Fetzige Livemusik am Fuße der Burg

„Rockballast“ punktet in 17. Auflage mit Qualität und Vielfalt. Bands „Smokin‘ Ribs“, „Tuf“ und „Ilex“ kommen bestens an.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Das Erfolgsrezept mit den Zutaten aus Kultur und feinster Partystimmung in besonderem Ambiente hat sich wieder bewährt, wobei die 17. Auflage vom „Rockballast“ mit Sicherheit zu den abwechslungsreichsten Konzerten in der Open-Air-Reihe am Fuße der Stolberger Burg zählen dürfte.

 

Und zwar von Beginn an, denn die Stolberger Band „Smokin‘ Ribs“ begeisterte das Publikum gleich mit starken Eigenkompositionen verbunden mit ihrem ganz eigenen Sound.

 

Sänger, Gitarrist und Mundharmonikaspieler Marcel Moitroux, Maximilian Möhring am Schlagzeug und Sascha Raderschall an der Bassgitarre überzeugten mit ihrer Musik, die Genre-Grenzen sprengt und sich am ehesten als „Copper-City-Country-Folk-Indie-Psycho-Rock“ klassifizieren lässt. Songs wie „Have a Smoke“, „Seven Seas“, „Troublebound“ oder „One Step back“ kamen bei den Zuhörern am Burghaus bestens an.

 

Irgendwo zwischen Johnny Cash, Tom Waits und „The Pogues“, Bob Dylan und „The Clash“ haben die „Smokin‘ Ribs“ ihren ureigenen Stil gefunden, der nicht nur authentisch, sondern auch ansprechend ist.

 

„Wir hoffen, wir haben euch den Ballast vom Rock genommen“, meinte Sänger Moitroux gegen Ende des Heimspiels der „Smokin‘ Ribs“, und der kräftige Applaus des Publikums bestätigte, dass der „Rockballast“ von den Kupferstädter Musikern bestens eröffnet worden war.

 

Als zweite Band des Abends gab „Tuf“ ihr Debüt bei der Rock-Fete unter freiem Himmel. Die Aachener Combo präsentierte ihren „Hausfrauen-Reggae“, der zu seinem Namen kam, da irgendjemand irgendwann gesagt habe, man könne zu der Musik von „Tuf“ gut putzen. Tatsächlich kann man dazu auch hervorragend feiern, denn der akustische Sound von „Tuf“ steht für gute Laune auf hohem musikalischen Niveau.

 

Sänger und Gitarrist Michael Ruffon. „Manchester“ Joe Spencer (Gesang, Mundharmonika), Andreas Hartschen (Kontrabass, Gesang) und Schlagzeuger Francois du Plessis unterhielten die Zuhörer glänzend und humorvoll.

 

Ihren „Tuf“-Reggae mit bisweilen fließenden Grenzen zu Ska und Rocksteady reicherte das Quartett mit Elementen aus Blues, Jazz und Swing an und erfreute das „Rockballast“-Publikum mit äußerst originellen Interpretationen bekannter Hits.

 

„Tuf“ gelang unter anderem ein Medley aus „Pony“ von „Ginuwine“ und „Dreadlock Holiday“ von „10cc“, in einem anderen Medley ließ die Band die großen „Hot-Chocolate“-Hits „Everyone‘s a Winner“, „You sexy Thing“ und „Emma“ im akustischen Reggae-Gewand erklingen.

 

„Rehab“, „Valerie“ und „Back to Black“ von Amy Winehouse, „Money“ („Pink Floyd“), „I will always love you“ von „The Cure“ trafen auf „Billie Jean“ (Michael Jackson) und „The Power of Love“ von „Frankie goes to Hollywood“, und die „Tuf“-Interpretationen wurden ob ihrer mitreißenden Frische von den Zuhörern gefeiert. Ebenso wie die „echten“ Reggae-Klassiker „54-46 was my Number“ von „Toots and the Maytals“ oder „It dread inna Inglan“, das Linton Kwesi Johnson 1978 für den farbigen George Lindo schrieb, der im britischen Bradford unschuldig wegen Raubüberfall verhaftet worden war.

 

Auch die in das Programm eingestreuten Eigenkompositionen von „Tuf“ begeisterten das Publikum, zumal darunter deutschsprachige Texte mit viel Witz für manche Lacher sorgten. Nach dem grandiosen Konzert von „Tuf“ war der Boden geebnet für das Finale vom „Rockballast“, bei dem traditionell eine Coverband die Partystimmung bei der Fete anheizt. Diesmal war es die Formation „Ilex“, die nicht nur beim „Rockballast“ debütierte, sondern auch erstmals in Stolberg gastierte. Musikalisch versiert und mit energiegeladenem Sound ließ „Ilex“ die Gäste am Burghaus ausgiebig feiern.

 

Ob „99 Luftballons“ von „Nena“, Party-Klassiker wie „Rockin‘ all over the World“ von „Staus Quo“ und Bryan Adams‘ „Summer of ‚69“ oder „Maria“ von „Blondie“ und „Simply the Best“ von Tina Turner – „Ilex“ traf den Geschmack des Publikums und empfahl sich für weitere Gastspiele in der Kupferstadt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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