Einmal rechts vor links und viel frische Farbe

Vorschläge der Verwaltung für die Ritzefeldstraße. Verzicht auf Einbahnregelung und Elternhaltestelle. Parken geordnet.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Sie war ein Aufreger des vergangenen Sommers: Die durch die Baustelle des Krankenhauses weiter verschärfte Verkehrssituation auf der Ritzefeldstraße. Es ist die ewige und immer wieder aufflammende Diskussion zwischen den Bedürfnissen der Anlieger und dem Verhalten von Durchgangsverkehr und „Elterntaxis“.

 

Letztlich wurde auf einer Bürgerversammlung im Dezember die Lage erörtert. Nun präsentiert die Verwaltung dem Verkehrsausschuss auf seiner Sitzung am Mittwoch, 5. September, im Rathaus ein Maßnahmenbündel.

 

Nicht darin enthalten sind die Einrichtung einer Einbahnstraße, um die Andienung des Krankenhauses vor allem auch durch Rettungsfahrzeuge nicht zu beeinträchtigen, sowie Elternhaltestellen. Auf der Ritzefeldstraße selbst galten sie als indiskutabel. Die Parkplätze Berg- und Frankentalstraße fänden aufgrund der Entfernung keine Akzeptanz in der Elternschaft. Zudem würde ein Parkverbot dort den ohnehin hohen Parkdruck verschärfen.

 

Die deutlichsten Maßnahmen sollen jenseits der Schulfront erfolgen: am Blankenberg und Rhein-Nassau-Weg. Erstere Einmündung gilt als besonders unübersichtlich. Zur Verbesserung soll auf der Ritzefeldstraße vor Nr. 69 ein Parkplatz entfallen. Weitere Poller seien deshalb nicht erforderlich.

 

An der Einmündung des Rhein-Nassau-Wegs soll die bestehende Vorfahrt auf der Ritzefeldstraße geändert werden in eine Rechts-vor-links-Regelung zur Drosselung der gefahrenen Geschwindigkeiten. Der Weg als heutige Spielstraße erhält Tempo 10 km/h. Das Markieren von Haifischzähnen auf der Fahrbahn soll für Aufmerksamkeit sorgen.

 

Am nördlichen Ende wird im Einmündungsbereich zur Birkengangstraße entlang des gesamten unbebauten Grundstückes bis zum Beginn der Privatparkplätze des Helene-Weber-Hauses ein halbhüftiges Parken auf dem Bürgersteig eingerichtet. Der Gehweg selbst behält durchgängig eine Breite von 1,20 Meter. Die dortigen Hochbordsteine sollen abgeschrägt werden.

 

Zudem sollen die Markierungen auf der gesamten Ritzefeldstraße überprüft und bei Bedarf erneuert werden. Gleiches gilt für die vorhandenen Tempo-30-Piktogramme; zusätzliche aArkierungen sollen im Einmündungsbereich Birkengang sowie vor dem Krankenhaus aufgemalt werden. Temporär soll eine mobile Tempoanzeige an unterschiedlichen Orten als Maßnahme zur Verkehrsberuhigung aufgestellt werden. Außerdem sollen zusätzliche Kontrollen durch das Ordnungsamt wildes Parken verhindern und andere Verstöße ahnden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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