Ein Haus mit drei Ebenen ist der Hingucker

Fleißige Handwerker legen sich bei der Aktionswoche der Kinder unter dem Motto „Bau deine Hütte“ an der Buschmühle ins Zeug

Foto: A. Buchbinder
Foto: A. Buchbinder

Wer fleißige Handwerker sehen wollte, der musste am Freitag zum Pfadfindergarten an der Buschmühle kommen. Dort, auf dem an einem kleinen Bachlauf gelegenen Gelände der „Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg“, gaben 33 junge Baumeister – 28 Jungen und fünf Mädchen – im Alter zwischen sieben und dreizehn Jahren ihren selbstgebauten Hütten den letzten Schliff.

 

Die Aktionswoche „Bau eine Hütte“ fand in diesem Jahr zum dritten Mal im Rahmen der Ferienmaßnahmen des Jugendamtes der Stadt Stolberg statt.

 

„Am Montag“, so erklärt Herman Moonen, Sozialarbeiter im Bereich Jugend, „wurde jedem Team, bestehend aus drei Teilnehmern, ein Grundstück von vier Quadratmetern zugeteilt. Außerdem erhielt jede Gruppe eine Materialkiste bestückt mit Hämmern, Sägen und weiteren Werkzeugen“. Nach einer entsprechenden „Sicherheitseinweisung“ konnte es dann auch gleich losgehen. Und im Schatten der Bäume, unter die man die „Grundstücke“ in Anbetracht des derzeitigen Wetters in diesem Jahr platziert hatte, wurde tagelang fleißig gewerkelt. Die Ergebnisse waren dann auch allesamt sehenswert. An der „Milch-„ oder der „Sesamstrasse“ entstanden stabile und kreativ gestaltete Häuschen bestückt mit selbst gesprayten Graffitiflaggen oder gekennzeichnet mit kleinen Holzschildern, die man zuvor mittels einer Lötpistole und der Hilfe der neun Betreuer - zwei Mitarbeitern des Jugendamtes und sieben Honorarkräften – selber hergestellt hatte. Wie bereits in den Jahren zuvor gab es auch dieses Mal wieder einen Superlativ: „Louis, Matthis und Luca“ so stellt Betreuer Dominik Hermanns vor, „haben sich an ein Haus mit drei Ebenen gewagt, und das hat wunderbar funktioniert“.

 

Wollten die Kinder sich vom Hüttenbau erholen, so konnten sie sich auf dem Volleyballplatz oder an der Tischtennisplatte vergnügen, sich auf der überdachten Terrasse des Pfadfinderhauses mit Gesellschaftsspielen niederlassen oder, so Moonen, „die Füße mal in den Bach legen“. „In dem sind sogar Flusskrebse“ erzählt Isabelle begeistert, während sie genüsslich einen Becher mit Apfelschorle leert.

 

Mittags stärkten sich die fleißigen Baumeister mit einem vom Cateringservice Becker aus Münsterbusch gelieferten Essen. „Am Freitag durften die Kinder dann auch einmalig in ihren Hütten essen, ein Highlight“, schmunzelt Moonen.

 

Der Wunsch Moonens und aller Beteiligten „wir wollen alle Kinder mitnehmen und versuchen daher, die Kosten möglichst niedrig zu halten“, kann nur erfüllt werden, weil solche Initiativen durch den Beitrag des „Stolbärchens“ finanziert werden. Dieses Förderprogramm „Ein starker Partner für starke Kinder“ wird durch diverse Stolberger Organisationen und Unternehmen unterstützt.

 

Wenn Moonen sich dann noch freut „Cool ist, dass die das kostenlos liefern“, dann meint er damit das Engagement der Stolberger Firma Kochs, die für diese Veranstaltung in jedem Jahr Holz sammelt und direkt am Gelände abliefert.

 

Weitere Spender, die sich mit Sachspenden, wie beispielsweise den dringend benötigten Akkuschraubern, beteiligen würden, wären natürlich äußerst hilfreich, denn ausrangierte aber noch funktionstüchtigeWerkzeuge von Firmen würden möglicherweise denselben Dienst tun, wären aber bestimmt haltbarer als günstiges Material aus dem Baumarkt.

 

Klar ist in jedem Fall, dass es nur mit vielfältiger Hilfe möglich ist, die Teilnahmegebühren für solch eine Ferienwoche in einem erschwinglichen Rahmen zu halten und damit eine Chance für einkommensschwächere Eltern zu schaffen, ihren Kinder eine Teilnahme zu ermöglichen.

 

Ein Wermutstropfen für die jungen Baumeister war am späten Freitagnachmittag die Tatsache, dass die Hütten, nachdem man sie am Freitagnachmittag den Eltern präsentiert und Fotos gemacht hatte, wieder abgerissen werden mussten. „Das Gelände gehört ja den Pfadfindern“, erklärt Moonen, „und wird in der nächsten Woche natürlich wieder für andere Aktivitäten benötigt. Man kann ja schon froh sein, dass das Gelände für eine geringe Gebühr zur Verfügung gestellt wird“.

 

So wurde zu den Klängen des traditionell gespielten Liedes „Reiß die Hütte ab“, das aus der mobilen Box erklang, die Betreuerin Sabrina mitgebracht hatte, mittels aller verfügbaren Hände die kleine Siedlung wieder dem Boden gleich gemacht.

 

Ein Trostpflaster für die Kinder war, dass sie alle Teile ihres Hausprojektes, die sie behalten wollten, mitnehmen durften und in der nächsten Woche wartet dann beispielsweise mit dem Fußballcamp ein neues, aufregendes Event auf die Daheimgebliebenen. Schöne Ferien also!

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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