Breite Mehrheit für geplanten Rewe-Markt in Breinig

Nur Linke gegen Bauleitplanung. Nahversorger statt Baumarkt bis Ende 2020. Eigentümer möchte Standort sichern und stärken.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

„Was ist denn nun Fakt?“, fragt Gabi Halili im Ausschuss für Stadtentwicklung. Am Ende verweigert als einzige die Linke ihre zustimmende Empfehlung zur Aufstellung eines Bebauungsplans für das Einzelhandelszentrum am Eschen- und Kastanienweg, die der Stadtrat am Dienstag dann wohl mit breiter Mehrheit beschließen wird.

 

Halili ist verunsichert durch die Stellungnahme von Marktleiter Mario Löhr in unserer Zeitung, Toom in Breinig würde „entgegen anderslautender Gerüchte auch zukünftig Services zur Verfügung stehen“.

 

Nach den Plänen des Eigentümers der von dem Baumarkt angemieteten Immobilie wird das nur noch bis nächstes Jahr der Fall sein, weil er selbst 2020 genau dort einen neu errichteten Rewe-Markt eröffnen möchte.

 

Tobias Röhm verweist in der Sitzung ausdrücklich auf die Schreiben des Investors und seines Planungsbüros hin, die zuvor bereits alle Fraktionen erhalten hatten. „Der Eigentümer bittet, das Bauleitverfahren möglichst zügig abzuwickeln“, berichtet der Technische Beigeordnete. Das gesamte Areal befinde sich in seinem Besitz.

 

Der Eigentümer habe aber nach Auslaufen des seinerzeit gültigen Mietvertrages mit Toom immer nur noch Verlängerungen für die Dauer eines Jahres abschließen können – ein Risiko für den Eigentümer. „Nach heutigem Standard ist ein Baumarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 1400 m² dauerhaft nicht mehr lebensfähig“, heißt es auch in diesem Schreiben. Neubauten würden mindestens die zehnfache Verkaufsfläche aufweisen. Als Eigentümer habe er jederzeit mit einer Kündigung seitens Toom rechnen müssen. Aber „eine andere Baumarktkette wird sich niemals mehr auf einer so kleinen Fläche niederlassen“. Ein Leerstand des Gebäudes würde den ganzen Standort in Mitleidenschaft ziehen.

 

Eine Stärkung des Standortes und dauerhafte Sicherung der Nahversorgung biete aber sein Gesamtvorhaben innerhalb eines sehr engen Zeitfensters. Ein Aachener Planungsbüro ist bereits mit allen Leistungsphasen zur Realisierung beauftragt. Vorgesehen sind der Abriss von Toom und dort ein Neubau eines Rewe-Marktes mit zukünftig 2000 m² Verkaufsfläche. Technisch und optisch saniert werden soll der derzeitige Verbrauchermarkt, der in einen Getränkemarkt und einen Drogeriemarkt mit insgesamt 1200 m² Verkaufsfläche umgebaut werden soll. Ziel ist es, den neuen Rewe-Markt bis Ende 2020 zu eröffnen.

 

„Dann haben wir aber keinen Baumarkt mehr“, sagt Gabi Halili und erntet den Widerspruch der übrigen Fraktionen: Baustoffe Schmitz in Breinig und Mobau in Mausbach sind weiterhin präsent.

 

In nicht öffentlicher Sitzung empfiehlt der Ausschuss dem Stadtrat den Abschluss der Planungsvereinbarung mit dem Investor, in dem die Kostenübernahme geregelt wird – erneut nur gegen die Stimme der Linken.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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