Politisch-historische Bildung gegen Populismus

Das Bildungsbüro setzt auf einen neuen Themenschwerpunkt und will die Erziehung zur Demokratie stärken.

Gibt es Antworten auf gesellschaftliche Trends wie Populismus oder Extremismus? „Eines ist auf jeden Fall wichtig: Dass Kinder und Jugendliche sich intensiv mit Geschichte und Politik auseinandersetzen können, und zwar nicht nur in der Theorie“, sagt Steffen Mingenbach. Er arbeitet seit Juni im städteregionalen Bildungsbüro und seine Themen sind historisch-politische Bildung, Demokratieerziehung und Erinnerungskultur.

 

Das Ziel ist, Partnerschaften zwischen Kitas, Schulen, Offenen Türen und außerschulischen Lernorten zu stärken. Mingenbach ist Ansprechpartner für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Bildungsanbieter, die Projektpartner suchen oder Beratung brauchen. Dabei arbeitet das Bildungsbüro mit erfahrenen Partnern in der Region zusammen, zum Beispiel mit Volkshochschulen, Museen, Stadtarchiven und der RWTH Aachen. „Wir wollen in erster Linie das bestehende Netzwerk von Bildungsorten stärken und ausbauen. Es gibt bereits viele erfolgreiche Bildungspartnerschaften“, betont Steffen Mingenbach. „Von dem, was dort gut läuft, können andere lernen.“ Bei einem ersten Treffen hat er die Anregungen von Bildungsanbietern aus der Region für weitere Schritte gesammelt. Weitere Termine sollen folgen.

 

Mit dem neuen Themenschwerpunkt „Erinnerungskultur und historisch-politische Bildung“ stärkt das Bildungsbüro die Demokratiebildung für Kinder und Jugendliche in der Städteregion. Passgenaue und regionale Angebote sollen das Demokratiebewusstsein und das Interesse an der Mitgestaltung in der Gesellschaft fördern. Ein Beispiel dafür, wie theoretisches Wissen und das Erleben vor Ort zusammenkommen: Der Internationale Platz Vogelsang IP steht heute für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander. Dennoch kann man hier erleben, wie „Herrschaftsarchitektur“ aussieht und warum sie für Menschenverachtung und Überheblichkeit steht. Nehmen Jugendliche das Thema Nationalsozialismus in der Schule durch, kann ein Besuch von Vogelsang IP den Unterricht bereichern.

 

Steffen Mingenbach ist telefonisch unter 0241/5198-4303 zu erreichen oder E-Mail an steffen.mingenbach@staedteregion-aachen.de.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

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Telefon: 0241 / 470 71 70
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