Mehr Stunden, weniger Teilnehmer

Das geht aus dem Jahresbericht der VHS hervor. Vorstellung im Ausschuss.

Foto: S. Essers
Foto: S. Essers

Mehr Unterricht und Veranstaltungen, aber etwas weniger Teilnehmer: Dies geht aus dem Bericht der Volkshochschule aus dem Jahr 2017 hervor. Dieser steht in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST) auf der Tagesordnung. Die wichtigsten Punkte im Überblick.

 

Im vergangenen Jahr fanden in der Stolberger Volkshochschule insgesamt 12 022 Unterrichtseinheiten statt. So wurde das Angebot im Vergleich zum Vorjahr um 1000 Unterrichtsstunden aufgestockt. Zudem wurden 2017 insgesamt 324 Veranstaltungen angeboten. Im Jahr zuvor waren es 310. Woran die Steigerung der Unterrichtsstunden liegt? Vor allem am Ausbau der Deutsch- und Integrationskurse. Auf diesem Gebiet bestehe nämlich nach wie vor eine ungebrochen hohe Nachfrage. Teilweise fanden im vergangenen Jahr zwölf Integrationskurse parallel statt.

 

Einzig die Zahl der Teilnehmer war ein wenig rückläufig. Nahmen 2016 noch 4544 Bürger die Angebote wahr, so waren es im vergangenen Jahr 4355. Doch auch hier setzt sich eine Entwicklung fort: Durch Migranten und Geflüchtete halte der Trend an, dass die Teilnehmerschaft insgesamt jünger und männlicher werde. Dennoch überwiegt der Anteil der Frauen mit 53,7 Prozent.

 

Und wie sieht die Zukunft der Stolberger Einrichtung aus? Ein Schwerpunkt der Arbeit liege nach wie vor im Bereich Deutsch und Integration. Im Rahmen der Integrationsgesetzgebung wurde eine neue Förderlinie geschaffen. So schließen sich berufsbezogene Deutschkurse an die Integrationskurse an. Ein Zulassungsantrag der Stolberger Volkshochschule wurde bewilligt. Im Mai dieses Jahres begann der erste berufsbezogene Deutschkurs, ein weiterer startet im Oktober.

 

In zwei Integrationskursen wurde nun eine Sozialbegleitung eingerichtet, da verschiedenste Problemlagen der Teilnehmer – vor allem bei Geflüchteten – immer wieder dafür sorgen, dass ein Kursbeginn gefährdet wird. Die Sozialbegleitung soll aus Sicht der VHS auch im kommenden Jahr fortgeführt und ausgebaut werden. Auch die Verstärkung des Personals sowie das Zusammenwachsen des Kulturzentrums Frankental sollen weiterhin eine wichtige Rolle spielen. So ist beispielsweise geplant, eine gemeinsame Verwaltungsleitung für VHS, die Bücherei und das Haus noch in 2018 einzurichten.

 

Ein Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen für das zweite Halbjahr 2018 steht ebenfalls in der heutigen Sitzung des ASKST auf der Tagesordnung.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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