Dreitägiges Fest im Zeichen der Tradition

Die Breiniger Schützenkirmes punktet mit Königinnenball, Comeback der Oldie-Night, Messe im Festzelt, einem prächtigen Umzug, lautstarken Böllerschützen und mehr. Majestätin Katrin Schartmann wird gefeiert.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Eine Königin an der Kanone, ein furioses Comeback und ein ganzes Wochenende im Zeichen der Tradition: Die dreitägige Kirmes der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Breinig hat die Besucher mit vollem Programm begeistert.

 

Begonnen hatte die rundum gelungene Veranstaltung mit der Abholung der ersten Breiniger Schützenkönigin Katrin Schartmann am Freitagabend. Erstes Ziel des kleinen Festumzugs war die Pfarrkirche St. Barbara, in der Pfarrer Ulrich Lühring, Präses der Breiniger Bruderschaft, das Schützensilber einsegnete.

 

Dann zog der Tross zu dem großen Festzelt an der Stefanstraße, und der Königinnenball begann. „Toll war, dass es wirklich ein Ball war, denn die Gäste haben bei bester Stimmung nahezu ausnahmslos die Tanzbeine geschwungen“, beschreibt Günther Lehnert, Brudermeister der Breiniger Schützen, dass die Liveband „Celebration“, früher als „Melodie Express“ bekannt, der erste musikalische Volltreffer der Kirmes gewesen sei.

 

Weitere sollten folgen, als am Samstagabend die Oldie-Night ein großartiges Comeback gefeiert hat. Mit Jupp „The Voice“ Ebert und den Bands „Pearls“ und „Wallstreet“ hatten die Breiniger Schützen für gleich drei Liveacts der Extraklasse gesorgt.

 

Die Gäste dankten es ihnen mit einem prall gefüllten Festzelt und grandioser Stimmung. „Vielleicht hat die zweijährige Pause der Oldie-Night gut getan“, meint Lehnert. Er sagt aber auch: „Andererseits spricht der aktuelle Erfolg dafür, erst einmal keine weitere Pause einzulegen, sondern die Breiniger Oldie-Night auch im kommenden Jahr wieder zu veranstalten.“ Und dann auch wieder am Samstagabend.

 

„Die neue Zeitabfolge mit Königsball am Freitag und Oldie-Night am Samstag hat sich eindeutig bewährt“, erklärt der Brudermeister. Wobei Lehnert darauf verweist, dass die Breiniger Schützen ihre Kirmes trotz Publikumsmagnet Oldie-Night in der Gänze, also als dreitägige Veranstaltung betrachten. „Ein Fest in dieser Größenordnung können wir nur auf die Beine stellen, weil Sponsoren uns unterstützen und viele freiwillige Helfer mit anpacken.“ Organisation, Dekoration des großen Festzelts, Bewirtung der Gäste und allerlei weitere Aufgaben müssten gestemmt werden.

 

„Dabei helfen nicht nur Vereinsmitglieder, sondern auch Freunde und Gönner unserer Bruderschaft. Das ist fantastisch, und ich möchte mich herzlich bei allen Beteiligten bedanken“, betont Lehnert im Rückblick.

 

So waren auch am Kirmes-Sonntag, der wie immer für die ganze Familie attraktiv war, zahlreiche Helfer im Einsatz. Zunächst zog am Sonntag die jüngste Tradition der Breiniger Schützen viele Menschen an die Stefanstraße: Zum dritten Mal zelebrierte Pfarrer Lühring die Heilige Messe im Festzelt.

 

Anschließend startete der große Festumzug durch den Ort. Im Mittelpunkt standen dabei freilich die Breiniger Majestäten, Schützenkönigin Katrin Schartmann mit ihrem Prinzengemahl Nils Schartmann sowie Jungschützenprinzessin Lara Freialdenhoven.

 

Mit von der Partie waren zudem weitere Würdenträger: Die Hahnengesellschaft Breinigerberg war mit dem neuen Hahnenkönig Simon Overtus und seiner Königin Sabrina Overtus vertreten, und die befreundete Dorffer St.-Hubertus-Bruderschaft mit ihrem noch amtierenden Schützenkönig Andreas Junker samt Gattin Helga Junker.

 

Für den guten Ton beim Festzug waren die Trommler- und Pfeiffer Breinig ebenso zuständig wie die Blaskapelle Rursee-Klänge aus Woffelsbach.

 

Bevor dann der musikalische Frühschoppen im Festzelt mit Livemusik der Trachtenkapelle Weiß-Blau Roetgen Fahrt aufnahm, hatte die Breiniger Böllerschützen-Abteilung draußen noch eine Überraschung für die Schützenkönigin auf Lager: Während die Herren wie gewohnt ihre Handböller betätigten, durfte Katrin Schartmann die Kanone zünden. Im daraus resultierenden weißen Rauch war die Königin in ihrem ebenfalls weißen Kleid zwar kurzzeitig „verschwunden“, wurde aber bald wieder sichtbar – ebenso wie die Freude, die ihr das Zünden der Böller-Kanone gemacht hat.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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