Neue Räume für Vereine und Feiern

Donnerberger Bürgerhaus in der einstigen „Friederichs Ecke“ bietet Platz für bis zu 200 Gäste. Erste Veranstaltungen in Planung.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Noch steht auf der Fassade des Hauses an der Höhenstraße 80 „Friederichs Ecke“ geschrieben, doch das wird sich wohl bald ändern. Denn die Kupferstadt ist um ein Bürgerhaus reicher und damit genau betrachtet sogar um gleich fünf Gesellschaftsräume und Säle, die von Vereinen genutzt werden können, und die Bürger jetzt auch für private Anlässe von der Stadt anmieten können.

 

„Von der Taufe bis zur Beerdigung können Geburtstage, Kommunionen, Hochzeiten, Jubiläen und mehr hier gefeiert werden“, beschreibt Rainer Peitsch, der als Hausmeister und Verwalter des neuen Bürgerhauses fungiert. Und quasi als Schnittstelle zwischen der Interessengemeinschaft Donnerberger Vereine IGDV, den Mietern der Räumlichkeiten und der Stadtverwaltung dient.

 

Vorausgegangen war der Wunsch der Donnerberger, bei der kommenden Stadtrandsiedlung ein Bürgerhaus mit einzuplanen. Im Herbst 2016 brachte die IGDV die Idee ins Spiel, stattdessen auf den Bestand zu setzen und die zentral gelegene Gaststätte in ein Bürgerhaus für den Donnerberg und die Umgebung umzuwandeln. Bei den Donnerberger Vereinen und Bürgern, der Kupferstädter Politik und der Verwaltung stieß der Vorschlag auf offene Ohren.

 

Die „Friederichs Ecke“ war in fünfeinhalb Jahren von drei verschiedenen Pächtern betrieben worden und stand zuletzt zweieinhalb Jahre leer. „Die Stadt hat dann mit dem ehemaligen Besitzer Egidius Gather Gespräche geführt, und er war verkaufsbereit, weil ihm daran gelegen war, dass die Saalgaststätte den Donnerberger Bürgern und Vereinen zur Verfügung steht“, erläutert Kunibert Matheis von der IGDV. Dann habe die Stadtverwaltung die Immobilie erworben und einen Nutzungsvertrag mit der IGDV abgeschlossen, sodass aus der „Friederichs Ecke“ nun ein Bürgerhaus geworden ist.

 

„Das war eine gute Investition für die Vereine, die Bürger und für die Stadt“, meint Matheis. Da die IGDV sich verpflichtet habe, ihrerseits regelmäßig in Pflege und Erhalt des Bürgerhauses zu investieren, besitze die Stadt mit der einstigen „Friederichs Ecke“ eine wertbeständige Immobilie und verbuche die Einnahmen aus Saal- und Gesellschaftsraumvermietung für sich.

 

Außerdem habe die Stadt mit dem neuen Bürgerhaus in das Gemeinwohl investiert, sagt Carsten Nellißen, Beisitzer im Vorstand der IGDV und Präsident der Donnerberger KG De Wenkbülle: „Unsere Vereine konnten teilweise nicht auf dem Donnerberg proben oder trainieren und auch keine Veranstaltungen anbieten, weil geeignete Räumlichkeiten fehlten. Und das neue Bürgerhaus ist für private Feiern bestimmt nicht nur für Donnerberger, sondern auch für andere Stolberger interessant.“

 

De Wenkbülle, der Männergesangverein der Siedlergemeinschaft Donnerberg, der ebenfalls am Sender beheimatete Neue Chor und die Siedlergemeinschaft selbst sind die ersten Vereine, die das Bürgerhaus Donnerberg nutzen. „Und weitere Vereine sind selbstverständlich willkommen“, betont Rainer Peitsch.

 

Erster Mehrwert für die Bürger: Die Vereine werden auch zu Veranstaltungen wie Konzerten einladen. So hat die IGDV bereits mit gut gelaunten Gästen den Mai im neuen Bürgerhaus begrüßt und wird im Juli ein „Danke-Fest“ besonders für aktive Donnerberger ausrichten sowie Ende September ein Oktoberfest. Zuvor begehen De Wenkbülle im Juni ihren Jubiläumsabschluss im Bürgerhaus.

 

Der zweite Mehrwert für Donnerberger und andere Stolberger seien die sehr variablen privaten Nutzungsmöglichkeiten des Bürgerhauses, hebt Verwalter Peitsch hervor: „Es gibt einen kleinen Gesellschaftsraum, den ehemaligen Ausschankbereich und den großen Saal, der dreifach mit Wänden unterteilt werden kann.“ Dementsprechend flexibel sei die Personenanzahl auch bei privaten Anlässen.

 

„Bis zu 25, 40, 60, 100 oder 200 Personen können im Donnerberger Bürgerhaus feiern. Die Veranstalter hinterlegen eine Kaution in Höhe von 200 Euro und mieten die Räumlichkeiten je nach gewünschter Größe für 70 bis 250 Euro bei der Stadt an.“ Getränke stelle ein Vertragshändler günstig in Kommission bereit, hochwertiges Geschirr könne angemietet werden, für Speisen und Dekoration seien die Gastgeber von privaten Veranstaltungen selbst zuständig.

 

Tische, Stühle und Stehtische seien natürlich in ausreichender Anzahl vorhanden und können von den Veranstaltern individuell genutzt und aufgestellt werden, erklärt Peitsch, der nach Terminabsprache per Telefon oder per E-Mail für unverbindliche Anfragen und Besichtigungen der Räumlichkeiten zur Verfügung steht.

 

Kontakt für Vereine und Bürger

  • Das neue Bürgerhaus Donnerberg an der Höhenstraße 80 kann von Vereinen genutzt wie von Privatpersonen von der Stadt angemietet werden.
  • Anfragen und Terminabsprachen gehen an den Verwalter und Hausmeister Rainer Peitsch, Tel.: 8664494, E-Mail: rainer.peitsch@stolberg.de.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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