Schulhof und Natur bald beste Freunde?

Stolberger Schulhöfe sollen naturnah gestaltet werden. Ein entsprechendes Handlungskonzept ist derzeit schon in Arbeit.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (IHKo) Berg- und Talachse – Miteinander für Münsterbusch, Ober- und Unterstolberg werden derzeit drei Schulhöfe der Stadt planerisch überarbeitet.

 

Das Projekt „Naturnahe Schulhöfe – ökologische Lernorte für Schüler und Schülerinnen und lebendige Quartiere“ strebt das Ziel an, mit einer naturnahen Schulhofgestaltung eine ökologische Aufwertung im Viertel sowohl für die Schulen als auch für die gesamte Bewohnerschaft zu realisieren.

 

Im Zeitalter einer zunehmenden Digitalisierung wird der Wert der Natur und die Erkenntnis, dass wir als Menschen unumstritten fest in die natürlichen Kreisläufe eingebunden und von ihnen abhängig sind, immer wichtiger. Es gilt die Schöpfung, die unsere Lebensgrundlage bildet, zu verstehen und vor allen zu bewahren.

 

Hier möchte das Projekt dazu beitragen, drei Schulhöfe in Stolberg in blühende Orte zu verwandeln, in denen sich neben und mit den Schülern auch die Natur entfalten kann, und somit einen zukunftsweisenden Anker setzten.

 

Dazu hat die Kupferstadt die Landschaftsarchitekten Winterscheid-Weidenhaupt beauftragt, die nun zum Auftakt des Projektes an jeder der drei Schulen Workshops mit den Schülerinnen und Schülern durchführen. Dabei wird zusammen überlegt, was Naturnähe mitten in der Stadt eigentlich bedeutet. Welche Tiere bei uns heimisch sind und was wir ganz konkret für Möglichkeiten schaffen können, die natürliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf den Schulhöfen zu erhöhen. Die zentrale Frage lautet dabei, wie können Schulhof und Natur beste Freunde werden, denn natürlich soll auch den Bedürfnissen, Ideen und Wünschen der Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen werden. Spielen, klettern, rennen, sich zurückziehen können, verstecken, miteinander reden, chillen, gärtnern, neugierig die Welt entdecken, gesundes Obst naschen, umgeben von blühenden Sträuchern, dem Summen der Insekten und Zwitschern der Vögel. Dies soll keine Utopie bleiben, sondern auf den Schulhöfen der Grundschule Prämienstraße, an der Willi-Fährmann Schule sowie an der Grundschule Grüntal umgesetzt werden. Darüber hinaus wird mit dieser naturnahen Umgestaltung der Spiel- und Schulhofflächen auch die Qualität des gesamten Quartieres gesteigert. Die Schulhöfe werden bis 19 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich sein und können und sollen von den Bürgern im Viertel genutzt werden, zum Beispiel als kommunikativer Treffpunkt im Quartier oder als lauschiger Platz zum Ausspannen am Feierabend. Um mit den Menschen aus dem Quartier in einen engen Austausch zu treten, findet am Donnerstag, 28. Juni, um 18 Uhr in der Willi-Fährmann Schule ein gemeinschaftlicher Termin für die beiden Schulstandorte in Münsterbusch statt. Für das Viertel rund um die Grundschule Grüntal wird am Montag, 2. Juli, um 18 Uhr eine entsprechende Veranstaltung durchgeführt. Zu diesen Terminen sind alle interessierten Bürger, insbesondere aus den jeweiligen Vierteln rund um die genannten Schulen sowie Eltern- und Schulpflegschaft, Mitglieder von Fördervereinen et cetera eingeladen, ihre Ideen und Anregungen in Form eines kleinen Workshops in den Planungsprozess einzubringen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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