Blick auf die Erde und das Universum

Ferienspiele der Kleinen Offenen Tür St. Josef locken diese und kommende Woche insgesamt 100 Kinder an.

Foto: Eva Rössler
Foto: Eva Rössler

Am Montagmorgen fiel am Donnerberg der Startschuss für die Ferienspiele der Kleinen Offenen Tür (KOT) St. Josef. Sie finden nun täglich bis zum heutigen Freitag sowie in der kommenden Woche – vom 23. bis 27. Juli – von 9 bis 13 Uhr statt. Eltern konnten ihre Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren anmelden.

 

Der erste Tag ist nicht immer leicht. Viele Kinder freuen sich, aber manche fühlen sich nicht sofort wohl. Insgesamt haben sich für die beiden Wochen je 50 Kinder angemeldet. Bei so vielen unbekannten Gesichtern wird manch ein Kind schüchtern. Um die Stimmung zu lockern und ein Gruppengefühl zu entwickeln, beginnt der Montag mit Kennenlern-Spielen. So lernen die Kinder die Namen der anderen und das Eis wird gebrochen. Und das ist wichtig, denn für die kommenden Tage ist einiges geplant.

 

Schon seit Jahrzehnten werden in der Kleinen Offenen Tür St. Josef Ferienspiele veranstaltet. In diesem Jahr sind dort 18 ehrenamtliche Betreuer im Alter von 15 bis 24 Jahren tätig. Jörg Beißel, Leiter der KOT, ist dort selbst groß geworden: „Ich bin hier auch früher zu den Ferienspielen gegangen und habe als Jugendlicher ehrenamtlich mitgearbeitet.“ Zusammen mit den Ehrenamtlern arbeitete er an dem Konzept der diesjährigen Sommer-Ferienspiele. Die beiden Wochen stehen je unter einem Motto. In der ersten Woche beschäftigen sich die Kinder mit dem „Planet Erde“, Motto der zweiten Woche ist „Unser Universum“.

 

„Wir haben viele verschiedene Spiele und Aktionen geplant“, erzählt Beißel. Unter dem Thema „Unsere Erde“ wird jedes Kind eine Erdkugel aus Pappmaché basteln und anmalen. Unter anderem ist auch eine Schnitzeljagd geplant. Beißel ist es wichtig, dass die Ferienspiele nicht als bloße Betreuung angesehen werden: „Die Kinder sollen sich austoben können und Spaß haben. Zwischen verschiedenen Aktionen, die drinnen stattfinden, gehen die Gruppen auch viel raus, um dort Spiele zu spielen.“

 

Ihr Highlight erreichen die Ferienspiele in der zweiten Woche. Dann findet an einem Tag eine Übernachtung statt, bei der für die Kinder gekocht und eine Nachtwanderung unternommen wird. „Wir hoffen auf eine sternenklare Nacht“, sagt Beißel. Geplant sei eine Wanderung zu den alten Sportplätzen, um dort die Sterne zu beobachten.

 

In der zweiten Woche möchten die Betreuer außerdem versuchen, den Kindern die Größenverhältnisse des Universums zu veranschaulichen. Dazu wurde der Kleinen Offenen Tür Anschauungsmaterial, Lektüren und ein Stellspiel zur Verfügung gestellt.

 

Nach den Ferienspielen ist für die ehrenamtlichen Betreuer ein Essen geplant. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sie sich die Zeit genommen haben, diese Wochen zu planen und umzusetzen“, findet Beißel. „Eine unserer Betreuerinnen nahm sich sogar extra eine Woche Urlaub für die Ferienspiele. Daher ist das Essen als kleines Dankeschön gedacht.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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