Dank und Lob für „Helfende Hände“

Mehr als 140 Jugendliche ausgezeichnet, die an Sozialprojekt der Kupferstädter Gesamtschule teilgenommen haben.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Viele Vereine und Institutionen kennen das Problem, Nachwuchs für ehrenamtliche Tätigkeiten zu finden. Einen Lösungsansatz dafür gibt es in Stolberg bereits seit drei Jahren: das Projekt „Helfende Hände“ der Kupferstädter Gesamtschule. An der Breslauer Straße beginnt für die Schüler der Weg des sozialen Lernens in den Klassen 5 und 6. „Im Jahrgang 7 wird das soziale Lernen dann mit Wirtschaftslehre verknüpft, so dass damit gleichsam die Berufsorientierung beginnt“, beschreibt Projektkoordinatorin Angelika Beyert.

 

Und im 7. und 8. Schuljahr beginnt die Arbeit der „Helfenden Hände“ der Kupferstädter Gesamtschule. Die Schüler übernehmen mindestens 15 Stunden lang ehrenamtlich eine soziale Aufgabe und werden dabei seitens der Schule begleitet, die ihrerseits eng mit Eltern und Trägern zusammenarbeitet. „Im Vorfeld überlegen wir gemeinsam, welche Tätigkeit zu welcher Stärke und Persönlichkeit der Schüler passt, und trainieren, wie man sich bewirbt und an Ort und Stelle verhält“, erklärt Beyert. Die Auswahl der Aufgabe und die Bewerbung dafür übernehmen dann die Schüler selbst.

 

Dementsprechend vielfältig sind die Einsätze der „Helfenden Hände“ der Kupferstädter Gesamtschule. Sie reichen von der Jugendarbeit bis in Seniorenzentren, vom Karnevalsverein bis zur Feuerwehr und zum Sanitätsdienst. Tafel, Tierschutz, Umwelt, Integration, Streitschlichter, inklusive Einrichtungen wie Tabalingo und mehr sind die Themen- und Arbeitsfelder der „Helfenden Hände“, die manchmal auch „nur“ beim kranken oder alten Nachbarn zum Einsatz kommen, weil sie eben dort gebraucht werden.

 

Eine „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten: Die Hilfe der Jugendlichen wird gerne angenommen, die jungen Leute an das ehrenamtliche Engagement herangeführt, und die Schüler machen wichtige Erfahrungen, die nicht nur der Berufsorientierung dienen.

 

„Der Einsatz kann das Selbstwertgefühl fördern und auch die eigenen Grenzen erfahren lassen. Vor allem werden neue Horizonte eröffnet und Einsichten gewonnen“, meint Projektkoordinatorin Beyert. Und die Jugendlichen würden zudem merken, dass ehrenamtliches Engagement durchaus Spaß machen kann. Bestes Beispiel sind die Schüler, die freiwillig mehr als 15 Stunden absolvieren und ihren Einsatz sogar für Jahre fortführen.

 

In einer Feierstunde geehrt worden sind jetzt mehr als 280 „Helfende Hände“. Im Museum Zinkhütter Hof waren die gut 140 Schüler sowie Vertreter der Träger – insgesamt sind es derzeit 42 Projektpartner in Stolberg, Eschweiler und Aachen – zu Gast, und die Jugendlichen wurden vom Stolberger Bürgermeister Tim Grüttemeier und der Stolberger Ehrenamtsbeauftragten Hildegard Nießen mit Urkunden und dankenden Worten geehrt. „Es ist für mich ein sehr schöner Moment, euch heute auszeichnen zu dürfen. Eure ,Helfenden Hände‘ sind ein tolles Projekt, auf das die Stadt wirklich stolz sein kann“, hob Grüttemeier hervor.

 

Der Bürgermeister und die Ehrenamtsbeauftragte Nießen betonten, dass unsere Gesellschaft auf das freiwillige Engagement im Ehrenamt angewiesen sei, und sie würdigten alle Schüler und speziell die Jugendlichen, die sich hervorgetan haben, indem sie besonders schnell ihre Plätze im Ehrenamt fanden, mehr Stunden als vorgesehen geleistet haben oder ihr Engagement über das Projekt hinaus dauerhaft fortführen (siehe Infokasten).

 

Zum Rahmenprogramm der Feierstunde zählten unter anderem zwei Darbietungen, die bei den Schülern und ihren Gästen besonders gut ankamen. Die Kurse Darstellen und Gestalten der Kupferstädter Gesamtschule haben Begriffe in Szene gesetzt, welche die Schule beschreiben und charakterisieren und auch die „Helfenden Hände“ selbst schauspielerisch auf die Bühne gebracht.

 

Für Engagement besonders geehrt

 

  • Besonders geehrt für ihr vorbildliches Engagement bei dem Projekt „Helfende Hände“ wurden Jaden Henkel, Tobias Pannicke, Kimberley Dost, Aybike Selvi, Justin Dost, Doreen Eemann, Steven Wormbs, Jason Pauly, Swenja Pütz, Carina Fuchs, Ana-Lea Roßkamp, Talha Yakkan, Max Breuer, Jessicka Drescher, Sandra Schüller und Eda Meydan.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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