Die Premiere ist ein großer Erfolg

Veranstalter Stefan Hanrath erfährt eine sehr positive Resonanz zum ersten „Stolrun“. Details optimieren, aber Konzept ist stimmig. Stolbergs schöne Seiten entlang der Strecke gezeigt.

„Tourismus lebt von Inszenierung und Eventisierung. Mit zugkräftigen Veranstaltungen können neue Kontakte und Erstbesuche erzeugt werden. Dazu soll der bereits einmal realisierte Extremlauf „Coppermen‘s Hell“ in Stolberg reaktiviert und professionalisiert werden. Extremsportarten und entsprechende Events erfreuen sich großer Beliebtheit. Neben den Sportlern reisen oft auch Freunde, Bekannte und Verwandte mit an – mit entsprechenden direkten positiven Auswirkungen auf den touristischen Umsatz“: Das steht in dem im vergangenen Jahr fortgeschriebenen Tourismus-Konzept der Kupferstadt. 1996 fand hier erstmals ein „Coppermann‘s Hell“, ausgerichtet unter Federführung der Leichtathletikgemeinschaft Stolberg, statt – mit 16 Kilometer Strecke und rund 200 Teilnehmern.

 

Am Sonntag folgten bei der neu konzeptionierten Wiederholung rund 1200 Starter nebst zahlreichen Zuschauern aus Nah und Fern dem Ruf in die Kupferstadt. Die Alsdorfer Hanrath Event GmbH mit Heimat im Cinetower hat die Veranstaltung professionalisiert, mit der „Kids Mile“ und dem „Family Run“ der schwierigen „Coppermen‘s Hell“ zwei familientaugliche Läufe zur Seite gestellt. Und siehe da: Die Premiere wurde zum Großereignis, fast ausschließlich zufriedene und glückliche Gesichter sah man im Ziel. Und auch Stefan Hanrath strahlt: „Für die Premiere bin ich sehr zufrieden“, sagt der Cheforganisator: „Das Wetter war gut, die Teilnehmer begeistert, die Stimmung bestens.“ Events vom Weihnachtsmarkt bis zu Disko, von einer kleinen Tagung bis zum großen Congress nebst Catering zählen zum Alltag. „Der Stolrun war für uns wie für die Stadt etwas Neues“, sagt Hanrath. Naturgemäß hat er nach der Premiere eine Liste mit Dingen, die „hinter den Kulissen noch verbessert werden können“. Da fehlte bei einem Lauf ein Einweiser, so dass Teilnehmer in die falsche Richtung unterwegs waren. Da ist die Zeit sehr knapp, um Hindernisse auf den Straßen im Stadtkern aufbauen zu können, weil das erst am Morgen des Laufes erlaubt ist. Und da bleiben viele kleine Dinge, die man aus der gesammelten Erfahrung beim nächsten Mal perfekter machen kann. Beispielsweise das Schlusshindernis, vor dem zum Ende hin sich die Aktiven stauten. „Selbst dabei war die Stimmung bestens“, so Hanrath, der von allen Seiten eine „sehr positive Resonanz“ erfuhr.

 

Vergleichbar war die Resonanz der Teilnehmer gegenüber unserer Zeitung. Wenn die Stimmen auch statistisch gesehen nicht repräsentativ waren, so waren die Gesprächspartner durchweg sehr zufrieden, hatten kleine Anregungen im Detail und würden beim nächsten „Stolrun“ wieder mit von der Partie sein. Aktive prophezeiten bereits weiter steigende Teilnehmerzahlen.

 

Und immer wieder präsentierte der „Coppermen‘s Hell“ auf seiner Strecke Einblicke in einige der schönsten Ecken Stolbergs. Die Herausforderungen der verwinkelten Gassen können die Läufer nun vermutlich besser abschätzen als viele Einheimische. Und der Blick von der Anhöhe hinter dem Burgholzer Hof über die Talachse auf Büsbach und die Liester zählte zu den wirklich imposanten Aussichten.

 

Ist der nächste „Stolrun“ im nächsten Jahr zum September-Start schon gebucht? Spontan würde Stefan Hanrath Ja sagen. Aber vor der Zusage steht die Analyse, denn solch eine Großveranstaltung hat auch eine finanzielle Seite, die abgerechnet sein will. Zudem soll noch mit der Stadt und den Tourismuskonzept-Autoren das Event bilanziert werden. „Aber vom Gefühl her, würde ich sagen, dass der zweite ,Stolrun‘ im nächsten Jahr folgt.“

 

Und im Tourismuskonzept ist im Kapitel „nachhaltige Funktion“ nachzulesen: „Die Veranstaltung selbst kann sich verstetigen und zu einem Fixpunkt im Sport-Jahres-Kalender werden.“

 

Und auch Tourismusdezernent Robert Voigtsberger, der selbst mitlief, ist optimistisch: „Ich bin relativ sicher, dass die Veranstaltung weiterleibt.“ Die Teilnehmerzahlen, die Stimmung vor, während und nach dem Lauf sprechen dafür. „Es war eine tolle Veranstaltung“, so der Erste Beigeordnete weiter, „und ein tolles Erlebnis“.

 

Analysiert werden soll in diesen Tagen noch, woher die Teilnehmer stammten. Denn das Event rund um Sport und Spaß ist eines der Kernthemen im neuen Tourismuskonzept der Stadt.

 

Tourismuskonzept zur Zukunft des „Stolrun“

  • „In Kombination mit dem Laufevent kann als Abendveranstaltung und wichtiger Anker für die Verlängerung der Aufenthaltsdauer der Läufer und ihrer Familien in der Stadt ein gastronomischer Event entwickelt werden. Ein Street-Food-Festival in der Altstadt – von den ansässigen Gastronomen bespielt und um externe Anbieter ergänzt – unter dem Arbeitstitel „Coppermens‘ Kitchen“ dient als Ideenbasis.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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