Die Malteser suchen freiwillige Helfer

Marie-Theres Kurr ist das Gesicht der neuen Kampagne.

Foto: A. Steindl
Foto: A. Steindl

Warten kann sehr lehrreich und spannend sein. Zumindest dann, wenn man diese vermeintlich sinnfreie Zeit so angeht, wie Marie-Theres Kurr es getan hat.  Nach der Schule wollte sie eigentlich Medizin studieren, und weil das nur selten ohne Wartezeit geht, entschied sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den Aachener Maltesern. Nun ist sie das Gesicht der Aktion „Gut für dich – wertvoll für andere“, die noch mehr ihrer Altersgenossen die Ausbildung zum Rettungssanitäter schmackhaft machen soll.

 

Das geschieht nicht ohne Grund, denn ab dem 1. Oktober wird der Malteser Hilfsdienst die Rettungswachen in Simmerath, Baesweiler, Roetgen und Höfen neu besetzen. Damit steige auch die Zahl der Ausbildungsplätze für Freiwilligendienstler von bislang zehn auf 25 Stellen an, erklärt der Malteser-Kreisgeschäftsführer, Axel Rottländer. Die Kosten für die Ausbildung zum Rettungssanitäter werden dabei vollständig von den Maltesern übernommen, um die Attraktivität insbesondere für junge Bewerber zu erhöhen, betont er.

 

Dabei wollten sich die Verantwortlichen aber nicht weiter darauf verlassen, dass Schulabgänger nur vom Hörensagen oder rein zufällig auf dieses Angebot stoßen. „Wenn man das Ziel hat, die jüngere Generation zu erreichen, dann braucht es dazu auch eine andere Ansprache, um sie für einen Freiwilligendienst zu ermutigen“, sagt Wolfgang Heidinger, Geschäftsführer der Malteser Diözese Aachen. Und mit Marie-Theres Kurr, die vor kurzem ihr FSJ abgeschlossen hat, war dann auch schnell die geeignete Person dafür gefunden, die von ihren eigenen Erfahrung berichten kann. „Nach der Schule beginnt ja für viele erst das richtige Leben, da kann eine solche Aktion dabei helfen, die Entscheidung, in welche Richtung es gehen soll, in die eigene Hand zu nehmen“, sagt sie.

 

Ein Weg, der bei den Maltesern in unterschiedliche Richtungen gehen kann. Neben den Krankentransporten und dem Rettungsdienst, wo Freiwilligendienstler hauptsächlich eingesetzt werden, können sich diese auch für den Hausnotruf, den Fahrdienst, als Zentralist oder zum Erste-Hilfe-Ausbilder qualifizieren lassen.

 

Dabei sind es nicht allein die praktischen Erfahrungen, die diese Zeit so wertvoll machen, wie Kurr erzählt. So hätten die Einblicke in die Arbeit der Sanitäter und Ärzte bei ihr zu der Einsicht geführt, dass das Medizinstudium vielleicht doch nicht das Richtige für sie sei – stattdessen suche sie nun nach einem Jura-Studienplatz. Den Maltesern, so betont sie aber, wolle sie auch weiterhin als Ehrenamtliche treu bleiben.

 

Für Unter-27-Jährige ist ein Freiwilliges Soziales Jahr möglich, für ältere Interessenten ein Bundesfreiwilligendienst. Voraussetzungen: Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt sein, Führerschein Klasse B besitzen und Fahrpraxis haben. Der Dienst wird mit 450 Euro und Fahrtkostenzuschuss vergütet. Freiwilligenplätze und Ansprechpartner sind auf der Webseite der Kampagne zu finden.

 

Im Internet:

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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