Mopedfans auf Reise in Vergangenheit

Der Vichter Motor Club lädt zu seinem zehnten Vichter Moped-Treffen ein. Veranstaltung gerät an Grenzen.

Foto: A. Buchbinder
Foto: A. Buchbinder

Eine kleine Zeitreise konnte man am Wochenende im Schatten der katholischen Kirche „St. Johannes Baptist“ in Vicht unternehmen. Dort veranstaltete nämlich der „VMC-Vichter Motor Club“ bei strahlendem Wetter sein mittlerweile zehntes „Internationales Vichter Moped-Treffen“.

 

Bereits vor der offiziellen Eröffnung um 11 Uhr vormittags tummelten sich zahlreiche Besucher in der Rumpenstraße und auf dem Gelände des Pfarrheims, um sich am Anblick der zahlreichen Maschinen aus den Klassen Motorrad, Moped und Motorroller zu erfreuen. Klangvolle Namen wie Kreidler, Zündapp, Honda, Motobecane und viele weitere mehr waren auf den Typschildern zu lesen. Und Modelle wie eine Zündapp Bella 204 mit 200 CC und 12 PS aus dem Jahr 1958 oder eine Kreidler Rennmaschine mit 16 PS zauberte dem einen oder anderen Liebhaber ein entzücktes Lächeln aufs Gesicht.

 

Einige der ausgestellten Maschinen waren nur wunderschön anzuschauen, während man andere durchaus auch käuflich erwerben konnte. Wenn man vorher ausreichend Bares auf die Theke des Verkäufers gelegt hatte, konnte man beispielsweise eine KTM aus dem Jahr 1980 am Ende des Tages sein eigen nennen.

 

Es waren jedoch nicht nur alte, seltene Maschinen zu bewundern sondern es gab auch zahlreiche Verkaufsstände sowohl von gewerblichen als auch von privaten Anbietern, an denen man sich Ersatzteile für die verschiedensten Krafträder beschaffen oder in Betriebsanleitungen, alten Werbeanzeigen oder Drucksachen blättern konnte. Auch einige vierrädrige Exponate durften präsentiert werden. Ein wirklich großes Spektrum wurde also hier abgedeckt.

 

„Die Veranstaltung war natürlich nicht von Anfang an so umfangreich“ berichtet einer der Hauptorganisatoren, Achim Wartensleben, “ Denn solche Veranstaltungen bedürfen schon einige Zeit, um sich zu etablieren. Mittlerweile allerdings geraten wir mit dem Platz hier doch an unsere Grenzen, jeder zur Verfügung stehende Quadratmeter wird ausgenutzt.“

 

Wie beliebt die Veranstaltung inzwischen ist, bestätigt ein Händler aus Remscheid: „Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal hier, weil mir das Event empfohlen wurde. Sicher bin ich mir aber bereits jetzt, dass ich im nächsten Jahr wiederkommen werde. Die Leute sind nett und das Ambiente angenehm.“ Dass viele so denken, zeigt der große Einzugsbereich, den das Treffen, das immer am ersten Samstag im August stattfindet, umfasst. Die Besucher kommen aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, dem Ruhrgebiet und sogar aus der Schweiz und auch aus unserer Region finden sich zahlreiche Interessenten ein. So wurden am Samstag viele Mitglieder des „Vespa Club Aachen“ und der „Puch-Burschen aus Kohlscheid“ gesichtet.

 

„Viele tragen sich den Termin bereits jährlich in ihren Eventkalender ein, andere, die noch nicht hier waren, fragen schon lange vorher im Jahr an n, wann der Termin ist“ freut sich der Vorstandvorsitzende Norbert Derichs.

 

Im Vordergrund des Treffens steht aber nicht der Verkauf oder das motorisierte Hobby alleine, sondern die Geselligkeit. „Wir wollen uns keiner Teilnehmergruppe verwehren. Unser Ziel ist es, quer über alle Klassen hinweg miteinander zu reden. Vor allem aber wollen wir neben diesem Treffen für Motorbegeisterte auch eine Brücke schlagen und dem Vichter Miteinander ein weiteres attraktives Event hinzufügen“, unterstreicht der Vorsitzende und fügt hinzu „Das funktioniert auch prima und hat sich immer positiver entwickelt, denn sonst würden wir wohl nicht so viele Kuchenspenden von Nicht-Mitgliedern erhalten oder die Vichter Feuerwehr würde uns nicht bei der Regelung der Parksituation unterstützen.“

 

Dass das Konzept aufgeht, zeigte sich auch, wenn man einen Blick in die Runde warf. Überall standen Menschen mit und ohne Motorradkluft zwanglos zusammen und fachsimpelten, manchmal wurde auch freundschaftlich aber kontrovers diskutiert und oftmals hörte man ein großes „Hallo“ von denjenigen, die sich nur gelegentlich, wohl bei Events wie diesem, treffen.

 

Egal welcher Grund einen am Samstag also nach Vicht führte, abrunden konnte man seinen Besuch auf jeden Fall mit einem erfrischenden Getränk, einem Stück Fleisch vom Grill oder einem Stück Kuchen, die zu humanen Preisen angeboten wurden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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