Schon zehn Fassaden erstrahlen in neuem Glanz

Förderprogramm des Entwicklungskonzeptes Talachse Innenstadt wird gut angenommen. Weitere Vorhaben absehbar.

Den Anfang machte vor zwei Jahren ein wirklich markantes Gebäude: Die Fassade des 1913 im Jugendstil erbauten Hauses an der Ecke Rathaus-/Frankentalstraße wurde saniert und erstrahlt seitdem wieder in zwei dezenten und miteinander harmonisierenden Rosa-Tönen – gefördert aus Mitteln des Entwicklungskonzeptes Talachse Innenstadt.

 

Seitdem hat das Programm zur Sanierung von Fassaden für eine Reihe weiterer Vorbilder gesorgt und auch jenseits des offiziellen Fördergebietes private Initiative angeregt. „Mittlerweile sind zehn Maßnahmen gefördert worden“, zieht Tobias Röhm eine Zwischenbilanz. „Sie wurden mit rund 58 800 Euro unterstützt“, berichtet der Technische Beigeordnete. Damit ist die erste Tranche über 48 000 Euro der Fördermittel bereits ausgenutzt. Aus der zweiten Tranche stehen noch rund 50 000 Euro zur Verfügung.

 

„Die Gesamtsumme der Investitionen der privaten Eigentümer bei diesen zehn Objekten liegt bei über 180 000 Euro“, betont Röhm. Somit werde auch mit dieser Maßnahme des Entwicklungsprojektes erreicht, dass öffentliche Mittel ein mehrfaches an privaten Investitionen anregten. Das Fassadenprogramm steuert bis zu einer Höchstsumme von 10 000 Euro maximal 50 Prozent der Kosten für eine Sanierung bei.

 

Der jüngste Sanierungsfall befindet sich in der Mühlenstraße 2. Die Eheleute Gloria und Horst Deuster haben dort die Fassade des früheren Wohn- und Kontorhaus aus dem 17. Jahrhundert der zuletzt von Heinrich Arnolds geführten Mühle hergerichtet.

 

Gleich in der Nachbarschaft stehen Axel Schwartz und seine Mutter Elisabeth in den Startlöchern. Sie warten auf einen Abriss, der für diesen Herbst avisiert ist. Dann sollen die Häuser Steinweg 40 und 38 entfernt werden. Letzteres verfügt über eine Überbauung des Vichtbaches und einen Anbau auf der anderen Dachseite, der an das Schwartzsche Anwesen grenzt. Sobald sich Staub und Dreck des Abrisses gelegt haben, soll die Fassade des Familiensitzes an der Ecke Klatterstraße/Wurstgasse saniert werden.

 

1896 hatte Günter Schwartz, der Großvater von Axel, die Schreinerei, die um die Jahrhundertwende den damaligen Neubau am Ufer der Vicht bezog, gegründet. Noch heute befindet sich hier eine Schreinerei, die 1998 Elmar Pütz übernommen hat.

 

Übrigens: Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat kürzlich den Bewilligungszeitraum bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

 

Quartiersmanager berät interessierte Bürger

  • Über Details berät Quartiersmanager Andreas Elsbroek im Quartiersbüro Steinweg 73.
  • Dort ist er montags von 13 bis 15 Uhr, donnerstags von 16 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung anzutreffen.
  • Eine Kontaktaufnahme ist auch möglich unter Telefon 13-660 oder per Mail an quartiersmanagement@stolberg.de.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

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