Attraktivität und Arbeitsbedingungen verbessern

Ein Anbau für die Kita in der Wiesenstraße? Das Konzept der Verwaltung wird nun von der Politik diskutiert.

Mehr Platz für Kinder und auch für das Personal: Die Kindertageseinrichtung in der Wiesenstraße könnte in Zukunft um einen Anbau erweitert werden. Das Thema steht zumindest in der nächsten Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses (KJA), der am Donnerstag im Rathaus tagt, auf der Tagesordnung. Dann diskutieren die Mitglieder des Ausschusses das Konzept der Verwaltung. Hauptausschuss und Rat treffen in ihren Sitzungen am Dienstag, 10. Juli, dann eine Entscheidung.

 

Zum Hintergrund: Bei der ursprünglichen Konzeption der Einrichtung in den 1990er Jahren kümmerten sich zwei Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen um insgesamt 50 Kinder, die damals in zwei Gruppen aufgeteilt waren. Entsprechend war auch die Planung der Räume. Doch im Laufe der Jahre hat sich in der Kita eine Menge geändert. Mittlerweile arbeiten dort acht Beschäftigte. Einen Personalraum gibt es allerdings nicht. Im Bestandsbau wäre dafür kein Platz. Dieser wäre also nur in einem Anbau zu realisieren. Stimmt die Stolberger Politik dem Konzept der Verwaltung zu, könnte diese prüfen lassen, ob eine Erweiterung möglich sei.

 

Der Anbau soll nicht nur einen Personalraum enthalten, sondern auch einen weiteren Gruppenraum. Außerdem soll ein Wickel- und Pflegebereich geschaffen werden, damit künftig auch Kinder unter drei Jahren in der Kita aufgenommen werden können. Eine Renovierung des Gebäudes und eine Neuanlage des Außenbereichs könne man sich ebenfalls vorstellen, erklärt Schuldezernent Robert

Voigtsberger. So wolle man sich perspektivisch für die Zukunft aufstellen, die Kita attraktiver machen und die Arbeitsbedingungen verbessern, sagt Josef Offergeld, stellvertretender Leiter des Stolberger Jugendamtes. Der Startschuss dafür soll allerdings erst ab 2020 fallen.

 

Doch nicht nur baulich soll sich eine Menge tun. Auch eine betriebliche und pädagogische Neuorganisation seien wichtig. Dazu gehören unter anderem flexiblere Betreuungszeiten, die ab dem Kita-Jahr 2021/2022 eingeführt werden könnten und die Schaffung von sechs U3-Plätzen. Dies soll allerdings auch erst ab dem Kita-Jahr 2021/2022 erfolgen.

 

Eine wichtige Rolle soll auch das Bundesprojekt „Kita Einstieg“ spielen. In diesem geht es unter anderem darum, Familien mit Migrationshintergrund, deren Kinder derzeit eine Kita besuchen, zu unterstützen. „Es gibt viele Familien, die in ihrer Heimat schlechte Erfahrungen gemacht haben“, sagt Robert Voigtsberger und verweist damit unter anderem auf das Thema Trennungsängste, bei dem diese Familien durch einen niedrigschwelligen Zugang unterstützt werden sollen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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