Der „stille Arbeiter“ hinterlässt Spuren

Kreisbrandmeister Bernd Hollands erhält zum Abschied hohe Auszeichnungen. Nachfolger ist Thomas Sprank.

Foto: A. Herrmann
Foto: A. Herrmann

Selbst im Mittelpunkt zu stehen, behagt Bernd Hollands gar nicht, weiß Helmut Probst, Inspekteur für Bevölkerungs- und Feuerschutz NRW. Hollands sei eher der „stille Arbeiter“, der zielorientiert und zuverlässig, aber auch standhaft die Feuerwehr in der Region und landesweit geprägt habe. Bei seiner Verabschiedung als Kreisbrandmeister stand Hollands nun aber im Mittelpunkt, bekam zahlreiche Lobreden zu hören, und es wurden ihm hohe Ehrungen zuteil. So verlieh Städteregionsrat Helmut Etschenberg ihm die höchste Auszeichnung, die goldene Ehrennadel der Städteregion. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Jürgen Förster, zeichnete ihn mit der Ehrennadel der Sonderstufe des Verbandes aus, und Thomas Johnen, Kreisbeauftragter des Technischen Hilfswerkes, überreichte ihm das THW-Ehrenzeichen in Gold mit Kranz.

 

Als „Glücksfall“ bezeichnete es Dezernent Gregor Jansen, dass Hollands 2010/2011 für das Amt des Kreisbrandmeisters gewonnen werden konnte. Warum, wurde aus den Reden deutlich. Helmut Probst etwa lobte unter anderem Hollands beharrlichen Einsatz für die Themen Brandschutzerziehung und Kooperation der Wehren sowie Hilfsorganisationen über kommunale Grenzen hinweg. „Das ist ja ein sehr komplexes System, da hat er bei Landeskonferenzen die Sicht der Städteregion immer wieder eingebracht.“ Stellvertretend für alle Bürgermeister lobte Arno Nelles, Bürgermeister von Würselen, Hollands Arbeit. Die Feuerwehr sei eine gute Mischung aus Eheren- und Hauptamt. Und Hollands habe es verstanden, diese komplexe Organisation so aufzustellen, dass sie immer zuverlässig da sei, wenn sie gebraucht werde. Vorbildlich habe Hollands seine Aufgabe für die Menschen in der Städteregion wahrgenommen.

 

Das gilt auch für sein Wirken auf Bezirksebene, wie Bezirksbrandmeister Hans-Peter Brandenberg erklärte. Hollands habe mal gesagt, wenn er etwas mache, dann mit Leib und Seele. Und das habe man immer gespürt, in der Prüfungskommission ebenso wie in Facharbeitskreisen. Brandenberg bescheinigte dem scheidenden Kreisbrandmeister ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz sowie eine ausgeprägte soziale Kompetenz. Er habe immer nach dem Motto gehandelt: Agieren ist besser als reagieren. Und stets habe er nach praktikablen Lösungen gesucht. Als einer der ersten habe sich Hollands mit dem Thema Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Gefahren befasst und maßgeblich an der Entwicklung entsprechender Konzepte gearbeitet. Jürgen Förster verwies darauf, dass Hollands durch seine offene und ehrliche Art „Türen und Tore geöffnet hat, die vorher verschlossen oder nur schwer zugänglich waren“. So habe sich auch das Verhältnis zur Stadt Aachen gewandelt.

 

Städteregionsrat Helmut Etschenberg stimmte seinen Vorrednern in allen Punkten zu und hob einen weiteren Aspekt hervor: die vorbildliche Arbeit von Hollands zusammen mit allen Wehren und Hilfsorganisationen bei der Versorgung von Flüchtlingen im Sommer 2015. „Respekt, Dank und Anerkennung dafür.“ Hollands Nachfolger, dem 44-jährigen Thomas Sprank, der wie Hollands in Kohlscheid wohnt, aber nicht aus der Herzogenrather, sondern aus der Würselener Feuerwehr kommt, wünschten er und alle anderen Redner ein glückliches Händchen.

 

Zusammen mit Sprank zeichnete Hollands kurz und prägnant ein Bild dessen, was ein Kreisbrandmeister zu leisten und wie er aufzutreten hat – und verabschiedete sich dann aus seinem Amt mit den Worten: „Tschüss, es war mir eine Ehre!“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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Telefax: 0241 / 470 71 77
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