Stolberger Chemietechniker verbessern die Welt

Fachschüler präsentieren die Ergebnisse ihrer einjährigen Projektarbeit. Kooperation mit Forschungseinrichtungen.

Foto: B.K.
Foto: B.K.

Bei einer festlichen Veranstaltung präsentierten Studierende der Fachschule für Chemietechnik des Berufskollegs Stolberg die Ergebnisse ihrer fast einjährigen Projektarbeit. Und die hatten selbst für den naturwissenschaftlichen Laien Spannendes zu bieten.

 

Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Sporthochschule Köln hatte sich ein Team erfolgreich mit der Optimierung einer Methode beschäftigt, verbotene Dopingmittel in Nahrungsergänzungsmitteln nachweisen zu können. Gut möglich also, dass manchem Sportler dank der Stolberger bald der Appetit auf den gewohnten Powerriegel vergehen wird. 25 im 5. Semester berufsbegleitend Studierende hatten in elf Projektteams mit Unterstützung ihrer Arbeitgeber sowie internationaler Forschungseinrichtungen in unterschiedlichen Bereichen geforscht und experimentiert. Etwa zur Entwicklung eines neuen Knochenersatzmaterials, durch das der Heilungsprozess nach dem Einsatz künstlicher Gelenke stark beschleunigt werden kann. Oder für die effektivere Gewinnung eines zentralen Bestandteils des Brustkrebsmedikaments Taxol.

 

Alle Projekte wurden in Eigenregie und außerhalb der Arbeitszeiten durchgeführt, die Ergebnisse in einer umfangreichen Dokumentation zusammengefasst und dem Fachpublikum nun vorgetragen. Für die Studierenden war diese Projektarbeit ein wesentlicher Bestandteil für den Abschluss zum staatlich geprüften Techniker.

 

Die Arbeitgeber profitieren davon in unterschiedlicher Art und Weise: In einigen Fällen konnten die jungen Forscher schon länger im Betrieb behandelte Problemstellungen mit ihren Erkenntnissen lösen, in anderen wurden komplett neue Produkte entwickelt, die jetzt das Portfolio der jeweiligen Unternehmen erweitern.

 

Berufskolleg-Leiterin Ingrid Wagner war sichtlich stolz, als sie das Engagement und die Kreativität ihrer Studierenden hervorhob. Fachschulleiter, Claus von Teubern, hob hervor, wie wechselseitig fruchtbringend die exzellente Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Betrieben und dem Berufskolleg sei.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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