Jessica Heinrichs ist neue Stolberger Weinkönigin

Zum zweiten Mal wird eine Würdenträgerin gekürt, die sich mit dem Rebensaft auskennt. Fachwissen abgefragt.

Foto: C. Hahn
Foto: C. Hahn

Da wird noch mal ein Brauch oder eine Tradition draus: Zum zweiten Mal schritten Mitglieder und Freunde der Jungen Union (JU) Stolberg zur Wahl einer Weinkönigin für die Kupferstadt.

 

Jessica Heinrichs, die neue Titelträgerin, muss auch schon zeitig etwas vom Votum für sie geahnt haben: Der Wein und ich – wir sind ein Herz und eine Seele“, bekannte sie noch vor Beginn der Kür im Innenhof der „Bodega“ am Alten Markt.

 

Zusammen mit Inhaber Christian Clément und dem JU-Vorstandsteam um die Vorsitzende Saskia Bläsius und ihre Stellvertreterin Carolin Sieven hatte Geschäftsführerin Joachim Offermann kurz vor dem Ausscheiden aus dem politischen Jugendverband durch das Erreichen der magischen Altersgrenze von 35 Jahren den Wettbewerb noch einmal als spaßige kleine Spielshow rund um den edlen Rebensaft organisiert.

 

Wenn auch die Konkurrenz um den Titel, den die neue Majestät erstmals zum Weinfest vom 14. Bis zum 16. September auf dem Kaiserplatz offiziell tragen wird, ausschließlich unter Frauen ausgetragen wurde – es sei durchaus denkbar gewesen, einen Mann als „Bacchus“ zu küren, meinte Moderator Offermann im Gespräch mit unserer Zeitung.

 

In der Tat wurden die beiden Weinköniginnen in spe – Jessica Heinrichs erhielt dabei von Mitbewerberin Gisela Renerken harte Konkurrenz – hart auf die Probe gestellt. Es wurde durchaus Fachwissen abgefragt. Ob nun der weiße Chardonnay oder der rote Merlot die höhere Serviertemperatur hat, ob Verjus süß oder sauer schmeckt (richtige Antwort: sauer), wie viel Anbaufläche Rheinhessen hat (26300 Hektar) und noch mehr: Das musste wissen, wer bei der JU Chancen auf die Königinnenwürde haben wollte.

 

Auch eine Blindverkostung gehörte dazu, bei der Heinrichs und Renerken mit verbundenen Augen Dornfelder, Weißburgunder, Rosé und andere Weine aus dem Fundus von „Bodega“-Chef Clément erkennen mussten.

 

Das Ergebnis fiel denn auch denkbar knapp aus – mit 20:19 von den Juroren vergebenen Korken lag Jesica Heinrichs nur ganz knapp gegenüber Gisela Renerken vorn.

 

Die zeigte ihre Meisterschaftvor allem bei einer ganz besonderen Disziplin: Mit einem Champagnerkorken im Mund musste sie ganze Sätze möglichst verständlich aussprechen.

 

Zwar blieb der Zuspruch des Publikums im Übrigen eher bescheiden – wären da nicht die Mitstreiter von der Jungen Union selbst gewesen. Dafür gab es ein sehr ansprechendes Rahmenprogrammen: Die Stolberger Sängerin Clarisse Poschen und ihre Band boten französische Chansons vom Feinsten.

 

Mit Gastgeber Christian Clément seinerseits versorgte seine Gäste nicht nur mit Wein, sondern hatte auch einen Grill voller Würstchen organisiert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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