Die älteste Pilgerin ist 90 Jahre alt

18 Teilnehmer laufen bei großer Hitze von Schevenhütte nach Heimbach in die Wallfahrtskirche St. Salvator.

Foto: M. Polat
Foto: M. Polat

„Man wandert mit den Füßen, aber man pilgert mit dem Herzen.“ Mit diesem Auszug aus dem Buch „Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg“ des deutschen Komikers Hape Kerkeling leitete Diakon Martin Peter die Dankandacht in der Kirche St. Josef ein. Die Heimbach-Pilger hielten am vergangenen Sonntag aufgrund der Hitze etwas später als üblich Einzug in die Kirche St. Josef, nachdem sie an der Talsperre von Diakon Peter und zwei Messdienern abgeholt wurden.

 

18 Teilnehmer hatten sich am Samstag auf nach Heimbach in die Wallfahrtskirche St. Salvator zur „Schmerzhaften Mutter“ gemacht, einem hölzernen Gnadenbild. In Heimbach angekommen, habe es zunächst eine kurze Begrüßungsandacht von Pfarrer Hans Doncks gegeben, erzählte Wallfahrtsleiter Willi Müller.

 

Um 17.45 Uhr habe dann die Messe stattgefunden. Außerdem seien die Pilgergruppen vorgestellt worden. Heimbach selbst hat Fritz Schuster etwas anders erlebt als sonst: „Normalerweise ist die Kirche in Heimbach rappelvoll, gestern war das aber überhabt nicht so“, erzählte der Eschweiler Pilger und verwies darauf, dass der Nachwuchs fehle. „Aber man darf auch nicht vergessen, dass die Sommerferien begonnen haben und deswegen viele Leute weg sind“, sagte Elke Obertz, Küsterin der Kirche St. Josef.

 

Am Sonntagmorgen machten sich dann neun Schevenhütter auf den Rückweg. „Um 7 Uhr sind die Schevenhüttener Pilger in Heimbach los“, erzählte Schuster von den Eschweiler Pilgern, die sich eine halbe Stunde später auf den Rückweg machten. Einen Zwischenstopp gab es für die Schevenhütter unter anderem mittags in Schmidt für eine Kaffeepause.

 

„Die älteste Teilnehmerin ist ganze 90 Jahre, sie ist den größten Teil gegangen“, erzählte Müller stolz. Bei denen, die mitgehen, würde das Wetter auch keine Rolle spielen, stellt Müller fest und Fritz pflichtet ihm bei: „Der Pilger läuft durch jedes Wetter.“

 

Am zweiten Adventssonntag, 9. Dezember, findet die zweite Wallfahrt der Schevenhütter nach Hambach statt. Diese sei im Jahr 1976 etabliert worden, als „weihnachtlicher Ausklang“, erzählt Müller. Im Winter werde die Wallfahrt besser angenommen als im Sommer, „wahrscheinlich weil es nur hin zu Fuß geht und zurück der Bus fährt“, sagte Müller.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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