Experiment fährt Besucherrekord ein

20 600 Menschen strömen zu den Kurpark Classix. Rodger Hodgson und Sinfonieorchester bestreiten tolles Finale.

„It’s Raining Again ...“. Von wegen. Während die unverwechselbare Falsettstimme von Supertramps Roger Hodgson zu den Klängen des Sinfonieorchesters am Dienstagabend die Ohren des Publikums auf Tribüne und Wiese verwöhnt, wird backstage strahlend Bilanz gezogen. Alles trocken: Sechs Konzerte an fünf Tagen bei den Kurpark Classix 2018, das gab es noch nie. Und selbst ohne das mittlerweile dritte Gastspiel von Hodgson und seinen berühmten Klassikern „Dreamer“, „Give a Little Bit“ und „The Logical Song“ in der Kaiserstadt sind dieses Jahr bereits 17 300 Musikfans in den Kurpark geströmt. 2500 zur „Night at the Opera“ mit Startenor Rolando Villazón, 5500 zur Band Revolverheld, die ihre Pop-Konzerte genauso wie Clueso (5400) ohne Sinfonieorchester meisterten; dazu 2300 Kinder und Eltern beim Familienkonzert „Malte geht baden“ und vergleichsweise bescheidene 1600 allerdings restlos begeisterte Zuhörer beim Klassikhöhepunkt „Last Night“ mit dem neuen Generalmusikdirektor Christopher Ward. Gestern sattelte man noch einmal 3300 Supertramp-Jünger obendrauf – ergibt insgesamt 20 600 Menschen, die ein Ticket für die Kurpark Classix lösten. Rekord.

 

„Dieses Ergebnis ist sensationell. Ich freue mich sehr, dass unser Experiment – erstmals fünf Konzerttage und sechs Konzerte – aufgegangen ist“, sagt Veranstalter Christian Mourad. „Wir hatten durchaus im Vorfeld die Befürchtung diskutiert, dass sich die einzelnen Konzerte gegenseitig Konkurrenz machen und dadurch die Zuschauerzahlen rückläufig werden könnten. Das ist zum Glück nicht eingetreten. Nach meinem Eindruck hatten wir sowohl bei den reinen Pop-Konzerten als auch bei den Auftritten unseres sagenhaften Sinfonieorchesters sehr unterschiedliches Publikum im Kurpark. Da war alles dabei: für Klassik-Puristen und Popfans“, erläutert Mourad.

 

Während fast 11 000 Musikfans Revolverheld und Clueso ohne das Sinfonieorchester sahen, kommt das herausragende Orchester des Theaters Aachen bei vier Auftritten auf insgesamt 9700 Klassikliebhaber. „Das ist sehr ausgewogen. Auf die Mischung kommt es an. Das gilt für die künstlerische Seite genauso wie für die wirtschaftliche Kalkulation. Dieser immense Aufwand, aus dutzenden Lkw-Ladungen mit zig Tonnen Technik und Ausrüstung den Kurpark in eine Openair-Konzertarena zu verwandeln, ist ohne entsprechenden Publikumszuspruch und verlässliche Sponsoren nicht zu stemmen“, sagt Mourad.

 

Am meisten freut sich der Organisator – und sein Kooperationspartner Theater Aachen – über die einzigartige Atmosphäre, die auch dieses Jahr wieder zwischen den gewaltigen Eichen und Platanen durch den Park an der Monheims-allee wehte. Beim gestrigen Auftritt von Roger Hodgson stellt sich das Picknick-Flair von Anfang an ein. Viele haben Decken, Stühle, manche sogar Tische und Kerzenleuchter mitgebracht. Man macht es sich nett auf der Wiese. Zauberhaft gemütlich. Mit Käsehäppchen, Salaten, Wein und anderen kulinarischen Köstlichkeiten. Dazu perlen Supertramps edle Songs – viele auch aus der Feder von Roger Hodgson – samtweich aus den riesigen Boxentürmen hoch oben neben der zwölf Meter hohen Showbühne. Nur Grillen bleibt tabu. Entsprechende Nachfragen habe es aber tatsächlich von Zuschauerseite schon gegeben, heißt es.

 

Hodgson selbst, durchaus gesundheitsbewusster Asket, bevorzugt hinter der Bühne übrigens eher Obst, Gemüse und Soja-Joghurt. Kraft braucht er jedenfalls an diesem Konzertabend. Das jubelnde Publikum verlangt am späten Abend etliche Zugaben.

 

Im kommenden Jahr 2019 beginnen die Kurpark Classix – wie gewohnt eine Woche nach dem Ende der Sommerferien – am 30. August. „Bis dahin hoffe ich, dass möglichst viele Besucher der Kurpark Classix nach der genialen Premiere des neuen Aachener Generalmusikdirektors Christopher Ward auch den Weg zu den Vorstellungen im Theater Aachen finden – und natürlich zu den Sinfonie-Konzerten“, sagt Mourad. Ward jedenfalls habe schon betont, wie hoch – auch in künstlerischer Hinsicht – er die Auftritte des Sinfonieorchesters bei den Kurpark Classix unter freiem Himmel einordnet. Zumal das Wetter buchstäblich mitspielt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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