Der wilde Westen im Südosten der Stadt

„Country- and Music-Festival“ auf einzigartiger Ranch.

Fotos: D. Müller
Fotos: D. Müller

Die Sonne brennt über dem Saloon, und vom Bach her und von den Wipfeln der umgebenden Bäume weht eine kühle Brise an der Whiskey-Bar und der „Officer‘s Mess“ vorbei. Musiker spielen Country-Songs, und Cowboys, Ladies und Gentlemen tanzen dazu, bevor sie abends am Lagerfeuer sitzen. Wildwest-Romantik wie aus dem Bilderbuch, auch wenn in Stolberg der Wilde Westen genaugenommen im östlichen Süden zu finden ist. Denn in der Zweifaller Finsterau sind die Copper City Pioneers beheimatet.

 

Dort richtet der Kupferstädter Country- und Western-Verein mehrere Veranstaltung im Jahr aus, und lockt immer wieder zahlreiche Gäste an. Die Besucher kommen sehr gerne auf die idyllisch gelegene Ranch im Wald, die von Copper City Pioneers mit viel Liebe und noch mehr Arbeit in eine kleine Westernstadt verwandelt worden ist. Die Ranch ist absolut einzigartig in der weiteren Region und somit ein Alleinstellungsmerkmal für Stolberg, aber auch die stets gute Organisation der Events und vor allem die freundschaftliche und familiäre Atmosphäre bei den Copper City Pioneers wird von den Gästen geschätzt.

 

Und einmal im Jahr besonders die Musik. So wie jetzt, als die „Kupferstädter Pioniere“ zum 33. Mal ihr großes internationales „Country- and Music-Festival“ veranstaltet haben. Und international ist das Festival nicht nur, weil die Musiker oft aus Nachbarländern kommen, sondern auch die Besucher. Zahlreiche Gäste aus Belgien und den Niederlanden waren auch diesmal wieder zugegen, und ein Blick auf die Kfz-Kennzeichen auf dem proppenvollen großen Parkplatz zeigte, dass auch in Deutschland die Events der Copper City Pioneers weit über unsere Region hinaus Country-Freunde nach Stolberg ziehen.

 

Besucher aus Städteregion, Eifel, Düren, Jülich und Heinsberg gesellten sich zu Gästen aus Köln, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, Bergheim, dem Rhein-Sieg-Kreis, Geilenkirchen, dem Kreis Wesel, dem Rhein-Kreis Neuss, dem Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen und mehr. Ihnen allen boten die Copper City Pioneers viel Livemusik auf der malerischen Ranch. „Dusty Boots“ und Martin Michiels gestalteten am Samstag das Festival, und „Shirley Ann and the Country Wings“ unterhielten die Festivalbesucher glänzend, wobei die Interpreten neben Country- und Western-Musik auch Oldies und Klassiker diverser Genres spielten.

 

In dem offenen Zelt mit Livebands war die riesige Tanzfläche nie leer. Dafür sorgten sowohl die versierten Musiker, als auch die Tanz-Workshops, die von den Copper City Pioneers kostenlos angeboten wurden. Mit Cafeteria, Grill, Whiskey-Bar und Getränkewagen blieben zudem keine kulinarischen Wünsche offen. Das 33. internationale „Country- and Western-Festival“ war einmal mehr eine rundum gelungene zweitägige Veranstaltung, was besonders bemerkenswert ist, da das städtische Gelände mit Ranch und Mietshaus eigentlich ohne Strom ist. Im Januar hatte ein Sturmschaden die alte Stromleitung gekappt.

 

Drei Vorstandsmitglieder hatten daraufhin auf eigene Kosten ein Stromaggregat angeschafft. „Und weil die Mieter im Haus Strom brauchen, läuft das Aggregat seit Januar 24 Stunden am Tag“, beschrieb Sigi Kress, Vorsitzender der Copper City Pioneers, dass diese Zwischenlösung die Vereinskasse stetig belaste: „Die Treibstoff-, Wartungs- und Reparaturkosten für das Stromaggregat schlagen seit Januar mit rund 1000 Euro im Monat zu Buche“. Doch jetzt gebe es für den Stolberger Verein einen Lichtblick am Horizont, denn: „Das Liegenschaftsamt der Stadt hat zugesagt, sich an den Kosten für eine neue Stromleitung zu beteiligen“, sagte Kress.

 

Dennoch kommen zu den mehreren 1000 Euro, die der Verein wegen des Sturmschadens schon stemmen musste, anteilig noch die Kosten für die neue Stromleitung auf die Copper City Pioneers zu. Wovon sich die Kupferstädter Country- und Western-Freunde nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil: Trotz geschröpfter Vereinskasse spenden die Copper City Pioneers von den Eintrittsgeldern beim Festival jeweils einen Euro an die Kinderkrebshilfe.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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