Haas verschärft Kritik an Bürgermeister Grüttemeier

Vorwurf mangelnder Professionalität der Wirtschaftsförderung sei nicht an die Verwaltung, sondern ihren Chef gerichtet.

Nächste Runde im Streit um die Effektivität der Stolberger Wirtschaftsförderung zwischen Bürgermeister Tim Grüttemeier (CDU) und Patrick Haas, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stolberger Stadtrat: In einem Brief an den Bürgermeister, der unserer Redaktion vorliegt, weist Haas den Vorwurf scharf zurück, er habe Mitarbeiter des Stolberger Rathauses angegriffen. Vor einer Woche hatte Haas der Stolberger Wirtschaftsförderung mangelnde Professionalität vorgeworfen. Er begründete seinen Vorwurf damit, dass die Stadt Stolberg im Vergleich zu Städten wie Eschweiler ins Hintertreffen geraten sei. Grüttemeier hatte Haas daraufhin vorgeworfen, aus Unkenntnis der Materie Mitarbeiter des Rathauses auf Basis von Falschinformationen zu diskreditieren.

 

Diesen Vorwurf will Haas nicht unkommentiert stehenlassen. Seine Kritik habe Grüttemeier persönlich gegolten, nicht den Mitarbeitern des Rathauses. „Dass Sie nicht mal auf die Idee kommen, dass diese geäußerte Kritik etwas mit Ihnen als Bürgermeister zu tun hat, erlaubt Rückschlüsse auf Ihr Selbstverständnis und Ihren Umgang mit konstruktiver Kritik“, schreibt Haas. Sich ohne Grund öffentlichkeitswirksam vor die Mitarbeiter des Rathauses zu stellen und dem SPD-Fraktionschef Unkenntnis der Faktenlage vorzuwerfen, sei lediglich der Versuch, von der eigenen Verantwortlichkeit für die missliche Situation abzulenken, urteilt Haas.

 

Im Kern geht der Streit zwischen Haas und Grüttemeier um die wirtschaftlichen Perspektiven der Stadt Stolberg. Während Haas große Probleme auf die Stadt zukommen sieht, weil aus seiner Sicht der geplante Euregio Railport auf der Kippe steht und zentrale Punkte der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD im Stadtrat nicht angegangen werden, bewertet Grüttemeier die Situation erheblich positiver: Die Vorbereitungen für den Railport, eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Stadt, verliefen nach Plan. Seine (Grüttemeiers) Wirtschaftspolitik habe Stolberg in den vergangenen Jahren sehr deutlich nach vorne gebracht.

 

Diesen Erfolg spricht Haas dem Bürgermeister ab. Grüttemeier habe in Anbetracht konstruktiver geäußerter Kritik den Pfad der sachlichen Auseinadersetzung verlassen. Aus diesem Grund formuliere die SPD noch einmal in aller Deutlichkeit ihre Forderungen: Die Verwaltung solle einen Vorschlag formulieren, wie die A4 über das Camp Astrid erreichbar gemacht werden könne und es solle ein Runder Tisch für den dritten Bauabschnitt der L238 einberufen werden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den StädteRegionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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