Viel Programm zur 900-Jahr-Feier

Petra Jansen, Leiterin des Amts für Schule, Kultur, Sport und Tourismus, im Wochenend-Interview.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Das Programm der Stadtparty am zweiten Septemberwochenende ist jetzt bei einer Pressekonferenz vorgestellt worden, und auch die Sause in der City steht im Zeichen des 900-jährigen Bestehens der Kupferstadt Stolberg. Mit Petra Jansen, Leiterin des Amts für Schule, Kultur, Sport und Tourismus sprach Dirk Müller über das Jubiläumsjahr, die Burg und mehr.

 

Frau Jansen, was hat die Stadtparty mit dem 900-jährigen Bestehen Stolbergs zu tun?

 

Petra Jansen: Bei der Stadtparty wird – wie der Name es sagt – in der gesamten Innenstadt gefeiert. Und diesmal feiern wir natürlich ganz besonders das 900-jährige Bestehen unserer Kupferstadt. Dabei wird das Programm den üblichen Rahmen übertreffen. Der Stadtrat hat dazu eigens ein höheres Budget bewilligt, um den Stolbergern und den auswärtigen Gästen noch mehr bieten zu können.

 

Was sind die Highlights der Stadtparty?

 

Jansen: Nachdem am Freitag, 7. September, um 19.30 Uhr die offizielle Eröffnung erfolgt ist, steht schon der erste Höhepunkt an, wenn die BAP-Coverband MAM auf dem Kaiserplatz spielt. Am Samstagabend geht es mit gleich mehreren Highlights rheinländisch weiter. Ab 19 Uhr heißt es auf dem Kaiserplatz „Mer fiere Jebootsdag“ mit einem DJ und vor allem mit hochkarätiger Livemusik. Die Bands Lupo, Domstürmer und Querbeat werden die Besucher unterhalten. Am Sonntagabend verkürzen die Crack Field Stompers und die bekannte Coverband Wheels die Wartezeit auf das große musikalisch untermalte Abschlussfeuerwerk. Besonders bemerkenswert finde ich, dass es bei der Stadtparty erstmals eine Vereinsmeile geben wird.

 

Warum ist das so bemerkenswert?

 

Jansen: Weil das Team um den Stadtparty-Planer Jürgen Gerres großartige Arbeit geleistet hat und 20 Vereine motiviert hat, dabei zu sein. Sport, Karneval, Schach, Imker, Motorsport und mehr Themenfelder sind vertreten, und in Kombination aus Vereins- und Künstlermeile wird der Steinweg durchgehend bespielt sein. Das Mitwirken der Vereine spiegelt meiner Meinung nach auch einen sehr erfreulichen Trend wider: Immer mehr Stolberger engagieren sich für ihre Stadt, sind aktiv und möchten so ihre Identifikation mit ihrer Heimatstadt zeigen. Vereine und Ehrenamt haben dabei einen enormen Stellenwert – wie in vielen Bereichen unserer Gesellschaft.

 

Wird die Stadtparty quasi das Finale der 900-Jahrfeier?

 

Jansen: Keineswegs. Das Stolberger Jubiläumsjahr endet erst mit den Kupferstädter Weihnachtstagen. Zuvor wird es noch Ausstellungen und historische Vorträge geben. Außerdem stehen noch zwei ganz besondere Veranstaltungen auf der Agenda des Jubiläumsjahrs.

 

Welche Veranstaltungen sind das?

 

Jansen: Am 2. September findet zunächst der „StolRun“ statt. Das ist ein Extremlauf unter dem Motto „Coppermen‘s Hell“, der aus der Fortschreibung des Tourismuskonzepts resultiert. Vom Kaiserplatz führt der Hindernislauf durch die Altstadt und Gehlens Kull bis zur Hastenrather Straße, Burgholzer Graben und wieder zurück in die Altstadt und zum Kaiserplatz. Hartgesottene müssen klettern, tauchen, hangeln und springen, um die Hindernisse zu überwinden, aber es gibt auch eine „Kids Mile“ und einen „Family Run“. Es wird eine Veranstaltung, die überregionales Potenzial hat, sportlich interessierte Personengruppen anzulocken, und auch dieser Zielgruppe die Schönheit Stolbergs vor Augen zu führen.

 

Es gibt auch Kritik, dass der Lauf durch Gehlens Kull führt, in der Tiere und Pflanzen leben.

 

Jansen: Wir achten selbstverständlich darauf, dass keine bleibenden Beeinträchtigungen der Natur entstehen. In dem Areal wird die Hindernisauswahl naturnah sein, und Gehlens Kull wird nur in einem begrenzten Zeitraum Schauplatz des Geschehens sein.

 

Und was verbirgt sich hinter der zweiten besonderen Veranstaltung?

 

Jansen: Anfang Oktober findet die Jahreshauptversammlung des Rings der Europäischen Schmiedestädte in Stolberg statt. Dann erwarten wir Vertreter aus 28 Nationen und rechnen mit rund 300 Teilnehmern. Das ist toll und passt, denn Stolberg ist eine Schmiedestadt aus Tradition. Seit vielen Jahren gibt es in der Kupferstadt regelmäßig internationale Schmiedetreffen, und Stolberg ist selbst auch Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung gibt es am 5. und 6. Oktober dann ein ganz großes Schmiedetreffen auf dem Kaiserplatz und auch die offene Deutsche Meisterschaft der Jungschmiede wird in Stolberg ausgetragen.

 

Was erhoffen Sie sich von den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr?

 

Jansen: Dass möglichst viele Besucher den Charme unserer schönen Stadt entdecken und auch das positive Lebensgefühl der Menschen in Stolberg. Dahingehend wäre es toll, wenn dementsprechend auch zahlreiche Stolberger an den Veranstaltungen teilnehmen würden.

 

Ein touristisch relevantes Thema ist der Wechsel der Burg-Gastronomie. Wie ist der Stand der Dinge?

 

Jansen: Die derzeitige Betreiberin der Burg-Gastronomie wird vertragskonform die Pacht nicht verlängern. Die Nachfolge ist mit einem transparenten Ausschreibungsverfahren auf den Weg gebracht worden: Interessenten konnten ihre Konzepte einreichen, was auch mehrere gemacht haben. Der Stadtrat wird über die eingegangen Konzepte beraten und die Entscheidung für einen Bewerber wird dann in öffentlicher Sitzung voraussichtlich am 11. September erfolgen. Die Burg ist das touristische Aushängeschild Stolbergs schlechthin und hat noch viel Potenzial, das wir künftig auch ausschöpfen möchten. Der Burg-Gastronomie kommt dabei eine wichtige Rolle zu, und ich bin zuversichtlich, dass zum 1. Januar 2019 ein relativ nahtloser Betreiberwechsel erfolgt.

 

Als Amtsleiterin sind Sie auch für die Stolberger Schulen zuständig. Das spielt in den Ferien aber eine untergeordnete Rolle, oder?

 

Jansen: Nicht wirklich, denn in den Ferien passiert immer viel in den Schulen. Grundreinigungen und Renovierungen werden dann außerhalb des Lehrbetriebs durchgeführt. Aufgrund der Länge eignen sich gerade die Sommerferien dazu, aufwendige Baumaßnahmen umzusetzen. Dies geschieht derzeit an sieben Schulstandorten, aber auch an den anderen der insgesamt 16 Schulen in städtischer Verantwortung werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Insbesondere die Großbaumaßnahmen im Zuge der Erweiterungen der beiden Gesamtschulen sind mit Beginn der Sommerferien gestartet.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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