Wohngeld: Stolberg schwimmt gegen den Strom

801 Wohngeldbewilligungen im vergangenen Jahr. In Nordrhein-Westfalen sinkt die Zahl der bezuschussten Haushalte.

Im vergangenen Jahr erhielten weniger Haushalte Wohngeld – zumindest in Nordrhein-Westfalen. In Stolberg ist die Entwicklung ein wenig anders.

 

Die amtliche Statistikstelle des Landes, Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT NRW) veröffentlichte nun die Zahlen von 2017. Demnach bezogen insgesamt 136 447 nordrhein-westfälische Haushalte Wohngeld. Das waren 1,6 Prozent weniger Haushalte als noch im Jahr 2016. Da lag die Zahl bei 138 614 Haushalten. Wie IT NRW weiter mitteilt, waren bei den sogenannten reinen Wohngeldhaushalten alle in diesen Haushalten lebenden Personen wohngeldberechtigt.

 

Zum Hinterngrund: Das Wohngeld dient der wirtschaftlichen Sicherung eines angemessenen und familiengerechten Wohnens und wird als Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder für selbst genutztes Wohneigentum geleistet (Lastenzuschuss). 2017 erhielten in NRW 126 778 Berechtigte (92,9 Prozent) das Wohngeld in Form eines Mietzuschusses, 9669 (7,1 Prozent) bekamen einen Lastenzuschuss.

 

Und wie sehen die Zahlen für Stolberg aus? Gab es im Jahr 2015 noch 645 Wohngeldbewilligungen, so waren es 2016 bereits 794 und im vergangenen Jahr 801. Davon lag die Anzahl der Mietzuschüsse im vergangenen Jahr bei 741. Im Jahr 2016 waren es 735 Mietzuschüssen, 2015 waren es noch 612 Mietzuschüsse.

 

Bei den Lastenzuschüssen sieht die Entwicklung ein wenig anders aus. Im vergangenen Jahr lag die Anzahl bei 60 Stück und ist damit – im Vergleich zu den Vorjahren – gesunken. 2016 waren es noch 85 Lastenzuschüsse, 2015 waren es 65 Stück.

 

Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag Ende 2017 bei 168 Euro und war damit um fünf Euro niedriger als im Vorjahr (173 Euro). Der Durchschnittsbetrag für den Mietzuschuss betrug 162 Euro, der durchschnittlich gezahlte Lastenzuschuss auf 250 Euro.

 

Neben den sogenannten reinen Wohngeldhaushalten gibt es auch sogenannte Mischhaushalte, in denen Wohngeldberechtigte mit Personen zusammenleben, die nicht wohngeldberechtigt sind. Ende 2017 erhielten 8989 solcher Mischhaushalte Wohngeld; das waren 7,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag mit 163 Euro um fünf Euro unter den Leistungen bei den reinen Wohngeldhaushalten. Bei den Mischhaushalten belief sich der durchschnittliche Mietzuschuss auf 161 Euro, der Lastenzuschuss lag bei 205 Euro.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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