Die Regenbogenschule erwartet ganz besondere Gäste

Ein Streichelzoo soll den Einstieg in die tiergestützte Pädagogik ermöglichen. In Projektgruppen bereiten die Kinder alles vor.

Foto: C. Ebener
Foto: C. Ebener

Im nächsten Jahr gibt es in der Regenbogenschule ganz besondere Neuankömmlinge: Ein Streichelzoo soll das Angebot der Förderschule mit Fokus auf die geistige Entwicklung erweitern, in der vergangenen Projektwoche bereiteten mehrere Gruppen der Schule auf die Ankunft der Gäste vor.

 

Zusammen mit den Graffitikünstlern Chris Riley und Jose Herbella gestalteten zwölf Kinder die Garage am Rand des großen Schulhofes neu und verwandelten das triste Grau in ein buntes Gemälde mit Regenbogen und Werbung für den kommenden Streichelzoo. Dabei durfte jeder unter Anleitung von Experten seinen eigenen Buchstaben gestalten und sich einen eigenen Künstlernamen geben.

 

Natürlich erst nachdem Lehrererin Alica Herbella-Zyball die theoretischen Grundlagen für die Arbeit legte – schließlich dürfe nicht einfach jede Fläche besprüht werden, sondern es muss immer die ausdrückliche Erlaubnis vorliegen. Mit der Garage hatte man glücklicherweise das perfekte Objekt bereit, um dort mit den Kindern zu arbeiten. Finanziell gefördert wurde der Workshop durch das Centre Charlemagne aus Aachen.

 

Eine weitere Gruppe gestaltete bunte Holzbretter, die den bisher noch unscheinbaren Stall am Schulhof mehr Charme verleihen soll. Wo jetzt noch Kaninchen versorgt werden, sollen dann 2019 Schafe einziehen, während die kleinen Nager eine neue Heimat auf dem Schulgelände erhalten. Zusammen mit Schweinen und Hühnern bereiten sie die „tiergestützte Pädagogik“ vor, wie Pädagoge Georg Wickerath erklärte.

 

Die Tiere begegnen den Kindern ohne Vorbehalte, außerdem können die Schüler mit den Versorgungsplänen Verantwortungsbewusstsein trainieren und gemäß ihrer jeweiligen geistigen Entwicklung in die Arbeit einbringen.

 

Zudem wurde die Wiesenfläche vorbereitet und eine weitere Gruppe kümmerte sich um das leibliche Wohl der vielen Kinder – fruchtige, eiskalte Smoothies und leckere Brownies sorgten für die perfekte Unterstützung an den heißen Sommertagen.

 

„Für Schüler ist es toll, mit den Händen etwas Bleibendes zu schaffen“, betonte Wickerath und auch von Schülerseite wurde ergänzt: „In der Gruppe zu arbeiten, hat richtig Spaß gemacht!“ Es sei wichtig, die Schüler auf Arbeit und die nötige Ausdauer vorzubereiten, da stimmte auch Holger Peters zu. Der Schulleiter freute sich bereits auf das kommende Jahr. Mit Spenden und Sponsoren wurde der Streichelzoo möglich gemacht und im Rahmen der Projektwoche 2019 sollen die letzten Vorbereitungen getroffen werden, ehe die große Eröffnung passend zum Schulfest groß gefeiert wird. Besondere Hilfe kommt der Regenbogenschule durch die Hamburger Tierschutzvereinigung „Terra Mater“ zu Gute, die sich seit über 20 Jahren für Tierrechte einsetzt und sich sicher ist, dass die Kinder der Stolberger Schule den Tieren ein liebevolles Zuhause geben. „Die Tiere sind für uns quasi Co-Therapeuten“, beschrieb es Holger Peters, der den „Startschuss“ für das Projekt zum Beginn der Woche gab.

 

Mit Abschluss der Projekte erhielten die Kinder Lob von allen Seiten dafür, dass sie so kräftig mitangepackt haben und ihre eigene Schulumgebung noch schöner gestalteten. Denn an der Regenschule soll sich jedes Kind gewertschätzt fühlen und unangestrengt lernen, seinen eigenen Platz in der Gesellschaft einzunehmen, was ebenso durch die individuellen Förderpläne an der Schule unterstützt wird, garantierte nicht nur der Schulleiter.

 

Jetzt heißt es aber vorerst abwarten, bis die neuen Gäste an der Schule auch eintreffen, und einiges an Arbeit ist noch für die Bauprofis übriggeblieben, die dafür sorgen, dass sich nicht nur die Tiere im kommenden Jahr „sauwohl“ fühlen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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