Rathausstraße: Der Oktober ist nicht gesichert

Weiter Ungewissheit über die Fertigstellung des Straßenneubaus. Nun erschweren Veranstaltungen den Terminplan.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Bei dieser Antwort verschlägt es den Politikern nach mittlerweile dreistündiger Sitzung fast die Sprache: „Den Oktober kann ich nicht bestätigen“, sagt der Technische Beigeordnete Tobias Röhm auf Nachfrage von Rolf Engels (SPD). Dem fällt im Ausschuss für Stadtentwicklung die Kinnlade herunter. Entsetzt drein schauen die Kollegen von der CDU in den Nachbarbänken. Der von der Verwaltung zugesagte Fertigstellungstermin des laufenden Umbaus der Rathausstraße steht in den Sternen.

 

Dabei hatten Verwaltung und Tiefbauunternehmen zuletzt im Juni heftige Prügel wegen der Langsamkeit des Ausbaus bezogen. Die vorgebrachten Erläuterungen der Ursachen konnten kaum die erbosten Anlieger und Geschäftsleute beruhigen. Bis Ende Juli sollte der Abschnitt zwischen Schellerweg und Steinfeldstraße fertiggestellt sein. Das Versprechen wurde eingehalten.

 

Aber avisiert wurde zugleich eine Vollendung des Abschnittes zwischen Steinfeldstraße und Kaiserplatz bis Mitte / Ende Oktober – diesen Jahres. Bis dahin bleiben maximal sieben Wochen.

 

Nach den zweiwöchigen Bauferien wurden am 20. August die Arbeiten wieder aufgenommen. Derzeit wird noch immer das Pflaster auf der östlichen Straßenseite verlegt, deren Randsteine vor den Bauferien bereits gesetzt waren. Es fehlt nicht nur die halbseitige Deckschicht der Rathausstraße, sondern vor allem noch der komplette Ausbau der westlichen Straßenseite. Und welche Rolle unbekannte und verhedderte Leitungen von Versorgungsträgern auf der Zeitachse spielen können, das hatten die Tiefbauer bereits im Juni in den düstersten Farben „auf den Asphalt“ gemalt. Jedenfalls ist der weitere Zeitplan heute noch immer unkalkulierbar, berichtet die Verwaltung im Ausschuss. Und erntet damit erneut Schelte. Die Pflasterarbeiten hätte während der Bauferien ein Subunternehmen längst erledigen können, meint Rolf Engels. Dafür müsse man aber erst einmal einen Subunternehmen finden, kontert die Verwaltung. Das habe nicht geklappt. „Wir stehen täglich im Kontakt, um die Arbeiten zu optimieren“, sagt Tobias Röhm. Das Bauunternehmen bemühe sich redlich.

 

Als problematisch erweisen sich dabei in diesen Wochen die vielen Festivitäten, die auf dem Kaiserplatz durchgeführt werden: Stolrun, Stadtparty, Weinfest. Auf sie müsse Rücksicht genommen werden. So könne beispielsweise der Einmündungsbereich zum Kaiserplatz nicht aus einem Guss, sondern nur in drei Abschnitten erstellt werden.

 

„Es wäre fatal, wenn wir nun den erbosten Betroffenen sagen müssen, dass der Oktober-Termin nicht gehalten werden kann“, befindet Engels. Stadt und Unternehmen täten ihr Bestes, versichert indes die Verwaltung.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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