Unzählige Kinder in ersten Lebensjahren betreut

Katharina Beyer nach mehr als 40 Jahren als Erzieherin und Kindergartenleiterin in den Ruhestand verabschiedet.

Foto: M. L. Otten
Foto: M. L. Otten

Über viele Generationen war Katharina Beyer die gute Seele des Kindergartens. Ihren Beruf als Erzieherin übte sie seit mehr als vierzig Jahren aus. Am Montag endete ihr letzter Arbeitstag. Davor gab es noch den verdienten Abschied.

 

Dass ihr Beruf gleichzeitig Berufung war, kam in den Lob- und Dankesreden durch die Kollegen, den Elternbeirat, die Freunde, den Geschäftsführer Heinz Zohren und Pfarrer Jürgen Urth zum Ausdruck, die sie als tolle Teammanagerin kennen- und wertschätzen gelernt hatten.

 

1974 begann Katharina Beyer ihre Ausbildung als Erzieherin im Kindergarten in St. Barbara in Breinig. Das Anerkennungsjahr erfolgte in St. Lucia. Dann ging es zurück nach Breinig, wo sie als Gruppenleiterin ihre Arbeit mit den Kindern stets mit viel Engagement und Enthusiasmus fortsetzte.

 

Seit 1992 arbeitete sie in St. Barbara zusätzlich als stellvertretende Leiterin. Zwanzig Jahre später übernahm sie kommissarisch den Kindergarten „In der Dell“, ein Jahr später wurde sie hier die Leiterin. 2014 feierte Beyer ihr 40-jähriges Dienstjubiläum, und von Aufhören war noch keine Rede. Selbst als zwei Jahre später der Kindergarten „In der Dell“ zur Pro-futura-Einrichtung umbenannt wurde, entschied Katharina Beyer, weiterzumachen. Auf die Frage, wie viele Kinder durch ihre Hände gegangen seien, war die Antwort: mehrere Generationen. In den sechs Jahren in Büsbach leitete sie die Einrichtung mit viel Freude und Schwung, wobei ihr die religiöse Prägung der Kinder ein besonderes Anliegen war.

 

Gebet und Gottesdienste hatten einen festen Platz im Kindergartenjahr, so der Herr in Schwarz, Pfarrer Jürgen Urth, zu der Dame in Weiß, Frau Katharina Beyer. In Zusammenarbeit mit dem Marienheim habe sie im Projekt „Generationenbrücke“ Kinder und Senioren zur gegenseitigen Freude zusammengebracht.

 

Als Vertreterin des Kindergartens war sie Mitglied des Pfarreirates, in dem sie auch engagiert weiter arbeiten möchte. „Sie packte da an, wo es nötig war und unterstützte die tollen Ideen der Kollegen“, so Barbara Kreitz im Namen der Eltern. Das Vorlesen guter alter Bücher, die Einstudierung von Tänzen und Theaterstücken seien nur einige Beispiele ihrer liebevollen Art. Den Dank gab die Vollbluterzieherin mit partnerschaftlichem Arbeitsstil, die die Dinge immer direkt ansprach und unkomplizierte Lösungen bereit hielt, an ihre Kollegen zurück. Als verschworene Gemeinschaft hätten sie in Büsbach gemeinsam zum Wohle der Kinder gearbeitet. Bei Snacks und kühlen Getränken lauschte man noch gerne den Jazz- und Swingklängen der Instrumentalgruppe um Franz Körfer.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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