Ein letzter Blick in die Realschule

Ehemalige Schüler, Lehrer, oder Eltern sind dazu eingeladen, einen letztes Mal das Schulgebäude in Mausbach zu besuchen.

Foto: E. Rössler
Foto: E. Rössler

Schon bald wird das Schulgebäude der Realschule Mausbach nicht mehr so sein, wie Schüler und Lehrer es bisher kennen. Ende diesen Jahres wird das Gebäude geräumt. Und das Schulgelände wird sich in eine Großbaustelle verwandeln.

 

Der Unterricht wird für die Zeit des Umbaus in eine neue Containeranlage, sowie in die Grundschule verlegt. Nur die Mensa der Schule bleibt für die Schüler offen und wird nicht umgebaut.

 

Da die Schule nach dem Umbau völlig anders aussehen wird als jetzt, wollte die Schulleitung Ehemaligen die Gelegenheit bieten, einen letzten Blick in ihre alte Schule zu werfen. Dazu wurde von 17 bis 19 Uhr eingeladen. Viele nahmen die Einladung an und kamen in der Realschule mit ehemaligen Mitschülern oder Lehrern ins Gespräch.

 

In der Aula waren einige Tische und Stühle aufgestellt. Um den Anwesenden einen Einblick in den Umbau zu geben, wurde eine Präsentation mit Entwürfen und Umbaumaßnahmen gezeigt. Unter Anderem werden nicht nur die Brandschutzmaßnahmen, sondern auch die Technik auf den neuesten Stand gebracht.

 

Schulleiterin Charlotte Eßer sieht dem Umbau mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen: „Es ist einerseits sehr schade, sich von der Schule verabschieden zu müssen. Wir haben viel Arbeit in den Erhalt unseres Schulgebäude gesteckt. Auf der anderen Seite freuen wir uns natürlich auch darauf, dass alles auf dem neuesten Stand sein wird.“

 

Das Kollegium der Realschule Mausbach besuchte bereits eine Fortbildung, da sich die Pädagogen Ende 2018 nicht nur von dem Schulgebäude, sondern gleichzeitig auch von den Tafeln verabschieden werden. Von da an werden sie mit Displays arbeiten.

 

Neben vielen ehemaligen Schülern und Lehrern, wollte auch Peter Jussen, zweiter Vize-Bürgermeister der Stadt Stolberg, es sich nicht nehmen lassen, die Schule zu besuchen. Auch er war früher in der Schule tätig. Bis zur Rente gab er eine Sprechstunde, die aus einer Partnerschaft zwischen Polizei und der Schule entstand. „Ich war hier sozusagen der Dorf-Sherrif. Die Kinder konnten mit Problemen von Zuhause oder aus der Schule zu mir kommen. Daher fühle ich mich emotional natürlich mit der Schule verbunden.“ Jussen wird auch bei der Abschlusskundgebung des diesjährigen Abschlussjahrgangs anwesend sein und dort eine Rede halten.

 

Mit der Räumung des Gebäudes und dem Umbau sind natürlich viele Konsequenzen verbunden. „Es ist selbstverständlich nicht leicht, so einen Umzug zu planen. Unter Anderem mussten wir zum Beispiel die Pausen anpassen. Statt zwei kurzen Pausen wird es nach der Räumung eine große Pause geben, da der Weg von den Containern zur Mensa etwas länger ist“, erzählt Charlotte Eßer.

 

Aktuell hat die Realschule Mausbach zwölf Schulklassen. Wenn das Schulgebäude fertig umgebaut ist, wird die Realschule mit neun Klassen zurückkehren und die Kupferstädter Gesamtschule wird mit fünf Klassen dazu kommen. Schulleiterin Charlotte Eßer freute sich, am Freitag viele altbekannte Gesichter wieder zu sehen und alte Geschichten zu hören.

 

Unter Anderem traf sie die ehemaligen Schülerinnen Christina und Yasmin wieder. Sie machten ihren Abschluss an der Realschule bereits vor zwölf Jahren und wollten die Möglichkeit wahrnehmen, ihre alte Schule noch einmal zu besuchen. „Die Schule hat sich kaum verändert“, findet Christina. „Wir haben sogar unsere alten Sitzplätze wieder gefunden. Wenn man dann in dem alten Klassenraum sitzt, hat man sofort wieder die Bilder von früher im Kopf.“

 

Charlotte Eßer hofft nun, dass bei dem Umzug und den Umbaumaßnahmen alles glatt läuft. „Wir haben immer mit, und nicht gegen die Stadt gearbeitet. Einige Sachen haben wir schon aussortiert und entsorgt. Das werden wir in der nächsten Zeit weiter machen, damit zum Umzug alles fertig ist.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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