Aufsteiger freuen sich auf Herausforderung

Die Erste Handballherrenmannschaft des Stolberger SV möchte sich in der Verbandsliga im Mittelfeld der Tabelle etablieren.

Foto: L. Ebersbach
Foto: L. Ebersbach

Nachdem der Aufstieg der Handballer in die Verbandsliga recht frühzeitig fest stand, konnten sich die Verantwortlichen beim Stolberger SV bereits zu Frühjahrsbeginn um die Vorbereitungsplanung und um mögliche Neuzugänge bemühen. Denn trotz der souveränen Saison in der Landesliga war der Aufstieg auf nur wenige Schultern verteilt, da man nach drei Abgängen und zwei komplizierten Verletzungen kurz vor Saisonbeginn nur noch zehn Feldspieler im Kader hatte, die dann die Liga dominiert haben.

 

Für eine Verbandsligasaison musste in der Kaderbreite deutlich nachgebessert werden, ohne jedoch die Linie zu verlassen. Nach dem Abgang von Simon Müller nach Eschweiler, konnten mit Miguel Lozano (20), Felix Richter (23), beide HC Weiden, und Sebastian Wolf (28), VFR Übach-Palenberg, drei Akteure gewonnen werden, die mit dem nach Kreuzbandriss wieder genesenen Tim Heister den Kader komplettieren.

 

„Wir haben uns gezielt nach Verstärkungen umgesehen, die positionsspezifisch, menschlich und von ihrer Spielweise her möglichst perfekt zu uns passen. Darüber hinaus war uns auch die Identifikation mit dem Verein und den Fans wichtig. Wir benötigten mit Sebi Wolf noch einen etwas erfahreneren Spieler, der auch mal in engen Situationen die Übersicht behält“, zeigt sich SSV-Trainer Bernd Schellenbach von seinen Neuzugängen begeistert.

 

Zusätzlich werden die beiden Talente Marc Sven Meurers (16) und Julian Lentz (17) an die Mannschaft herangeführt. Beide konnten in Testspielen und in Trainingseinheiten bereits ansprechende Leistungen abrufen und stehen für den grundsätzlichen Weg des SSV.

 

Insgesamt verfügt das Team nun über zwölf Spieler, die ihre handballerischen Wurzeln in Stolberg haben (auch Lozano und Wolf), nur vier Akteure kommen aus dem unmittelbaren Umland, wobei Tamino Kleinhöfer und Holger Dahmen jeweils vor zwei Jahren aus der Kreisliga zum Team stießen.

 

„Wir locken keine fertigen Spieler anderer Clubs, sondern suchen, wenn wir den Bedarf nicht aus den eigenen Reihen decken können, nach jungen Talenten, die bei und mit uns den nächsten Schritt machen wollen. Hierbei steht die Förderung und die Integration eigener Nachwuchsakteure immer im Vordergrund “, so Ekki Meurers, Vorsitzender des SSV.

 

Damit dies gelingt, greifen die Jugendteams ab der B-Jugend, die Zweite Herrenmannschaft und das Verbandligateam auf eine handballerische Grundkonzeption zurück, die auch alters- und leistungsspezifisch umgesetzt wird, so dass der Wechsel von der Jugend- in den Seniorenbereich erleichtert wird, da die Nachwuchsspieler auch schon frühzeitig bei den passenden Seniorenteams mittrainieren können.

 

„Viele Vereine wollen das so realisieren, doch fehlen da teilweise Bereitschaft, Strukturen und Geduld. In Stolberg passiert dies jedoch tatsächlich, wie man an der Gesamtentwicklung ablesen kann. Wir operieren langfristig und kooperativ im Verein und auch mit der Stadt Stolberg. Erst der jetzige Zustand den wir gemeinsam intern wie extern, gerade auch mit der Stadt erarbeitet haben, ermöglicht uns eine konzentrierte und ausbildungsgerechte Jugendarbeit. So entwickeln sich in der Region, bei den Zuschauern und Sponsoren eine Verbundenheit und eine Art Stolberg-Gefühl“, so Meurers.

 

Für die Verbandsligasaison scheint der SSV also gut gerüstet, denn bislang kam man ohne Verletzungen durch die Vorbereitung. „Die Jungs haben super mitgezogen und trainiert. Die Arbeit von unserem Physio Christian Bünten ist, wie bereits in der letzten Saison, eine große Stütze. In der neuen Liga wollen wir uns als Team und individuell weiter verbessern und vor allem bei Heimspielen unsere Punkte holen, um uns im Mittelfeld der Liga zu etablieren. Mit dem Abstieg haben wir hoffentlich nichts zu tun, und für die vorderen Plätze wird unserer immer noch jungen Truppe einiges fehlen“, beschreibt der Coach die Zielsetzung.

 

So freuen sich alle im Verein besonders auf die vielen Derbys in einer regional attraktiven Liga, in der die Jungs vom SSV erst einmal ihren Platz finden müssen.

 

Der Kader des Stolberger SV

  • Tor: Yannick Töws, David Schornstein, Marc Sven Meurers (Jugend)
  • Feld: Holger Dahmen, Kai Frauenrath, Joshua Frauenrath, Sebastian Wolf, Felix Richter, Daniel Sanft, Miguel Lozano, Tim von der Stein, Max Schlotterhose, Tamino Kleinhöfer, Tim Heister, Karsten Kilburg, Julian Lentz (Jugend)

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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