Fliegermarsch, Hits aus den Charts und Weinlieder

Gemeinsames Konzert verschiedener Chöre unter der Leitung von Gunther Antensteiner findet reichlich Publikum.

Foto: M. L. Otten
Foto: M. L. Otten

Seit Dezember 2017 leitet Gunther Antensteiner die Chorgemeinschaft Humor Harmonie Brand 1858 e.V., die mit dem Männerchor der Siedlergemeinschaft Donnerberg nach dem gemeinsamen Konzert in St. Donatus nun auch in St. Josef ihre Visitenkarte abgab.

 

Während die Herren vom Donnerberg ausschließlich begleitete moderne Songs zum Besten gaben, sang die Chorgemeinschaft überwiegend a-cappella vorgetragene Weisen.

 

Der gemeinsame Auftritt wurde zu einem besonderen Ereignis für alle Beteiligten. „Come together - singen wir. Lass dich begeistern für den Gesang, dann bleibst du froh ein Leben lang“ hallte es durch die Kirche.

 

Das Lied des Chorverbandes NRW traf den Nerv und begeisterte das Publikum, das an diesem frühen Abend zahlreich erschienen war. Und auch der populäre österreichische „Fliegermarsch“ aus der unvergessenen Operette „Der fliegende Rittmeister“ von Hermann Dostal erwärmte so manches Herz. Mit dem Lied der Berge, dem volkstümlichen Schlager „Sierra Madre del Sur“ oder dem Weinlied „Aus der Traube“ zogen die Herren das Publikum in ihren Bann. Sie folgten konzentriert den ruhigen und präzisen Winken ihres Chorleiters Gunther Antensteiner. Zuvor hatten sich die Chöre einzeln präsentiert. Der Männerchor der Siedlergemeinschaft Donnerberg sorgte mit Songs von Reinhard Mey, Tom Astor, Vangelis und den Toten Hosen für eine wohltuende Atmosphäre, die sich in der Idylle der „kleinen Kneipe“ gemütlich fortsetzte und den Höhepunkt am Stammtisch im Eck in der Konditorei am Kuchenbuffet hatte. Einen wesentlichen Anteil am Gelingen dieser Darbietungen hatte Misun Kim-Antensteiner, die versiert am Klavier die einzelnen Stücke einfühlsam begleitete. Die Chorgemeinschaft aus Brand setzte mit a-cappella Vertonungen von Liebes- und Trinkliedern einen Kontrast zu den begleiteten Werken. Hier gefielen besonders das slowakische Volkslied „Die wahre Liebe“ von Leos Janacek und der Eröffnungschor aus der Oper „Ernani“ von Giuseppe Verdi. Das Schlusslied des zweiten Teils war das Marschlied im Sechsachteltakt aus der Tonfilm-Operette Die Drei von der Tankstelle. Während der Hit „Ein Freund, ein guter Freund“ durch die Comedian Harmonists weltbekannt wurde, waren es auf dem Donnerberg die Männer aus Brand, die die unverwüstliche Freundschaft unvergessen machte. Mit dem gemeinsam gesungenen und berührenden „Dankeschön und auf Wiederseh’n“ hieß es Abschied nehmen, doch die Zuhörer forderten noch eine Zugabe, die die Sänger mit Kurt Lissmanns Trinklied „Aus der Traube in die Tonne“ gerne erfüllten.

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