseits des Fußballs will man sich breiter aufstellen, eine neue Taekwondo-Abteilung soll interessierte Jugendliche, aber auch Erwachsene nach Gressenich locken.

 

Die Verpflichtung von Heinrichs durch Teammanager Hubert Morschel hat durchaus für großes Aufhorchen in Stolberg gesorgt, denn die Bilanz des Fußballlehrers ist beeindruckend. 16 Jahre stand er bei Inde Hahn an der Seitenlinie, coachte den Dorfclub bis in die Mittelrheinliga, schlug Alemannia Aachen in einer Pokalsensation. Nach fast einem Jahr Pause also jetzt der Neuanfang in der Kreisliga A bei den Stolbergern, die bisher nur sechs Punkte in sechs Spielen sammeln konnten.

 

Die Verhandlungen liefen durchaus schnell, wie Heinrichs und SG-Vorsitzender Axel Wirtz jetzt erklärten. Für Wirtz ist es eine Optimallösung, denn Heinrichs ist in der Basis verwurzelt und kennt auch das Geschäft der Kreisliga. Natürlich ist es kein großes Geheimnis, dass bei dem Fusionsclub mittelfristig der Aufstieg im Fokus sein soll, kurzfristig soll der Trainer sein Team „kennenlernen, an den nötigen Stellschrauben drehen“ und selbstverständlich „die Punktesituation verbessern“.

 

Auch für Heinrichs standen „Perspektive und Ziele“ im Vordergrund. Durch den Kunstrasenplatz und den solide aufgestellten Verein ließ sich Heinrichs schnell von der Aufgabe überzeugen. Wirtz betonte zudem, dass auch die Mannschaft die nötige Substanz habe, die sie aber bisher nicht abrufen konnte - Siege gelangen bisher nur gegen die Abstiegskandidaten aus Lichtenbusch und Vichttal II. Ein konkretes Saisonziel ließ sich der Trainer allerdings noch nicht entlocken. Er will sich ein „Bild machen von der Mannschaft“ und im Winter gegebenenfalls noch mal nachlegen, alles weitere müsste sich jetzt ergeben. Wer den erfolgsverwöhnten Trainer, der immerhin vier Aufstiege sammelte und mit einem Punkteschnitt von 1,91 glänzt, kennt, weiß dass er diese Aufgabe mit viel Ehrgeiz angehen wird. Fußballerisch will er weiterhin „gepflegten Fußball“ spielen lassen, nicht ohne Kampf und Leidenschaft außer Acht zu lassen.

 

Aber auch an anderer Stelle geht der 300-Mitglieder-Club neue Wege. Zusätzlich zu Fußball, Tischtennis und Gymnastik wird jetzt Taekwondo bei den Blau-Gelben angeboten. Und auch hier setzt man auf ein Trainerteam der Marke „erfahren und erfolgreich“. Das Ehepaar Marcus und Nicole Ketteniß, das zusammen auf eine Weltmeisterschaft, sieben Europameisterschaften und 42 Deutsche Meisterschaften kommt, baut zusammen mit Katharina Kleyer, ebenfalls mehrfache Deutsche Meisterin, und dem Hapkido-Weltmeister Manuel Zakrzewski die neue Abteilung auf und wollen damit eine sportliche Versorgungslücke im Süden der Kupferstadt schließen.

 

„Dieses zusätzliche Angebot wollen wir regelmäßig anbieten“, betont Marcus Ketteniß, der bereits den Taekwondo-Verein KSG Taeguk in Alsdorf betreibt. Als ehemaliger Cheflandestrainer NRW konnte er bereits umfangreiche Erfahrung in der Ausbildung sammeln.

 

Für das Trainerteam ist die koreanische Kampfsportart eine ganz besondere Leidenschaft. Der Schwerpunkt liegt hier in den spektakulären Beintechniken und belohnt seine Sportler mit starker Fitness und gesteigertem Selbstbewusstsein. Dabei dient die Sportart besonders zur Selbstverteidigung und ist damit für alle Altersklassen interessant. „Der gegenseitige Respekt und die Erlernung der erforderlichen Disziplin“, wie Ketteniß bestätigt, „gehören zu jedem Training.“ Die geistige und physische Komponente beeindrucken gleichermaßen – das gilt auch für die SG Stolberg, die diese Sportart jetzt in der Halle in Gressenich anbietet. Der Kontakt entstand jedoch mehr durch einen Zufall, denn Geschäftsführer Markus Thörner und Marcus Ketteniß kennen sich bereits aus der Schule und planten seit 2016 diese Kooperation. Langfristig soll Stolberg eine „bedeutende Größe in der Taekwondoszene“ werden, plant Ketteniß. Dabei will man jede Altersgruppe und sowohl Männer, als auch Frauen ansprechen. Mit vier Trainern und zwei Gruppen (bis 13 und ab 14 Jahren) soll die neue Abteilung aufgebaut werden. Ein Probetraining ist immer möglich, Eltern sind auch mit ihren Kindern willkommen. Trainiert wird immer dienstags von 18 bis 20 Uhr. Informationen gibt es bei Marcus Ketteniß unter Marcus-Ketteniss@gmx.de oder ☏ 0163/3124011.

 

Taekwondo hat die Familie Ketteniß „sehr bereichert und geprägt“, und diese Erfahrungen möchte sie jetzt nahe ihrer Heimat in Schevenhütte weitergeben. Dafür ist die SG Stolberg der optimale Kooperationspartner, da er auch regelmäßige Hallenzeiten anbieten kann. Auch der Vorsitzende der SG Stolberg betont klipp und klar: „Das ist eine Win-win-Situation!“ Denn mit dem Angebot sollen nicht nur neue Mitglieder geworben, sondern auch bisherige Mitglieder angesprochen werden. Auch Ketteniß stellt fest: „Das Motto der SG Stolberg, ‚Wir bewegen was‘, werden wir gemeinsam verwirklichen!“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Okt

2017

Berzelius kann die engen Ketten sprengen

Bleihütte erwirbt benachbartes Vauka-Gelände. 22 000 Quadratmeter Expansionsfläche in der Tallage. Logistik wird angepackt.

Fotos: J. Lange / Berzelius
Fotos: J. Lange / Berzelius

Die Stolberger Industrie ist überwiegend dort zu Hause geblieben, wo sie vor langer Zeit gegründet worden ist. Das gilt nicht nur für die Kupfermeister und ihren Nachfolger, sondern auch für die Berzelius Bleihütte, die 1846 von einer französischen Interessengruppe an der Stelle des Kupferhofs Binsfeldhammer entstanden ist. Die einst idyllische Lage im Tal der Vicht ist mittlerweile ein Handicap. Der Bleihütte fehlt es an Erweiterungsfläche. „Unser Werk ist eingeengt zwischen Aurubis, Bach und Zweifaller Straße sowie Bahn und Naturschutzgebiet“, sagt Dr. Urban Meurer. Mit 130 000 Quadratmetern Werksfläche – inklusive der von der Firma Linde betreuten Schwefelsäure-Anlage – muss der Geschäftsführer behutsam wirtschaften, um die Produktion aktuellen Anforderungen anpassen zu können. Zur Hütte zählen zwar streng genommen weitere 250 000 Quadratmeter Fläche, aber die stehen als Naturschutzgebiet, Halde und Regenrückhaltebecken nicht für einen Werksbetrieb zur Verfügung.

 

Schon bei den Millionen Euro schweren Investitionen der vergangenen Jahre, etwa 2009 in die Sauerstoffzerlegungsanlage oder jüngst in die neue Silberhütte, mussten Produktionseinheiten auf dem historisch gewachsenen Werksgelände neu angeordnet werden. Auch für neue Expansionspläne, mit denen sich Meurers Team im Verbund des amerikanischen Quexco-Konzerns für einen Zuschlag bewerben möchte, muss genau überlegt werden, wo und wie sie realisierbar wären.

 

Entlastung und neues Potenzial in dieser angespannten Platzsituation bietet nun eine ganz frische Neuerwerbung der Berzelius-Hütte: Meurer ist es gelungen, das benachbarte Gelände der Vauka Ketten GmbH zu erwerben. Das Unternehmen, das seit 17 Jahren zum Monheimer Familienunternehmen Pösamo gehört, hat jüngst seine Stolberger Produktionsstätte nach Düren verlagert. Noch recht frisch ist die Tinte unter dem Notarvertrag zur Übernahme der rund 22 000 Quadratmeter Fläche durch die Bleihütte.

 

„Ich bin erst einmal froh, dass uns das gelungen ist“, sagt Urban Meurer, der sich als neuer Eigentümer-Vertreter noch einem gewerblichen und einem privaten Mieter auf dem Areal vorstellen möchte. Aber mittelfristig möchte Berzelius das Gelände für eigene Zwecke nutzen.

 

Eine der ersten Ideen am Stolberger Standort ist es, die Logistik zu optimieren. Vor allem in den Morgenstunden sorgen lange Lkw-Kolonnen für Behinderungen und gefährliche Situationen auf der Zweifaller Straße. Bislang fehlt auf dem Werksgelände einfach der Platz, die wartenden Laster von der Landesstraße zu holen. 100 bis 120 Lkw steuern werktäglich Binsfeldhammer an, um vor allem die Produkte der Bleihütte auszuliefern.

 

Ihre Rohstoffe bezieht das Unternehmen bereits per Eisenbahn. Die komplexen Konzentrate und Erze werden per Schiff mittlerweile in Vlissingen angelandet, dort nach den Stolberger Erfordernissen konfektioniert und auf dem Schienenweg direkt ins Werk geliefert. Kamen bis zum Ausbau der Silberhütte drei Züge á 20 Waggons wöchentlich noch aus Antwerpen, sind die Transporte aus Vlissingen bereits 24 Waggons lang. „Dies dokumentiert auch unser großes Interesse an einem Aufbau des Euregio-Railports am Stolberger Hauptbahnhof“, erläutert Meurer.

 

Der ist ebenso noch Zukunftsmusik, wie die Nutzung des Vauka-Geländes nicht ausgereift ist. Auch wenn ein zunächst provisorischer Lkw-Port dort denkbar ist, soll zunächst eine Industrieplanung Aufschluss geben über die möglichst sinnvollste Verwendung der sensiblen Grundstücks-Ressource. Anfang 2014 hatte das Unternehmen gemeinsam mit einem Fachbüro das Werksgelände genau analysiert. Verwaltungs- und Produktionsgebäude, die Wege der Herstellungsprozesse und der Güter wurden hinterfragt und Alternativen untersucht, unverzichtbare Einheiten ebenso benannt wie Bereiche, von denen Berzelius sich trennen kann. Am Ende des mehrtägigen Prozesses stand eine Art Strickmuster, wo und wie sich das Unternehmen am gegebenen Standort am besten weiterentwickeln kann.

 

„Und solch eine Industrieplanung werden wir nun erneut vornehmen“, so betont Meurer, „um möglichst das Optimum für die zukünftige Entwicklung unserer Bleihütte zu erreichen“. Die frisch gewonnene Erweiterungsfläche ist zu wertvoll für vorschnelle Entschlüsse. Mit anderen Worten ist es zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen, ob auf dem Vauka-Gelände einmal ein Logistik-Port oder eine andere Werkseinheit des Unternehmens angesiedelt werden kann.

 

Immerhin hat die Stadt Stolberg bereits signalisiert, dass über eine Verlegung des Fußweges entlang des Vauka-Geländes gesprochen werden kann.

 

Zudem muss noch innerhalb des Konzernverbundes die Finanzierung abgestimmt werden für das, was auch immer auf dem Vauka-Areal geschehen soll. „Denn letztlich ist das für uns ein Business Case“, sagt Meurer – ein Geschäftsszenario, das auf seine Rentabilität hin geprüft werden muss. Es bleibt spannend, wie sich das Bild am Binsfeldhammer verändern wird.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Okt

2017

Überraschung unter dem Straßenbelag entdeckt

Bei Bauarbeiten an der Rhenaniastraße kommen längst vergessene Gleise der früheren Straßenbahn zum Vorschein.

Foto: Privat
Foto: Privat

Die Bauarbeiten an der Rhenaniastraße zwischen Atsch-Dreieck und Münsterbachstraße laufen planmäßig: In spätestens acht Wochen soll die Erneuerung der Fahrbahndecke abgeschlossen sein. Eine Überraschung gab es bei den Bauarbeiten aber trotzdem: Unter dem Straßenbelag hat die beauftragte Baufirma alte Gleise der damaligen Straßenbahnlinien gefunden.

 

Arnd Meyer vom Landesbetrieb Straßen NRW zeigte sich erstaunt: „Von den Gleisen wussten wir zu Beginn der Bauarbeiten noch nichts“, sagt er auf Nachfrage unserer Zeitung. Einen Tag zusätzliche Arbeit habe es gekostet, die Gleise aus dem Untergrund zu entfernen, so Meyer. Besonders ärgerlich sei das aber nicht gewesen: „Es geht trotzdem zügig voran“, sagt der Projektleiter des Landesbetriebs.

 

Als die Straßenbahnlinie 22 von Eilendorf über Atsch-Dreieck in Richtung Eschweiler im Jahr 1969 stillgelegt wurde, sind die Gleise augenscheinlich unter dem Belag der Landesstraße 236 liegen geblieben, einasphaltiert und dann über die Jahre vergessen worden. Sie bei der jetzigen Erneuerung weiterhin im Straßenuntergrund zu lassen, kam laut Meyer aber nicht in Frage: „Die Straße wird überall ordentlich und gleichmäßig ausgebaut“, sagt er. „Die Gleise haben darin dann nichts verloren.“

 

Die neue Deckschicht soll dann mindestens 15 Jahre halten, der Straßengrund darunter rund 50 Jahre.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Okt

2017

Eine Großmachtbildung knapp vereitelt

Vortrag unter dem Titel „Ein Territorium entsteht“ zeichnet die Geschichte des Nordwestens im Heiligen Römischen Reich nach.

Foto: Geschichtsverein
Foto: Geschichtsverein

In seinem Vortrag „Ein Territorium entsteht“ präsentiert der Historiker und Referent, Guido van Büren, am Donnerstag, 19. Oktober, die vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg.

 

Im Jahr 1521 wurden unter Herzog Johann III. aus dem Hause Mark die Territorien Jülich-Berg-Ravensberg und Kleve-Mark Ravenstein vereint. Damit war im Nordwesten des Heiligen Römischen Reiches eine bedeutende Machtakkumulation entstanden. Diese wurde noch größer, als Johanns Sohn, Wilhelm V., 1538 die Erbschaft im Herzogtum Geldern und in der Grafschaft Zutphen antrat. Für kurze Zeit schien eine Großmachtbildung am Niederrhein möglich, die jedoch durch das energische Eingreifen Kaiser Karls V. vereitelt wurde. Erlebte der Niederrhein in der Mitte des 16. Jahrhunderts unter Herzog Wilhelm V., der Reiche, zuerst eine Blütezeit, geriet der Territorialkomplex nach 1566 immer mehr in den Sog der Wirren in den benachbarten Niederlanden.

 

Die Ehen Herzog Johann Wilhelm I. blieben kinderlos, so dass das „Land im Mittelpunkt der Mächte“ nach 1609 zerfiel. Der Vortrag wird nicht nur die politische Geschichte nachzeichnen, sondern auch den Blick auf konfessionelle, kulturelle und alltagsgeschichtliche Aspekte lenken, die auch die jülische Unterherrschaft Stolberg betrafen. Die Veranstaltung, zu der der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein einlädt, findet um 20 Uhr im Kupferhof Rosental, Rathausstraße 68, statt.

 

Anmeldungen zur Teilnahme an diesem Abend sind nicht erforderlich.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Okt

2017

Geburtstagsfeier und Wanderung

Zwei Veranstaltungen locken Interessierte am Donnerstag nach Breinig.

Zu zwei Veranstaltungen werden Interessierte am Donnerstag, 19. Oktober, nach Breinig eingeladen.

 

In diesem Jahr wird der Seniorentreff der Pfarrgemeinde St. Barbara Breinig 15 Jahre alt. Das Organisationsteam Seniorentreff und die Senioren feiern das 15 jährige Bestehen am Donnerstag, 19. Oktober.

 

Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einer Seniorenmesse, zelebriert von Pfarrer Ulrich Lühring, in der Breiniger Kirche St. Barbara. Nach der Messe treffen sich alle Senioren und das Team in der Gaststätte „Zur Treppe“ zum gemeinsamen Mittagessen.

 

Die Feier im Pfarrheim „Goldener Stern“ startet um 14 Uhr. Gezeigt werden die Bilder der letzten fünf Jahre, und der Kabarettist Manfred Savelsberg aus Breinig stellt einen Ausschnitt aus seinem Kabarettprogramm vor. Damit das 27-köpfige Team mitfeiern kann, haben sich einige Jugendliche vom SV Breinig unter Leitung von Günter Kloubert bereiterklärt, die Senioren und das Team im Pfarrheim zu bedienen.

 

Eine Tageswanderung „Herbstwald zwischen Eupen und Gileppe-Talsperre“ unternimmt der Eifel- und Heimatverein Breinig am Donnerstag, 19. Oktober. Die Teilnehmer treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz Toom-Baumarkt, Breinig, Eschenweg zur Abfahrt mit dem Pkw zum Ausgangspunkt Croix Noire an der N 68 nach Malmedy, oberhalb von Eupen, dirket in der Kurve hinter dem ersten Forsthaus rechts . Die circa 13 Kilometer lange leichte Rundwanderung wird von Renate Ethen geführt. Zur Ausrüstung gehören der Witterung angepasste Kleidung, festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung.

 

Eine Einkehr ist nach Absprache möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Gäste sind willkommen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Okt

2017

Kontrolle auf der Burgstraße: Wer schneller als Schritttempo fährt, muss mit einem Knöllchen rechnen

Ein Dutzend Knöllchen wurden von der Polizei am Dienstag auf der Burgstraße verteilt. Als nach etwa einer Stunde die Autos nur noch verdächtig auffällig langsam fuhren, war die Messstelle „verbrannt“. Aber zuvor hatten die vier Polizisten am Dienstagvormittag alle Hände voll zu tun, als sie mit der „Laser-Pistole“ den Verkehr auf der Burgstraße überwachten. Wer schneller als mit zehn km/h in dem verkehrsberuhigten Bereich unterwegs war, durfte sich auf eine Ansprache durch die Beamten gefasst machen. Ein Dutzend „Knöllchen“ wurde an besonders schnelle Fahrzeugführer verteilt. Dabei zeigte sich die Polizei noch eher von ihrer großzügigen Seite. Um eine komplette Sperrung der schmalen Altstadtgasse durch einen überlangen Rückstau zu vermeiden, kam nicht nur der eine oder andere Autofahrer mit einem „blauen Auge“ davon, sondern auch auf eine Überprüfung des Anliegergebotes wurde aus diesem Grunde verzichtet. Aber alleine schon die Präsenz der Blauuniformierten zeigte präventive Wirkung auf die Autofahrer.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Okt

2017

Ewige Liebe und schreckliche Szene ohne Ton

Der Stummfilm „Das Phantom der Oper“ aus dem Jahr 1925 wird in der Finkenbergkirche aufgeführt. Organist Ralph Leinen wird mit Musik untermalen.

Foto: R. Leinen
Foto: R. Leinen

Der Begriff „Stummfilm“ ist eine Erfindung der Tonfilm-Ära, um das „überholte Alte“ gegen die technische Neuerung abzusetzen. In Wahrheit war der Stummfilm niemals stumm im Sinne von „tonlos“. In der Frühzeit untermalten der „Phonograph“ andere mechanische Instrumente oder ein Pianist die Filme.

 

Oft kommentierte ein „Kinoerklärer“ den Inhalt. Seit 1907 gibt es eigens für Filme komponierte Partituren, die von großen Orchestern gespielt wurden. Und pompöse Kinopaläste hatten riesige Orgeln, um die Filme mit Musik und Geräuschen zu untermalen.

 

Wenn auch nicht zu einem Palast, so doch zu einem Kino wird am 11. November 2017 die Finkenbergkirche, wenn der Aachener Organist Ralph Leinen im Rahmen des Stolberger Musiksommers Lon Chaneys Meisterwerk „Phantom der Oper“ von 1925 grandios an der dortigen Orgel interpretieren wird.

 

Das Werk gilt als eine der besten Horrorgeschichten, die je verfilmt wurden. Das Phantom ist Eric, der im Dunkel verborgener Räume unter dem Pariser Opernhaus residiert und dessen Gesicht unter einer Maske verborgen bleibt. Seine einzige verzehrende Leidenschaft gilt der wunderschönen Christine, einer Sängerin.

 

Erik verspricht Christine ewige Liebe, Ruhm und unermesslichen Reichtum, wenn sie - als einzige Gegenleistung - seinen Wunsch respektiert, niemals seine Maske versuchen, zu lüften.

 

Christine ist eine Frau, die liebt und ihrem Liebsten ganz nahe sein will. Während er an der Orgel sitzt und für sie spielt, umarmt sie ihn und zieht dabei die Maske weg. In einer der schockierendsten Szenen, die je gefilmt wurden, erblickt man das schreckliche Gesicht des Phantoms zum ersten Mal. Christine ist denn auch abgestoßen und angeekelt. Und die Liebe des Phantoms wandelt sich in Hass. Sein Leben ist zerstört. Wie es weitergeht, mit dem Phantom der Oper erfahren die Zuschauer und Zuhörer am Samstag, 11. November, ab 19.30 Uhr in der Finkenbergkirche.

 

Eintrittskarten zur Vorstellung gibt es bereits in der Bücherstube am Rathaus oder in der Touristik, Zweifaller Straße.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Okt

2017

Auf der Suche nach alten Jugendliebe Chaos angerichte

Mit „Love & Peace“ im Landratsamt sorgen die Darsteller des Theatervereins Bardenberg in Stolberg für reichlich Kurzweil.

Foto: A. Bouamoud
Foto: A. Bouamoud

Die Aufführung von „Love & Peace” im Landratsamt trifft den Humor der Stolberger Theaterbegeisterten. Der Theaterverein Bardenberg weiß, wie man die Lachmuskeln der Zuschauer trainiert und sie dabei stetig unterhält.

 

Details bei den Requisiten werden auch nicht ausgelassen, was das ganze Geschehen lebendig und garantiert nicht eintönig werden lässt.

 

Das von Andreas Wenning umgeschriebene Stück beinhaltet unerwartete Begegnungen im wohlorganisierten Landratsamt vor den Wiederwahlen von Bernhard Oppenau. Hierbei tritt die „Ur-Mutter aller Hippies“, Tamara Bloomberg, urplötzlich im Landratsamt auf, um ihre Jugendaffäre Bernhard Oppenau wiederzusehen.

 

Dabei kommt sie nicht an der spießigen Sekretärin, Elfriede, den wichtigtuenden Wahlhelfer, Marcel ,und den treu ergebenen Bürgermeister Rappel vorbei. Auch der Aufenthalt des echten Schlagerstars, Gabriel Carell, in Bardenberg, sorgt für ein spürbares Durcheinander.

 

Gut drei Stunden lang sorgen sechs Schauspielerinnen und sechs Schauspieler für Stimmung auf der Bühne des Kulturzentrums Frankental. Jedes Jahr recherchieren die Mitglieder sorgfältig im Theaterverlag nach Komödien, die auf die Gruppe abgestimmt sind und den Geschmack der Zuschauer treffen. Dabei sei es schwierig, zum Beispiel viel jüngere Charaktere auf der Bühne darzustellen, da die Gruppe größtenteils aus derselben Generation stamme, sagt Heike Bongard-Landes, Mitglied des Theatervereins.

 

Seit zehn Jahren existiert der Theaterverein und gibt jährlich Auftritte in Stolberg. Größtenteils kamen die Zuschauer durch Mundpropaganda. Heute könnte die Gruppe, aufgrund der großen Nachfrage, das Stück nicht oft genug aufführen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Mi

18

Okt

2017

Lichterpracht zur Weihnachtszeit

In diesem Jahr sollen auch Bastinsweiher und Salmstraße strahlen.

Foto: B. ZIlkens
Foto: B. ZIlkens

In der Weihnachtszeit werden alle menschlichen Sinne angesprochen. Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht mit Vorfreude an klingende Glöckchen und besinnliche Lieder, leckere Schoko-Lebkuchen, den langsam von der Küche ins Wohnzimmer wabernden Geruch selbstgebackener Plätzchen und den Versuch, den Inhalt eines Geschenks mit den Händen zu ertasten, denkt. Und noch eines gehört zur Weihnachtszeit: Licht.

 

Seit 2013 hat das Stolberger Stadtmarketing für rund 50.000 Euro Lämpchen, Girlanden und allerhand weitere Leuchtmittel angeschafft, damit in der Innenstadt so richtig Stimmung aufkommt. Dank großer und kleiner Sponsoren, Geschäfts- und Privatleuten konnte auch in diesem Jahr wieder die Lichterpalette erweitert werden. So werden erstmals die Bäume am Bastinsweiher und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Lichterkleid bekommen. Gleiches gilt für das Restaurant „Artemis“ an der Rathausstraße sowie für die Salmstraße, an der zwei Girlanden angebracht werden.

 

Unterstützung beim Aufhängen erhält das Stolberger Stadtmarketing mit der Vorsitzenden Marita Matousek von der Wabe. Pünktlich zum Start der Kupferstädter Weihnachtstage am 20. November (der Weihnachtsmarkt startet am 24. November) soll dann alles hängen und die Innenstadt in ein weihnachtliches Lichtermeer verwandeln.

 

Quelle: Super Mittwoch

Mi

18

Okt

2017

Großer Andrang im Museum Zinkhütter Hof

Für Jung und Alt gab es Vorträge, Gespräche, Vorführungen, Sport sowie Untersuchungen vor Ort.

Fotos: Sascha Schiffer
Fotos: Sascha Schiffer

Auch beim 2. Stolberger Gesundheitstag am vergangenen Sonntag strömten wieder viele interessierte Bürger – trotz schönstem Spätsommerwetter im Oktober – ins Museum Zinkhütter Hof, um sich über verschiedene Aspekte zum Thema „Gesundheit“ zu informieren. Neben einem Seh- und Hörtest konnten die Besucher unter anderem mit Ärzten und Gesundheitsexperten sprechen, aktiv ein bisschen Sport betreiben, sich über Vorsorgemaßnahmen informieren, sowie sich den Vorgang bei einer Darmspiegelung erklären lassen, einen Alterungsanzug tragen oder bei einer Ersten-Hilfe Vorführung zuschauen. Ein erfolgreicher Tag für Veranstalter und Aussteller.

 

Quelle: Super Mittwoch

Mi

18

Okt

2017

„Für all das steht Werth“

Acht Vereine und genau 1046 Einwohner – das ist der Stolberger Stadtteil Werth in Zahlen. Aber natürlich sind es nicht die Statistiken, sondern die Menschen, die dem Ort Leben einhauchen. Deutlich wurde das im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“.

Foto: Anna Petk
Foto: Anna Petk

Obwohl es nicht für einen der vordersten Plätze gereicht hat, wurde Werth mit einem Sonderpreis für die außergewöhnlich starke Dorfgemeinschaft ausgezeichnet. Was diese ausmacht, darüber hat der Super Sonntag mit Frank Plohmann von der Interessengemeinschaft „Wir in Werth“ gesprochen.

 

Herr Plohmann, wie kommt es, dass in Werth ein so starkes Gemeinschaftsgefühl herrscht?

 

Frank Plohmann: Ich will das an einem Beispiel erklären. Als wir 2014 nach Werth gezogen sind, gab es für die Neuankömmlinge ein Treffen auf dem Schulhof. Da haben sich die Vereine präsentiert, aber es ist niemand aktiv und bewusst auf uns zugekommen und hat sich unser angenommen. Es hieß nur, dass man in der Feuerwehr mitmachen könne oder bei der Pilgergemeinschaft und so weiter. Da habe ich ein wenig Angst bekommen, denn das war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich wollte nicht direkt bei einem Verein mitmachen müssen, um Anschluss zu bekommen.

 

Wie ging es dann weiter?

 

Plohmann: Wir hatten irgendwann einen Flyer im Briefkasten, dass sich die Gruppe „Wir in Werth“ trifft. Da kann auch jeder mitmachen, der nicht im Verein ist. Ich habe dort gesagt, dass wir das nicht so toll fanden und habe den Vorschlag gemacht, dass man stärker auf die Leute zugehen müsse. Es gibt ja Menschen, die bei solchen Veranstaltungen eher zurückhaltend sind. Man muss sie eben ansprechen und es wenigstens einmal versuchen, sie einzubinden.

 

Und das klappt?

 

Plohmann: Als wir neu in Werth waren, hat unser Spaziergang durch das Dorf vielleicht eine Viertelstunde gedauert. Wenn Anja und ich heute raus gehen, kann das auch mal eine halbe bis Dreiviertelstunde dauern. Es macht einfach Spaß, weil man mit vielen Leuten auf der Straße ins Gespräch kommt und sich austauscht. Dann funktionieren auch Dinge wie Nachbarschaftshilfe. Ob jetzt einer die Hilfe vom Bauern braucht oder man sich mal Werkzeug leihen muss, das ist alles kein Problem. Natürlich haben wir auch viele Feste und Veranstaltungen, der Terminkalender ist voll. Für all das steht Werth.

 

Trotzdem spielen die Vereine doch bestimmt eine große Rolle?

 

Plohmann: Ja natürlich. Mit „Wir in Werth“ haben wir aber noch einen Zusammenschluss, in dem jeder der acht Vereine vertreten ist. Dabei werden auch Aktivitäten für die Dorfgemeinschaft organisiert, ohne dass ein Bezug zu einem Dorfverein nach außen zu sehen ist. Das spricht dann auch die Menschen an, die bei keinem Verein mitmachen wollen. Wichtig ist auch, dass sich die Dorfvereine nicht gegeneinander ausspielen. Jeder hat seine Stärken und die kann man bündeln. Da ist auf jeden Verein Verlass, jeder macht mit und das macht uns stark.

 

Wie war denn ihr Gefühl vor der Preisverleihung im Haus der Städteregion?

 

Plohmann: Am Abend davor habe ich noch gedacht, dass wir sehr gut abschneiden werden, unter den ersten Dreien. Aber da war mir nicht bewusst, dass wir in der Südgruppe zusammen mit den ganzen Eifeldörfern waren. Und gegen die kannst du – ganz objektiv gesehen – nicht anstinken. Für uns war es allerdings auch schwer, auf alle von der Städteregion geforderten Fragen und Kriterien einzugehen, so dass wir uns bei der Präsentation unseres Dorfs auf das fokussiert haben, was uns wichtig war. Daher bin ich über den 8. Platz von zwölf Teilnehmern überhaupt nicht enttäuscht. Wenn man sieht, wie weit andere Dörfer sind und was die gemacht haben, dann ist das schon in Ordnung.

 

In welchen Bereichen hat Werth denn noch Luft nach oben?

 

Plohmann: Wir haben festgestellt: Alles, was die Infrastruktur, Grünflächen und solche Dinge angeht, da sind wir absolut ausbaufähig und es gibt noch viel zu tun. Ob es jetzt die Verkehrsberuhigung, die Gestaltung der Ortseingänge oder der Ausbau von Fahrrad- und Fußgängerwegen sind. Für uns speziell ist auch die Renovierung des Bürgerhauses ganz wichtig, zumal es hier keine Kneipe mehr gibt. Das sind alles Projekte, für die wir jetzt kämpfen werden.

 

Hat sich die Teilnahme bei „Unser Dorf hat Zukunft“ für Werth insgesamt gelohnt?

 

Plohmann: Es hat richtig Spaß gemacht und es war wichtig, einfach mal zu gucken, was wir in Werth haben und was nicht. Man wird sich wirklich bewusst, was die Stärken und die Schwächen sind und bekommt noch einmal Feedback von der Kommission, denn irgendwann wird man auch ein bisschen blind für solche Dinge.

 

Wollen also beim nächsten Mal wieder mitmachen?

 

Plohmann: Ja, ich würde da direkt zusagen. Wir haben auch noch Ecken entdeckt, die sich vielleicht auch zu zeigen gelohnt hätten. Ich kann das nur jedem Dorf empfehlen.

 

Quelle: Super Mittwoch

Mi

18

Okt

2017

Nudelbuffet mit neuem Rekord

Bei der Benefiz-Veranstaltung sind mehr als 9.000 Euro zusammengekommen.

Foto: Dirk Müller
Foto: Dirk Müller

Die inzwischen 14. Auflage des Stolberger Nudelbuffets hat ein Rekordergebnis eingefahren: Exakt 9.157,91 Euro sind bei der Veranstaltung der Bürgerstiftung zusammengekommen.

 

Mit dem Erlös werden traditionell wohltätige Einrichtungen in der Kupferstadt unterstützt. Der Initiator des Nudelbuffets und Vorsitzender der Bürgerstiftung, Hans-Josef Siebertz (rechts), dankte bei der Übergabe allen freiwilligen Helfern, den Unterstützern, Spendern und Sponsoren, die das Rekordergebnis möglich gemacht hätten, und meinte, der neugestaltete Kaiserplatz habe sich als Schauplatz sehr gut bewährt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Stiftungsrats der Bürgerstiftung, Wolfgang Hennig (2. v. r.), übergab Siebertz je 900 Euro an die Stolberger Tafel, die AWO, den SkF und den SKM, die Jugendberufshilfe, das Haus Christopherus, den Förderverein der Regenbogenschule und die DRK-Bereitschaften Stolberg Mitte und Breinig. Die Junge Union, die wieder die Getränkebewirtung beim Nudelbuffet übernommen hatte, erhielt 700 Euro, um sie für ein wohltätiges Projekt zu verwenden.

 

Quelle: Super Mittwoch

Mi

18

Okt

2017

Die Prüfung mit Bravour gemeistert

Zuwanderer haben den Deutschtest geschafft.

Foto: VHS Stolberg
Foto: VHS Stolberg

Die Teilnehmer des allgemeinen Integrationskurses der VHS Stolberg haben zusammen mit einigen externen Prüflingen den „Deutschtest für Zuwanderer“ mit Bravour absolviert. Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier übergab bei einem kleinen Festakt in der VHS Stolberg die Zeugnisse.

 

In seiner Ansprache betonte er die Wichtigkeit guter Deutschkenntnisse für das Zusammenleben und das berufliche Fortkommen und lobte die gute Arbeit der VHS Stolberg, die ihr Angebot an Deutsch- und Alphabetisierungskursen nicht nur im Bereich Integrationskurse ständig erweitert, um allen Geflüchteten und Migranten vor Ort die Möglichkeit zu geben, Deutsch zu lernen.

 

Die Kursleiterinnen Martine Wolters und Svetlana Morschel waren sehr stolz auf ihre Schüler und lobten ihren Fleiß und ihre Ausdauer. Viele bestanden den Prüfungsteil Sprechen mit 100 Prozent, der beim Gesamtergebnis neben Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben 50 Prozent ausmacht. Also die besten Voraussetzungen, den Alltag in Deutschland zu bewältigen. Neben dem Bürgermeister gaben auch VHS-Leiterin Elfriede Lechthaler und die für den Fachbereich Deutsch und Integration zuständige pädagogische Mitarbeiterin Claudia El-Deib-Hildebrandt den neuen Stolberger Mitbürgern die besten Wünsche mit auf den Weg.

 

Quelle: Super Mittwoch

Mi

18

Okt

2017

Frischer Wind bei der SG Stolberg

Ex-Inde-Hahn-Trainer Oliver Heinrichs übernimmt die erste Fußball-Mannschaft – Neue Taekwando-Abteilung eröffnet.

Foto: Christian Ebener
Foto: Christian Ebener

Am Ende gab es doch recht schnell weißen Rauch über dem Sportplatz Bovenheck: Nach der Trennung von Uwe Daun wird Oliver Heinrichs die Kreisliga-A-Mannschaft des Fusionsclubs übernehmen. Mit der Verpflichtung des Trainers, der den FC Inde Hahn von der Kreisliga B in die Mittelrheinliga führte, setzt der Verein ein deutliches Ausrufezeichen. Auch abseits des Fußballs will man sich breiter aufstellen, eine neue Taekwando-Abteilung soll interessierte Jugendliche, aber auch Erwachsene nach Gressenich locken.

 

Die Verpflichtung von Heinrichs durch Teammanager Hubert Morschel hat durchaus für großes Aufhorchen in der Kupferstadt gesorgt, denn die Bilanz des Fußballlehrers ist beeindruckend. 16 Jahre stand er bei Inde Hahn an der Seitenlinie, coachte den Dorfclub bis in die Mittelrheinliga, schlug Alemannia Aachen in einer Pokalsaison. Nach fast einem Jahr Pause also jetzt der Neuanfang in der Kreisliga A bei den Stolbergern, die bisher nur sechs Punkte in sechs Spielen sammeln konnten. Für den SG Vorsitzenden Axel Wirtz ist es eine Optimallösung, denn Heinrichs ist in der Basis verwurzelt und kennt auch das Geschäft der Kreisliga. „Er passt zur Vereinsstruktur mit ihrem gesunden Unterbau“ und „bringt neuen Wind in die Saison“, die bisher alles andere als zur Zufriedenheit verlief. Natürlich ist es kein großes Geheimnis, dass bei dem Fusionsclub mittelfristig der Aufstieg im Fokus sein soll, kurzfristig soll der Trainer sein Team „kennenlernen, an den nötigen Stellschrauben drehen“ und selbstverständlich „die Punktesituation verbessern“.

 

Auch für Heinrichs standen „Perspektive und Ziele“ im Vordergrund. Durch den Kunstrasenplatz und den solide aufgestellten Verein ließ sich Heinrichs schnell von der Aufgabe überzeugen. Wirtz betonte zudem, dass auch die Mannschaft die nötige Substanz habe, die sie aber bisher nicht abrufen konnte – Siege gelangen bisher nur gegen die Abstiegskandidaten aus Lichtenbusch und Vichttal II. Durch den Spielausfall am Wochenende, konnte sich auch der neue Trainer einen ersten Eindruck seines neuen Kaders verschaffen und der ist trotz des mäßigen Saisonstarts „sehr, sehr gut“.

 

Ein konkretes Saisonziel ließ sich der Trainer allerdings noch nicht entlocken. Er will sich ein „Bild machen von der Mannschaft“ und im Winter gegebenenfalls noch einmal nachlegen, alles weitere müsste sich jetzt ergeben. Wer den erfolgsverwöhnten Trainer, der immerhin vier Aufstiege sammelte und mit einem Punkteschnitt von 1,91 glänzt, kennt, weiß dass er diese Aufgabe mit viel Ehrgeiz angehen wird. Sportlich will er weiterhin „gepflegten Fußball“ spielen lassen, nicht ohne Kampf und Leidenschaft außer Acht zu lassen. Die erste Generalprobe findet am Sonntag statt, wenn um 15.30 Uhr der Tabellendritte FV Vaalserquartier am Bovenheck gastiert. Da auch die anderen beiden Mannschaften ein Heimspiel haben, kann sich Heinrichs auch direkt von den Reservemannschaften überzeugen. „Ich bin zuversichtlich“, bestätigt Heinrichs, der sich aber noch auf keine konkreten Analysen einlassen will. Axel Wirtz betont allerdings nachdrücklich mit Verweis auf die Mannschaft: „Das ist die Stunde, wo jeder sich zeigen muss!“ Aber auch an anderer Stelle geht der 300-Mitglieder-Club neue Wege. Zusätzlich zu Fußball, Tischtennis und Gymnastik wird jetzt Taekwando bei den Blau-Gelben angeboten und auch hier setzt man auf ein Trainerteam der Marke „Erfahren und Erfolgreich“. Das Ehepaar Marcus und Nicole Ketteniß, das zusammen auf eine Weltmeisterschaft, sieben Europameisterschaften und 42 Deutsche Meisterschaften kommt, baut zusammen mit Katharina Kleyer, ebenfalls mehrfache Deutsche Meisterin, und dem Hapkido-Weltmeister Manuel Zakrzewski die neue Abteilung auf und will damit eine sportliche Versorgungslücke im Süden der Kupferstadt schließen. „Dieses zusätzliche Angebot wollen wir regelmäßig anbieten“, betont Marcus Ketteniß, der bereits den Taekwando-Verein KSG Taeguk in Alsdorf betreibt. Als ehemaliger Cheflandestrainer NRW konnte er bereits umfangreiche Erfahrung in der Ausbildung sammeln.

 

Für das Trainerteam ist die koreanische Kampfsportart eine ganz besondere Leidenschaft. Der Schwerpunkt liegt hier in den spektakulären Beintechniken und belohnt seine Sportler mit starker Fitness und gesteigertem Selbstbewusstsein. Dabei dient die Sportart besonders zur Selbstverteidigung und ist damit für alle Altersklassen interessant. „Der gegenseitige Respekt und die Erlernung der erforderlichen Disziplin“, wie Ketteniß bestätigt, „gehören zu jedem Training.“ Die geistige und physische Komponente beeindrucken gleichermaßen – das gilt auch für die SG Stolberg, die diese Sportart jetzt in der Halle in Gressenich regelmäßig anbieten will. Der Kontakt entstand jedoch mehr durch einen Zufall, denn Geschäftsführer Markus Thörner und Marcus Ketteniß kennen sich bereits aus der Schule und planten seit 2016 diese Kooperation. Langfristig soll Stolberg eine „bedeutende Größe in der Taekwandoszene“ werden, plant Ketteniß. Dabei will man jede Altersgruppe und sowohl Männer, als auch Frauen ansprechen. Mit vier Trainern und zwei Gruppen (bis 13 und ab 14) soll die neue Abteilung aufgebaut werden. Das Training wird dabei individuell dem Vermögen der Sportler angepasst und langfristig auch mehr differenziert. Ein Probetraining ist dabei immer möglich, Eltern sind auch gerne mit ihren Kindern willkommen. Gäste sind immer dienstags beim Training von 18 bis 20 Uhr willkommen, Informationen gibt es bei Marcus Ketteniß unter Marcus-Ketteniss@gmx.de oder 0163/3124011.

 

Taekwando hat die Familie Ketteniß „sehr bereichert und geprägt“ und diese Erfahrungen möchten sie jetzt nahe ihrer Heimat in Schevenhütte weitergeben. Dafür ist die SG Stolberg der optimale Kooperationspartner, da er auch regelmäßige Hallenzeiten anbieten kann. Auch der Vorsitzende der SG Stolberg betont klipp und klar: „Das ist eine Win-Win-Situation!“. Denn mit dem Angebot sollen nicht nur neue Mitglieder geworben, sondern auch bisherige Mitglieder angesprochen werden. Auch Ketteniß stellt fest: „Das Motto der SG Stolberg, ‚Wir bewegen was‘, werden wir gemeinsam verwirklichen!“

 

Quelle: Super Mittwoch

Mi

18

Okt

2017

Trotz Kampfeswillen Niederlage im Spitzenspiel

Die erste Mannschaft des TTC Stolberg-Vicht zieht beim Aufstiegsfavoriten Borussia Brand II den Kürzeren.

Foto: TTC Vicht
Foto: TTC Vicht

Beim Spitzenreiter Borussia Brand II. stand für die erste Herrenmannschaft des TTC Stolberg-Vicht eine schwere Auswärtshürde auf dem Programm. Und in dieser Tischtennis-Landesligapartie setzte sich am Ende der Aufstiegsfavorit aus Aachen mit 9:5 durch.

 

In der Aufstellung mit Max Albracht, Max Jöbges, Tobias Schloßmacher, Ramazan Özgen, Luca Winandi und Bahaa El-Saleh als Ersatzmann aus der Zweitvertretung waren die drei Eingangsdoppel mitentscheidend für die zweite Saisonniederlage. Albracht/Schloßmacher (1:3), Jöbges/El-Saleh (0:3) sowie Özgen/Winandi (1:3) zogen jeweils den Kürzeren, so dass es schnell 0:3 stand. Aber die Vichter kamen ins Spiel zurück, als Albracht und Jöbges mit sehenswerten Ballwechseln am Ende jeweils mit 3:2 die Oberhand behielten. Da auch Schloßmacher sein Match mit 3:2 gewann, stand es 3:3 Unentschieden. Die anschließenden drei Einzelbegegnungen gingen allerdings allesamt verloren. Erneut gaben sich die TTC‘ler nicht auf und verbuchten einen weiteren Zähler von Albracht im Spitzenspiel gegen den Abwehrkünstler Jansen. Bei dem 3:2-Erfolg zeigte der Vichter sein ganzes Können. Jöbges konnte nicht an den Erfolg aus seinem ersten Einzel anknüpfen und unterlag in drei Sätzen. Im mittleren Paarkreuz glänzte wiederum Schloßmacher, der mit einem 11:9 im Entscheidungssatz an diesem Tag – ebenso wie Albracht – in den Einzeln nicht zu bezwingen war. Der Zwischenstand lautete: 5:7 aus Vichter Sicht. Zum Abschluss setzte es aber zwei weitere Niederlagen, womit der 9:5-Endstand besiegelt war.

 

Deutlich erfolgreicher präsentierte sich die dritte Mannschaft, die in der vergangenen Woche gleich zweimal antreten musste. Beim Aachener SV/SF Hörn II konnte sich mit Mannschaft mit 9:5 durchsetzen. Nur unwesentlich knapper verlief die Partie vor heimischer Kulisse gegen Eintracht Aachen II. Hier konnten sich die Vichter mit 9:6 behaupten.

 

Quelle: Super Mittwoch

Mi

18

Okt

2017

„Viele tolle kleine und große Menschen kennengelernt“

Angelika Schultz ist als Kinderpflegerin und Erzieherin in den Ruhestand verabschiedet worden.

Foto: Städteregion Aachen
Foto: Städteregion Aachen

Kinder sind für Angelika Schultz stets die liebste Beschäftigung gewesen. Privat, vor allem aber auch beruflich. „Ich habe mich in den vergangenen Jahrzehnten praktisch fast nur mit Kindern beschäftigt“, sagt die Mutter von drei und Großmutter von sechs Kindern und lächelt: „Das war einfach meine Berufung.“

 

Nach mehr als 30 Jahren als Kinderpflegerin und Erzieherin ist sie nun in den Ruhestand verabschiedet worden. Jugend- und Bildungsdezernent Markus Terodde dankte der 60-Jährigen: „Speziell in Rurberg waren Sie Ansprechpartnerin für den ganzen Ort.“ Ellen Wirtz vom Amt für Zentrale Dienste, Brigitte Alaerds-Zolke für den Personalrat und Alexander Franzen vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung überbrachten die besten Wünsche aus dem Kollegenkreis.

 

Nach ihrer Ausbildung begann Angelika Schultz als private Kinderpflegerin. Anfang der 1990er Jahre wechselte sie zum Kindergarten St. Anna nach Aachen-Walheim und später zum Katholischen Kindergarten St. Barbara nach Alsdorf, bevor sie im DRK-Kindergarten in Eschweiler die Kinderbetreuung übernahm. Zu dieser Zeit machte Schultz eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Erzieherin. „Das war eine anstrengende Zeit, in der mir gerade meine Familie viel Rückhalt gegeben hat“, blickt die Stolbergerin zurück. Von 2000 bis 2003 leitete sie schließlich den Kindergarten in Simmerath-Strauch bzw. -Rurberg, bevor sie noch einmal wechselte: ins Baesweiler Familienzentrum „Sonnenschein“.

 

Wie bei allen Stellen vorher ist sie dort bis zu ihrer Pensionierung glücklich geworden. „Ich habe sehr viele tolle kleine und große Menschen kennengelernt“, blickt Schultz mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf ihre abwechslungsreiche Zeit zurück. „Vor allem die Kinder werden mir besonders fehlen.“

 

Brigitte Alaerds-Zolke, die Angelika Schultz oft in den Kindertageseinrichtungen der Städteregion traf, sagte: „Man merkte, dass die Kinder Frau Schultz wirklich lieben.“ Alexander Franzen betonte die hohen Anforderungen an Erzieherinnen: „Die Arbeitsbedingungen haben sich verschärft – und sich dann noch berufsbegleitend fortzubilden und gewissermaßen zweigleisig zu fahren, ist eine sehr respektable Leistung.“ Angelika Schultz will beruflich noch nicht ganz loslassen und sich noch in diesem Jahr auf die Vertretungsliste für Erzieher setzen lassen. „Wenn ich gebraucht werde, möchte ich da sein“, sagt sie. Nun steht aber erstmal, gewissermaßen als erster Schritt im „neuen“ Leben, ein ausgiebiger Urlaub am Gardasee an. „Und danach nehme ich mir mehr Zeit für meinen Mann, der mir in all den Jahren immer die wichtigste Stütze war.“

 

Quelle: Super Mittwoch

Mi

18

Okt

2017

Zwei Büsbacher wollen Tempo machen

Tobias und Yannick Nießen starten beim traditionellen VLN Kartrennen in Eupen Anfang November.

Foto: Dirk Niessen
Foto: Dirk Niessen

Am 4. November startet auf der Kartbahn im belgischen Eupen, unweit von Stolberg, das traditionelle VLN Kartrennen der Nürburgring Fangemeinde. Zum zehnten Mal lädt die VLN Fanpage.de die Fans der Langstreckenmeisterschaft zum Saisonende ein, mit den Profis und Idolen einen Wettkampf auszutragen.

 

Was als Fanevent begann, zieht heute nicht nur Profis aus allen deutschen Tourenwagen und GT Serien an, sondern auch viele ambitionierte und semiprofessionelle Kartfahrer.

 

Fahrer wie Mercedes AMG Pilot Luca Stolz, Daniel Keilwitz, Christer Jöns und das Kölner Urgestein Christopher Brück haben schon zugesagt.

 

Es sind aber für Kurzentschlossene immer noch Startplätze frei. Ein Profi bildet mit drei Amateuren ein Team. Es werden zwei Rennen von 90 Minuten ausgetragen, einen Lauf entgegengesetzt des Uhrzeigersinns. Die Leistungsdichte der Teilnehmer ist in den letzten Jahren auch extrem eng geworden, was das Ganze auch so spannend macht.

 

Vor zehn Jahren begann man in Limburg an der Lahn mit einer Hand voll Leute, ging dann nach Köln und ist jetzt mit dem Rennen seit 2016 in Eupen. So soll es 2017 leider das letzte werden, da der Aufwand immer größer geworden ist.

 

Mit bei den ersten Nennungen sind auch wieder die Büsbacher Kartfahrer Tobias und Yannick Nießen, die auch schon in den letzten beiden Jahren in Köln und Eupen dabei waren.

 

Tobias konzentriert sich zurzeit neben den Läufen der Clubmeisterschaft nur auf das VLN Kartevent, wobei es bei Yannick noch um das Podest in der KRSC Gruppe C geht. Jüngst konnte er den dritten Rang im belgischen Dolhain einfahren. Leider verhinderte ein sich plötzlich lösender Sitz an seinem Kart eine bessere Platzierung.

 

Freunde des Motorsports, die gerne in Eupen dabei sein möchten, finden alle Infos auf der Homepage der VLN-Fanpage unter www.fanpage-kartevent.de.

 

Quelle: Super Mittwoch

Di

17

Okt

2017

Die Fleischerei will in Zweifall investieren

Hauptausschuss befindet heute über Verkauf des Gerätehauses . Betriebsfläche für Metzgerei. WC und Küche für Vereine entstehen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Eigentlich sollte das alte Gerätehaus der Zweifaller Feuerwehr den Plänen zur Neugestaltung des Dorfkerns im Huck geopfert werden. Nachdem die freiwilligen Helfer ihr neues Domizil am Ortseingang bezogen haben, ist das historische Gebäude nicht mehr für feuerwehrtechnische Angelegenheiten erforderlich. Geliebäugelt haben Zweifaller Bürger zwar mit einer Sanierung oder einem Neubau, um ein kleines Bürgerhaus zu schaffen und eine Toilettenanlage bei Festivitäten auf dem Platz zur Hand zu haben. Jedoch fehlt es bislang an Finanzierungsmöglichkeiten und einer Aussicht auf eine dauerhafte Unterhaltung durch die Bürger. Ein Abriss zeichnete sich ab.

 

Doch nun kann das markante Gebäude nicht nur erhalten, sondern auch das Vereinsleben im Dorf unterstützt werden. Die ortsansässige Fleischerei möchte das Ensemble von der Stadt erwerben. Das bestätigt Tobias Röhm. Heute soll „der Hauptausschuss in nicht öffentlicher Sitzung über den Verkauf befinden“, erklärt der Technische Beigeordnete auf Anfrage unserer Zeitung. Demnach soll das Gebäude für betriebliche Zwecke der Metzgerei mit dem samstags geöffneten Ladenlokal an der Jägerhausstraße genutzt werden. Garage, Lagerhalle und Kühlzelle sind vorgesehen. Die derzeitige Raumsituation der Metzgerei lasse eine betriebliche Entwicklung nicht zu. „Wir haben als Stadt ein großes Interesse daran, den Betrieb in der Zweifaller Ortsmitte dauerhaft zu halten“, betont Röhm.

 

Erhalten bleiben soll auch der seitlich an das Gerätehaus angebaute Schuppen. Dort möchte der Investor die von den Zweifallern erhofften Toilettenanlage sowie eine Küchenzeile auf eigene Kosten bereitstellen, die den Vereinen bei ihren Festivitäten im Huck oder auf dem alten Schulhof gebührenfrei bereitgestellt werden sollen.

 

Diese Entwicklung hat Folgen für die bisherigen Pläne zur Neugestaltung des Hucks: Es entfallen Parkplätze – in erster Linie drei zusätzliche, die bei einem Abriss des Gerätehauses hätten angelegt werden können. Zudem zwei weitere Stellplätze, die vor der linken Toreinfahrt gestaltet worden wären. Mit dem Verkauf und Erhalt des Gerätehauses muss auf diese Parkmöglichkeiten verzichtet werden. Allerdings kann ein neuer Parkplatz an anderer Stelle geschaffen werden. Zudem entfallen ein paar Quadratmeter Grünanlage, die anstelle des Schuppens angelegt worden wäre.

 

Eine Zustimmung des Hauptausschusses zu dem Kaufangebot gilt als sicher. Stolberg profitiere in mehrfacher Hinsicht. Neben den Einnahmen aus dem Verkauf spart die Stadt die Ausgaben für den Abriss des Gerätehauses und die Herrichtung der Platzfläche. Alleine die Neugestaltung der 110 Quadratmeter werden von der Verwaltung mit rund 70 000 Euro kalkuliert. Zudem profitiere das Dorfleben von der neuen Infrastruktur ebenso wie von dem Erhalt der Nahversorgung im Ortskern.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

CDU und SPD wollen kräftig auf die Bremse treten

Koalition möchte die erlaubte Geschwindigkeit auf der Landesstraße zwischen Vicht und Zweifall auf 70 km/h reduzieren.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Die nicht einmal zwei Kilometer lange Straße „Münsterau“ zwischen Vicht und Zweifall ist – zumindest aus Sicht von CDU und SPD – „sehr unübersichtlich“. Auf dieser Landesstraße 238 darf mit bis zu 100 km/h gefahren werden mit Ausnahme eines etwa 300 Meter langen Bereiches in Höhe der Einmündung der Straße „Jägersfahrt“ am Vichter Landhaus, wo die erlaubte Geschwindigkeit auf 70 km/h reduziert ist.

 

„Die Auflösung der 70-km/h-Bereiche ermutigen viele Fahrzeugführer riskante Überholvorgänge durchzuführen“, formulieren Jochen Emonds und Patrick Haas: „Dies ist umso gefährlicher, als gerade dieser Bereich als Hin- und Rückfahrtstrecke in die Eifelregion genutzt wird“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden in ihrem gemeinsamen Antrag, der ein generelles Gebot von 70 km/h auf dieser Landesstraße zwischen Vicht und Zweifall zum Ziel hat. Damit würde „eine große Beruhigung des dortigen Geschwindigkeitsniveaus erreicht“, argumentieren die führenden Sprecher der großen Koalition, die sich bei ihrem Vorstoß auf einen kürzlich ereigneten Unfall mit Schwerverletzten und erheblichem Sachschaden beziehen.

 

In der Tat berichtet die Polizei, die innerhalb der vergangen drei Jahre vier nennenswerte Unfälle zwischen Vicht und Zweifall registrierte, über den Unfall am Abend des 9. Mai, als ein 27-jähriger Zweifaller in Höhe Junkershammer eine Fahrzeugkolonne inklusive Linienbus überholte und gegen das entgegenkommende Fahrzeug eines 22-jährigen Zweifallers fuhr. Dabei wurden beide Beteiligte so schwer verletzt, dass sie zur stationären Behandlung im Krankenhaus verweilen mussten. Bei der Polizei wird ein solcher Unfall mit Schwerverletzten der Kategorie 2 zugeordnet. Unfälle mit Getöteten werden in der Kategorie 1 eingeordnet, Ereignisse mit Leichtverletzten der Kategorie 3.

 

In diese Kategorie fällt der Alleinunfall eines Radfahrers aufgrund technischer Mängel an seinem Fahrrad am 8. Oktober letzten Jahres in Höhe des alten Zweifaller Sportplatzes.

 

Die beiden weiteren Unfälle, ebenfalls ohne Beteiligung Dritter, werden der Kategorie 4 zugeordnet, in der Unfälle mit schwerwiegende Schäden am Fahrzeug gelistet werden. Am 18. März 2016 kam ein Autofahrer am Zweifaller Ortseingang von der Fahrbahn ab. Als Unfallart wird Alkoholeinfluss angeführt. Der vierte Unfall ereignete sich am frühen Morgen des 11. Januar 2014, als ein Autofahrer noch in der Vichter Ortslage ebenfalls von der Fahrbahn abkam; als Unfallart wird nicht angepasste Geschwindigkeit, ohne dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten worden wäre, angegeben.

 

Mit dem Antrag der großen Koalition soll die Verwaltung aufgefordert werden, zu prüfen inwieweit in den beiden Bereichen des Tempo 100 auf 70 km/h umgewandelt werden kann. Als Landesstraße fällt die „Münsterau“ in die Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßenbau. Der hatte sich bei vergleichbaren Vorstößen zu Temporeduzierungen auf dieser Straßenkategorie, die laut Gesetz eine „regionale Verkehrsbedeutung“ haben, stets gegen eine Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeiten ausgesprochen, solange keine triftigen Gründe dafür vorliegen. Angesichts von vier Unfällen an vier unterschiedlichen Stellen innerhalb der letzten drei Jahre wird dieser Abschnitt der Landesstraße nicht als ein Unfallhäufungspunkt gewertet

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

Nur unter Bedingungen

Wenn Stolberg Regionsumlage zustimmen soll.

Nur wenn Städteregionsrat Helmut Etschenberg zwei Bedingungen erfüllt, soll der Hauptausschuss auf seiner heutigen Sitzung das Benehmen zur Festsetzung der Regionsumlage in Höhe von 43,6179 Prozent für 2018 herstellen. Das empfiehlt Bürgermeister Tim Grüttemeier. Zum einen sollen mögliche Senkungen der Umlage des Landschaftsverbandes zur Entlastung der Abschlagszahlungen der Kommunen eingesetzt werden. Zum anderen soll eine in diesem Jahr erfolgte Sonderzahlung des Landschaftsverbandes nach Abzug eines Anteils für die Stadt Aachen ebenfalls zur Entlastung der Umlage der Altkreis-Kommunen eingesetzt werden. Laut der Finanzplanung Etschenbergs würde die Regionsumlage für die Kupferstadt eine Höhe von mehr als 40,55 Millionen Euro erreichen, was einer Steigerung von 1,4 Millionen Euro im Vergleich zum laufenden Jahr entspricht.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

Kostenfreies Internet soll besser werden

Stolberg fördert Freifunk-Initiative und spart Kupferstädter Hotspot ein.

Große Teile der Talachse in der Innenstadt sind bereits mit kostenfreiem WLAN abgedeckt. Die Kupferstadt plant, dieses Angebot noch zu verbessern und dabei außerdem künftig Geld zu sparen, was der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik jetzt einstimmig befürwortete.

 

Eine möglichst flächendeckende Versorgung mit kostenfreien Internet-Einwahlpunkten soll dem Wirtschafts-, Tourismus-, Bildungs- und Wissenschaftsstandort Stolberg zugute kommen. Daher will die Stadtverwaltung einem Antrag der FDP-Fraktion nachkommen und die Freifunk-Initiative, die uneingeschränkte Internetnutzung ohne vorherige Registrierung möglich macht, ab Januar 2018 mit monatlich 50 Euro unterstützen. Gekoppelt werden soll der Zuschuss an die weitere Verbesserung des WLAN-Angebotes in der Innenstadt.

 

Zuvor läuft Ende Dezember der Vertrag der Verwaltung für den „Kupferstädter Hotspot“ aus, der einen Internet-Zugang an Rathaus und am Kaiserplatz möglich gemacht hat, aber durch das Freifunk-Netz überflüssig wird.

 

Damit entfallen künftig die monatlichen Kosten in Höhe von 312 Euro für den Betrieb des Hotspots, so dass die Stadt trotz des verbesserten Angebotes unterm Strich jeden Monat 262 Euro weniger ausgibt und die innerstädtische Ausdehnung von kostenfrei nutzbarem WLAN unterstützt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

Mixtur von Musikstilen auf hohem Niveau

Die Band „PAGE1“ will ihrem Publikum beim Konzert in der Musikkneipe „Piano“ ordentlich einheizen. Power-Stimme von Monika Jardin.

Foto: Claudia Beuth
Foto: Claudia Beuth

Funk-, Soul- und Popmusik live bietet die Musikkneipe „Piano“ am Samstag, 21. Oktober, ihrem Publikum.

 

Auf der Bühne der Musikkneipe wird die Band „PAGE1“ ihrem Publikum ordentlich einheizen. Die vor 25 Jahren in Köln gegründete Formation „PAGE 1“ stand schon mit Größen wie Runrig, Mothers Finest, und John Miles auf der Bühne. Die Band spielt bereits seit vielen Jahren in unveränderter Besetzung mit Monika Jardin, Jeannette Göbel und Christiane Bouquin (Gesang), Heino Beuth (Bass), Patrick Morgenstern (Gitarre), Ulrich Klingel (Keyboards) und Klaus Marner (Schlagzeug) zusammen.

 

Das Markenzeichen von „PAGE 1“ ist allerdings vor allem die beeindruckende und unverwechselbare Power Soul-Stimme von Monika Jardin, die live – unterstützt von den beiden Backgroundvokalistinnen – einem Orkan gleicht. Vier exzellente Musiker, die ihr Handwerk von Grund auf gelernt haben, bilden den furiosen musikalischen Rahmen.

 

Das Repertoire entwickelte sich im Lauf der Jahre von reinen Popsongs hin zu einer tanzbaren Soul, Latin, Funk und Pop - Mixtur auf höchstem Niveau.

 

Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Weitere Infos zu dem Konzert finden Interessierte im Internet unter

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

Möglichst fit bleiben bis in das hohe Alter

Am 2. Gesundheitstag von Stadt Stolberg und Bethlehem Gesundheitszentrum gibt es zahlreiche Tipps für die Besucher.

Foto: Andreas Röchter
Foto: Andreas Röchter

Das Thema ist allgegenwärtig, betrifft es doch jeden Menschen bereits vor der Geburt und begleitet ihn bis zum letzten Atemzug: Eine möglichst gute Gesundheit ist die Voraussetzung für Lebensqualität. In Kooperation mit der Stadt Stolberg luden die Verantwortlichen des Betlehem Gesundheitszentrums am Sonntag zum „2. Stolberger Gesundheitstag“ in das Museum Zinkhütter Hof ein, wo zahlreiche Besucher die Gelegenheit nutzten, ins Gespräch mit Ärzten und Experten des Stolberger Gesundheitswesens zu kommen, teilweise selbst Hand anlegten in Sachen Wiederbelebung und Erste-Hilfe-Maßnahmen, zuhörten, diskutierten und sich somit so umfassend wie möglich informierten.

 

„Der Fokus dieses Tages liegt vor allem auf dem Erhalt der Gesundheit. Die Frage lautet, was kann ich rechtzeitig tun, um erst gar nicht krank zu werden?“, verdeutlichte mit Dirk Offermann der Geschäftsführer des Betlehem Gesundheitszentrums, als er gemeinsam mit Bürgermeister und Schirmherr Dr. Tim Grüttemeier sowie Dieter Haack, der als Moderator durch das vielfältige Programm führte, die Veranstaltung, die vor zwei Jahren ihre Premiere gefeiert hatte, eröffnete.

 

„Die sehr gute Gesundheitsversorgung, auch in den ländlichen Bereichen, ist ein Qualitätsmerkmal dieser Stadt. Die Bewohner Stolbergs und der Umgebung erhalten während des Gesundheitstags die Chance, sich über die weitreichenden Angebote zu informieren, um so auch auf lange Sicht zu profitieren“, ergänzte der Verwaltungschef.

 

Dass eine sinnvolle Ernährung einen wichtigen Baustein zum Erhalt der Gesundheit darstellt, dürfte inzwischen unumstritten sein. Doch welche Form der Ernährung nun die beste und damit „einzig wahre“ ist, wird leidenschaftlich und höchst kontrovers diskutiert.

 

Ernährungswissenschaftlerin Anne Cormann warnte im Gespräch mit Dieter Haack sowie beim den Besuchern angebotenen Ernährungsquiz allerdings ausdrücklich vor einer Hysterie in Sachen Nahrungsaufnahme: „Halbwissen, dass mit zum Teil religiösem und missionarischem Eifer weitergegeben wird, kann gefährlich sein.“ Der gesunde Menschenverstand sei dagegen sehr hilfreich.

 

„Jede traditionelle Ernährungsweise, egal ob asiatisch oder mitteleuropäisch, ist gut. Warum? Weil sie zu Hause zubereitet wird!“, unterstrich die Stolbergerin. Das Zauberwort laute „Zeit“, die sich Menschen zur Zubereitung ihrer Mahlzeiten jedoch immer seltener nähmen. Das Paracelsus-Zitat „die Dosis macht‘s“, habe nach wie vor Gültigkeit. Genuss sei dabei keinesfalls ver-, sondern vielmehr geboten.

 

Und dies beinhalte auch die Portion Pommes Frittes oder das Stück Kuchen. Aber in Maßen statt in Massen. Allerdings gilt es laut Anne Cormann, die eine oder andere Tatsache zu berücksichtigen: So beinhalte ein Glas Orangensaft die gleiche Menge Zucker wie ein Glas Cola. „Dies soll nun keineswegs ein Plädoyer für Cola sein, sondern ein Hinweis, bei Säften Vorsicht walten zu lassen“, erklärte die Ernährungswissenschaftlerin, die stattdessen das Trinken von sechs Gläsern Wasser pro Tag empfiehlt und sich erschrocken zeigt, dass zu viele Menschen zu wenig Gemüse zu sich nähmen.

 

„Drei Portionen Brokkoli, Gurken oder Paprika täglich sind prima. Vor allem, wenn sie mit zwei Portionen Obst ergänzt werden“, ließ Anne Cormann wissen, bevor sie abschließend die Hoffnung zerstörte, es gebe gesunde Süßigkeiten. „Ich empfehle aber, dem auch bei mir vorhandenen Drang nach einem Stück Schokolade hin und wieder nachzugeben, bevor auf Grund des Entzugs irgendwann alle Dämme brechen.“

 

Deutlich wurde während des „2. Stolberger Gesundheitstages“ auch, dass die Vernetzung von Kliniken zur weiteren medizinischen Qualitätssteigerung ein Gebot der Stunde ist. Gut ein Jahr ist inzwischen vergangen, seit die Verantwortlichen des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler und des Betlehem Gesundheitszentrums mit der Installierung des „Regionetzwerks für die Frau“ in dieser Hinsicht eine Offensive starteten. Seitdem ist der Bereich „Gynäkologie“ in der Nachbarstadt und die „Geburtshilfe“ in Stolberg verortet.

 

Nicht zuletzt am Beispiel des Mammakarzinoms (Brustkrebs) erläuterte Dr. Gabriele Küpper, Chefärztin der Gynäkologie und Leiterin des in Eschweiler beheimateten Euregio-Brust-Zentrums, die Vorteile. „In den zurückliegenden 20 Jahren konnten erhebliche Fortschritte bei der Bekämpfung des Brustkrebses erzielt werden. Er ist heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird. Durch die Konzentrierung auf einen Standort bieten wir den Patientinnen noch bessere Möglichkeiten zur Vorsorge.“

 

Dr. Uwe Heindrichs, Chefarzt der Geburtshilfe am Standort Stolberg, wies auf die 50-prozentige Aufstockung des gut ausgebildeten Personals hin, die eine 1:1-Betreuung von Hebamme und werdender Mutter häufig möglich mache. Dennoch sei an den Standorten ein weiterer Bedarf an Hebammen und Krankenschwestern vorhanden.

 

Auf die enge Kooperation zwischen Geburtshilfe und der am Betlehem Gesundheitszentrum vorhandenen Kinderklinik wies deren Chefarzt Dr. Heiner Kentrup hin: „Bei jedem Kaiserschnitt ist einer unserer Ärzte dabei, um bei Komplikationen sofort eingreifen zu können.“ Zu den Schwerpunkten der Klinik gehöre die „Neonatologie“, die eine umfassende Behandlung und Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen einschließlich intensivmedizinischer Behandlung vorsehe. Um die Auszeichnung als „Zentrum“ in diesem Spezialbereich, die erst vor wenigen Tagen erneut ausgesprochen worden sei, zu erhalten, seien „hohe medizinische und organisatorische Hürden“ zu überwinden.

 

An zahlreichen weiteren Ständen konnten sich Besucher aller Altersklassen unter anderem in Sachen Herzdruckmassage und Erste-Hilfe-Maßnahmen üben. Die Bestimmung des Blutdrucks oder des Blutzuckerwerts stand genauso auf dem Programm wie Reflexübungen, Hör- und Sehtests sowie vieles mehr. Ein ganzheitlicher Gesundheitstag!

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

Der Kampf gegen die Hitze macht Ganser zu schaffen

Der Stolberger startet bei Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Foto: Ingo Kutsche
Foto: Ingo Kutsche

Der Stolberger Markus Ganser, der für das SV Tri-Team in Aachen-Brand startet, absolvierte am Wochenende erfolgreich die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Er erreichten den 607. Platz, bei rund 2500 Teilnehmern.

 

Gestartet wird der Wettbewerb mit einem 3,8 Kilometer Schwimmen im Pazifik. Da es ein Massenstart ist, kann es natürlich hin und wieder zu Problemen mit den Mitbewerbern kommen, die vielleicht hier und da die eigene Bahn kreuzen.

 

Markus Ganser schaffte die Strecke in einer Stunde und sieben Minuten. Und nun ging es auf die 180 Kilometer lange Radstrecke. Hier machte sich dann erstmals die allgegenwärtige Hitze auf Hawaii bemerkbar. Der auffrischende Wind tat sein Übriges, so dass schon der Radkurs für viele Teilnehmer zur Tortur wurde.

 

Hier konnte Ganser seine Radqualitäten ausspielen und fand sich nach 5 Stunden 2 Minuten in der Wechselzone wieder und sehr viel weiter vorne im Klassement. Nun ging es auf den abschließenden Marathon, welcher in der Lavalandschaft viele an ihre Grenzen bringt. Auch Ganser hatte zu kämpfen, da ihm die Hitze und die Vorbelastung deutlich zu schaffen machten.

 

An jeder Verpflegungsstation wurden Unmengen an Wasser, Cola und Isogetränken konsumiert und Eis an alle möglichen Stellen des Körpers platziert. Nach 4 Stunden und 1 Minute kam Markus Ganser dann glücklich ins Ziel. Die Gesamtzeit von 10 Stunden 23 Minuten bedeutete Gesamtrang 607 von 2500 Startern aus aller Welt.

 

Seit 2007 hat Markus Ganser im Triathlon insgesamt 25 Langdistanzen absolviert, darunter 24 Ironmanveranstaltungen und neunmal die Ironmanweltmeisterschaft auf Hawaii.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

„Herbstzauber“ für Künstler und Gäste

Fest auf dem Kunsthandwerkerhof mit kreativen Mitmach-Aktionen. Ateliers zeigen ihre Werke. Die Altstadt beleben.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

An ihrem Stand konnten die Besucher der Veranstaltung „Herbstzauber – Das Herbstfest im Kunsthandwerkerhof“ Käfer und Bänder filzen sowie Windlichter bemalen: Die neunjährige Annika war an diesem Sonntag mit ihren beiden Freundinnen für die kreativen Mitmachaktionen zuständig, die für einen kleinen Obolus mit nach Hause genommen werden konnten.

 

„Es macht Spaß die Sachen zu bemalen und zu verkaufen; ich habe das auch schon letztes Mal gemacht“, erzählte sie. In dem liebevoll geschmückten Kunsthandwerkerhof, dem Kupferhof Rose am Alter Markt, lud die Atelier-Gemeinschaft zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Verweilen ein.

 

Den Anfang hatte das „Frühlingserwachen – Das Frühlingsfest im Kunsthandwerkerhof“ gemacht, nun drehte sich alles rund um den Herbst: Im Atelier der „Muschelkönigin“ Heidi Selheim und der „Kreativhexe“ Bärbel Brüll fanden die Besucher eine bunte Auswahl an Schmuck- und Textilkreationen.

 

Die Türen ihres Ateliers für Malerei und Objekte hatte auch „Anina“ Marita Cujai geöffnet, wo auch Andrea Steinmann Malerei und Heidi Mühlstroh Lichtobjekte und Geschenkartikel präsentierten.

 

Außerdem versteckte sich an einigen Stellen bereits eine kleine Vorschau auf die nahende Adventszeit. Mit beteiligt waren außerdem die Druckmanufaktur Marc Jägers und Christian Clemént von der Bodega, der den Gästen seine eigens für das Herbstfest erfundene Kreation vorstellte: Einen Herbstcocktail, in dem sich Zutaten wie Orangenlikör, spanischer Sekt, Trauben als Eiswürfel und Melone am Rand zusammenfanden.

 

Vom Handwerk über Kunst war alles mit dabei und auch zahlreiche Gastaussteller konnten für das Herbstfest im Kupferhof Rose gewonnen werden: Lucia D. zeigte im Atelier von Cujai Handarbeiten, während die Besucher bei Anja Michels Perlenschmuck und bei Christiane Welsch Dekoration, Accessoires sowie Häkel- und Wollkreationen erwerben konnten.

 

Im Hof präsentierte außerdem Marlies Blumberg ihre Keramikstücke und die Aachener Künstlerin Kiki Bragard bot Malerei, Postkarten sowie Magnetbilder an. Außerdem gab es in der Bodega Malereien der Künstler Georg Schell und Monika Alt zu entdecken, deren Ausstellungen noch bis zum Jahresende bewundert werden können.

 

Mit dem Stempelpass konnten die Besucher Stempel an den Ausstellungsorten sammeln und an der kostenlosen Tombola teilnehmen, die mit Handarbeit, Schmuck und Glasobjekten der teilnehmenden Künstler prall gefüllt war. Für den kleinen Hunger zwischendurch war mit Kaffee und Kuchen, aber auch mit kulinarischen Spezialitäten wie Kürbissuppe und Schmalzbrot bestens gesorgt. „Das Ambiente hier im Kupferhof ist einfach schön und es ist super, dass die Leute sich diese Mühe machen“, sagte Besucherin Monika Delonge.

 

Es sei nicht einfach, Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, um die Menschen in die Stadt zu holen, ergänzte Hermann Delonge. Deshalb sei es umso schöner, dass die Atelier-Gemeinschaft dies schaffe und etwas anbiete, so der Herbstfestbesucher. Die Altstadt zu beleben ist auch die erklärte Mission der beteiligten Aktiven: „Unsere Feste dienen dazu, den Hof bekannter zu machen und zum Kennenlernen der jeweiligen Ateliers.

 

Außerdem wollen wir an ehemaligen Veranstaltungen wie den Spargel- und Kürbismarkt anknüpfen und die Altstadt beleben“, betonte die „Muschelkönigin“ Heidi Selheim.

 

Nach den positiven Resonanzen werde man deshalb die Veranstaltungen im kommenden Jahr in der einen oder anderen Form fortführen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

Bauarbeiten: Bahn ändert den Fahrplan

Die Deutsche Bahn AG erneuert in Herzogenrath vier Weichen und zwei Kreuzungsweichen. Die Arbeiten finden in der Zeit vom 23. Oktober, 0.40 Uhr, bis 30. Oktober, 5 Uhr, statt. Dies hat auch Auswirkungen auf den Fahrplan.

 

So gibt es Fahrplanänderungen bei der Linie RB 20: Vom 23. Oktober, 0.40 Uhr, durchgehend bis 28. Oktober, 24 Uhr, fallen die Züge der Regionalbahnlinie RB 20 zwischen Aachen Hbf und Herzogenrath/Alsdorf-Annapark in beiden Richtungen aus. Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) ersetzen die Züge.

 

Am Sonntag, 29. Oktober, ganztägig, fallen die Züge der RB 20 zwischen Aachen und Herzogenrath in beiden Richtungen aus und werden durch SEV-Busse ersetzt. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.

 

Außerdem sind sie im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter ☏ 0180/6464006 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Mobil maximal 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien Bahn-Bau-Telefon unter ☏ 0800/5996655.

 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr um Verständnis gebeten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

Jubiläumsmesse in mystischer Form zelebriert

Jürgen Urth vor 40 Jahren zum Priester geweiht. Der Theolog e betont in Gottesdiensten traditionelle Seite des Katholizismus. Viele Gläubige feiern mit.

Foto: C. Hahn
Foto: C. Hahn

In Glaubensfragen zeigt er immer klare Kante: Pfarrer Jürgen Urth macht keinen Hehl daraus, dass er der konservativen bis traditionellen Seite des Katholizismus von Herzen und mit ganzer Überzeugung zugeneigt ist. Gläubige, die ähnlich orientiert sind, machen dankbar von diesem Angebot Gebrauch und besuchen gerne die Messen und Andachten in dem hoch über der Ecke Hostet-/Konrad-Adenauer-Straße gelegenen Gotteshaus. Da nimmt es denn auch kaum Wunder, dass die Kirche bei dem Hochamt zu Urths 40-jährigen Priesterjubiläum bis auf den letzten Platz gefüllt war.

 

Hunderte von Katholiken gaben dabei dem Jubilar die Ehre, bei der Eucharistiefeier ebenso wie nachher beim geselligen Beisammensein im Pfarrheim, dem Hubertushaus.

 

Schon vom musikalischen Rahmen her, für dessen Ausgestaltung Kantor Herbert Nell und die Kirchenchöre St. Marien und St. Gertrud aus Herzogenrath sorgten, strahlte der Gottesdienst eine große Pracht aus.

 

Die Art und Weise, wie Pfarrer Urth sowie seine Mitbrüder Dr. Guido Rodheudt und Jürgen Laß die Messe feierten, betonte besonders die mystische Form der Eucharistie – nicht mit dem Gesicht zum Volk, sondern am von Weihrauch umwölkten Hochaltar, ausgerichtet zum Tabernakel und das Allerheiligste fest im Blick.

 

Dass bei Urth und in Büsbach um ein überliefertes Verständnis von Kirche und Glauben geht, machte auch Festprediger Guido Rodheudt in seiner Ansprache klar. Als Vorbild für den Priester schlechthin stellte er seinen Zuhörern den heiligen Pfarrer von Ars, Jean-Baptiste Marue Vianney (1786-1859) , vor.

 

Den „Priester als Wegweiser zum Himmel“ stellte Rodheudt als Gegenentwurf zur Gegenwart dar: „Pfarreien leiden heute unter der Distanz der Gläubigen.“

 

Um das zu ändern brauche es Geistliche, die sich am Vorbild des heiligen Pfarrers orientieren: „Man ist Priester, um viele Seelen zu retten.“

 

Rodheudt, den Pfarrer Urth maßgeblich auf seinem Weg zum Priestertum begleitet hat, bescheinigte dem Jubilar, in diesem Sinn „der Kirche in Treue gedient“ zu haben.

 

Gerade da anderenorts der „Austausch säkularer Nettigkeiten“ und eine „dünne Suppe aus der Zeitgeistküche“ aufgetischt werde, habe Urth „treu der Lehre der Kirche“ gedient – und das „inmitten der Nebel des Irrtums“. Rodheudts Schlussbemerkung wies wieder ins Überzeitliche und schlug damit die Brücke zurück zum Pfarrer von Ars.

 

Was ihm im Glauben und im Priestersein Halt gibt, dokumentiert Urth im Rahmen der Liturgie mit einer einfachen Geste. Zusammen mit einem Messdiener entzündete er an der Marienstatue vor den Stufen zum Altar eine große Kerze – darauf ein Kelch, der für das Messopfer steht, und die schlichte Inschrift: „Dank an Maria“.

 

Da war sie wieder, die deutliche Ansage über das, was zählt und im Leben Halt gibt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

40 Jahre im Dienst der Senioren

Das Haus am Amselweg auf der Liester kann sein rundes Jubiläum feiern. Viele Gäste kommen zum Geburtstagsfest mit Blaskonzert und Kaffeetafel. Neuerungen werden angekündigt.

Foto: Christoph Hahn
Foto: Christoph Hahn

In der Kupferstadt gehört es schon längst zu den etablierten Institutionen im sozialen Bereich: das Seniorenzentrum am Amselweg auf der Liester. Und weil es den Bürgern inzwischen so sehr ans Herz gewachsen ist, fanden sich zum Geburtstagsfest der Institution viele Gäste ein. Der Anlass sollte entsprechend gefeiert werden: Das Seniorenzentrum konnte jetzt auf sein 40-jähriges Bestehen zurückblicken.

 

Zum Beisammensein rund um die Hüpfburg für die Kinder im Freien, aber auch zur Kaffeetafel nebst Blaskonzert der Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft oder den kölschen Liedern von „De Rebellen“, die im Foyer des Hauses vorgetragen wurden.

 

Mit großem Engagement bewirteten die Mitarbeiter des Zentrums rund um die seit 1. Oktober amtierende neue Leiterin Gabriele Makola die Gäste, darunter längst nicht nur Bewohner des Heiems und ihre Verwandten, sondern auch viele junge Familien aus der Umgebung des Zentrums, die den Weg zum Amselweg ebenfalls gefunden hatten.

 

Das Haus öffnen, Menschen zusammenführen – zumindest von daher war das Geburtstagsfest auf der Liester ein voller Erfolg, zumal es den Senioren eine willkommene Abwechslung zu ihrem Alltag bot. Gleichzeitig nutzte Gabriele Makola die Gelegenheit, sich mit ihrer Begrüßungsansprache Bewohnern und Gästen, darunter Bürgermeisterin Karina Wahlen, offiziell vorzustellen.

 

Erste Adressaten der Rede waren die Bewohner und Mieter der Appartements für das betreute Wohnen: „Ohne Sie wären wir Sänger ohne Publikum, denn sie sind unsere wichtigsten Kritiker.“

 

Das Zentrum sah die Chefin als gefestigt und zukunftstauglich an: „Auf die 40 Jahre können wir stolz sein! Das gilt umso mehr, wenn man auf die Trends im Gesundheitsmarkt blickt und wir Herausforderungen nicht scheuen und ein neues Sozialzentrum bauen lassen.“

 

Und noch einmal stimmte die Leiterin des Seniorenzentrums ihre Zuhörer ausdrücklich auf die bevorstehenden Änderungen ein: „Schon bald, in nur wenigen Monaten, stehen Veränderungen an, und wir ziehen in ein neues, komplexeres Sozialzentrum um, in dem nicht nur die stationäre und die ambulante Pflege angeboten werden.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Di

17

Okt

2017

Medizinische Geräte aus früheren Jahrhunderten

Ausstellung im Museum Zinkhütter Hof eröffnet.

Foto: Andreas Röchter
Foto: Andreas Röchter

Die Medizin macht (in vielfacher Hinsicht) atemberaubende Fortschritte. Doch die Grundlagen aktueller Forschung und Weiterentwicklungen wurden in früheren Jahrhunderten und Jahrzehnten gelegt. Einen sehenswerten Rückblick bietet nun eine durch den neu formierten Arbeitskreis „Rheinisches Medizin- und Pharmaziemuseum in spe“ konzipierte und von Hartmut Kleis sowie Karl-Heinz Oedekoven initiierte Ausstellung in der ehemaligen Direktionsvilla des Museums Zinkhütter Hof.

 

Die Schau wurde am Sonntag im Rahmen des „2. Stolberger Gesundheitstags“ eröffnet. Mehr als 2000 Exponate und Gerätschaften aus der Geschichte der Medizin-, Pharmazie- und Labortechnik sind, auf drei Räume verteilt, in Zukunft jeden Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr im Zinkhütter Hof zu betrachten. Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro.

 

„Eine Sammlung, die wunderbar zur historisch geprägten Grundidee des Industriemuseums passt“, erklärt Karl-Heinz Oedekoven, der die Präsentation der Exponate aus Medizin, Pharmazie und Laboratorien durch die von ihm ins Leben gerufene Serie „in memoriam“, in der seit 2013 innerhalb von Wechselausstellungen Kunstwerke verstorbener Künstler aus der Region zu sehen sind, ergänzt. So werden ab dem 12. November Arbeiten von Karl Fred Dahmen und Fritz Martin gezeigt werden. „Spiritus rector der Ausstellung ist aber Hartmut Kleis, der als Apotheker seit seiner Studienzeit Exponate aus der Medizin- und Pharmaziegeschichte gesammelt hat und sie hier nun zu einer für den Besucher beeindruckenden Gesamtübersicht zusammenstellte“, betont Karl-Heinz Oedekoven. Der Kunstexperte hofft auf zahlreiche Ausstellungsbesucher und weitere Mitstreiter im Arbeitskreis.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

Rathaus

52220 Stolberg

www.tim-gruettemeier.de
tim.gruettemeier@stolberg.de
Telefon: 02402 / 13-200
Fax: 02402 / 13-222

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