Chor der Gefangenen längst eine Hymne

Verdis bekannteste Oper „Nabucco“ wird beim Sommer Open Air am 19. August im Musum Zinkhütter Hof aufgeführt.

Foto: Veranstalter
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Verdis geniale Freiheitsoper mit dem weltberühmten Gefangenenchor unter freiem Himmel - dieses einmalige Erlebnis erwartet den Besucher der Sommer Open Airs erstmalig in Stolberg am Sonntag, 19. August, im Museum Zinkhütter Hof.

 

Um 19 Uhr beginnt die grandiose Inszenierung der Oper „Nabucco“ mit knapp 100 Mitwirkenden der Nationaloper Prag. Die 60 Aktiven, die im Orchester und auf der Bühne in herrlichen Kostümen agieren, werden das alte Babylon und den Freiheitskampf der Israeliten zum Leben erwecken. Giuseppe Verdi, der älteste Sohn eines Gastwirts und einer Spinnerin, wurde am 10. Oktober 1813 in La Roncole bei Parma geboren. Der Vater schickte ihn zunächst zu dem Organisten des heimatlichen Dorfes, den er beim Orgelspiel bald vertreten konnte. Als Zwölfjähriger wurde Verdi zu dem wohlhabenden Kaufmann Antonio Barezzi in das benachbarte Busseto geschickt, der ihn musikalisch weiterbildete und bereit war, sein ferneres Musikstudium zu unterstützen. 1832 misslang ein Versuch, am Mailänder Konservatorium aufgenommen zu werden.

 

Verdi blieb in der Großstadt und bildete sich privat bei Vincenzo Lavigna weiter, der als Dirigent und Cembalist an der Scala tätig war und es Verdi ermöglichte, viele Opern kennenzulernen. 1835 kehrte er nach Busseto zurück, wo er Organist und Kapellmeister wurde und 1836 Barezzis Tochter Margherita heiratete, mit der er bald zwei Kinder hatte.

 

Doch nun brachen Tragödien über ihn herein: 1837 starb seine kleine Tochter, 1839 sein kleiner Sohn. Vier Wochen später wurde seine erste Oper „Oberto“ an der Scala aufgeführt. Verdi erhielt den Auftrag, ein weiteres Werk zu komponieren. Doch während er „König für einen Tag“ niederschrieb, ereilte ihn der nächste Schicksalsschlag: Seine Gattin starb 1840. Kurze Zeit später wurde die Uraufführung dieses neuen Werkes zu einem Theaterskandal, der Verdi jeden Glauben an sein Können verlieren ließ.

 

Doch der Intendant der Scala vertraute seinem Talent und ließ ihm das Textbuch des zuvor von Otto Nicolai abgelehnten Nabucco zukommen.

 

Verdi war von dem Libretto angetan und machte sich an die Komposition, die 1842 zur Uraufführung in Mailand kam. Das Publikum nahm das Jugendwerk begeistert an, was an der kraftvollen Melodik und dem zündenden Rhythmus lag. Über Nacht wurde Verdi zum „Maestro della rivolutione italiana“. Viele hatten von „Nabucco“ nie etwas gehört, doch alle konnten „Va, pensiero“ singen.

 

Die Italiener bezogen das Schicksal der Hebräer auf ihre eigene politische Lage.

 

Der Chor wurde zur heimlichen Nationalhymne. Karten gibt es bei der Bücherstube am Rathaus und im Touristikbüro an der Zweifaller Straße.

 

Der Preis variiert von 44 Euro (Block C) bis 59 Euro (Block A). Zehn Euro Ermäßigung für Kinder bis 16 Jahre ist nur über das Veranstaltungsbüro in Braunschweig unter info@Paulis.de oder telefonisch 0531-340372 möglich. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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