Holzarbeiten auf Film und zum Anfassen

Museumssägewerk: Zum zehnjährigen Bestehen präsentiert der Förderverein seine neue Medienstation.

Foto: M. Polat
Foto: M. Polat

Mit Bemerkungen wie „Das ist neu, oder?“ und „Richtig schön“ bestaunten die Besucher am vergangenen Samstag eine neue Sitzgruppe am Eingang des Museumssägewerks am Forsthaus in Zweifall. Von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Museumssägewerks wurde ihnen dann erklärt, dass die neue Bank mit Überdachung, bei der ein Anstrich noch fehlt, neben der bekannten langen Holzbank vor dem Museum Wanderer zum Pause machen, essen und trinken einladen soll. Die Besonderheit dieser Bank sei, dass sie aus Weißtanne statt aus Fichte hergestellt worden sei: In Zweifall gebe es wenige Weißtannenbestände, dennoch will Robert Jansen intensiver damit arbeiten: „Die Hitze hat gezeigt, dass es wichtig ist, mehrere Standbeine zu haben“, erklärte der Vorsitzende des Fördervereins.

 

Die Sitzgruppe war nicht die einzige Neuigkeit, die Jansen und sein Team an diesem Nachmittag den Besuchern präsentieren konnten. Der Förderverein des Museumssägewerks in Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen feierte sein zehnjähriges Jubiläum mit der Einführung einer neuen Medienstation:

 

Der Bildschirm mit Knöpfen zum Selbstdrücken befindet sich im Ausstellungsraum, wo alte und handgetriebene Motorsägen, Splittersammlungen von Weltkriegsbomben in Holzstücken sowie Fotos vom Holztransport mit Pferden die Besucher in eine vergangene Zeit versetzen. Im Vorführraum mit der Bandsäge und dem Gatter, wo eigens für die Jubiläumsveranstaltung eine Leinwand mitsamt Beamer aufgebaut wurde, empfing Jansen die Gäste, die es sich auf den Bänken bequem machten.

 

Drei der fünf Kurzfilme, die Besucher sich in der Medienstation ansehen können, wurden auf der Leinwand präsentiert. Die Idee zu dem Projekt sei zusammen mit dem Landschaftsverband Rheinland als Förderer entstanden: „Wir haben sechs Filmtage mit einem Kamerateam gefördert bekommen und herausgekommen sind fünf verschiedene Kurzfilme“, erklärte Jansen.

 

Den Besuchern der Jubiläumsveranstaltung wurden die Filme „Holzfällen früher und heute“, „Holzverarbeitung in regionalen Sägewerken“ und „Rundes Holz wird eckig“, in dem die Gatter- und Bandsäge zum Einsatz kommen, gezeigt. Hierbei erhielt das Publikum durch die Forstwirte, Auszubildenden, ehrenamtlichen Mitarbeiter im Zweifaller Museumssägewerk und die Mitarbeiter zweier regionaler Sägewerke in den Filmen viele Informationen rund um das Thema Holz: Als beste Güteklasse wurde beispielsweise das A-Holz benannt, allerdings stehe in dieser Region lediglich B-Holz zur Verfügung.

 

Zwar waren die Inhalte auf der Leinwand durch die starke Sonneneinstrahlung nicht immer gut erkennbar, aber dafür nutzten die Gäste der Jubiläumsveranstaltung nach der Vorführung die Gelegenheit, sich die zwei weiteren Filme an der Medienstation selbst anzusehen: Interessierte konnten sich über das Multitalent Wald, der vielfältig in seinen Funktionen wie der Holzlieferung, der Erholung und dem Bodenschutz ist, und über das Arbeiten im Wald im Allgemeinen informieren.

 

Die Intention hinter der Medienstation sei, dass jeder Besucher des Museumssägewerks das Gatter im Einsatz erleben könne, und zwar auch zu den Zeiten, zu denen das Gatter nicht vorgeführt werde. „Denn die Maschinen laufen nur jeden dritten Samstag im Monat“, erklärte Jansen.

 

Zur Premiere des längeren und zusammenhängenden Films „Bäume, Menschen, Sägen – Arbeitswelt Forst“, in dem die Drehorte aus den Kurzfilmen noch einmal auftauchen sollen, lädt der Landschaftsverband Rheinland für Montag, 24. September, um 19 Uhr in das Museum Zinkhütter Hof ein.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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