Runder Geburtstag: Ein Jahrhundert in Stolberg

Bei Elisabeth Buschmann in Süssendell gibt es heute Grund zu Feiern. Die Seniorin begeht ihren 100. Geburtstag.

Foto: A. Buchbinder
Foto: A. Buchbinder

Auf ein ganzes Jahrhundert Lebenszeit wird Elisabeth Buschmann am Samstag zurückblicken können, denn an diesem Tag feiert sie ihren 100. Geburtstag.

 

Begehen wird die Urstolbergerin, die bis zum Alter von 85 Jahren in der Enkereistraße im Schatten der Burg gewohnt hat, diesen außergewöhnlichen Ehrentag im Rahmen einer von ihrem Sohn, Herbert Buschmann, organisierten Feier. Dabei sein werden neben ihrer Familie auch alle Mitarbeiter und Bewohner des Haus fünf im Süssendeller Seniorenzentrum, wo sie seit Mai diesen Jahres wohnt und, so Herbert Buschmann, „sehr gut betreut wird“.

 

Das Erreichen einer langen Lebensdauer liegt bei Elisabeth Buschmann in der Familie. So erreichte bereits ihr Vater ein Alter von neunzig Jahren und auch ihre sechs Geschwister erfreuten sich einer langen Lebenszeit. Jetzt jedoch ist sie die Letzte und das lässt sie auch schon einmal sehr nachdenklich werden.

 

Zurückschauend kann die gelernte Büglerin sagen, dass ihr Leben bestimmt war von viel Arbeit. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges teilte sie das Schicksal vieler Frauen dieser Zeit, sich und ihr Kind alleine durchbringen zu müssen. Für Elisbath Buschmann dauerte diese Durststrecke jedoch noch weit über das Kriegende hinweg an, da ihr Mann einige Jahre in russischer Gefangenschaft verbringen musste.

 

Zurück in der Heimat baute der gelernte Tischler aus Holzresten erst einmal Möbel für seine kleine Familie und man machte sich mit einer Wäscherei selbstständig. „Hier musste auch ich als Kind schon mit ran“, erinnert sich der Sohn schmunzelnd, „und im Sommer war das oft alles andere als angenehm.“ Auf 250 Hemden pro Woche, ohne die übrige Wäsche, brachte die fleißige Geschäftsfrau es und „bügeln konnte sie mit links und mit rechts“ erzählt Herbert Buschmann und schaut seine Mutter liebevoll an.

 

Ihren Ruhestand musste die Jubilarin alleine verbringen, denn ihr Mann verstarb bereits im Jahr 1985. Glücklich schätzt sie sich über die Unterstützung ihres Sohnes, der immer für sie da ist und ihr hilft. Ihm kann sie in jeder Situation bedenkenlos mit den Worten auf Stolberger Platt „wenn de et saess“ zustimmen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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