Aus der Traum von der Rückkehr der Radarfalle

Demontiert wegen Arbeiten zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Neue Messungen ergeben: Zu wenige fahren zu schnell.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Das war‘s dann wohl mit der stationären Radaranlage an der Sebastianusstraße. Die war im Zuge der Sicherungsmaßnahmen in Höhe des Rehgrundes demontiert worden – und kehrt erst einmal nicht zurück. Es gibt auf dieser Landesstraße 236 in dem Bereich keine „überdurchschnittlich häufige Verstöße“ gegen die vorgeschriebenen 50 km/h. Solche wären aber eine der erforderlichen Voraussetzungen für solch einen „Starenkasten“. Weitere wären eine Unfallhäufungsstelle, die Annahme einer erhöhten Unfallgefahr, ein straßenbaulicher Engpass oder der Lärmschutz. Im Rehgrund liegt aus Sicht der Unfallkommission von Polizei, Städteregion und Landesbetrieb aber keine dieser Voraussetzungen vor. In den vergangenen drei Jahren ereigneten sich laut Polizei keine schwerwiegenden Unfälle. Die Tempomessungen durch die Städteregion blieben hinter den Erwartungen zurück: Überschritten wurde die Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Atsch um 9,4 Prozent (davon 1,6 Prozent in Bußgeldhöhe), und in Richtung Eilendorf um 4,2 (0,6) Prozent. Aber „überdurchschnittlich häufige Überschreitungen“ werden ab 15 Prozent aufwärts definiert.

 

„Mit Blick auf das hohe Verkehrsaufkommen und den Fußgängerverkehr zu den Bushaltestellen hat die Städteregion im Einvernehmen mit der Polizei eine mobile Messstelle eingerichtet“, teilt Tim Grüttemeier in seiner Vorlage für den am 4. Juli tagenden Verkehrsausschuss mit. Premiere feierte diese Messstelle am 25. April. Festgestellt wurden 20 Verstöße in Richtung Atsch. Das entspricht 3,4 Prozent.

 

„Mit der Städteregion wurde vereinbart, zunächst über einen Zeitraum von einem Jahr verstärkt Überwachungsmaßnahmen in Form von Verkehrszählungen über mehrere Tage hinweg und temporäre mobile Messstellen durchzuführen“, berichtet der Bürgermeister: „Sollten sich die Zahlen so verändern, dass die Voraussetzungen für eine stationäre Anlage gegeben sind, wird die Verwaltung auf die Wiedereinrichtung der Radaranlage hinwirken.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den StädteRegionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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