Spielplatz für Ingenieure von morgen

Samstag wird zum dritten Mal der Archimedische Sandkasten auf dem Katschhof eröffnet. Dombauhütte folgt noch.

Foto: H. Krömer
Foto: H. Krömer

Ein wenig irritiert ist eine Gruppe japanischer Touristen an diesem Donnerstagvormittag, an dem sie eigentlich schöne Bilder von Dom und Rathaus schießen will. Mitten auf dem Platz, der ihr als Katschhof angekündigt worden war, stellt sich bei der Suche nach dem optimalen Standort fürs Objektiv ein groß dimensionierter Sandkasten in den Weg. Plötzlich versammelt sich auch noch eine größere Menge Menschen um das Rechteck aus schwarzen, gelben und weißen Balken. Und sie alle scheinen in offizieller Mission da zu sein.

 

In der Tat – es sind viele Hände, die den Archimedischen Sandkasten in Form bringen wollen. Die dritte Auflage dieses beeindruckenden „Spielplatzes“ kann planmäßig am Samstag in Benutzung gehen. Wesentlichen Anteil daran haben Männer und Frauen des Stadtbetriebes, die unter der Regie von Esther Weirauch den gewaltigen hölzernen Rahmen mit Sand gefüllt haben. Immerhin 140 laufende Meter Balken, alle frisch gestrichen, galt es mit 200 Schrauben zu fixieren und um ein Flies zu platzieren. Dies, damit die 140 Tonnen feinsten Spielsandes eine vernünftige Basis in sicherem Rahmen finden. Schließlich sollen sich in dem Sand möglichst viele Kinder drei Wochen lang pudelwohl fühlen, während Eltern oder Großeltern gemütlich von Bänken oder Liegestühlen aus entspannt zuschauen können.

 

„Ein Stück Urlaub“ wolle man in die Stadt transportieren, erklärt Thomas Thalau, kaufmännischer Betriebsleiter des Stadtbetriebs. In der Tat hat der Archimedische Sandkasten in den ersten beiden Jahren zahlreiche Besucher jeden Alters angezogen. Während in den vergangenen Jahren direkt neben dem Sandkasten eine Archimedische Werkstatt aufgebaut war, geht es in diesem Jahr etwas historischer zu: „Angesichts des 40. Jubiläums des Doms als Weltkulturerbe werden wir ab Donnerstag eine Dombauhütte auf dem Schulhof der Domsingschule nachstellen“, verspricht Sibylle Keupen als Leiterin der Bleiberger Fabrik, die den kreativen Part übernimmt. Ein acht Meter hohes Holzmodell des Oktogons soll im Rahmen eines Ferienworkshops entwickelt werden.

 

Der wohl zentralste Spielplatz der Stadt soll seinem Namen Ehre machen. Dafür will die Stawag mit einer großen Menge an Schaufeln, Baggern und Pylonen sorgen, die den kleinen Besuchern zur Verfügung stehen. Es geht aber nicht nur ums Spielen. Aachen soll kommenden Generationen als Stadt der Ingenieure vorgestellt werden, wie Dr. Jutta Göricke als städtische Projektleiterin unterstreicht. Der Sandkasten als Spielfläche für die FutureLab-Nutzer von übermorgen.

 

Der Archimedische Sandkasten ist offiziell von Samstag, 28. Juli, bis Sonntag, 19. August, auf dem Katschhof installiert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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