Viel Applaus für engagierte junge Musiker

Musikschule Merz hat zu einem Konzert ihrer Schülerinnen und Schüler eingeladen. Mehrere Ensembles präsentieren ihr Können.

Foto: M. Polat
Foto: M. Polat

„Toll, dass Sie trotz Mallorca-Wetter den Weg hierher gefunden haben“, begrüßte Kantor Herbert Merz das Publikum. Der Direktor der Musikschule Merz und erster Vorsitzender des Fördervereins Musica Stolberg, zugunsten dessen das Benefizkonzert veranstaltet wurde, zeigte sich erfreut über den Besucherandrang im Museum Zinkhütter Hof. Dort präsentierten die Musikschüler jetzt in sieben verschiedenen Ensembles ihr Können und riefen bereits beim Einmarsch auf die Bühne begeisterten Applaus hervor.

 

Den Anfang machte der Streicher-Spielkreis um Leiterin Martina Blömer und mit Begleitung von Max Allard am Klavier. Das achtköpfige Ensemble präsentierte unter anderem melancholisch-romantische Klänge mit „Mary, Young and Fair“ im Arrangement von E. H. Jones, gefolgt vom flotteren „The Entertainer“ von Scott Joplin, ebenfalls im Arrangement von E. H. Jones. Und dass mit Arne und Kaja Seyfarth zwei Nachwuchstalente zum ersten Mal mit dabei waren, war dem eingespielten Ensemble nicht anzumerken.

 

Zum Träumen lud das Quartett d-Moll von Georg Philipp Telemann für Blockflöte, zwei Querflöten und Basso continuo unter der Leitung von Gabriele Sous und begleitet von Diana Jianu am Klavier ein. Die Schüler Isabel Lothmann, Victor Jianu und Felix Allard wurden dann vom dreizehnköpfigen Gitarrenorchester abgelöst. Leiterin Barbara Verdecia übernahm mit ihren Schülern die Bühne und trieb diese mit ganzem Körpereinsatz zu Astor Piazzolas „Adios Nonino“ zu Höchstleistungen an.

 

Das Sax-Ensemble in der Besetzung mit Max Allard, Maurice Bonjean, Leonard Kolewa und Max Hansmann brachte „Detective Conan“ im Arrangement von Eric Harper auf die Bühne. Leiter Johannes Flamm verriet dem Publikum, dass das Stück lediglich in zwei Proben einstudiert worden sei und merkte mit einem Augenzwinkern an: „Aber im Gegensatz zur deutschen Nationalmannschaft wagen wir einfach mal was.“

 

Trotz der geringen Probenzeit belebte das Sax-Ensemble mit furiosem Spiel den Zinkhütter Hof und erntete begeisterte Jubelrufe, die die Musikschüler und deren Leiter noch auf ihrem Weg von der Bühne herunter nach hinten begleiteten.

 

Zarte Harfenklänge ließen Lia Lange, Paula Meul, Anna Simons und Lotta Werner unter der Leitung von Gabriele Sous mit „Wild Asparagus“ und „La Mal Aimable“ im Arrangement von Sylvia Reiß erklingen, bevor Skrallan-Marie Dietrich mit Gitarre und begleitet von Dilay Boyaci, ebenfalls an der Gitarre, gefühlvoll zu Eric Claptons „Tears in Heaven“ und Cat Stevens‘ „Father and Son“ sang.

 

Erstmals unter der Leitung von Cello-Dozentin Soraya Ansari trat das vierzehnköpfige Streichorchester mit „Orchester-Quartett C-Dur“, op. 4 Nr. 1, von Carl Stamitz auf. Bisher wurde das Streichorchester beim Benefizkonzert von Herbert Merz geleitet. „Im letzten Dezember war Schluss für mich, so kann ich mich ganz auf die Organisation konzentrieren“, erzählt der Musikschuldirektor lachend.

 

Das Sax-Ensemble in der Besetzung mit Daniel Imiela, David Bartusel, Sophie Hallstedt sowie Cornelia und Lisa Dreuw bereitete das Ende des Sommerkonzerts virtuos vor mit „Wisper Not“ von Benny Golson, „Rock around the clock“ von Max Freedman und Jimmy DeKnight sowie „Bolero“ von Maurice Ravel.

 

Schließlich heizte das fünfzehnköpfige Modern-Sound-Orchester unter anderem mit Trompeten, Posaunen und Schlagzeug dem Publikum noch einmal richtig ein: Mit „Forget You“ von Cee-Lo Green, „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens und „The Final Countdown“ von der schwedischen Band Europe trugen die Musiker nicht zuletzt mit dazu bei, dass am Ende des Benefizkonzerts insgesamt 840 Euro Spenden dem Förderverein zugutekamen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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