Politiker greifen Ideen von jungen Leuten auf

Jugendliche haben Rederecht in sieben Ausschüssen.

Foto: Barbara van Rey/Städteregion
Foto: Barbara van Rey/Städteregion

Pia Kraushaar, Vera Kaim und Florian Weyand arbeiten in der „Koordinationsstelle Jugendpartizipation“ (JUPA) des städteregionalen Bildungsbüros. Sie binden Jugendliche in das regionale Bildungsnetzwerk ein und stärken die Beteiligung von Jugendlichen in Schule, Kommune und Gesellschaft. Der Städteregionstag nimmt sich in der letzten Sitzung vor der Sommerpause Zeit, den jungen Leuten zuzuhören. Bilanz und Ausblick stehen dann auf der Tagesordnung.

 

Im Schuljahr 2017/2018 haben die drei jungen Leute unter anderem den städteregionalen Schülervertretungstag, Praxisworkshops, Planspiele und Veranstaltungen unter dem Motto „Dialog zwischen Jugend und Politik“ organisiert. Zum Dialog gehören das Projekt „Jugend im Städteregionstag“, in dem junge Leute mehrere Wochen lang einen Abgeordneten bei seiner politischen Tätigkeit begleiten sowie Veranstaltungen zu Wahlen. Mehr als 1000 Jugendliche hat die Koordinationsstelle mit ihren Angeboten erreicht.

 

Die Städteregion setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung und Stärkung der Jugendpartizipation. Die Arbeit der jungen Leute in der Koordinationsstelle findet mittlerweile bundesweit Beachtung, sie werden immer wieder eingeladen, das Projekt vorzustellen. Und inzwischen gibt es auch schon einige Nachahmer. Das freut die Politiker aller Fraktionen im Städteregionstag, die den drei Koordinatoren ihre Anerkennung zollen. Gerade in der heutigen Zeit brauche es junge Menschen, die für Demokratie und Europa kämpfen, so der einhellige Tenor.

 

Die Koordinationsstelle arbeitet eng mit der Bezirksschülervertretung der Städteregion zusammen, um die Schülervertretungen (SV) an den weiterführenden Schulen zu stärken. Die Partner laden beispielsweise regelmäßig zu Netzwerktreffen ein und liefern Informationen für die professionelle SV-Arbeit.

 

Eine Besonderheit in der Städteregion ist, dass Jugendliche aus der Bezirksschülervertretung (BSV) beratende Mitglieder in sieben Ausschüssen und im Inklusionsbeirat sind. Sie haben zwar kein Stimmrecht, bringen aber Themen und Vorschläge ein, die aus ihrer Sicht wichtig sind – und ihre Anregungen werden von der Politik aufgegriffen. BSV-Sprecher Christian Rohn etwa sitzt im Tourismus- und Kulturausschuss. „Wie spannend Kommunalpolitik sein kann, habe ich durch das Projekt ‚Jugend im Städteregionstag‘ erfahren. Ohne dieses Projekt wäre ich heute nicht Mitglied in diesem Ausschuss“, sagt er.

 

Gefördert wird die Arbeit der Koordinationsstelle Jugendpartizipation durch das EU-Programm „Erasmus+ Jugend in Aktion“ im Bereich „Strukturierter Dialog“.

 

Weitere Informationen gibt es im Internet:

 

Quelle: Aachener Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

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