„Et floch en Fott“ als neues Stolberger Liederblatt

KG Fidele Zunfthäre knüpft an Tradition an. 100 Exemplare können erworben werden, um Kulturförderung in Stadt zu unterstützen.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Die Karnevalsgesellschaft Fidele Zunfthäre ist stolze 8 x 11 Jahre alt und zwar im 900. Jahr seit der ersten urkundlichen Erwähnung Stolbergs. „Ein sehr guter Zeitpunkt dafür, an eine Kupferstädter Tradition anzuknüpfen“, meint Robert Walz, Vorsitzender der KG, und zielt auf die Stolberger Liederblätter ab, die in den 1980er Jahren vom damaligen Burghausverein herausgegeben worden sind. „Und weil das Burghaus heute unser Vereinsheim ist, sehen wir Zunfthäre uns ein Stück weit in der Verantwortung, das Erbe des Burghausvereins fortzuführen und zur Kulturförderung in der Stadt beizutragen“, so Walz.

 

In diesem Sinne hat die KG das erste neue Stolberger Liederblatt „Et floch en Fott“ veröffentlicht. Wie seine Vorbilder ist auch das aktuelle Liederblatt im klassischen Druckverfahren hergestellt worden, für das Marc Jägers von der Druckmanufaktur am Alter Markt verantwortlich zeichnet. Die künstlerische Gestaltung, bei der Dennis Brandt von Birgit Engelen unterstützt wurde, erfolgte in Form eines Linolschnitts, und Historiker Christian Altena hat einen kurzen Begleittext verfasst, aus dem hervorgeht, dass es sich bei der „Fott“ nicht etwa um ein Hinterteil handelt.

 

„Das neue Liederblatt steht eindeutig in der Tradition der Arbeit des Burghausvereins und greift in Gestaltung und Herstellung die Ideen von Fred Dahmen und Herbert Titz auf. Gleichwohl ist es eben neu, entstanden in einem neuen Team und in einer anderen Zeit“, erklärt Jägers. Engelen, die bereits in den 1980er Jahren künstlerisch an den ersten Stolberger Liederblättern beteiligt war, betont, die Kunstdrucke ständen für die Heimatverbundenheit, die Freude am gemeinsamen Feiern und die Kreativität der Kupferstädter: „Stolberg ist eine tolle Stadt mit vielen Reizen, in der man gerne zusammen Lieder anstimmt, und die besonders in Sachen Kunst viel zu bieten hat. Es wäre schön, wenn weitere neue Liederblätter folgen und zu einer Plattform würden, mit der junge Stolberger Künstler wie jetzt Dennis Brandt auf sich und ihre Arbeiten aufmerksam machen können.“

 

Doch erst einmal gibt es das frische 2018er Liederblatt „Et floch en Fott“ – in einer streng limitierten Auflage von 100 Exemplaren, von denen jedes dank des klassischen Bleisatz-Druckverfahrens ein Unikat ist. „Möglich geworden ist die qualitativ hochwertige und daher aufwendige Herstellung dank einer Förderung des Landes NRW im Rahmen der Europawoche“, erläutert Walz und greift das Stichwort Förderung erneut auf: „Das neue Liederblatt kann für 100 Euro erworben werden, wobei der Erlös nicht an die KG Fidele Zunfthäre geht, sondern vollständig an die Gesellschaft für Stadtmarketing SMS, damit diese den Erlös zur Kulturförderung in Stolberg einsetzen kann.“

 

Worüber SMS-Sprecherin Marita Matousek sich natürlich freut: „Das ist eine tolle Initiative, die eine gute Tradition fortführt, und wir haben auch schon Ideen, wie wir den Erlös aus dem Verkauf der Liederblätter einsetzen können.“ Naheliegend sei etwa, den Stolbergern bei dem Frühlingsfest der SMS noch mehr Programm bei freiem Eintritt anzubieten. „Aber auch eine Vertonung der Stolberger Liederblätter von versierten Kupferstädter Musikanten und eine CD mit unseren alten Liedern ist ein Projekt, über das wir nachdenken“, sagt Matousek.

 

Erlös geht an Stadtmarketing-Gesellschaft

  • Erworben werden können die streng limitierten 100 Exemplare des neuen Stolberger Liederblattes „Et floch en Fott“ bei allen Veranstaltungen der KG Fidele Zunfthäre sowie permanent in der Druckmanufaktur im Kunsthandwerkerhof Rose am Alter Markt und in der Gaststätte „Beer o‘Clock“ am Steinweg 30.
  • Ein Exemplar kostet 100 Euro, und der Erlös des Verkaufes geht an die Gesellschaft für Stadtmarketing Stolberg, die damit die Kultur in der Stadt fördert.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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