Fusion und E-Mobilität im Fokus

IG Metall: Zukunftstechnologien als große Chance für unseren Industriestandort. Die beiden Geschäftsstellen Stolberg und Düren sollen im Frühjahr 2019 verschmolzen sein. Büros bleiben erhalten.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Einstimmig entlastet haben die Delegierten den Ortsvorstand und die Geschäftsführung der Industriegewerkschaft Metall Stolberg/Eschweiler um die Bevollmächtigten Martin Peters und Paul Zimmermann.

 

In seinem Geschäftsbericht dankte Peters den Metallern für ihr starkes Engagement bei den jüngsten Warnstreiks: „Nur die aktive Teilnahme vieler Kollegen hat unseren Erfolg möglich gemacht“, betonte der 1. Bevollmächtigte, der auch auf die Betriebsratswahl zurückblickte, die für die IG Metall sehr positiv geendet sei. „Die Wahlbeteiligung von mehr als 80 Prozent war sehr gut, und wir stellen 102 von 105 gewählten Betriebsräten.“ Im Jugendheim Münsterbusch stand zudem ein Zwischenbericht zur Fusion der Geschäftsstellen Stolberg/Eschweiler und Düren auf der Tagesordnung.

 

„Derzeit organisieren und trainieren wir die künftige Arbeitsteilung, dann werden wir gemeinsame Ortsstatuten erarbeiten. Im Frühjahr 2019 soll die Fusion der Geschäftsstellen vollzogen werden“, beschrieb Peters.

 

Bei der zusammengelegten Geschäftsstelle, die dann für Stolberg, Eschweiler und auch für Düren zuständig sein wird, würden beide Büros in Stolberg und in Düren sowie die Seniorenarbeitskreise in ihrer bisherigen Form erhalten bleiben.

 

Ein weiterer Schwerpunkt der Delegiertenversammlung war die Vorstellung des IG-Metall-Projektes „E-Mobility in der Aachener Region“, für das seit Januar die ehemalige Landtagsabgeordnete Daniela Jansen für die Geschäftsstellen Aachen, Düren und Stolberg/Eschweiler zuständig ist. Jansen bezeichnete den Produktionsschwerpunkt E-Fahrzeuge als eine große Chance für die Region „zur Transformation des Industriestandorts von ,Alt‘-Industrien hin zu einem Standort mit Zukunftstechnologien und guter Arbeit“.

 

Die IG Metall wolle den Strukturwandel gemeinsam mit Herstellern und Zulieferern, Politik und Verwaltung gestalten, ein hohes Beschäftigungsniveau erhalten und Perspektiven durch Weiterbildung aufzeigen.

 

„Die IG Metall muss aber als zuständige Gewerkschaft auch die Risiken beim Ausbau von Elektromobilität im Blick haben“, sagte Jansen und nannte Beispiele wie den Schwachpunkt Infrastruktur, da zu wenig Gewerbeflächen zur Verfügung ständen, oder die Nachfrage an Fachkräften, die zur Zeit nicht erfüllt werden könne.

 

Besonders einem durch den Strukturwandel bedingten etwaigen Arbeitsplatzabbau und der womöglich nachlassenden Bedeutung von Ausbildung wolle die IG Metall entgegenwirken.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

Für den Newsletter anmelden:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.