Heinrich-Böll-Platz wird wach geküsst

Vorentwurf des Planungsbüros soll mit Bürgern diskutiert werden. Oberstolberger Markt einheitlich gestalten.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Der Willy-Brandt-Platz und die angrenzende Zweifaller Straße sind offiziell das letzte Projekt, das im Rahmen des Entwicklungskonzeptes Talachse Innenstadt eine neue Gestaltung erhält.

 

Doch was wäre der Oberstolberger Markt, wenn man den Heinrich-Böll-Platz außen vorlassen würde? Er soll wie aus einem Guss der Neugestaltung folgen – quasi als erstes Projekt der Integrierten Handlungskonzeptes für die Berg- und Talachse, das sich nahtlos anschließen soll an die Vorhaben zur Wiederbelebung Stolbergs. Entsprechend hatten sich Planer und Bürger bereits bei den Entwürfen für den Willy-Brandt-Platz Gedanken gemacht, wie der Heinrich-Böll-Platz in die Aufwertung einbezogen werden kann.

 

Ein erster Vorgriff auf die zukünftige Gestaltung ist bereits mit der Entscheidung zur ersten Ausbaustufe des Oberstolberger Marktes gefallen. Die in die Innenstadt führende Bushaltestelle soll vor den Heinrich-Böll-Platz verlegt werden, wobei die Fahrbahn der Zweifaller Straße wie in ihrem weiteren Verlauf nach Norden niveaugleich gepflastert werden soll.

 

Erste Skizzen aus dem vergangenen Sommer sahen auf dem Platz vor dem Restaurant „Deux Ponts“ die Möglichkeiten einer Außengastronomie mit einem zentralen Platzbaum vor.

 

Zwischen der Brücke zum Restaurant sowie der zu Tierärztin, Rechtsanwälten und Kita Zauberkiste sollen Hecken einen locker geordneten Parkplatz mit insgesamt 29 Stellplätzen abtrennen und so eine gewissen optischen Schutz übernehmen. Hecken sollen zudem für einen kleinen Freiraum zwischen Parkflächen und der Bachufermauer sorgen, so dass die Vicht etwas greifbarer wird.

 

Das von der Stadt mit dem Oberstolberger Markt beauftragte Büro scape Landschaftsarchitekten ist mittlerweile dabei, seine ersten Gedanken zu überarbeiten und wird in Kürze einen Vorentwurf präsentieren.

 

Der Platz soll den Anforderungen als zentraler Ankunfts- und Verknüpfungspunkt und als eine ansprechende Verbindung in die historische Altstadt gerecht werden.

 

Diesen Vorentwurf will die Verwaltung dann öffentlich vorstellen und mit den Bürgern diskutieren, die ihre Kritik und Anregungen in die Planungen einbringen sollen.

 

Dazu greift die Verwaltung das bis dato erfolgreiche Instrument der Planungswerkstatt zum Heinrich-Böll-Platz auf. Die Werkstatt findet statt am Donnerstag, 20. September, um 18 Uhr im kleinen Sitzungssaal (Raum 143) des Rathauses. Die Anregungen aus dieser Versammlung sollen am Ende in die weiteren Detailplanungen einfließen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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