Friedenskreuz überzeugt mit schlichter und klarer Form

Neues Metallkreuz ersetzt marode Holzkonstruktion.

Foto: M.-L. Otten
Foto: M.-L. Otten

In Vicht kreisen die Menschen nicht um sich selbst, sondern zeigen mit guten, beispielhaften Werken, dass sich der Einsatz für die Gemeinschaft lohnt. Dies wurde beim 43. Pfarrfest wieder glaubhaft unter Beweis gestellt.

 

Bei der Eröffnung am Samstagabend durch Jochen Emonds wurde das Geheimnis um das neue Vorzeigeprojekt gelüftet. Neben vorherigen Projekten, wie Dorfladen, Lehmjöres-Wanderweg, Aufwertung des Spielplatzes und Blumengedenkstätte an der Johannes-Kapelle ist es das neue Kreuz als Mahnmal für den Frieden und gegen jede Art von Gewalt und Unrecht, das auf dem Kirchplatz aufgestellt, hier bis Ende August zu bestaunen ist, um dann auf dem Felskonglomerat Kluckenstein seinen endgültigen Platz einzunehmen.

 

Es ersetzt das massive, aber marode Holzkreuz aus dem Jahre 1955, das seinerzeit die St.-Sebastianus-Schützenbrudertschaft Vicht dort zehn Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs errichtet hatten. Die Idee für das neue sechs Meter hohe und vier Meter breite Stahlkreuz, das mit neuester LED-Technik bestückt ist, hatte vor Jahren die Interessengemeinschaft Schönes Vicht unter dem ehemaligen Vorsitzenden Karl Lüttecke, der zur damaligen Zeit auf Frank Klotz zuging, gebürtiger Vichter und jetzt Unternehmer der Klotz & Gangloff in Eschweiler, geworben.

 

Dies scheiterte jedoch zunächst an bürokratischen Hürden. Nach Lütteckes Tod übernahm Günter Scheepers den Vorsitz im Verein und griff diese Idee mit dem Vorstand wieder auf. In guter Abstimmung mit Stadt und regionalen Behörden konnten die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt werden, so dass dem Projekt nichts mehr im Wege stand.

 

Scheepers fertigte erste Skizzen an, die beraten wurden, und entwarf ein neues Kreuz, das bestehend aus Edelstahl sich an die Stützenkonstruktion des in Aachen geborenen Architekten Mies van der Rohe orientiert. Das neue Kreuz besticht durch seine schlichte und klare Form und durch sein vertikales und horizontales Lichtband, das von Sonnenenergie über eine Photovoltaikeinheit gespeist wird. „Im Gegensatz zu dem massiven Holzkreuz, das 63 Jahre lang der heimischen Witterung ausgesetzt war, ist das neue Kreuz wartungsfrei, vandalismussicher und langlebig vor Korrosion geschützt“, erzählt stolz Frank Klotz, der mit seinem Betrieb das Kreuz anfertigte.

 

„Sechs Wochen haben die Arbeiten einschließlich Elektrifizierung gedauert“, betont Günter Scheepers, dass es sich bei diesem Projekt um eine kollektive Herausforderung gehandelt habe. Das Arbeiten von Vichtern für Vichter sei von Idealismus geprägt. „Es macht große Freude, zu sehen, wie bei uns viele Ehrenamtler und Unterstützer dieses Projekt möglich gemacht haben“, so Scheepers. „Um das Kreuz abschließend zu finanzieren, sind wir auf weitere Spenden angewiesen“, ergänzt Jochen Emonds. „Diese können über die IG Schönes Vicht oder die Pfarrgemeinde zweckgebunden weitergeleitet werden.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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