Erinnerung an einen allseits beliebten Seelsorger

Im Gedenken an den im Juni verstorbenen Pfarrer Ferdi Bruckes lädt die Pfarre auf der Liester zum Gottesdienst ein.

Foto: M.L. Otten
Foto: M.L. Otten

Ein Gottesdienst im Gedenken an den Anfang Juni verstorbenen Pfarrer Ferdi Bruckes, der von 1992 bis 2009 in St. Hermann-Josef, Auf der Liester und St. Josef, Donnerberg seinen Dienst versah, fand jetzt auf der Liester statt.

 

Ferdi Bruckes war ein besonderer Mensch und Seelsorger. Entsprechend groß war seine Wertschätzung. Seine direkte Art und klare Linie, besonders in den Predigten sprach die Menschen an. Er gab dem Evangelium ein freundliches Gesicht und nannte die Apostel zur Zeit Jesu Freunde.

 

In Bruckes Zeit fiel die Umstrukturierung der Finanzen und der Pfarrei. Eine große Unterschriftenaktion, ihn in Stolberg zu halten, scheiterte jedoch, und er wurde letztendlich Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden St. Marien, wo er für sechs Gemeinden - St. Andreas, Setterich; St. Laurentius in Puffendorf, St. Petrus in Baesweiler, St. Martin in Oidtweiler, St. Pankratius in Beggendorf und St. Willibrod in Loverich - zuständig im Einsatz war.

 

Dennoch zelebrierte er auf Bedarf Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen in St. Hermann-Josef. Ihm zu Ehren hatte sich die Chorgemeinschaft der Pfarrei St. Lucia, bestehend aus dem Chor St. Hermann-Josef, Cäcilia und St. Franziskus formiert.

 

Unter Leitung von Jo Schulte, der gleichzeitig das E-Piano spielte, sang der imposante Chor Kompositionen von John Rutter, Christoph Leuchter und Wolfgang Amadeus Mozart sowie neues geistliches Liedgut mit den Kirchgängern gemeinsam.

 

Es waren eindrucksvolle Songs, die lebendig vorgetragen wurden und die Lobpreisung Gottes und die Beziehung zum Nächsten musikalisch aufgriffen. Pfarrer Rudolf Marek hatte die Messfeier mit einem Gedicht von Wilhelm Willms begonnen, in dem es heißt: „Einer trage des anderen Last“. Hier gehe es nicht um die Erwartungen eines Jeden an die Anderen, um die Welt zu verändern, sondern sich selbst zu fragen, wie man die Lasten der anderen helfen kann, zu tragen.

 

Manchmal genüge ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte, mit denen sich das Gegenüber abplage. In seiner Predigt widmete sich der Geistliche der Auferweckung eines zwölfjährigen Mädchens, das nicht gestorben war, sondern nur geschlafen hatte. Mit dieser Wundergeschichte wolle der Evangelist Markus ein Zeichen setzen, um die Menschen zum Glauben an Gott zu führen. Denn „Wissenschaft und Technik können den Tod hinauszögern, aber nicht bezwingen“, so Marek, Jesus aber sei Hoffnungsträger angesichts der Hoffnungslosigkeit. Froh bewegt und zuversichtlich klang nach dem Schlusssegen das moderne geistliche Lied „Hand in Hand in dieser Zeit. Hand in Hand, der Weg ist weit, gemeinsam auf dem Weg: Hand in Hand“.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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