Marcus Schröder trägt erneut die Königskette

Zum 4. Mal hat er die Königswürde der Heinrichs-Schützen in Münsterbusch errungen. Viele Freunde feiern mit.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Marcus Schröder hat es wiederum geschafft. Der 39-jährige Controller hat bereits zum vierten Mal nach 2009 die Königswürde seiner Bruderschaft errungen.

 

Proklamiert wurde er jetzt im Rahmen des zweitägigen Schützenfestes der örtlichen St. Heinrichs-Schützenbruderschaft 1890 Münsterbusch. Ort der abwechslungsreichen Veranstaltung war das Münsterbuscher Jugendheim am Rotdornweg. Dort hatte am Vorabend das traditionelle „Hahnenköppen“ stattgefunden.

 

Siegerin dieses seit den frühen 1950er Jahren durchgeführten Wettbewerbs wurde Kaussar El-Kerdi. Die 23-jährige pädagogische Hilfskraft hatte mit dem stumpfen Säbel der aus Stroh und Wolle bestehenden Hahnenattrappe den Garaus gemacht und wurde somit zur neuen Hahnenkönigin der St. Heinrichs-Schützenbruderschaft gekürt.

 

Neben dem Hahnenköppen gehörte die Proklamation von Schützenkönig Marcus Schröder zu den Höhepunkten des zweitägigen Festes. Begonnen hatte der Proklamationsabend mit einem Gottesdienst in der Kirche Herz Jesu. Zelebrant war dort Pfarrer Rudolf Marek.

 

Anschließend marschierten die Schützen über die Prämienstraße die kurze Wegstrecke zu Jugendheim, wo sich im Laufe des Abends die Abordnungen der Schützen aus Stolberg-Mitte, Eilendorf, Büsbach, Atsch, Zweifall und Hauset (Belgien) eingefunden hatten.

 

Zusätzlich zu diesen Gästen konnte Brudermeisterin Sabine Schröder mit den Aachener Karlsschützen, den Freunder Georgsschützen, den Kohlscheider Sebastianischützen, den Krauthausener Sebastianusschützen und dem Bürgerverein Evinghoven weitere Freunde begrüßen.

 

Neben Marcus Schröder als neue Majestät wurde als Jungprinz auch Timo Gehlen proklamiert. Der 20-jährige Koch hatte die Jungprinzenwürde bereits zum dritten Mal in Folge errungen.

 

Brudermeisterin Sabine Schröder überreichte als Zeichen der Würde den neuen Majestäten die ihnen zu stehenden Schützenketten.

 

Sichtlich schwer gefallen war Vorjahreskönig Jakob Beye die Weitergabe der Schützenkette. Dem beinahe 80-Jährigen rannen bei der „Entthronung“ Tränen übers Gesicht. Im Rahmen der Proklamation wurde Marcus Schröder von seiner Bruderschaft mit einer weiteren Auszeichnung bedacht. Er hatte neben der Königswürde im Wettbewerb nämlich auch noch den Franz-Josef-Koch-Gedächtnispokal „erobert“.

 

Dieser Pokal, der Vorjahrssieger der TRophäe war Willi Reitler gewesen, war im Jahr 2017 zum ersten Mal als Schießwettbewerb zum Tragen gekommen.

 

Anschließend formierten sich die im Saal anwesenden Königspaare, wozu auch Diözesankönig Stefan Doncks und Gattin sowie Bezirkskönig Siegfried Heinze und Gattin gehörten, auf der Bühne zum Königstanz: gespielt wurde der Königswalzer.

 

Die musikalische Gestaltung des Abends hatte DJ Tom Ketteniß übernommen. Neben der Proklamation und einer Tombola - für Preise hatten zu gleichen Teilen die Münsterbuscher Geschäftswelt und die Vereinskasse gesorgt - prägte Peter Kerscher und seine Puppe Kuh Dolly das unterhaltsame Programm. Der Bauchredner, der Dolly seine Stimme lieh und sie mit rotzfrechen Kommentaren ausstattete, brachte das Publikum zum Lachen und sorgte für kräftigen Applaus.

 

In das Spiel einbezogen wurde auch Schützenkönig Marcus Schröder, dessen Mund- und Lippenbewegungen von Kerscher mit dazu passenden, flotten Sprüchen angereichert wurden.

 

Zu Ende ging die kurzweilige Veranstaltung in Münsterbusch mit den Tanzdarbietungen der im Saal anwesenden Paare, wozu Ketteniß die entsprechende Party- und Popmusik lieferte.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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