Nur an den Ladesäulen hapert es meist

Deshalb baut die EWV die Ladeinfrastruktur aus. Startschuss fällt nach den Sommerferien. Umsetzung bis Februar.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Dass Elektromobilität in Stolberg groß geschrieben wird, ist eigentlich nicht neu. Wer ein Elektrofahrzeug besitzt, hat allerdings trotzdem oft ein Problem: Während man an fast jeder Ecke eine Tankstelle für Benzin- und Diesel-Fahrzeuge findet, suchen E-Auto-Besitzer Ladesäulen oft vergebens. Doch das soll sich bald schon ändern. Zwischen 50 und 60 Ladesäulen soll es für die Städteregion geben – natürlich auch für Stolberg, wie EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder berichtet.

 

Am Kaiserplatz und „An der Krone“, am Mühlener Bahnhof, am Parkplatz an der Bergstraße sowie am Breiniger Bahnhof sollen Ladesäulen installiert werden. Darüber hinaus sind weitere Exemplare für den Markusplatz in Mausbach, den zukünftigen P&R Parkplatz am Bahnhof Schneidmühle und in der Büsbacher Ortsmitte vorgesehen. Und damit nicht genug. Zwei weitere Säulen am Parkhaus in der Rhenaniastraße sollen noch in diesem Montag in Betrieb genommen werden.

 

„Nicht nur aufgrund von steigenden Benzinpreisen oder dem Dieselfahrverbot sind wir überzeugt, dass sich die Elektromobilität langfristig durchsetzen wird. Der Schutz unserer Umwelt wird immer wichtiger und mit den emissionsfreien E-Autos tragen wir einen wichtigen Teil dazu bei“, so Schröder weiter. Er ist der Meinung, dass die Anschaffung eines E-Autos – obwohl dies nicht ganz preiswert ist – viele Vorteile hat. Schließlich seien die Wagen mit einfach konzipierten Motoren ausgestattet und deshalb wartungsarm und nicht so anfällig wie Verbrennungsmotoren. So könne man sich einige Reparaturen sparen. Zudem zahle man zehn Jahre keine KFZ-Steuer, die Versicherungen seien billiger und es gebe zusätzlich einen Umweltbonus.

 

Er und Josef Schultheis, der bei der Energie- und Wasser-Versorgung für den Ausbau der Ladeinfrastruktur zuständig ist, wissen jedoch auch, dass es oft an Ladesäulen mangelt. Aktuell gibt es 16 Stück in der Städteregion sowie in den Kreisen Heinsberg und Düren. „Das reicht aber nicht aus“, ist sich Schröder sicher.

 

Und wie sieht es mit den Kosten aus? 40 Prozent werden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übernommen, die restlichen Kosten teilen sich die EWV und die einzelnen Kommunen.

 

Nicht nur Stolberg hat sich dem Projekt angeschlossen. Auch Eschweiler, Alsdorf, Baesweiler, Roetgen, Monschau und Simmerath werden neue Ladesäulen erhalten. Und das soll nun ganz schnell gehen. „Mit den ersten Installationen werden wir schon nach den Sommerferien starten. Spätestens bis Februar 2019 wird das Projekt abgeschlossen sein“, sagt Josef Schultheis. Derzeit werde in einigen Kommunen noch überprüft, ob die geplanten Standorte auch den Vorgaben standhalten. Schließlich muss jede Ladesäule einzeln an das Stromnetz angeschlossen werden.

 

In Stolberg funktionierte das jedoch nicht überall ganz reibungslos. Aus dem geplanten Standort am Dienstleistungszentrum (DLZ) wird genau aus diesem Grund nämlich doch nichts, so Schultheis.

 

Die bereits vorhandenen Ladesäulen können noch bis Ende dieses Jahres kostenlos genutzt werden. Die neuen Ladesäulen sind dann mit einem einfachen Abrechnungssystem versehen und kostenpflichtig.

 

Von der Stolberger Politik wird das Vorhaben übrigens unterstützt. Auf dem Weg zu mehr Klimaschutz wurde bereits im Mai ein Konzept zum Ausbau der Ladeinfrastruktur beschlossen. Zudem plant die Verwaltung nun den Kauf von drei Elektroautos für den eigenen Fahrzeugpool. Über die Bereitstellung zusätzlicher Mittel berät der Stadtrat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 10. Juli.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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