Durch Engagement das eigene Viertel verschönern

Viertelkonferenz soll Bewohner und Akteure aktiv in Gestaltung der Mühle einbinden. Erste Vorbereitungen laufen.

Auf der Mühle soll sich etwas tun: Das ist nichts Neues und wurde nicht zuletzt durch das Projekt Demokratiewerkstatt und das integrierte Handlungskonzept „Berg- und Talachse“ deutlich. Der nächste Schritt wurde nun in der Sitzung des Integrationsrates vorgestellt: Geplant ist eine Viertelkonferenz, bei der sich engagierte Bürger und Institutionen darüber austauschen sollen, wie sich ihr Viertel in Zukunft entwickeln und wie diese Entwicklung vorangebracht werden soll.

 

Die Vorbereitungen dazu laufen derzeit bereits auf Hochtouren, sagt Dr. Judith Schuler, Leiterin der Demokratiewerkstatt. Ein erstes Treffen mit einigen Akteuren und Institutionen aus dem Viertel sei bereits sehr ergiebig gewesen.

 

Zum Hintergrund: Die Demokratiewerkstatt Stolberg ist eine Kooperation der Volkshochschule, des Nell-Breuning-Hauses in Herzogenrath und der Landeszentrale für politische Bildung. Die Demokratiewerkstatt ist ein Teil der Gesamtstrategie „Soziale Kupferstadt 2030“ im Rahmen der städtischen Sozial- und Inklusionsplanung.

 

Unter dem Motto „Vielfältig und miteinander im Viertel“ ist es die Aufgabe von Judith Schuler, das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern. Sie ist davon überzeugt, dass es eine Menge Ideen gibt – auch im Viertel Mühle.

 

Das wurde in der ersten Vorbesprechung zur geplanten Viertelkonferenz auch deutlich. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie die Akteure bei der Konzeption und Mobilisierung unterstützen können. Dabei sei sehr engagiert über das Viertel gesprochen worden. Schließlich kennen sich die Menschen, die dort leben und sich dort engagieren nicht nur mit den negativen Seiten, sondern auch mit den schönen Seiten des Viertels bestens aus.

 

„Die Bewohner und Akteure beklagen, dass die Mühle in Stolberg sehr negativ gesehen wird. Sie haben ein anderes Bild“, sagt Schuler und fügt hinzu: „Das zeigt eine Diskrepanz zwischen den Einwohnern und dem Blick von außen. Es wäre toll, wenn man das ändern könnte.“

 

Ein Ziel der Demokratiewerkstatt ist es deshalb, so genannte Brückenbauer zu finden, die die Menschen im Viertel miteinander in Kontakt bringen und sie motivieren, das Miteinander im Viertel aktiv mitzugestalten.

 

„Die Frage ist, wie man den Menschen dabei helfen kann, motiviert zu bleiben und auch andere mit einzubinden“, erklärt Schuler. Keine einfache Aufgabe. Doch, wer sich engagiert, kann davon auch profitieren. „Wenn ich mich für mein Viertel engagiere, habe ich auch selbst etwas davon. Wer sich engagiert, ist zufriedener und davon hat dann auch das ganze Viertel etwas“, sagt sie. Einer dieser aktiven Akteure sei die Hermannschule, so Judith Schuler. „Sie setzt sich sehr motiviert in und für Mühle ein.“ Der Ansatz der Schule, Respekt und ein Miteinander aller Religionen und Kulturen zu schaffen, wirke weit in das Viertel hinein.

 

Ein Problem sei meist allerdings, dass es zwar viele engagierte Gruppierungen gebe, diese jedoch untereinander meist nicht vernetzt seien. Auch daran soll in Zukunft weiter gearbeitet werden. „Entscheidend ist, ob die Menschen für sich und ihr Viertel Verantwortung übernehmen wollen, ob sie ihre Umgebung zusammen mit ihren Nachbarn für sich und ihre Familien positiv gestalten wollen, ob sie ein Umfeld schaffen wollen, in dem auch ihre Kinder und Enkel eine lebenswerte Heimat finden können“, sagt Judith Schuler.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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